News Pkw-Neuzulassungen: E-Autos liegen in Deutschland erstmals vor Benzinern

OpenSystemFan schrieb:
Der Feinstaub ist keiner.
Es ist komplizierter. Feinstaub sagt erstmal nur, dass da Partikel >5µm entstehen. Da macht Reifenabrieb von der Masse her am Meisten aus. Tendenziell ist Feinstaub aus Verbrennungsvorgängen bei modernen Motoren (Direkteinspritzung) für die kleineren Partikel verantwortlich, die meist auch noch die (chemisch) aktiveren Oberflächen haben.
Den Kram tendenziell zu verringern kann ich nur begrüßen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ultrafeinstaub
 
Mehxos schrieb:
...Bitte kauft weiter Diesel und Benziner. Wie oft ich schon einen neuen Akku gebraucht habe und liegen geblieben bin. Im Winter schrumpft die Reichweite, dass ich mir nicht mal mehr eine Pizza holen kann. Was ich schon Lebenszeit an der Ladesäule verschwendet habe. Von den Akkubränden mag ich gar nicht erst anfangen und überhaupt, wo soll bloß der Ganze Strom herkommen?!...
Geil. :)

3 Ergänzungen:
  • Frau #1: in dein E-Auto steige ich nicht. Die brennen immer beim fahren. Und dann kommt man(n)/Frau nicht mehr aus dem brennenden E-Auto! Sagen alle Feuerwehrleute auf Telegram und Facebook!
  • Frau #2 (Rezeption Hotel in Dresden-Reick, völlig panisch im Schreikrampf): Sie dürfen auf gar keinen Fall an der Drehstromsteckdose in unserer TG aufladen! E-Autos brennen immer beim laden ab!!
  • Frau #3: leg schon mal 15.000€ beiseite. Das kostet dich die Entsorgung vom alten Akku, den du spätestens bei 100.000km wechseln musst und was das erstmal kostet und noch der neue Akku!
Ergänzung ()

Zanza schrieb:
Schon mal was von der Motorbremse gehört ?
Ich habe 650.000km auf diversen Verbrennern mit 1,0 bis 3,0 Liter Hubraum zurückgelegt. Den überwiegenden Teil mit 6 Zylindern. Die Motorbremse kommt nicht mal im Ansatz an die Rekuperation eines E-Autos ran.
Und ich habe die Motorbremse immer benutzt.

Zum Vergleich:
  • Ioniq 5, 125KW rekuperiert mit bis zu 150KW
  • Audi S6 E-Tron, 370KW, rekuperiert mit bis zu 220KW
Beide im One-Pedal-Betrieb, beide bremsen bis zum vollständigen Stillstand
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: stolperstein
Piktogramm schrieb:
Es ist komplizierter. Feinstaub sagt erstmal nur, dass da Partikel >5µm entstehen. Da macht Reifenabrieb von der Masse her am Meisten aus. Tendenziell ist Feinstaub aus Verbrennungsvorgängen bei modernen Motoren (Direkteinspritzung) für die kleineren Partikel verantwortlich, die meist auch noch die (chemisch) aktiveren Oberflächen haben.
Den Kram tendenziell zu verringern kann ich nur begrüßen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ultrafeinstaub
Ultrafeinstaub ist ja nochmal ein ganz anderes Thema. Aber zumindest führen wir uns Feinstaub nicht mehr freiwillig übers Rauchen zu. Oder auch schwierig, Gasherde und Kerzen. Für pm2,5 und pm10 kommen nur 10% aus der Verbrennung. Bei Ultrafeinstaub habe ich noch nichts gelesen.

Weiterhin säubern moderne Abgasnachbehandlungen die Luft stärker als sie sie verschmutzen: https://www.tagesschau.de/faktenfinder/luftreinigung-diesel-101.html
Sprich: Ein Diesel saugt mehr Feinstaub an, als er hinten abgibt. Da kenne ich aber nur grob die Lage. Müsste man mal schauen, ob es Messstudien dazu gibt. Sollte ja einfach zu machen sein.

Ich denke nicht, Ultrafeinstaub mal ausgenommen, da finde ich nicht viel zu, das Feinstaub aus Verbrennern heutzutage ein Problem sind. Zumindest kein Grund deswegen auf Elektromobilität zu gehen. Andere Gründe wie Ölabhängigkeit, CO2 Ausstoß, Stickoxide usw. sind da relevanter. Noch wichtiger sind auch Vorteile, wie Nutzung der eigenen Solarenergie oder auch Beschleunigung. Für mich bleibt der noch zu hohe Preis bei Kleinwagen und tatsächlich die Reichweite ein Thema. Denke, beides wird immer besser und damit braucht es keine krummen Hilfsargumente mehr.
 
