Probleme mit CPU-Lüfter

peaty

Cadet 2nd Year
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Sep. 2011
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Hallo,
ich habe einen CPU-Lüfter, der mir im Moment Probleme bereitet. Als ich nach 2 Wochen in Urlaub meinen PC wieder anschalten wollte, bekam ich die Fehlermeldung, dass mein CPU Lüfter nicht läuft, was sich beim Blick ins Gehäuseinnere auch bestätigte. Nach dem erneuten Aufstecken des Lüfterkabels aufs Mainboard und dem Restart des PC lief der Lüfter auch an und danach einwandfrei weiter, doch bei fast jedem Einschalten des PCs habe ich nun das oben beschriebene Problem, dass der Lüfter nicht anläuft.

Die Rotorblätter des Lüfters drehen sich recht leicht, es ist also nichts verklemmt oder schwergängig. Ich vermute eher vielleicht einen Wackelkontakt im Kabel oder am Stecker des Lüfters, oder könnte das Problem auch am Mainboard liegen? Die Versorgungsspannung scheint am Lüfter anzuliegen, denn dieser ist mit einer LED ausgestattet, die angeht, sobal ich den PC einschalte.

Wie kann ich prüfen, wo der Fehler liegt?

Kann ich, falls der Lüfter das Problem ist, den Kühler auch ohne Lüfter betreiben, bis ich einen neuen Lüfter habe, oder wird's da der CPU zu heiß? Im Moment mach ich mit dem Rechner eh nur Sachen, die die CPU nicht sonderlich belasten (Office, Internet, Email und Bilder betrachten)

Welchen Lüfter könnt ihr mir wmpfaehlen, der zu meinem CPU-Kühler passt,sowohl von den mechanischen Abmaßen, als auch von der Lüftercharakteristik. Er sollte nicht lauter sein, als der Lüfter, der standardmäßig bei meinem Kühler dabei war.

Mein System:
Prozessor: Intel Core i7-2600K
Mainboard: ASUS P8P67 Evo Rev 3.0 B3-Stepping
CPU-Kühler: EKL Alpenföhn Nordwand Rev. B

Danke schonmal für Eure Hilfe

Gruß peaty
 
Das 'Problem' kann durchaus auftreten, wenn die Lüfter übers MB geregelt werden. Das ist dann aber auch so gewollt. Im Idealfall kann das Board den Lüfter nämlich sogar anhalten, wenn die Temps niedrig genug sind (und das ist direkt nach dem Start ja der Fall).

Du kannst ja mal einen Lasttest machen (z.B. prime, evtl. reicht auch schon ein Video...) und wenn der Lüfter dann anfängt zu drehen, ist eigentlich alles in bester Ordnung. Falls er sich auch bei CPU-Last nicht rührt, solltest du dich noch mal hier melden.
 
Peter_Shaw schrieb:
Das 'Problem' kann durchaus auftreten, wenn die Lüfter übers MB geregelt werden. Das ist dann aber auch so gewollt. Im Idealfall kann das Board den Lüfter nämlich sogar anhalten, wenn die Temps niedrig genug sind (und das ist direkt nach dem Start ja der Fall).

Naja, vor meinem Urlaub hat sich der Lüfter immer gedreht beim Einschalten des Rechners (lief am Anfang bei etwa 900 rpm) und das macht er jetzt eben nicht mehr. Und es kommt eine Fehlermeldung vom BIOS, dass der CPU-Lüfter nicht mehr rotiert (den genauen Wortlaut hab ich jetzt nicht mehr im Kopf) und man solle bitte F1 drücken, um ins BIOS/EFI zu gelangen. Der PC bootet dann auch nicht mehr Windows.

Peter_Shaw schrieb:
Du kannst ja mal einen Lasttest machen (z.B. prime, evtl. reicht auch schon ein Video...) und wenn der Lüfter dann anfängt zu drehen, ist eigentlich alles in bester Ordnung. Falls er sich auch bei CPU-Last nicht rührt, solltest du dich noch mal hier melden.

Das werde ich dann heute Abend mal machen, wenn ich wieder zu Hause bin.
 
Hallo,
ich habe mich jetzt nochmal intensiv mit meinem CPU-Lüfter beschäftigt.

Im BIOS/EFI ist eine untere Grenze, ab der der Lüfter arbeitet von 20°C eingestellt und die CPU-Temperatur lag bei knapp 40°C; trotzdem lief der Lüfter nicht. Wenn der PC eine Weile läuft und die CPU wärmer wird, fängt der Lüfter an sich zu drehen, allerdings macht er das auch, wenn man nach dem Start den Rotorblättern einen Schubs gibt, denn direkt beim Einschalten des PC sieht es so aus, als wolle der Lüfter anlaufen, könne es aber nicht. Ich gehe davon aus, dass das PWM Signal zu klein ist um den Lüfter anzutreiben. Irgend wann, wenn die CPU wärmer und das PWM-Signal zunimmt läuft dann de Lüfter an.

