Preiswertes RAM für einfachen PC ok?

Mork-von-Ork schrieb:
Rein für die Officesachen wäre ich bei einem refurbished Intel der 8./9. Gen, die iGPU von den Teilen ist halt relativ schwach, da reden wir dann von sehr anspruchslosen Spielen.

So wirklich toll sind die alten Ryzen APUs aber auch nicht. Ich habe ein Lenovo E495 mit Ryzen 5 3500U, und brauchbar laufen darauf nur Genshin Impact, Honkai Star Rail und uralte Spiele. Und die funktionierten auch schon auf der Intel Haswell iGPU meines alten Laptops.

Overwatch läuft mit 30 fps auf dem 3500U - bei diesem Spiel nicht wirklich brauchbar. WuWa und NTE starten, aber mehr oder weniger als Diashow. Reicht für Dailies, macht aber nicht wirklich Spaß.
 
JMP $FCE2 schrieb:
So wirklich toll sind die alten Ryzen APUs aber auch nicht. Ich habe ein Lenovo E495 mit Ryzen 5 3500U
Das man natürlich auch von den Ryzen APUs jetzt keine Wunder erwarten kann ist natürlich klar und etwas anderes habe ich auch nicht behauptet, vor den Intels sind sie dennoch.
Die Mobile iGPUs sind mWn. auch nochmals etwas hinter den Desktop Versionen.

Ändert natürlich nichts daran, dass jede auch nur halbwegs moderne dezidierte GPU Kreise um die IGPUs dreht.

Daher auch meine Frage ob und wenn ja was ggf. auf dem PC gespielt wird.
 
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Banned schrieb:
Sind die Taktzyklen zu kurz angesetzt, kann es je nach Modul und Timings zu Instabilität kommen.
Die länge der Taktzyklen ergibt sich aus dem Speichertakt, aber die Timings, also die Wartezyklen sind dem Speichercontroller völlig egal, er wartet einfach nur. Das sind Zeiten, die der RAM braucht, um Daten bereitzustellen, z.B.
  • CL (CAS Latency): Der wichtigste Wert. Er beschreibt die exakte Anzahl an Taktzyklen, die vergehen, bis der RAM nach einer CPU-Anfrage mit der Datenbereitstellung beginnt.
  • tRCD (Row to Column Delay): Der RAM ist wie ein Raster (Zeilen und Spalten) aufgebaut. Dieser Wert misst die Zeitspanne zwischen dem Öffnen einer Zeile und dem Zugriff auf eine bestimmte Spalte.
  • tRP (Row Precharge Time): Die Zeit, die der RAM benötigt, um eine aktuelle Zeile zu schließen und die nächste Zeile für neue Datenbefehle vorzubereiten.
  • tRAS (Row Active Time): Die Mindestanzahl an Zyklen, die eine Zeile aktiv geöffnet bleiben muss, damit Daten fehlerfrei gelesen oder geschrieben werden können.
Schafft der Speichercontroller einen bestimmten RAM Takt mit JEDEC Timings, dann schafft er auch die scharfen Timings des OC Profils, da der RAM vom Hersteller entsprechend spezifiziert und getestet wurde. Problematisch für den Speichercontroller ist nur ein zu hoher Takt, insbesondere mit mehreren Modulen/Ranks. Auch durch das BIOS und das Routing auf dem Board kann es zu Einschränkungen kommen.
 
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Mork-von-Ork schrieb:
Ändert natürlich nichts daran, dass jede auch nur halbwegs moderne dezidierte GPU Kreise um die IGPUs dreht.

Stimmt. Schon eine 10 Jahre alte GTX 1070 ist um Welten besser. GTX 1050 wahrscheinlich auch schon.
 
AMD-Flo schrieb:
Das sind Zeiten, die der RAM braucht, um Daten bereitzustellen

Und wenn diese Zeiten bzw. deren Abfolgen eben zu kurz angesetzt sind, kommt es zu Instabilität im Zusammenspiel mit dem RAM-Modul. Ob nun das Modul bzw. dessen Chip oder der Speichercontroller streikt, spielt doch im Endeffekt keine Rolle. Wenn es auf Seite des Speichercontrollers aber egal wäre, was für Timings anliegen, warum spezifiziert Intel dann Timings, wie in dem von @TorenAltair geposteten Link ersichtlich.

Dass der RAM-Hersteller wirklich garantieren kann, dass sein RAM mit seinen Timings abseits der JEDEC-Specs stabil läuft, würde ich auch infrage stellen, da auch das BIOS bzw. UEFI hier eine Rolle spielt m.E. - und diese kann der RAM-Hersteller eben nicht absichern.
Oder wie sieht es mit vier Modulen parallel aus? Auch hier volle Garantie seitens des Herstellers?

JMP $FCE2 schrieb:
Stimmt. Schon eine 10 Jahre alte GTX 1070 ist um Welten besser.

Ich habe meine vor 1-2 Jahren auf Ebay für 130€ rum verkloppt - und das war kein ganz billiges Modell. Für den Preis auf jeden Fall eine sehr gute GPU immer noch. Aber keine Ahnung, wie die Preise gerade bei gebrauchten liegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Banned schrieb:
warum spezifiziert Intel dann Timings, wie in dem von @TorenAltair geposteten Link ersichtlich.
Weil das von Intel getestet wurde. Es ist dem Speichercontroller trotzdem egal und ich habe auch schon erklärt warum. Die Timings spezifizieren Wartezyklen.

Banned schrieb:
Dass der RAM-Hersteller wirklich garantieren kann, dass sein RAM mit seinen Timings abseits der JEDEC-Specs stabil läuft, würde ich auch infrage stellen, da auch das BIOS bzw. UEFI hier eine Rolle spielt m.E. - und diese kann der RAM-Hersteller eben nicht absichern.
Das Problem sind nicht die Timings, sondern der Takt. Wenn der Speichercontroller damit nicht klar kommt, oder die Signalintegrität zu schlecht ist, funktioniert es eben nicht. Mit mehr Modulen/Rank hat der Speichercontroller mehr Stress. Insbesondere bei Mischbestückung wird es schwierig. Wenn der Takt stabil erreicht wird, funktionieren in der Regel auch die Timings des OC Profils.

Es gibt natürlich auch ein paar Timings, die den Controller stressen, z.B. tRRD oder tFAW, aber ich denke es geht hier um die Primärtimings und die sind dem Speichercontroller vollkommen egal.

Wenn ein OC Profil nicht läuft, liegt es in der Regel daran, dass der Takt nicht erreicht wird und nicht an den Timings. Hier muss die ganze Kette mitspielen. Speichercontroller, Mainboard (Routing und BIOS), und die RAM Module.

Letztendlich sind auf jeden RAM Modul auch nur normale Speicherchips, die mit einem niedrigen Takt und JEDEC Timings spezifiziert sind. Diese werden dann von den Modul Herstellern übertaktet, getestet und ein entsprechendes OC Profil hinterlegt.

Wenn man die vom CPU Hersteller angebenen Taktraten nicht überschreitet, läuft es in der Regel auch stabil. Diese Taktraten sind bei Vollbestückung bzw. Dual Rank RAM schon sehr niedrig. Alles darüber ist OC und damit Glückssache.
 
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