Mein 5er (F11 530D) bremst schon ganz ordentlich, deutlich mehr als der leichtere 320D vorher, aber vor allem dank Rekuperation in die Batterie. Natürlich nicht wie ein Stromer, aber vollkommen ausreichend um sich Sorgen um riefige Bremsen wegen Nichtbenutzung zu machen.
 
@OpenSystemFan
Studie:
https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S026974911830321X

Und als Radfahrer bei niedrigen Temperaturen ist der Unterschied zwischen der Wolke eines modernen Verbrenners und Stromern ganz gewaltig. Wobei ich alle Verbrenner meine, die modernen Zyklen bei Benzinern neigen ja mittlerweile auch deutlich dazu Partikel und Aromate abzugeben -.-

OpenSystemFan schrieb:
Weiterhin säubern moderne Abgasnachbehandlungen die Luft stärker als sie sie verschmutzen: https://www.tagesschau.de/faktenfinder/luftreinigung-diesel-101.html
Sprich: Ein Diesel saugt mehr Feinstaub an, als er hinten abgibt.
Du zitierst einen Artikel, der mit dem Satz Die Aussage, dass moderne Diesel-Fahrzeuge die Luft reinigen, ist somit nicht haltbar. schließt und behauptest dann das Gegenteil zu deiner Quelle 🙄
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Nacho_Man
Piktogramm schrieb:
Du zitierst einen Artikel, der mit dem Satz Die Aussage, dass moderne Diesel-Fahrzeuge die Luft reinigen, ist somit nicht haltbar. schließt und behauptest dann das Gegenteil zu deiner Quelle 🙄
Siehst du, alle Verbrenner haben das selbe Problem wie ich, alles was ich oben reinstecke kommt stinkend und braun unten wieder raus. Und das auch bei anderen Menschen, wenn das mal nicht so ist, jeder braucht mal ne reparatur..
Der Unterschied ist natürlich mit unserem Abfall kann man Düngen. Der (Verbrenner)Autoabfall ist stand jetzt in jedem belang schlecht aber unausweichlich. :-)
 
Hovac schrieb:
Das habe ich jetzt das dritte Mal beschrieben, der Ansatz das es Ineffizient ist, ist nicht relevant.
Bis 2035 wird etwa folgendes Verhältnis erreicht sein - bezogen auf die unverzichtbaren Einsatzbereiche (also kein Personenverkehr) von E-Fuels:
Wenn man annimmt, dass alle diese Projekte ihre Finanzierung realisieren und gebaut werden, so entspräche dieses gesamte globale Angebot etwa 10 % der deutschen Nachfrage nur in den unverzichtbaren E-Fuel-Anwendungen (Flugverkehr, Schiffsverkehr und stoffliche Nutzung in der Chemie).
Ab 2030 sieht Deutschland eine E-Kerosinquote von 2% vor, wobei nicht einmal sicher ist, ob es dafür überhaupt genug E-Fuels gibt. Alles aus: Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

Und zur Relevanz der Ineffizienz: Die Lobby hat das mal schön vorgerechnet und nimmt dabei an, dass ab 2030 ein logistisches Wachstum bei der Beimischung einsetzen würde, was (s. oben) an der Realität vorbei gedacht ist. Die Kosten sind ohne Gewinnaufschlag und Steuern ;)
Screenshot 2026-04-10 234943.png


Also selbst wenn man keine Relevanz in der Effizienz sieht, sind die E-Fuels bis 2035 kein ernstzunehmendes Thema, obwohl sie in einigen Bereichen sogar gebraucht würden.
 
Da gabs doch auch schonmal Untersuchungen, die Versprechen sind groß und für die Versprechen müssten die überhaupt mal was aufbauen. Mehr als ne vereinzelte vorzeige Popelanlage haben die nicht, nichts skaliert. Das wird nichts wie viele Verbrennerliebhaber sich erhoffen.
 
Boimler schrieb:
Die Kosten sind ohne Gewinnaufschlag und Steuern
1l Benzin hat 9,7kWh Brennwert. Bei 100% Effizienz bei der Umwandlung von "Energie" in EBenzin braucht es die Primärenergie für nur 0,110€/kWh..0,163 €/kWh. Nehmen wir mal gütige 50% Effizienz bei der Gestehung an sind es eher 5..8 €cent/kWh und bei diesen Stromkosten wird E-Karre fahren halt geil billig.
Naja und die Primärenergie müsste noch günstiger sein, Anlagen und deren Betrieb soll Kosten verursachen. Also hab ich gehört.
 
