Pro oder Contra Pyroverbot?

Pro oder Contra Pyroverbot?

  • Pro - Böllern ist schwachsinnig!

    Stimmen: 172 62,1%
  • Contra - Ich lasse mir diese Freiheit nicht nehmen!

    Stimmen: 66 23,8%
  • Mir egal.

    Stimmen: 39 14,1%

  • Umfrageteilnehmer
    277
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Mustis schrieb:
Der ist doch so oder so da...
Nein?
Wir würden ohne dem die Bäume
1) erst deutlich später abholzen
2) ggf. gar nicht für Energiegewinnung nutzen (weil es effektivere Methoden gibt)

Scrypton schrieb:
Gegenquelle?
Etwas nachdenken würde dir nicht schaden.
Derjenige, der behauptet, hat die Quelle zu nennen.
Ich weiß es schlicht nicht, du behauptest aber, dass das so wäre und vrkaufst das als Fakt.
 
KitKat::new() schrieb:
Doch; siehe oben.

KitKat::new() schrieb:
Derjenige, der behauptet, hat die Quelle zu nennen.
Ich habe mich aber auf keine Quelle bezogen?

Erneut würde Nachdenken nicht schaden.
Überlege doch mal, in wie fern die Geschenke als auch die Mahlzeiten zu Weihnachten die Umwelt signifikant belasten... und führe das auf, wenn du Umweltbelastungen findest. ;)
 
Scrypton schrieb:
Doch; siehe oben.
So viel zu trollen

Scrypton schrieb:
Überlege doch mal, in wie fern die Geschenke als auch die Mahlzeiten zu Weihnachten die Umwelt signifikant belasten... und führe das auf, wenn du Umweltbelastungen findest. ;)
ok, wusste nicht, dass du Meinungen als Fakten verkaufst.

Für meinen Teil, ist mir das erstmal zu komplex um da adhoc ein klares nein/ja abgeben zu können.
Zumal man erstmal ergründen müsste wie schweriwegend jetzt z.B. erschreckte Tiere in der Wildnis sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Generelles Verbot: Nein.

Ich bin generell der Meinung dass Bildung besser ist als stumpfe Verbote.
Bsp: Dem Kind süßes stumpf verbieten ist blöd und schafft Neugier und Trotzverhalten.
Ihm zu erklären warum und Alternativen auf zu zeigen zwar sehr viel mühseliger, aber dafür auch Nachhaltiger.


Einschränken könnte man es gerne.
Letztes Silvester hat mein Nachbar von ca. 19:00 durchgängig bis 3:00 Böller geworfen.
8 Stunden!
Vollzeit Böllerwerfer!
Total daneben.

Wegen mir kann man den Verkauf auf Batterien einschränken.


OT, aber irgendwie doch Thematisch:

Für's Stadion würde ich mir eine Möglichkeit wünschen Pyro ordnungsgemäß anzumelden (und zu Begründen!) und dann unter Sicherheitsvorkehrungen abbrennen zu lassen.
Ne gute Choreo löst Gänsehaut aus, aber Fackeln mehr oder weniger unkontrolliert im Steher abzubrennen ist einfach absurd gefährlich.

//Wo ich schon bei gefährlich bin: Nichts hasse ich zu Silvester so sehr wie Menschen die Böller auf andere oder Fußgängerunterführungen werfen. Das ist leider auch keine Jugendsünde, das machen auch Erwachsene.
 
Zuletzt bearbeitet:
KitKat::new() schrieb:
Wir würden ohne dem die Bäume
1) erst deutlich später abholzen
2) ggf. gar nicht für Energiegewinnung nutzen (weil es effektivere Methoden gibt)
Welche denn? Und was ändert es denn der Abholzungzeitraum? Oo Ich habe doch die 2 möglichen Fälle skizziert. In einem Fall ist es neutral, in dem anderen sogar CO2 vermindernd und mindestens im letzten Fall ist der Abholzungszeitraum somit komplett irrelevant.

