Portable SSD oder M2 und Gehäuse?

Valiantly

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Guten Morgen zusammen,
Ich bin aktuell auf der Suche nach einer Möglichkeit meine Daten vom Smartphone als auch allgemein im Alltag Daten die ich auch unterwegs benötige sichern zu können.

Aktuell habe ich eine T7 von Samsung jedoch hat sie vor einiger Zeit etwas Hitze abbekommen wodurch ich jetzt noch eine Backup Option mir anschaffen wollen würde.

Wichtig wäre auch hierbei das ich dort in Zukunft mein Secound Brain bzw. meine KI Ordner etc. drauf speichern möchte und diese dort dann auch direkt von der Festplatte von überall nutzen kann.

Gleiches gilt für Games.

Was würdet ihr Wählen? Lieber eine einfache SSD oder schon eine M2 in einer Icybox oder Ugreen etc?

Gruß,
Vali
 
Ich würde mich immer für NVME + separates Gehäuse entscheiden.
 
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Ich nehme immer gern die M2 Gehäuse von SSK, großer Vorteil eines Gehäuses ist einfach das du jegliche SSD einbauen kannst und und beliebig wechseln kannst
 
Ich hab auch eine NVMe in einem Gehäuse. Hab da sogar mein ganzes System drauf, von dem ich dann boote. ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Hast du denn einen Datenträger über? Dann den. Sonst halt um zu wissen was eben drin ist einen Datenträger plus Gehäuse.
 
Technisch das gleiche.
Musst du doch selbst wissen ob die pro und contra von dem einen oder anderen wichtiger sind.

+eigenbau
 
Bitte beachte, dass M.2 nur das Format ist. SSDs gibt es als SATA und auch als NVMe mit dem M.2 Format. Jedoch lassen sich oft nicht beide in einem externen Gehäuse einbauen. Daher muss man beim Gehäuse mit einer NVMe SSD auch darauf achten, dass dieses Gehäuse auch für NVMe SSDs geeignet ist.

Habe mich vor einiger Zeit auch für ein NVMe Gehäuse und eine 256 GB NVMe SSD entschieden und das funktioniert gut.
20260817_110123.jpg
(ICY BOX M.2 PCIe SSD Aluminiumgehäuse USB 3.1 Type-C)

Achte mit der NVMe SSD auf den TLC Speicher. In meinem Fall habe ich auf den Preis der SSD geachtet und versehentlich mit SLC Speicher gekauft. Läuft normalerweise auch gut. Nur letztens sind die Lese- und Schreibrate auf 350 MB/s lesen und 45 MB/s schreiben abgefallen.

Nachdem ich die SSD neu formatiert habe und ein paar Stunden einfach an meinem Rechner angeschlossen gelassen habe, passen die Lese- und Schreibrate wieder. Denn normalerweise würde um die 1000/1000 MB/s per USB-C angeschlossen, kommen.

In meinem Fall hatte es auch was mit der Trim-Funktion zu tun, da ich eine Zeit lang die SSD nicht am Rechner angeschlossen hatte.
 
Eine SSD in einem Gehäuse ist flexibler als eine dediziert mobile SSD, daher würde ich das bevorzugen. Dann kann man bei Bedarf die SSD intern verbauen oder eine andere SSD mal ins Gehäuse packen.

Preislich...
  • eine Samsung T7 2TB liegt aktuell bei 290€ wenn man den ebay Scalper ignoriert.
  • eine KIOXIA EXCERIA G2 SSD 2TB für 240€ mit einem 20€ Gehäuse liegt preislich knapp drunter. Die G2 ist nicht schnell, aber schneller als 10Gbit USB.

Bei einer SSD in USB-Gehäuse solltest du auf jeden Fall darauf achten, dass die DRAM Cache hat, weil normalerweise wird das mit HMB kompensiert, welches über USB nicht funktioniert.

Die Gehäusevorschlage in #3 und #4 mit RTL9210B oder RTL9220 Chipset sind gut und unterstützen optional auch SATA falls das mal relevant sein sollte.
 
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@Valiantly

... und das "Tempolimit" ist dann die Schnittstelle (USB/USB-C), an der ein externes Gehäuse betrieben wird.
Bei Handy dann USB-C.

Gerne darf man auch berücksichtigen, dass eine SSD/NVMe auch Strom über den USB-C-Anschluß benötigt.

So wird dann möglicherweise die Schnittstelle zum "Tempo 80"-Schild auf der "Datenautobahn".
Eine externe SSD wäre also vollkommen ausreichend.
Die Lese- und Schreibraten einer NVMe werden also nicht wirklich ausgenutzt.

Unter Android hilft Dir die App "MyPhoneExplorer" (kostenlos, alternativ Spende an den Entwickler) weiter, die auf dem Gerät selbst und auf dem PC installiert wird. Da benötigt es keine externe Festplatte. Die Geräte können über USB und WLAN gekoppelt werden.

Vorteil ist, das sämtliche Kontakte, Kalender, Anrufe und natürlich die Daten direkt auf einem PC gesichert werden können.
 
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Valiantly schrieb:
Was würdet ihr Wählen? Lieber eine einfache SSD oder schon eine M2 in einer Icybox oder Ugreen etc?

Der Vorteil bei einer M.2 im externen Gehäuse ist: Du weißt, was drin ist.
Bei vorgefertigten externen SSDs ist es schrierig, an Daten des verbauten Flash / des Controllers / etc. zu kommen - insofern präferiere ich den Eigenbau.

In Spezialfällen können externe SSDs das bessere Mittel der Wahl sein - Eigenbaugehäuse für 40Gbit-USB4 sind noch selten und teuer; da kann so etwas wie eine Corsair EX400U sinnvoll sein.
 
Valiantly schrieb:
Was würdet ihr Wählen? Lieber eine einfache SSD oder schon eine M2 in einer Icybox oder Ugreen etc?

Gehäuse mit einer M.2 SSD

Wie oben bereits geschrieben wurde, hat ein Gehäuse mit einer M.2 SSD den Vorteil das die Komponenten ausgetauscht werden können.

Ich habe schon länger das RaidSonic Icy Box IB-1817M-C31 - fällt wegen der System-Kompatibilität zu Android, iOS vermutlich raus

Ich würde darauf achten, dass die SSD, wie im Bild unten, Kontakt mit dem Gehäuse hat.

1786965529434.png

[Quelle: Das neue Gehäuse IB-1817M-C31 für SSDs schafft hohe Transferraten von knapp 1000 MB/s und ist eine interessante Alternative zu Thunderbolt-Gehäusen. | macwelt.de]


Fertiglösung

Bei einer Fertiglösung würde ich nach einem Video mit Teardown suchen, um zu klären, ob die SSD ausgebaut werden kann.

Hier zwei Videos für die SanDisk Extreme Portable SSD. Diese kann mit etwas Aufwand ausgebaut werden - ist aber verklebt:


 
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Die Geschwindigkeit hängt natürlich auch vom Anschluss und dem Gehäuse ab. Bei mir kann das externe Gehäuse max. 10 Gbit/s. Würde daher nichts bringen, USB‑C mit 40 Gbit/s zu verwenden.
Ashampoo_Snap_Montag, 17. August 2026_13h49m5s.png

Ich bevorzuge auch den Eigenbau, da ich hier selbst bestimmen kann, was eingebaut ist. Natürlich wird dann die maximale Geschwindigkeit einer NVMe SSD nicht erreicht. Das wäre nur intern eingebaut möglich.

Aber mir reichen folgende Geschwindigkeiten, die ich mit meiner SSD messen kann. Mit diesen Messergebnissen handelt es sich immer um dieselbe SSD, in meinem externen Gehäuse eingebaut. Am Handy angeschlossen habe ich sie noch nie getestet und in meinem Fall nutze ich diese SSD nur mit meinem PC oder Laptop.

USB‑C - 10 Gbit/s​

Ashampoo_Snap_Montag, 17. August 2026_13h26m14s.png

USB‑A - 5 Gbit/s (USB 3.x)​

Ashampoo_Snap_Montag, 17. August 2026_13h40m13s.png

USB‑A - 480 MBit/s (USB 2.0)​

Ashampoo_Snap_Montag, 17. August 2026_13h48m36s.png
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke euch allen, dann ist es wohl eindeutig. 😁

Ja ich meinte bei der M2 die NVMe Variante.

Ich hatte vorerst auch geschaut was es derzeit so auf den Markt gibt. Ich kannte nur von damals die IcyBox und Ugreen kam jetzt immer mehr durch Marketing der NAS an die Oberfläche.

Gehäuse von Acasis wurden mir noch vorgeschlagen aber die sind dann wohl nur wegen der Langlebigkeit teurer aber vom System her gleich wie die Ugreen 20Gpbs.

Eine 40er würde sich wohl Null lohnen. Wenn ich nicht drauf Render etc., richtig? Oder wäre wie schon vorgeschlagen alleine eine 10er reichen und 20 wäre Overkill?

Wäre dann die Frage nun noch zur passenden M2, gibt es da wesentliche Unterschiede bei der Wahl?
 
Ich bin mit meiner IcyBox zufrieden, aber ich denke, die Ugreen wird auch gut sein. Für mich reicht die 10 Gbit/s aus und ich habe aktuell WinToGo drauf installiert. Also ein Notfallbetriebssystem mit Windows 11.

Valiantly schrieb:
Eine 40er würde sich wohl Null lohnen. Wenn ich nicht drauf Render etc., richtig? Oder wäre wie schon vorgeschlagen alleine eine 10er reichen und 20 wäre Overkill?
Hängt ganz davon ab, wo du sie einsetzen würdest. Denn das ist immer nur die maximale Geschwindigkeit, die der Controller kann. Wenn du sie an 10 Gbit/s oder gar 5 Gbit/s eines USB 3.0 anschließt, wird dieses der entscheidende Faktor sein.

Hängt daher ganz davon ab, was du bereit bist auszugeben.
Denn bis zu 40 Gbit/s zu haben, wäre auch nicht verkehrt.
Ergänzung ()

Wobei mir nur externe Gehäuse mit 10Gbps bekannt sind. Ich weiß nicht, ob es diese auch mit 40 Gbit/s gibt. Mit den 40 Gbit/s habe ich mich eher auf einen USB-C Anschluss bezogen, was es auch mit solch einer Datenrate gibt.
 
Ich nutze ausschließlich fertige externe SSD, um die Schutzklasse IPxx z.b wasserdichtheit zu gewähren.

Selbstbau Varianten sind etwas besser zum basteln geeignet, also wenn man z.b mehrere SSD hat (Wechselgehäuse).
 
Valiantly schrieb:
ich hatte halt auch gelesen das es DRAM wiederum ein negativer Faktor wäre wenn ich es ans Handy stecke um Daten zu übertragen, dass dann der Akku fix aufgebraucht wird.

Habe es nochmal überprüft. Bei Verwendung mit einem Smartphone verschiebt sich das Ganze:

Gemini fasst es am besten zusammen - da ist auch die Gehäuse-Empfehlung dabei:

💡 Wichtige Tipps für den Einsatz am Smartphone
  • Die richtige SSD wählen: Suchen Sie nach extrem stromsparenden DRAM-losen SSDs (ein sehr beliebtes und bewährtes Beispiel ist die Lexar NM790 oder die Crucial P3 Plus). Diese bieten trotz fehlendem DRAM eine sehr gute Leistung bei minimalem Hunger nach Strom.
  • Das richtige Dateisystem: Damit sowohl Android als auch iOS (iPhone) die SSD problemlos lesen und beschreiben können, müssen Sie die SSD am Computer im Format exFAT formatieren.
  • Gehäuse-Tipp: Nutzen Sie ein Gehäuse, das maximal 10 Gbit/s (USB 3.2 Gen 2) unterstützt. Schnellere USB4- oder Thunderbolt-Gehäuse verbrauchen oft schon von sich aus zu viel Strom, noch bevor die SSD überhaupt arbeitet. [1, 2]
 
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