Sind halt, wie gesagt, Werte der Lobby und da sind Rabatte durch Erneuerbare mit eingerechnet. Wenn man die Produktionsbedingungen mal einbezieht (meistens Entwicklungs- oder Schwellenländer), hat man in Sachen Nachhaltigkeit wahrscheinlich nichts gewonnen, wenn sich daraus eine so gewollte Industrie entwickelt.
 
OpenSystemFan schrieb:
Mein Reden. Vorteile sind Vorteile. Der Feinstaub ist keiner.
Davon redet hier außer Dir auch keiner.
OpenSystemFan schrieb:
Denke, beides wird immer besser und damit braucht es keine krummen Hilfsargumente mehr.
Welche krummen Hilfsargumente denn? Die Vorteile der Emobilität liegen doch klar auf der Hand. Auch wenn sie noch nicht für alle passt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Nacho_Man und Boimler
OpenSystemFan schrieb:
Weiterhin säubern moderne Abgasnachbehandlungen die Luft stärker als sie sie verschmutzen: https://www.tagesschau.de/faktenfinder/luftreinigung-diesel-101.html
Sprich: Ein Diesel saugt mehr Feinstaub an, als er hinten abgibt.

Nein. Du solltest deine Quellen auch schon lesen:

Auch wenn moderne Diesel-Fahrzeuge umweltfreundlicher sind als ältere Modelle, ist ihre gesamte Umweltbilanz also im Zweifelsfall weiterhin negativ. Die Aussage, dass moderne Diesel-Fahrzeuge die Luft reinigen, ist somit nicht haltbar.
 
TenDance schrieb:
Vorsicht, dieses Zitat wurde in einem Posting von mir moderiert.
Ergänzung ()

Piktogramm schrieb:
1l Benzin hat 9,7kWh Brennwert. Bei 100% Effizienz bei der Umwandlung von "Energie" in EBenzin braucht es die Primärenergie für nur 0,110€/kWh..0,163 €/kWh. Nehmen wir mal gütige 50% Effizienz bei der Gestehung an sind es eher 5..8 €cent/kWh und bei diesen Stromkosten wird E-Karre fahren halt geil billig.
Naja und die Primärenergie müsste noch günstiger sein, Anlagen und deren Betrieb soll Kosten verursachen. Also hab ich gehört.
Da setzen irgendwelche Physik-Nulpen von der FDP irgendwelche komplett ahnungsbefreiten Nebelkerzen in die Welt und 3 Jahre später muss man diesen ideologischen Unsinn in PISA-Land immer noch diskutieren.
Ergänzung ()

-Katharina- schrieb:
Nein. Du solltest deine Quellen auch schon lesen:
Was ist eigentlich aus dem Konformitätsfaktor geworden?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Boimler
OpenSystemFan schrieb:
Weiterhin säubern moderne Abgasnachbehandlungen die Luft stärker als sie sie verschmutzen: https://www.tagesschau.de/faktenfinder/luftreinigung-diesel-101.html
Seit dem hier immer mehr E-Autos rumfahren und selbst der ÖPNV umgestellt wird, ist es kaum noch auszuhalten. Gerade jetzt im Frühling kommen manchmal so komische Gerüche irgendwelcher, ich glaube man nennt das Blüten oder so ähnlich, in die Nase. Das wurde früher von den Autos immer verläßlich weggefiltert und ersetzt durch eigene Düfte voller aromatischer Kohlenwasserstoffe, oft mit rauchigen Basisnoten angereichert. Echt schlimm diese Elektros.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: KitKat::new(), Buttkiss, Nacho_Man und 2 andere
  • Gefällt mir
Reaktionen: KitKat::new() und Buttkiss
Piktogramm schrieb:
1l Benzin hat 9,7kWh Brennwert. Bei 100% Effizienz bei der Umwandlung von "Energie" in EBenzin braucht es die Primärenergie für nur 0,110€/kWh..0,163 €/kWh. Nehmen wir mal gütige 50% Effizienz bei der Gestehung an sind es eher 5..8 €cent/kWh und bei diesen Stromkosten wird E-Karre fahren halt geil billig.
Tatsächlich ist es noch weniger effizient, rund 25kWh/l werden benötigt.
Damit fährt ein BEV über 100km weit, der Verbrenner vielleicht 15km. Selbst ein voll beladener 40t E-LKW würde mit rund 20km weiter kommen.
 
Für diejenigen die Probleme mit solchen hochabstrakten Begriffen wie Wirkungsgrad im Kontext der Thermodynamik haben, hier noch mal als Bild:

e-fulels.jpeg


Vielleicht sollte man für den Wurstfluencer das ganze noch mal mit Würstchen darstellen damit der das auch versteht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: stolperstein, trendliner, KitKat::new() und 5 andere
Zurück
Oben