D.h. ich werde mir doch einen neuen Lufter für meinen Kühler holen müssen. Daher nochmal zurück zu Frage aus meinem Ursprungsposting: Welcher Lüfter pass zu/auf meinen CPU-Kühler (EKL Alpenföhn Nordwand Rev. B)
 
Das klingt so, als würde das Boad eine zu geringe Spannung (geringer als die Anlaufspannugn des Lüfters) ausgeben (was bei PWM Steuerung eigentlich nicht der Fall sein sollte, weil da normalerweise permanent 12V anliegen). Hast du den Lüfter mal an einem anderen Steckplatz ausprobiert?
 
Das ist normal so.
Die Lüftersteuerung vom Board kennt die Spannung die der Lüfter zum anlaufen braucht nicht.
Die Spannung kann dann auch mal so sein, dass der Lüfter sich eben nicht drehen kann / nur hin und her bewegt.
Das tut der CPU keinen Abbruch. Wird die Temp höher steigt auch die Spannung/Drehzahl. Du hast deswegen also keine Instabilitäten/Defekte zu befürchten. Das ist ein normales Phänomen.
 
@ peaty

Nach deiner Schilderung ist alles in bester Ordnung. Da du dir darüber aber offensichtlich noch nicht ganz im Klaren bist, solltest du noch einmal überlegen, welche Aufgabe ein CPU-Kühler hat.

Sicherlich wirst du zu dem Schluss kommen, dass der Kühler verhindern soll, dass die CPU im Betrieb überhitzt, also eine kritische Temperaturmarke erreicht. Ob der Kühler das mit oder ohne drehendem Lüfter schafft, kann dir eigentlich herzlich egal sein, wobei es natürlich ein Vorteil ist, wenn der Lüfter möglichst niedrig dreht oder gar nicht laufen muss.

Du schreibst ja Folgendes:
Wenn der PC eine Weile läuft und die CPU wärmer wird, fängt der Lüfter an sich zu drehen [...] Irgend wann, wenn die CPU wärmer und das PWM-Signal zunimmt läuft dann de Lüfter an.
Und das ist genau so, wie es sein sollte: Wird die CPU zu warm, reicht der Kühlkörper alleine nicht mehr aus, um die Wärme passiv abzuführen und dann springt eben der Lüfter an. Sei doch einfach froh, dass du ein Board hast, das den Lüfter komplett anhalten kann, wenn er nicht benötigt wird.

Demzufolge ist diese Aussage unsinnig:
D.h. ich werde mir doch einen neuen Lufter für meinen Kühler holen müssen.

Noch einmal: Nach deiner Schilderung gibt es hier überhaupt kein Problem, das es zu lösen gilt. Ein Beispiel: Wenn dein Handy-Display bei aktiviertem Energiesparmodus nach einigen Sekunden abschaltet oder abdunkelt, würdest du doch auch nicht hier ankommen und sagen, du brauchst jetzt ein neues Handy, weil bei deinem jetzigen das Display nicht durchgehend an ist und das Gerät somit ganz offensichtlich kaputt ist. ;)
 
Peter_Shaw schrieb:
Sicherlich wirst du zu dem Schluss kommen, dass der Kühler verhindern soll, dass die CPU im Betrieb überhitzt, also eine kritische Temperaturmarke erreicht. Ob der Kühler das mit oder ohne drehendem Lüfter schafft, kann dir eigentlich herzlich egal sein, wobei es natürlich ein Vorteil ist, wenn der Lüfter möglichst niedrig dreht oder gar nicht laufen muss.

Du schreibst ja Folgendes:
Und das ist genau so, wie es sein sollte: Wird die CPU zu warm, reicht der Kühlkörper alleine nicht mehr aus, um die Wärme passiv abzuführen und dann springt eben der Lüfter an. Sei doch einfach froh, dass du ein Board hast, das den Lüfter komplett anhalten kann, wenn er nicht benötigt wird.

Das ist ja alles richtig, was du schreibst und ich gebe dir da auch prinzipiell recht, aber dann frage ich mich nur, warum der Lüfter vor dem Urlaub nach dem Einschalten des PCs immer sofort an fing zu drehen und nach dem Urlaub das BIOS/EFI plötzlich eine Fehlermeldung wirft.
 
Tja, ich kann dir auch nicht sagen, was sich an deinem System verändert hat, sodass sich der Lüfter jetzt anders verhält. Wenn dir das wirklich keine Ruhe lässt, dann musst du eben ein wenig experimentieren --> du kaufst das gleiche MB und den gleichen Lüfter noch einmal und testest die möglichen Kombinationen durch.
 
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