Davon ab macht es die Arbeit auch nicht umsonst sondern höchstens weniger effektiv im ökologischen Sinne. Allemal ist es aber ökologischer als alle anderen Varianten. Inklusive Solar, Wind und Wasserkraft. ökologie ist nämlich nicht nur Co2 Ausstoß...
 
Au weia, jetzt hat sich der liebe Scrypton ja voll auf mich eingeschossen und muss nochmal das Fass aufmachen, das schon längst geschlossen ist.
Scrypton schrieb:
Ein paar verschreckte Tiere?
Bei sämtlichen(!) (Wild)Tieren, die das zwangsweise miterleben löst diese unsinnige Knallerei schlicht Panik aus.
Ja, ein paar Stunden Panik stehen tausenden ermordeten Gänsen gegenüber. Was wiegt wohl schwerer?

Scrypton schrieb:
1. Wie viel "Geschenkmüll" ist es denn tatsächlich? Einfach eine Menge zu erfinden ist irreführend.
2. Feuerwerksmüll jedenfalls gibt es viele hundert Tonnen bei uns zu Silvester... (Frankfurt ~34 Tonnen, Mühnchen ~60 Tonnen, Köln 50 Tonnen, usw...).
Das Geschenkpapier alleine schon 8000 Tonnen. Dazu kommen natürlich noch die ganzen normalen Verpackungen, die am Gegenstand so dran sind. Schwer zu sagen, wie viel das ist, aber ich denke mal insgesamt wird das schon an die 50.000-100.000 Tonnen kratzen. Und jetzt bring mal bitte deine Links zu den Unmengen an Feuerwerksmüll. Der wird nichtmal im Ansatz da ran kommen und das weißt du genau.

Scrypton schrieb:
Ja, ist es - wenn benötigtes Holz angebaut wird, so dass der Gesamtbestand dabei nicht abnimmt, dann ist das ökologisch; stell dir vor.
Und wer pflegt die Bäume? Wie viel Wasser wird dafür verwendet? Schon mal daran gedacht? Anscheinend nicht.

Scrypton schrieb:
Die Umwelt wird durch die Geschenke als auch durch die Speisen zu Heiligabend nicht/kaum belastet.
Das habe ich genau wo behautet? Ich habe behauptet, dass die Traditionen Weihnachten und Feuerwerk von den Folgen her (Tiere, Umwelt, Müll) vergleichbar sind, die Ausmaße bei Weihnachten aber viel krasser sind. Und dass es den Leuten immer leicht fällt, Sachen zu verbieten die sie nicht interessieren, im Gegenzug aber unbedingt an Sachen festhalten wollen, von denen sie nicht loslassen können obwohl die Folgen vergleichbar/krasser sind. Manche Traditionen fordern eben einfach Opfer damit muss man sich abfinden: Weihnachten, Silvester, Karneval, Volksfeste etc.
Vielleicht hättest du dir nicht nur die Schlagworte rausgesucht, sondern mal den Zusammenhang gelesen. Naja, bist vermutlich nur zum Haten gekommen...
 
Feligs schrieb:
Und wer pflegt die Bäume? Wie viel Wasser wird dafür verwendet? Schon mal daran gedacht? Anscheinend nicht.
Niemand? Seit wann wird in der Holzwirtschaft groß etwas gepflegt (Jungbäume ggf. außen vor oder gar gewässert? Aufwand entsteht hier fast ausschließlich durch Fällen und Anpflanzung. Und der ist eben nicht umsonst wenn das Holz genutzt wird.

Ihr tut grade so, als wäre das ein neuer Wirtschaftszweig. Das ist einer der ältesten bekannten Wirtschaftform über diese hat der Mensch die Natur bisher geprägt wie mit keiner anderen sonst. Nur mal so als Denkanstoß: Griechenland war mal vollständig bewaldet und Deutschland war nahezu komplett bewaldet und zwar mit Eiche und Buche und nicht mit Nadelhölzern, die waren selbst in den Mittelgebirgen nicht vorhanden und wurden vom Menschen eingeführt.
 
