Probleme mit Backup von SSD und Restore auf Festplatte

horstst

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Ich versuchte seit Wochen mein Windows 10 von SSD (UEFI) mit Backup/Systemrestore auf eine Festplatte zu bringen. Auch um parallel zu meinem Arbeitssystem Windows 11 zu testen.
Wegen Entgegnung in einem anderen Forum, betone ich, dass ich sebstverständlich zwei verschiedene Lizenz-Keys benutze. Dort wurde allerdings betont, dass bereits das Erstellen einer zweiten Windows-Partition unzulässig sei, wenn ich nicht vorher die ursprüngliche lösche. Das halte ich für ein extremes Auslegen der Bedingungen.
Nun zu meinem Problem: Zunächst erhielt ich mit unterschiedlicher Software zwar startbare UEFI-Systeme, die aber verdächtig langsam und fehlerbehaftet starteten. Dies verschlimmerte sich, je neuer das Backup war. Bei Neuinstall von Windows war alles ok. Je später das Backup erstellt war, um so schlechter das Ergebnis, von einem aktuellen Backup startet die Festplatte nach dem Restore überhaupt nicht mehr. Ist zwar im UEFI-Bios gelistet, aber nur noch ein blinkender Cursor nach Auswahl.
Nun bekam ich den Hinweis, dass dies ein häufiges Problem bei älteren SSDs sei. Da fallen Speicherstellen aus und dadurch würde die Zuordnung bei Festplattenpartitionen nicht mehr klappen.
Wie sieht es aus, wenn ich auf eine neue SSD kopiere? Ich möchte nach Möglichkeit nicht alles neu einrichten. Aber wahrscheinich ist es nötig.
Danke für einen Rat.
 
horstst schrieb:
Wegen Entgegnung in einem anderen Forum, betone ich, dass ich sebstverständlich zwei verschiedene Lizenz-Keys benutze. Dort wurde allerdings betont, dass bereits das Erstellen einer zweiten Windows-Partition unzulässig sei, wenn ich nicht vorher die ursprüngliche lösche. Das halte ich für ein extremes Auslegen der Bedingungen.
Stimme zu.
Welche SSD hast du da denn genau? Welche HDD und wie sehen deren Werte in Crystal Disk Info aus?

horstst schrieb:
Nun bekam ich den Hinweis, dass dies ein häufiges Problem bei älteren SSDs sei. Da fallen Speicherstellen aus und dadurch würde die Zuordnung bei Festplattenpartitionen nicht mehr klappen.
Das ist eher nicht ganz richtig.

welche software hast du denn bisher genutzt?
 
horstst schrieb:
Wegen Entgegnung in einem anderen Forum, betone ich, dass ich sebstverständlich zwei verschiedene Lizenz-Keys benutze. Dort wurde allerdings betont, dass bereits das Erstellen einer zweiten Windows-Partition unzulässig sei, wenn ich nicht vorher die ursprüngliche lösche.

Das ist quatsch.
Die Windows Lizenz bezieht sich immer auf den Rechner/Host.
Du kannst daher auch mehrere Male Windows auf einem Rechner/Host installieren.

Mit was hast denn das Image erstellt und auf die HDD kopiert?
Ich nutze für sowas:

https://www.computerbase.de/downloads/sicherheit/backup/macrium-reflect-free-edition/

schon seit Jahren und habe damit noch nie ein Problem beim "Umzug" gehabt.
 
Für das neue System wirst du auch die (meist 2) namenlosen Partitionen brauchen - hast du daran auch gedacht. Unterm Strich wird eine Neuinstallation wohl das Beste sein; zu Testzwecken wirst du doch nicht deinen gesamten Softwarebestand brauchen. Wenn du die Software auf einer eigenen Partition hast (wie man das so macht) wird ein guter Teil von beiden Seiten benutzbar sein.
 
Und wozu macht man sich diesen Aufwand? Genausogut kannst du Windows 11 in einer VM testen, vorallem hast du den Vorteil bei "Testproblemen" zu einem alten Stand zurückzukehren.

Würde mir diesen Aufwand mit zwei Installationen sparen.
 
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horstst schrieb:
Ich versuchte seit Wochen mein Windows 10 von SSD (UEFI) mit Backup/Systemrestore auf eine Festplatte zu bringen. Auch um parallel zu meinem Arbeitssystem Windows 11 zu testen.
Ich würde zwei Datenträger (SSDs) verwenden, um eine Trennung zwischen Produktiv- und Test-System zu haben.

horstst schrieb:
Dort wurde allerdings betont, dass bereits das Erstellen einer zweiten Windows-Partition unzulässig sei, wenn ich nicht vorher die ursprüngliche lösche.

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Eine Lizenz pro Gerät und Person.

horstst schrieb:
Nun bekam ich den Hinweis, dass dies ein häufiges Problem bei älteren SSDs sei. Da fallen Speicherstellen aus und dadurch würde die Zuordnung bei Festplattenpartitionen nicht mehr klappen.

Unwahrscheinlich, Stichwort S.M.A.R.T. (Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology)
 
Zuletzt bearbeitet: (Ergänzung)
Ich bedanke mich bei allen für die informativen Beiträge. Die zusätzliche Partition ist mir klar, nun sind es sogar zwei vor der Systempartition.. Aber beim Backup wird nur eine davon, natürlich zusätzlich zur Systempartition, angezeigt. Sehr übersichtlich bei AOMEI. Damit bin ich bisher sonst gut gefahren. Samsung SSD 850 EVO wird mit gut und 95 % angezeigt.
Inzwischen aber:
Vielleicht besteht ein Zusammenhang damit, dass sich jetzt mein Aufrüstset mit Asus PRIME A320M-K verabschiedet hat, hatte eventuell schon vorher eine Macke. Habe ein altes Mainboard wieder eingebaut. Leider was das System-Restore mit AOMEI Backuper pro recht problematisch. Hatte zunächst Universal Backup versucht, ließ sich nicht satarten. Darauf normales Backup, startete. Aber allerhand Macken. Bei deutlichem Unterschied der AMD Chipsätze erwartet. Fast alles hat Windows 10 pro nach und nach automatisch repariert. Jetzt nervt nur noch im Ruhezustand schwanken der Helligkeit im Sekundentakt. Aber Neuinstall erst, wenn ich mein neues Set zurück habe.
 
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