Probleme bei Installation von Puppy

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Hallo,

ich habe einen alten PC mit:

1Ghz 128MB SD Ram

und möchte gerne Linux Puppy installieren allerdings bekomme ich bei der Installation den Fehler:
Unable to boot - please use a kernel appropriate for your CPU

hängt das damit zusammen, das es sich nicht um eine Intel bzw Amd Cpu handelt?
Ich glaube es ist ein VIA Cpu

danke für erue Hilfe
 
Der Meldung nach dürfte das daran liegen ja.
 
und was kann ich dagegen machen, damit es funktioniert oder muss ich jetzt doch xp drauf machen, damit ging es nämlich
 
Du musst dir ne Linux Distribution suchen die den VIA unterstützt. Google ist dein Freund.
 
neue CPUs haben eine hand voll Befehlssätze die mittlerweile von vielen Distributionen vorrausgesetzt werden.

So lässt sich häufig noch mehr platz sparen, weil damit dekompressionen und andere sachen noch effizenter abgearbeitet werden.


So sisht du manche Distributionen die als mind. vorrausetztung i386 / i486 / i586 oder i686 haben...

der Intel 386 wird mittlerweile auch in der offizellen Kernel entwilcung nicht mehr untersützt - gibt aber manchmal noch backports.

der i686 ist der Pentium 2 - da dieser immer MMX als befehlssatz mitbrachte.

Ich vermute deiner CPU fehlt SSE.

So kannst du warscheinlich die version für die älteren CPUs nehmen - schnell wird das aber nicht laufen ;) - denn heutige ARM prozessoren sind vergleichsweise schnell, weil eben viele funktionen direkt durch die "befehlssätze" (ist bei RISC nicht so ausgeprägt) angesprochen werden können.
 
Deine CPU wird nicht den kompletten i686-Standard erfüllen. Distributionen für i386 sollten allerdings problemlos laufen.
 
Auch wenn du einen der frühen 2.6 Kernel (oder zumindest mehrere Jahre alten Version) über Woof nachinstallierst damit Puppy bootet, so wird auf der Hardware Anwendungssoftware nur sehr schwer fällig laufen, wenn überhaupt. Zum Beispiel bezweifle ich das du mit einem aktuellen Firefox auf der Maschine Glücklich sein wirst.
 
Ich häng mich hier mal ran.

Ich hab hier einen IBM ThinkPad R51.
Per USB-Stick kann ich problemlos ein Lifesystem starten - alles läuft hier bestens.
Wenn ich jedoch von diesem System ausgehend das Teil auf die Platte installieren will (Platte ist neu partitioniert und Puppy soll das einzige System auf dem Rechner sein, also bitte keine Hinweise in Richtung Multiboot o.ä.), dann installiert er auch brav. Nur, wenn ich am Ende den Stick entferne und von Platte booten will, bleibt das Display schwarz und nichts regt sich.
Ich hab keine Ahnung, wo ich da ansetzen soll. Und ich hab keine Ahnung, wieso es um's {Kraftausdruck entfernt} nicht möglich ist, daß eine laufende Version sich und all ihre Einstellungen auf eine Platte installieren kann, so daß sie genau so startet wie das bestens funktionierende Life-System (nur eben von der Platte statt vom Stick) ohne daß man da an allen Ecken manuell eingreifen muss.

Ich nehm alternativ auch gern eine andere Distribution für schwache Hardware - allerdings funktioniet lubuntu schon mal nicht. Auch da wird installiert (was recht lange dauert) - aber beim Booten bleibt er dann hängen.
Nachdem ich auf einem neueren Rechner ein Mint laufen habe, hab ich natürlich auch das mal versucht, aber da funktioniert nicht mal die Life-Stick-Version (die bleibt im Startbildschirm hängen).

Hat jemand eine simple Lösung dazu?

Danke,

CMA
 
@Ts
Versuch es mal mit der non-pae Version ;)

@Vorposter
Lösch alles mit gparted, erstelle eine neue ext4 und swap Partition. Danach ganz normal eine Full Installation. Zum Schluss such im Menü nach grub, ist so ein gelbes Würmchen. Das ist der Boot Manager Installationsmanager. Müsste im Menü unter System zu finden sein. Dort dann auf simple, standard, Festplatte festlegen (/dev/sda1 z.b.) und in den mbr schreiben lassen. Zum Schluss popt noch ein Fenster auf mit Text wo der Pfad von der grub config Datei ist da kannst du den timeout zum booten festlegen sowie Texte ändern.(Müsste unter /boot/grub/ liegen mit dem Namen menu.lst)
Die Repos sind nicht mehr aktuell es wird eher auf LTS gesetzt daher im Forum z.b. das aktuelle Libreoffice als pet paket herunterladen.
Puppy hat so ein paar Eigenheiten ist aber gleichzeitig schnell und nach der Einrichtung verdammt komfortabel :)
 
Hab ich gemacht - hatte ich alles auch zuvor schon gemacht.
Nach wie vor bleibt das Display dunkel.
Wie ich zuvor auch schon sagte: die Installation wird ausgeführt - und danach passiert auch irgendwas - nur kommt eben kein Bild.
Ich bin jetzt wieder per Stick auf dem Rechner und kann mir die Dateien auf /dev/sda1 anschauen.
Der Hinweis mit menu.lst bringt mir nichts - das ist ja lediglich ein Bootmenü.
Ich kann nur vermuten, daß bei der Installation aus irgendeinem (meineserachtens reichlich dämlichen) Grund andere Einstellungen bzw. andere Programme für die Grafik zur Anwendung kommen, die dann mit den Einstellungen, die ich vom Stick her kenne (wo sie prima laufen!), nicht zurecht kommen.
Etwas ähnliches hatte ich schon früher mal vor ein paar Jahren mit anderen Distributionen und alle Erläuterungen führten zu nichts.

Die entsprechende Zeile lautet:
kernel /boot/vmlinuz root=/dev/sda1 ro vga=790
Und das scheint mir ganz so wie es sein soll.

Wo also kann ich sonst noch nach möglichen Fehlern schauen?

CMA
Ergänzung ()

Nachtrag: Ich hab in der o.a. Zeile mal statt vga=790 vga=normal eingetragen. Damit krieg ich jetzt ein Bild.
Trotz allem würde ich gern wissen, was da falsch gelaufen ist, denn immerhin hab ich den Wert nicht manuell eingetragen und die Datei ist automatisch erzeugt worden. Wie kann man dieses Verhalten erklären?

CMA
 
Das ist die Konsolenauflösung die zuerst kommt.
790 = 1024x768 bei 32K Farbtiefe

Da gibts bei ubuntuusers in der Wiki was zu:
http://wiki.ubuntuusers.de/Konsolen-Auflösung


Warum dein Notebook das jetzt nicht wollte weiß ich auch nicht, da der X Server selber aber nochmal die Auflösung ändert soweit ich weiß würde ich es so belassen ;)
 
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