Feligs schrieb:
Und wer pflegt die Bäume? Wie viel Wasser wird dafür verwendet? Schon mal daran gedacht? Anscheinend nicht.
Dass der Baum uns auch schützt indem er Wasser speichert und Erde an ihrem Platz hält bzw. aufbessert verschweigst du. Wenn man Holz Karbonisiert hat hat die Umwelt und der Menschen etwas davon.
 
Feligs schrieb:
Ja, ein paar Stunden Panik stehen tausenden ermordeten Gänsen gegenüber.
Nonsens; keine einzige Gans wird "ermordet", evtl. solltest du dir mal auf den Schirm holen, was ein Mord per Definition bedeutet ohne derart polemisch zu übertreiben.
Zumal Schlachtvieh ohnehin geschlachtet wird - dafür ist es ja da.

Tausende in freier Natur lebende Wildtiere in Panik zu versetzen steht dahingehend auf einem ganz anderen Blatt.

Feligs schrieb:
Das Geschenkpapier alleine schon 8000 Tonnen.
Ja und? Völlig irrelevant - du hast, ebenfalls polemisch, von "Millionen Tonnen" fantasiert und damit ganz klar übertrieben.

Feligs schrieb:
Und wer pflegt die Bäume?
Förster pflegen Bäume, ob alt oder neu angepflanzt. Das ist ihr Beruf.

Feligs schrieb:
Wie viel Wasser wird dafür verwendet?
Nichts; Bäume werden vom Wetter beregnet. ;)

Feligs schrieb:
Das habe ich genau wo behautet?
Na genau in dem Beitrag natürlich, den ich zitiert habe. ^_-

Feligs schrieb:
Ich habe behauptet, dass die Traditionen Weihnachten und Feuerwerk von den Folgen her (Tiere, Umwelt, Müll) vergleichbar sind
Sind sie aber nicht; und die Ausmaße sind bei Silvester schlicht viel "krasser" - um deine Wortwahl zu verwenden.

Weder Tiere noch die Umwelt wird durch die weihnachtlichen "Traditionen" belastet - umgekehrt aber werden Tiere (Panik durch Lärm) und Umwelt (enormer Anstieg der Feinstaubbelastung) durch Feuerwerkskörper eben sehr wohl belastet.

Und nochmal: Ja, wenn man für einen gefällten Baum wieder einen neuen anpflanzt, dann ist das ökologisch - weil nachhaltig. Aber ich erwarte natürlich nicht, dass das ein jeder begreift...
 
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Scrypton schrieb:
Nonsens; keine einzige Gans wird "ermordet", evtl. solltest du dir mal auf den Schirm holen, was ein Mord per Definition bedeutet ohne derart polemisch zu übertreiben.
Zumal Schlachtvieh ohnehin geschlachtet wird - dafür ist es ja da.
Ach komm hör auf, Gans wird hauptsächlich nur zu Weihnachten gegessen, aufgrund dieser tollen "Tradition". Man könnte genauso gut auch Currywurst essen. Wenn man diese "Tradition" abschaffen würde, würden tausende Gänse nicht sinnlos getötet. Wenn man Feuerwerk verbieten würde, hätten nur die Tiere für ein paar Stunden weniger Panik. Also, ich frage dich nochmal: Was wiegt wohl schwerer?

Scrypton schrieb:
Ja und? Völlig irrelevant - du hast, ebenfalls polemisch, von "Millionen Tonnen" fantasiert und damit ganz klar übertrieben.
Ähm nein, überhaupt nicht? Du hast nach Quellen gefragt, diese habe ich geliefert und damit ganz klar bewiesen, dass zu Weihnachten mehr Müll erzeugt wird. Wenn ich von "Millionen Tonnen" spreche, ist das natürlich eine Hyperbel. Polemisch ist das in keinster Weise, das scheint anscheinend dein Lieblingswort zu sein.

