News Pop!_OS 24.04 LTS: Finaler COSMIC-Desktop debütiert

Vexz schrieb:
Linux Mint wird da ganz gerne vorgeschlagen, speziell für Leute, die von Windows kommen. Ich habe es das letzte mal vor 15 Jahren getestet, kann also nichts mehr dazu sagen. Ich persönlich habe die Umgewöhnung an ein neues Desktop Environment als jemand, der von Windows kommt, begrüßt. Es ist doch einfach immer wieder spannend, auch mal was neues auszuprobieren.
Da kannst Du auch KDE Plasma vorschlagen, nur dass das noch mehr bietet als Cinnamon. Ich schwöre inzwischen auf KUbuntu, da klappt's auch mit Secure Boot auf Anhieb. Und im Gegensatz zu vielen Gnome-Desktop-GUI-Varianten kann ich auch "out-of-the-box" ohne krude Erweiterungen Icons auf dem Desktop platzieren.
 
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Wirkte schon ganz nett in Videos, ich geb dem noch etwas Zeit und werde nächstes Jahr mal reinschauen. Könnte genau die Mischung aus Plasma und Gnome werden die ich bisher gesucht habe.

kraid schrieb:
Ich würde es besser finden, wenn die Leute Zeit und Resourcen lieber in bestehende Projekte investieren um diese voran zu bringen, statt das jeder seine eigenen Projekte erschafft.
Wurde von den Entwicklern versucht, das Gnome Projekt hat sich verweigert und deshalb entstand COSMIC.

kraid schrieb:
Das was für den Nutzer letzendlich zählt ist die Nutzererfahrung und die dürfte bei Gnome und Cosmic quasi identisch sein.
Schon oberflächlich ist COSMIC jetzt anders als Gnome.
 
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Der Vorteil von COSMIC soll ggü. Gnome vor allem in der Anpassbarkeit liegen.
Bei Gnome wurde/wird quasi ständig die AddOns-API verändert, was die auf Gnome basierenden Distributionen oftmals zur Weißglut brachte/bringt.

System76' COSMIC soll u.a. genau dies zuverlässiger machen.



Ich hatte selbst 2 Jahre lang Pop!_OS verwendet. Echt gute Distro (Ubuntu-Basis) mit diversen Extras.
Die Kernel wurden/werden z.B. öfter aktualisiert als bei *ubuntu.
Ich werde es nachher mal in der VM anschauen. 🧐👍


kraid schrieb:
Wegen Kompatibilität, Anpassbarkeit und Optik hab ich mich für rEFInd als Bootmanager entschieden.
Ich auch. ☺️

Damit lassen sich auch Windows'e starten.
 
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Ist halt die "erste" Version und entsprechend fehlen Features, die man woanders schon hat, die für eine grundlegende Benutzung aber nicht zwingend gebraucht werden. Bin auch gespannt, wie schnell da nachgeliefert wird und wie Cosmic in Sachen gaming taugt.
Fürs Gaming bin ich noch auf Windows, aber das ändert sich bestmöglich über die nächsten Monate. War bisher nur zu faul unter Linux (Pop+Cosmic) zu testen, was geht und was nicht :(

Anstrengend finde ich allerdings den Greeter, der sich den letzten Benutzer gefühlt nur einmal merkt und man Benutzer nur via Maus und Menü auswählen kann. Da wünsche ich mir, dass immer der letzte Benutzer vorausgewählt bleibt und man Benutzer einfach via Cursortasten wechseln kann.
 
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Pinguin1 schrieb:
Gibt es denn ein einfacheres Linux das wie z.B. Win10 bedienbar ist?
Wenn es um die Einfachheit geht, dann kann man da Linux Mint nennen, die optimale Spielwiese für Anfänger um erste Erfahrungen zu sammeln.

Wenn es um das Mausschubsen und Fensterschubsen geht, das können alle (mehr oder weniger) gleich gut, die klassische Fenster anzeigen.

Aber befreie dich am Besten direkt davon, etwas "wie Windows bedienen" zu wollen oder davon auszugehen, dass etwas "wie Windows bedienbar" ist. Das führt eher früher als später nur zu Frust und einer Rückkehr zu Windows.
 
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Caramon2 schrieb:
Die aus eigener Erfahrung für Einsteiger am besten geeignet Linux-Distribution ist LinuxMint mit dem Cinnamon-Desktop.
Und das ist dann repräsentativ....!?
Es gibt schlicht und ergreifend keine "am besten geeignetste" Disto/GUI für Einsteiger da jeder anders einsteigt. Und wenn man das schon unbedingt als Kriterium nehmen will, dann eher Zorin und KDE.
Caramon2 schrieb:
die Ubuntu-Edition bekommt alle 6 Monate ein Update
Niemand ist gezwungen die Point Releases zu nutzen, ergo hat man damit auch jahrelang seine Ruhe.
 
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Pinguin1 schrieb:
Gibt es denn ein einfacheres Linux das wie z.B. Win10 bedienbar ist?
Angeblich sei es Linux Mint. Trotzdem gibt es Unterschiede, die manche Umgewöhnung erfordern.
Es gibt kein "Laufwerk C: D:" usw. mehr.
Stattdessen gibt es für das ganze System eine "Wurzel" (rootverzeichnis, Pfad beginnt dann mit dem Schrägstrich /). Unter /etc /usr /lib /opt /dev /proc /bin /sbin und /boot liegen Systemdateien und Konfighrationen. /tmp ist der Tempordner. /home enthält die Benutzerordner. /home/username und darunter gibt es dann Downloads, Dokumente usw.
Wenn man mehrere Festplatten oder USB Medien hat, dann werden die "gemounted", also eingebunden. Das passiert bei modernen Desktops normalerweise automatisch. Wie man es kennt, gibt es dann im Dateiexplorer links einen oder mehrere zusätzliche Einträge. In " echt" ist das Dateisystem dann beispielsweise unter /media/samsungABCDEF (beispielsweise). Der tatsächliche Pfad ist Distributionsabhängig. Alles (Dateien, Ordnerstruktur), was sich bei windows normalerweise unter E: (wenn das der Buchstabe des Sticks war), befindet sich dann unter /media/samsungABCDEF.

Anwendungen werden (normalerweise) nicht durch Download und Doppelklick ausgeführt und/oder installiert. Das läuft über die jeweiligen AppStores. Andere Sachen sind komplizierter zu installieren, da kommt es auf das Format an, welches der jeweilige Entwickler bereit stellt. Gelegentlich kommt es vor, dass man ein Programm oder Script nicht starten kann. Das liegt dann daran, dass man die Rechte nicht hat. Rechtsklick -> Eigenschaften/Berechtigungen -> Hacken bei Datei als Programm ausführen setzen und gut.

Es gibt natürlich noch weitere Unterschiede. Das sind alles Dinge, dir bei Linux im Basiskonzept schon anders sind und wo Distributionen einfach nur so gut es geht Komplexität verstecken. Es soll Benutzer geben, die nutzen Linux ohne die Kommandozeile jemals selbst zu benutzen. Ich gehöre nicht dazu, ich mache möglichst alles über die Kommandozeile, weil ich da schneller bin (weil ich weiß, wie es geht).
 
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Naja ein Gnome Nachbau in rust bei dem die Hälfte der Features fehlt dazu noch ziemlich Buggy.

Ich denke der Welt hat vorher nichts gefehlt. Ich sehe 0 Grund von Vanilla Gnome umzusteigen.
 
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herrStreusalz schrieb:
Irgendwie lese ich jedes mal Comic-Desktop :freak:
Vielleicht wäre es dann mal an der Zeit eine Lesebrille anzuschaffen. ;)
 
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Vexz schrieb:
Es baut auf Gnome auf, ist aber so weit angepasst, dass es sich als ein eigenes Desktop Environment bezeichnen darf.
Nein, es baut nicht (mehr) auf Gnome auf. Es hat starke Ähnlichkeit, was Sinn macht, da System76 ihre Hardware damit verkauft und den Kunden eine ähnliche und damit konsistente Erfahrung bieten möchte. Aber es ist eine komplette Neuentwicklung, die 4 Jahre in Anspruch nahm (was für eine kleine Firma eine starke Leistung ist). Einiges, was GNOME bietet, fehlt (noch). Aber sie unterstützen z.B. auch explizit Theming

Salamimander schrieb:
Wieso wurden die Ressourcen nicht in Hyprland, Niri oder Mangowc gesteckt? :/
Was soll der Smiley ausdrücken? Eine unironische Antwort wäre, weil diese Projekte spezielle Nutzerschichten adressieren. COSMIC dagegen soll unbedarfte Anwender, die ausschließlich mit der Maus hantieren, genau so abholen, wie technisch Interessierte, deren Workflow überwiegend auf die Tastatur setzt. Es soll sich für Kunden eben gerade nicht wie Umsteigen anfühlen.

System76 verkauft komplette Rechner. Man hat also Interesse daran, möglichst viele Menschen anzusprechen.
 
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Andy4 schrieb:
Ich bleibe bei Cachy OS.
Wenn du damit zufrieden bist, gibts ja eh keinen Grund zu wechseln. Wie bei mir. :) Davon ab, findest du den Cosmic Desktop auch in den Arch Repos und könntest das somit auch mit CachyOS nutzen.
 
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Ich frage mich ob dort von System76 über noch etwas kommen wird. Die Entwicklung hat sich so dermaßen hingezogen, sodass sie ins Abseits katapultiert wurden. Neuerungen finden sich in anderen Betriebsystemen und nochmal so lange auf Features zu warten, wäre es mir nicht mehr wert.
 
Wie sieht denn die Performance von der de aus? Ich suche noch eine schöne de/distribution, die auf älterer Hardware mit integrierter Intel igpu gut läuft. Pop!_OS mit Gnome war jetzt keine Rakete und XFCE ist mit dann doch zu altbacken.
 
NoNameNoHonor schrieb:
Da kannst Du auch KDE Plasma vorschlagen, nur dass das noch mehr bietet als Cinnamon.
Ich kenne jetzt die Unterschiede zwischen Cinnamon und KDE nicht so genau, da ich, wie ich sagte, Mint das letzte mal vor 15 Jahren benutzt habe. Ich bin selbst KDE nutzer und das ist mein bevorzugtes DE, aber man liest immer wieder, dass Mint als Einsteigerlinux empfohlen wird, wenn man von WIndows kommt. Deshalb wollte ich das auch nochmal vorschlagen.
 
Andy4 schrieb:
Also, wie ich es aus einen anderen Thread heraus gelesen habe, ist da aber noch einiger Handlungsbedarf. Es kann ja nicht sein, dass es schon am Dualboot scheitert und man sein System nach der Installation zerschossen hat.
Ja mei, Linux halt. Da darf jeder mal rumbasteln.
 
@Vexz
Warum ist es so schwer zu akzeptieren, dass du falsch liegst? In der Vergangenheit nutzte Pop!_OS eine modifizierte Version von Gnome. Mit dem aktuellen Release wird eine neu in Rust entwickelte Desktop Environment genutzt.
 
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