Probleme mit 4GB G.Skill!

Stiffmaster

Cadet 4th Year
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Dez. 2005
Beiträge
64
Hi @ all

ich habe folgendes problem, und zwar habe ich mir heute nochmal 2GB G.Skill raus gelassen
und sollen auf einem P5W DH-Deluxe laufen, aber es werden nur 3 GB erkannt. Kann mir
einer von euch vielleicht bei der Problematik weiter helfen. Vielleicht hat ja der eine oder andere auch schon so ein Prob gehabt. Wäre euch sehr dankbar für Hilfe.

Gruss Stiff

Mein System:
C2D E6600
P5WDH-Deluxe
8800GTX
500W Enermax Liberty
4GB G.Skill F2-5400PHU2-2GBLA
 
Memory Remapping einschalten. Das geht im Bios.

Es muss ein 64 bit Betreibssystem verwendet werden. 32 bit BSe mappen evtl. Vorhandene Onboardgeräte in den Physikalischen Adressraum. Nutzbar bleiben von 4GB etwa 2,7GB.
 
Da muß ich STFU-Sucker recht geben.

Bei einem 32bit System machen 4GB keinen Sinn, werden nicht unterstützt.

Bei 64bit hatte ich ohne Remapping nur 3,2GB angezeigt, also einschalten dann gibts 4GB.
 
Hi,

werden die 4 gb arbeitsspeicher auch unter vista 32 bit angezeigt oder nur bei der 64 bit version?
 
Soweit ich weis geht das nur bei der 64 Bit Vista, denn es liegt nicht am BS direkt, sondern ob es jetzt 32 oder 64 Bit hat. D.h. das 4 GB Arbeitsspeicher nur Sinn machen wenn man ein 64 Bit System hat, weil sonst nicht alles verwendet wird.
 
Stichwort /PAE und evtl /3GB in der boot.ini
Wurde aber auch schon mehrfach erwähnt
 
Vista sollte doch, egal ob 32 oder 64bit eigentlich auch 4GB bereit stellen?!
 
Sag das mal MS. Sollte wenn oder aber, lege dir Vista 64-bit zu und du hast deine 4GB.
 
Das ist ja das Problem mit 64bit kommste nicht weit,die 32bit version ist da schon besser in hinsicht auf programme und treiber, irgendwie tut sich seit langem nix mehr wegen 64bit :/ schade!
 
Also mit der 64 Bit Version hatte ich bisher Treiber als auch Softwaretechnisch 0 Probleme ; ).
 
Ein 32 Bit Betriebssystem, egal ob nun VISTA oder ein UNIX oder Linux, kann nur einen Adreßraum von 2 hoch 32 Bytes adressieren. PAE erweitert diesen Adressraum auf 36 Bit, wobei allerdings Remapping-Latenzen auftreten (können).

Auf einem normalen Mainboard ist in der Regel ein 32 Bit BIOS (außer: EFI) installiert. Das BIOS blendet den IO-Bereich angeschlossener PCI-Peripherie abwärts zählend ab 4 GB ein. Je mehr PCI Geräte im PC sind, desto weniger bleibt vom realen RAM über!

Das BIOS eines 64 Bit fähigen Systems ist, außer EFI, aufgrund der 32 Bit Kompatibilität bei PCI Peripherie auf eben den unteren 4 GB Adressraum angewiesen (die heutigen BIOSe sind durchweg 32Bit, es sei denn, man hat EFI, wie gesagt). Bessere Server- und Heimmainboards für AMD64 Prozessoren (darunter zähle ich auch Intels 64 Bit Nachmache EM64T) haben oft eine Remapping-Funktion: der für die PCI Peripherie okkupierte Speicher wird einfach 'nach oben' über die 4 GB Grenze verlagert, bei Mainboards mit Möglichkeit auf 8GB Ausbau (DDR2-Systeme) sollte das dann über die 8GB Grenze verlagert werden. Bei vielen Mainboards klappt das nicht so recht, wobei es hier meist an unsauber programmierten BIOSen liegt oder liegen mag.

Egal ob nun mit oder ohne Speicherremapping, ein 32 Bit Betriebssystem 'sieht' nur 4GB. Punctum. Wird Speicher oberhalb dieser Grenze verlagert, muß es eine 'Einblendfunktion' geben, was zum Beispiel so ähnlich mittels PAE gibt (die wenigsten Linux- und UNIX Treiber sind aber PAE-fähig! Ganz zu schweigen von Windows-Treibern).

Mehr als 2 GB sind auf einer 32Bit Maschine meines Erachtens sinnlos. Um z.B. die Dualchannel-Benefizien mitnehmen zu können, muß man zwangsläufig 4 GB einbauen, hat aber unter Umständen dann bei vielen PCI-Geräten im schlimmsten Falle nur 3 GB zur Verfügung. Also ein Riegel völlig umsonst.
Wir hatten mal einen XEON Server als Numbercruncher aufgesetzt, der vier CPUs hatte und einen recht großen RAID Controller sowie 4 Netzkarten. Von den 4 GB eingebauten RAMs blieben dann sage und schreibe noch 3,3 GB übrig. Das war vor 5 Jahren - die Preise für teueres ECC RAM lagen um einiges höher als heute.
Schicksal - oder eben scheiß Intel-PC Technik. Stand 1984 ... ;-(
 
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