Scrypton schrieb:
Nichts; Bäume werden vom Wetter beregnet. ;)
Schwachsinn, Jungbäume brauchen viel Wasser, das sehe ich vor allem im Sommer auf unserer Obstwiese. Diese ist im Sommer komplett ausgetrocknet, da wird absolut nichts beregnet. Und auch im Frühling/Herbst ist Regen bei uns Mangelware. Wir müssen die Bäume immer mindestens alle 1-2 Wochen bewässern.
Aber zugegebenermaßen habe ich das Baum-Abholzen als deutlich schädlicher für die Umwelt gehalten, als es tatsächlich ist. Das muss ich eingestehen.

Scrypton schrieb:
Na genau in dem Beitrag natürlich, den ich zitiert habe. ^_-
Ich habe behauptet, Speisen zu Weihnachten sind schlecht für die Umwelt ? Dummes Zeug.

Scrypton schrieb:
enormer Anstieg der Feinstaubbelastung
Dann schau dir mal die Artikel von VPI an, die in diesem Thread bisher gepostet wurden. Da ist vom G
egenteil die Rede.

Und jetzt darfst du mich damit gerne in Ruhe lassen, das Thema war vor deinem Beitrag bereits ausdiskutiert.

Edit: Ach jetzt erinnere ich mich wieder. Du warst der hartnäckige User, der mich nach einem bereits geschlossenem Thema per PN noch angeschrieben hat und noch weiter diskutieren wollte. Dir kann es wohl bei solchen Diskussionen nicht lange genug gehen...Naja schreib ruhig nochmal was und ich antworte einfach nicht mehr ;)
 
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Feligs schrieb:
Ach komm hör auf, Gans wird hauptsächlich nur zu Weihnachten gegessen, aufgrund dieser tollen "Tradition". Man könnte genauso gut auch Currywurst essen. Wenn man diese "Tradition" abschaffen würde, würden tausende Gänse nicht sinnlos getötet. Wenn man Feuerwerk verbieten würde, hätten nur die Tiere für ein paar Stunden weniger Panik. Also, ich frage dich nochmal: Was wiegt wohl schwerer?
Ok, es ist also sinnfrei, eine Gans für die Nahrungserzeugung zu töten, bei einem Schwein ist es dann allerdings nicht? Liest du dir überhaupt durch, was du so von dir gibst?
Das töten eines für die Nahrungsmittelerzeugung gezüchtetes Tier als sinnlos zu bezeichnen ist einfach Unsinn. Würde diese Tradition nicht bestehen, wäre der Bedarf an diesen Tieren nicht da. Dann würden sie folglich aber auch nicht gezüchtet werden.

Feligs schrieb:
Schwachsinn, Jungbäume brauchen viel Wasser, das sehe ich vor allem im Sommer auf unserer Obstwiese
Aha. Und daraus schließt du, dass das im Wald genauso sein muss? Von Waldbau scheinst du also auch nicht wirklich Ahnung zu haben. Beschäftige dich doch mal mit Punkten wie Mikroklima und dem Trocknungsverhalten von offenen und "geschlossenen" Flächen durch Wind und Sonne.
Vll kommst du dann drauf, warum es auf einer Wiese viel schneller trocken wird als in einem Wald.
 
Feligs schrieb:
Ach komm hör auf, Gans wird hauptsächlich nur zu Weihnachten gegessen, aufgrund dieser tollen "Tradition". Man könnte genauso gut auch Currywurst essen. Wenn man diese "Tradition" abschaffen würde, würden tausende Gänse nicht sinnlos getötet. Wenn man Feuerwerk verbieten würde, hätten nur die Tiere für ein paar Stunden weniger Panik. Also, ich frage dich nochmal: Was wiegt wohl schwerer?
Ich habe noch immer nicht so recht verstanden, weshalb Gänse mehr wiegen, wie andere Tiere, welche man anstatt essen wurde. Im Falle der Currywurst Schwein.
 
Khaotik schrieb:
Ok, es ist also sinnfrei, eine Gans für die Nahrungserzeugung zu töten, bei einem Schwein ist es dann allerdings nicht? Liest du dir überhaupt durch, was du so von dir gibst?
Ja tue ich, du anscheinend nicht. Ist doch vollkommen irrelevant, welches Tier das ist. Es werden Tiere getötet, weil Menschen es wegen einer Tradition für nötig erachten, an Weihnachten Fleisch zu essen. Und an Weihnachten sind es halt Gänse.

Und es werden im Gegenzug Tiere in Panik versetzt, weil Menschen es wegen einer Tradition für nötig erachten, an Silvester Feuerwerk zu zünden.

Das ist das Topic. Und das Tiere töten wiegt halt einfach schwerer.

CCIBS schrieb:
Im Falle der Currywurst Schwein.
War unglücklich gewählt. Ersetze es meinetwegen mit Grünkohl oder was auch immer.

Khaotik schrieb:
Aha. Und daraus schließt du, dass das im Wald genauso sein muss?
Jungbäume brauchen auf jeden Fall Wasser, das ist Fakt. Aber wie oben schon beschrieben, habe ich eingesehen, dass das Bäume fällen für die Umwelt nicht schädlich ist. Dafür halt umsomehr die tausenden Tonnen an Geschenkmüll.
 
Feligs schrieb:
Ja tue ich, du anscheinend nicht. Ist doch vollkommen irrelevant, welches Tier das ist. Es werden Tiere getötet, weil Menschen es wegen einer Tradition für nötig erachten, an Weihnachten Fleisch zu essen. Und an Weihnachten sind es halt Gänse.
Du glaubst wirklich, dass die Deutsche an den Tagen, oder in der Woche zu Weihnachten weniger Fleisch essen würden, wenn man Weihnachten nicht feiern würde?

Wenn, muss du die Tradition ändern, dass sie am Feiertag Vegetarisch essen, aber ansonsten glaube ich nicht, dass irgend ein Feiertag für die Gesamtmenge an Fleisch im Jahr einen Einfluss hat.
 
Feligs schrieb:
Ja tue ich, du anscheinend nicht. Ist doch vollkommen irrelevant, welches Tier das ist. Es werden Tiere getötet, weil Menschen es wegen einer Tradition für nötig erachten, an Weihnachten Fleisch zu essen. Und an Weihnachten sind es halt Gänse.
Und, sollen wir uns dann im nächsten Post drüber unterhalten, dass Tiere dafür sterben müssen, weil die Menschen meinen im Sommer grillen zu müssen? Wieviele Tiere müssen denn dafür dran glauben? Grillen ist ja auch irgendwo eine Tradition wenn man so will.
Das Spiel können wir ewig fortsetzen.
Nichts desto trotz stirbt keines dieser Tiere SINNLOS!. Sinnlos wäre es, sie zu schlachten und das Fleisch hinterher einfach wegzuwerfen. Nur dann wäre es tatsächlich sinnlos.
CCIBS schrieb:
Wenn, muss du die Tradition ändern, dass sie am Feiertag Vegetarisch essen, aber ansonsten glaube ich nicht, dass irgend ein Feiertag für die Gesamtmenge an Fleisch im Jahr einen Einfluss hat
Sehe ich auch so.
Selbst wenn an diesem Tag deutlich mehr Menschen als sonst Fleisch essen, ist das aufs Jahr gesehen doch höchst irrelevant. Da bewegen wir uns im ,x%-Bereich bezogen auf den jährlichen Gesamtbedarf an Fleischprodukten.
Für den gesamten Bedarf an Gänsefleisch mag das nochmal anders aussehen. Das ist ggf. wie der Bedarf an Fisch an den Ostertagen...

