pro kontra kirchenaustritt

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
@lamor200 ich sage ja nicht wegen des Geldes heiraten aber wenn du oben schon jammerst wegen Geld zum Fenster raus, wemma ne geizige Verwandtschaft hat geht's Negativ aus aber die müssen dann schon sehr geizig sein.

Du musst ja nicht organisieren macht zumeist die Frau. ^^

Ja des ist hald alles Ansichtssache, ich würde aus der Kirche nicht austreten denn die paar Kröten tun mir nicht weh.
 
lamor200 schrieb:
Also ich bin am überlegen ob ich aus der kirche austreten soll immerhin sind es monatlich 40€ die ich sparen würde und ich bin nicht im geringsten religiös und glaube auch nicht an den lieben gott ;)


Mal abgesehen davon, dass ich der Meinung bin, dass man, auch wenn man gläubig ist, nicht gezwungen sein sollte, für seinen Glauben eine Steuer zu zahlen, spricht für jemanden, der dazu auch noch Atheist (nicht im geringesten gläubig) ist, gar nichts dafür, freiwillig in der Kirche zu bleiben und denen Steuern zu zahlen.

Asnahme:
Du willst die Kirchen und ihre Einrichtungen freiwillig unterstützen.

Was die Kirchen aber überhaupt nicht nötig haben, denn die Kirchen sind zusätzlich zu ihrem erheblichen vorhandenen Vermögen auch einer der größten Arbeitgeber Deutschlands und erzielen durch ihre wirtschaftlichen Aktivitäten auch abseits der Kirchensteuer erhebliche Einnahmen.

Ich selber, ebenfalls nicht gläubig, bin vor 20 Jahren, als ich nach dem Studium in den Beruf eingetreten bin, auch sofort aus der Kirche ausgetreten.

Das Einzige, was Du Dir eventuell (kommt im Zweifelsfall auf die Kirchengemeinde an) abschminken musst, ist eine kirchliche Trauung (mal abgesehen davon, dass ich niemandem empfehle, zu heiraten ... aber das ist ne andere Geschichte :) )
 
Tritt aus, es gibt keine Nachteile, erst recht wenn du nicht gläubig bist.

Wer ne soziale Ader hat und sich frag, wohin mit der eingesparten Kohle, na da gibt es in jeder Gemeinde/Komune genug Vereine und Stiftungen die damit was anfangen können.

Die Tafeln, freie Träger von Kindertagestätten ect., da weiß man auch gleich wer es bekommt.
 
Muss man unbedingt in der Kirche sein um zu glauben?

Denke, sowas nennt man "Schwarzglauben" - das ist genau das gleiche wie wenn man einen Fernseher bereithält aber kein GEZ zahlt. Vielleicht senden die Kirchen ja auch Kirchensteuerfahnder aus, um Schwarzgläuber zu überführen.
 
es gibt da noch einen Nachteil: Wenn du im Sarg liegst, wird nicht der Pastor am deinem Grabe die Rede schwingen. Der kommt dann nicht. Wobei... du bist ja nicht mehr unter den Lebenden und somit sollte es dir dann egal sein... nicht aber deinen Angehörigen.

Ich bin der Meinung, daß diese Entscheidung jeder für sich selbst treffen muss.

/edit: Schwarzglauben... sonst gehts noch ja? lol
 
Zuletzt bearbeitet: (edit)
Ford_Fairlane schrieb:
Ein paar Gründe in der Kirche zu bleiben:
1. Keine andere Organisation hat einen so hohen Output an Geldern für soziale Zwecke (Diakonie, Jugendarbeit, Kindergärten, Krankenhäuser etc.)

...und keinen so hohen Input an direkten und indirekten Subventionen, die, geschätzt ohne Kirchensteuer, bei einer Summe von etwa 15Mrd. € pro Jahr liegen. Die Kirche macht eine Menge in sozialen Bereichen, lässt sich dies aber auch, unabhängig von der Kirchensteuer, gut finanzieren. Eine direkte Finanzierung ohne die Kirche wäre finanziell gesehen problemlos möglich, würde jedoch eine aufwändige Umstrukturierung mitsichbringen.

Ford_Fairlane schrieb:
2. Wenn man Kinder hat und diese in der Kirche sind ist es oft einfacher eine Betreuungsstelle für diese zu finden , da viel oft der Kirche zugehörig sind.

Das ist traurig, da eben auch diese Betreuungseinrichtungen vorwiegend nicht durch die Kirche und ihre Mitglieder finanziert werden, sondern durch die gesamte Bevölkerung.


@topic
Wer auf Kirchendienstleistung Wert legt, sollte auch dazu angehalten sein, den Mitgliedsbeitrag zu zahlen. Wer nicht, kann auch gut drauf verzichten. Wer einem Glauben anhängt, muss sich fragen, ob dafür eine Organisation notwendig ist oder er eben nicht.

Vielleicht sollte man die Kirchensteuer eher als Vereinsbeitrag sehen, der einem die Möglichkeit gibt, an den entsprechenden Vereinsriten und Vereinsdienstleistungen teilzuhaben.


Eine Ethiksteuer sehe ich skeptisch. Wofür soll diese gedacht sein? Ich verstehe denn Sinn hinter dieser Idee nicht.

MFG
 
Zuletzt bearbeitet:
Sir_Sascha schrieb:
es gibt da noch einen Nachteil: Wenn du im Sarg liegst, wird nicht der Pastor am deinem Grabe die Rede schwingen. Der kommt dann nicht. Wobei... du bist ja nicht mehr unter den Lebenden und somit sollte es dir dann egal sein... nicht aber deinen Angehörigen.
[...]
Es gibt auch weltliche Trauerredner. Und dass auf meiner Beerdigung kein Geistlicher Schwachsinn (aus Sicht eines Atheisten) redet, sehe ich als Vorteil an.
 
Ehrlich gesagt finde ich das Pastoren-Geschwafel bei Beerdigungen ziemlich überflüssig. Der setzt sich doch sowieso mit Angehörigen zusammen, um überhaupt Material für seie Grabrede zu haben. Und nun mal logisch gedacht: warum halten die Angehörigen die Grabrede dann nicht gleich selbst!? Mit dem Pastor hat man doch Wissen aus zweiter Hand.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben