Powerline vs Access Point

thewolf20

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Hallo,

Vor ein paar Tagen haben wir dank Supervectoring endlich VDSL 250 bekommen. Allerdings kam sofort das böse Erwachen: Die meisten Endgeräte des Haushaltes unterstützten nur single band (2.4GhZ) und bekamen daher nur ca. 30mbit/s im Download. Das beste, was ein Gerät hatte war zwar Dual Band (2.4ghz und 5ghz), da es maximal aber nur 802.11n unterstützte, kamen dort auch nur 80mbit/s an. Über Lan und dem Smartphone eines Freundes, welches 802.11ac unterstützte, kamen dann letztendlich 240mbit/s an. Nun heißt es also, alle alten Geräte (Wlan-Adapter, Tablets etc.) mit Geräte ersetzen, die das 802.11ac Standard unterstützen. :/

Nunja, aber nun zur eigentlichen Problematik: Da 5.0GhZ nicht so weit kommt wie 2.4GhZ, haben wir demnach in manchen Räumen kein schnelles Internet. Eigentlich kein Problem, es gibt ja Technologien wie Powerline. Nur stellt sich die Frage: Lohnt sich das überhaupt? Das Haus wurde 1997 gebaut. Ich befürchte also, dass die Leitungen nicht dafür ausreichen, das Signal störungsfrei zu übertragen. Meint ihr, ein Access Point, der in der zu erreichenden Etage steht und über ca. 30m cat6 Lan-Kabel (Flachband) am Router angeschlossen ist, würde besser funktionieren, um das volle Signal in die andere Etage zu bringen?

Vielen Dank schon mal für euren Rat.

MfG
 

hide.me

Banned
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Powerline ist eine Sache das ausprobierens.
Ich tendiere aber auch zum AP.
 

der_garTen

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Stand damals vor der selben Problematik. Ich habe mich fürs Kabel ziehen entschlossen mit nem Netgear AC.
95Mbit down und 40 up kommen am iPhone an. Bin ich direkt mit der Fritzbox und dem 2,4Ghz Netzwerk verbunden, bekomm ich auch lediglich 30Mbits raus.
 

Baya

Fleet Admiral
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Netzwerkkabel und Access Point ist die bessere Lösung.
Wobei Powerline bestimmt auch funzt, unser Haus ist von 1984, da gab's mit Powerline auch keine Probleme.
Ich habe eine Fritz!Box 7490 als Router im Einsatz und oben und unten dann jeweils einen TP-Link Archer C7 als AP. Das funktioniert bisher alles sehr gut.
 

h00bi

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Wenn es die Möglichkeit gibt einen AP per Netzwerkkabel zu versorgen statt per PowerLAN, dann nimm das Netzwerkkabel. Ist auch wesentlich günstiger als gute PowerLAN Hardware.
 

thewolf20

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EDIT: Ganz andere Situation: Ich hab mich jetzt doch dazu entschieden, den Speedport W925V gegen eine Fritzbox 7590 (diese unterstützt 802.11ac und Supervectoring) zu tauschen (ich sehe nicht ein, jeden Monat 5 Euro für einen Router zu bezahlen, der nicht mal Bandbreitenmanagement kann), ganz ohne Access Point. Der Router würde dann ca. 30 Meter weg stehen (Luftlinie vielleicht 5m) und direkt mit der Telefonbuchse mit einen 30m cat6 Lan Kabel und solch einen Adapter direkt mit der Telefondose verbunden sein:

https://www.amazon.de/original-RJ45-Adapter-Fritz-Speedport/dp/B00TQV24LC/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1477596207&sr=8-1&keywords=B00TQV24LC#customerReviews

Ich dachte erst an ein langes TAE-F -> RJ45 Kabel, aber das wäre dann ungeschirmt. Meine Frage: Ist sowas realisierbar, ohne die Bandbreite zu beschränken? Ist dieser TAE Adapter überhaupt für so hohe Datenraten (VDSL 250 mit Supervectoring) ausgelegt?
 
Zuletzt bearbeitet:

h00bi

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Der Adapter ist ein Stück Kunststoff mit 2 Drähten drin. Keine Sorge, das geht schon.
Die 30m Flachkabel sind da anfälliger als der Adapter. Kann gehen, muss nicht.

Wenn Cat6/7 Verlegekabel zu dick ist dann nimm lieber ein J-2Y(St)Y Kabel und setze beim Router eine neue TAE Dose oder leg das J-2Y(St)Y dort auf eine 4/5 beschaltete LAN Dose auf und dann mit einem kurzen Patchkabel zum Router.
 

thewolf20

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Wenn ich ein cat6 Kabel verwende, kommt dann am Ende die gesamte Datenrate am Router an? Sollte ich beim 30m Kabel bleiben, oder macht es keinen Unterschied, wenn ich auch 50m verwende? Ich bin mir noch nicht ganz so sicher, ob 30 Meter reichen würden. Würde mir dann doch lieber ein wenig mehr länge reservieren. Den Rest kann man ja am Ende noch irgendwo verstecken.
 
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