Feligs schrieb:
Jungbäume brauchen auf jeden Fall Wasser
Natürlich brauchen Jungbäume Wasser. Es behauptet ja auch niemand, dass sie es nicht bräuchten. Allerdings sind die Jungbäume nicht dafür verantwortlich wenn die Wiesen verdorren. (Bzw. hier muss man ggf. noch definieren, was man als Jungbaum definiert)

Im Freiflächenbereich ist Wind und Sonne ein wesentlich größerer Faktor bei der Austrocknung als die paar einzelnen Bäume die da ggf. stehen.
Mal als Beispiel aus diesem Frühjahr. Der Februar war sehr nass. Anfang März konnte man durch kaum eine Wiese ohne wasserdichtes Schuhwerk laufen. 3 Wochen später war die oberste Bodenschicht komplett trocken. In der Zeit hat aber noch keine Pflanze oder Baum hier nennenswert Wasser benötigt. Die Austrocknung war allein der Sonne und vor allem der knochentrocknenen Luft aus Osten geschuldet.
Im Wald selbst war dieses Phänomen wesentlich geringer. Einfach weil der Boden viel besser vor den trockenen Winden und der direkten Sonneneinstrahlung geschützt war. Deswegen sind Kahlschläge mittlerweile sehr ungern gesehen. Einfach weil das Mikroklima des Waldes extrem leidet. DA geht es auch in Richtung Spätfröste und Schneebruch.

Letztlich waren also nicht die Bäume für die Austrocknung verantwortlich, sondern die Umweltbedingungen.
Dazu noch ein Hinweis: Eine ausgewachsene Buche oder Eiche z.B. kann je nach Kronengröße mehrere 100L Wasser pro Tag verdunsten. Soviel kannst du garnicht gießen wie der Baum verbrauchen könnte. Große Bäume können ihr Wasser dagegen von sehr viel tiefer holen als es noch junge können. Die sind noch eher auf das oberflächennahe Wasser angewiesen.
Zum Abschluss noch der Hinweis, das Obstgehölze und Waldbäume da auch generell sehr unterschiedlich und wenig vergleichbar sind.

Das soll es dann aber auch gewesen sein mit der Exkursion ins Thema Wald.

Um aber mal wieder auf das Silvesterthema zurückzukommen. Auch hier wird doch traditionell nicht gerade Vegan gegessen. Es gibt zwar nicht wie an Weihnachten den klassischen Braten, dafür aber auch jede Menge gegrilltes oder gebratenes.
Meine Meinung: Der Nahrungskonsum zwischen Weihnachten und Silvester ist nicht wirklich ein Faktor, der das eine "besser oder schlechter" macht als das andere.
 
Feligs schrieb:
Ach komm hör auf
Nö, weshalb?
Tatsachen bleiben Tatsachen, ob sie dir nun schmecken oder nicht - es bleibt dabei: Zumal Schlachtvieh ohnehin geschlachtet wird - dafür ist es ja da. Tausende in freier Natur lebende Wildtiere in Panik zu versetzen steht dahingehend auf einem ganz anderen Blatt.

Feligs schrieb:
Man könnte genauso gut auch Currywurst essen.
Achso, weil dafür nämlich kein Tier geschlachtet werden muss?
lol ey...

Feligs schrieb:
Also, ich frage dich nochmal: Was wiegt wohl schwerer?
Bezogen auf die Umwelt, um die es ja ging?
Na das Feuerwerk, weiterhin! ;)

Feligs schrieb:
Ähm nein, überhaupt nicht?
Ähm, doch - voll und ganz irrelevant: Du hast völlig polemisch, von "Millionen Tonnen" fantasiert und damit ganz klar übertrieben. Ein Nachweis für deine durch und durch stumpfsinnige Behauptung steht weiterhin aus.
Wirds denn endlich mal was?

Feligs schrieb:
Du hast nach Quellen gefragt, diese habe ich geliefert
Nein, hast du nicht.
Du hast einen Link geliefert, in dem es um kleine und damit ganz klar bewiesen, dass zu Weihnachten mehr Müll erzeugt wird. Wenn ich von "Millionen Tonnen" spreche, ist das natürlich eine Hyperbel. Polemisch ist das in keinster Weise, das scheint anscheinend dein Lieblingswort zu sein.

Feligs schrieb:
Schwachsinn, Jungbäume brauchen viel Wasser
Im Wald bekommen die Jungbäume in der Regel auch durch Regen genug Wasser, weiterhin... - wir haben übrigens so einen Wald, stell dir vor.

Feligs schrieb:
das sehe ich vor allem im Sommer auf unserer Obstwiese.
Es geht aber hier nicht um irgendwelche Obstwiesen oder Fruchtbäume, klar oder?

Feligs schrieb:
Ich habe behauptet, Speisen zu Weihnachten sind schlecht für die Umwelt ?
Du hast behauptet, die Traditionen zu Weihnachten - und in dem Zuge hast du die Gans erwähnt - würden die Umwelt mehr belasten als die verblödete Ballerei zu Silvester. :0)

Feligs schrieb:
Dann schau dir mal die Artikel von VPI an, die in diesem Thread bisher gepostet wurden.
Nö, weshalb?
Sie ist niedriger als bisweilen angenommen wurde, aber dennoch enorm hoch... ;)

https://www.zdf.de/kinder/logo/feinstaub-an-silvester-100.html

https://www.umweltbundesamt.de/them.../feinstaub/feinstaub-durch-silvesterfeuerwerk

https://www.quarks.de/umwelt/feinstaub-belastung-durch-feuerwerk/

https://www.tagesschau.de/inland/feinstaub-silvester-101.html
 
Khaotik schrieb:
Das Spiel können wir ewig fortsetzen.
Ja genau. Das versuche ich ja die ganze Zeit, euch mitzuteilen. Es gibt hunderte Beispiele, wobei die Menschen nur Spaß haben, dabei aber kein eigentlicher Nutzen entsteht, und gleichzeitig aber gravierende Folgen geschehen. Feuerwerk ist nur zum Spaß da. Braucht man aber nicht. Grillen bzw. generell Fleisch ist nur zum Geschmack da. Braucht auch keiner, Nudeln tun es auch. Und und und. Wenn man also anfängt, an Silvester das Feuerwerk zu verbieten wegen dem Argument "die armen Tiere", dann doch bitte auch Grillen etc verbieten. All das dient nur zur eigenen Wohl, auf Kosten der Tiere. Und hier kommt eben die Doppelmoral wieder hervor.
Manche Sachen, die nur dem eigenen Wohl dienen, haben eben einfach(gravierende) Folgen. Sollte man deswegen alle verbieten? NEIN! Ich esse weiterhin Fleisch weil es mir schmeckt und zünde auch weiterhin Feuerwerk, weil es mir Spaß macht.
Und das wollte ich zum Ausdruck bringen. Nicht mehr und nicht weniger. Ich hoffe, das ist jetzt klar.
 
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Reaktionen: downforze und KitKat::new()
Feligs schrieb:
Wenn man also anfängt, an Silvester das Feuerwerk zu verbieten wegen dem Argument "die armen Tiere", dann doch bitte auch Grillen etc verbieten.
Nö, eben genau das nicht; nur dass du eben Äpfel und Birnen vergleichst checkst du wohl nicht - im Gegensatz zum Rest hier.

Aber das soll letztlich dein Problem sein.
 
Feligs schrieb:
Und hier kommt eben die Doppelmoral wieder hervor.
Du kannst noch 1.000 mal Doppeltmoral Posten, dadurch wird es nicht dazu. Genauso wenig, wie die Erde zu einem Stern werden würde, nur weil ich es 1.000 mal behaupte.
 
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