Probleme mit Repair Disk (CD) in UEFI Umgebung

Wodan51

Cadet 2nd Year
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Ich bin neulich auf ein Problem gestossen, das mir schon ziemlich zu denken gibt.
Ich habe seit Dezember eine neue Workstation. Von der habe ich jetzt schon einige Male ein Image Backup gezogen, in der Hoffnung, es auch mal verwenden zu können.
Nun ist die Zeit gekommen, wo ich eine Wiederherstellung tätigen wollte, Betonung auf wollte! Eine Repairdisk, die auf einem anderen PC unter Win10 erstellt wurde, konnte zum Booten nicht verwendet werden, da das neue System nur UEFI Geräte als bootfähig erkennt. Im BIOS konnte ich jedoch den Knackpunkt nach einiger Zeit eruieren, dass auch Legacy Geräte als bootfähig erkannt wurden. Leider scheiterte die Wiederherstellung dann an der Tatsache, dass das Backup unter UEFI erstellt wurde, das Bootgerät jedoch unter Legacy (BIOS) gestartet wurde.
OK, also erstellte ich nun unter UEFI eine Repair Disk CD, um Kompatibilität herzustellen. Anstelle eines Bootvorgangs meldet nun das System "Non-System disk or disk error".
Das Ganze habe ich mit Windows kompatiblen Vorgängen produziert und keine Drittsoftware verwendet. Ich zweifle nun ernsthaft an der Professionalität der Windows Hersteller!

Vielleicht finde ich auf diesem Weg eine Lösung zu diesemProblem.
Danke.
 
mich würde echt mal interessieren, was für eine Software das ist.

Es ist ja ein Unterschied, ob Du eine Software installiert hast und aus der heraus ein Recoverymedium erstellst - für UEFI oder BIOS - oder ob Du Dir eine ISO herunterlädst von einem Image-Programm, welches in verschiedenen Versionen zum Download steht.

Macrium Reflect bietet ja auch das Erstellen eines Recoverymedium auf der Basis verschiedenen Basisgrundlagen mit differenzierten Features, was u.U. auch ausgeschöpft werden muss. Könnte das viell. das Problem lösen, wenn Du sagst, dass Du Windows 10 zum Anlegen eines Recovery Mediums nutzte ? Ich hatte auf Windowsebene Macrium Reflect Free auch einige Jahre genutzt um mit Systemabbildern zu arbeiten und musste dann auch bei einem anderen PC in Macrium Reflect eine neue Recovery DVD erstellen, weil die im anderen PC nicht mehr booten wollte. Macrium bietet verschiedene Optionen beim Erstellen eines Recoverymediums.

Hast Du schon sowohl DVD als auch Stick versucht? Das kann auch einen Unterschied machen.

Ich arbeite nur noch mit Clonezilla, kann ich voll und ganz empfehlen.

Darf ich fragen, was für eine Software Du vewendest?
 
Hast du meine Aussage "Das Ganze habe ich mit Windows kompatiblen Vorgängen produziert und keine Drittsoftware verwendet." schon gelesen?

Das ist die Windows 10 eigene Funktion "Sichern und Wiederherstellen".
Das ist ja das Erstaunliche, dass das nicht einwandfrei funktioniert!
 
Wodan51 schrieb:
Hast du meine Aussage "Das Ganze habe ich mit Windows kompatiblen Vorgängen produziert und keine Drittsoftware verwendet." schon gelesen?

Das ist die Windows 10 eigene Funktion "Sichern und Wiederherstellen".
Das ist ja das Erstaunliche, dass das nicht einwandfrei funktioniert!
sorry das hatte ich irgendwie nicht registriert.

ich denke eben, dass man hier die zwei Dinge unterscheiden muss:
a) das Image an sich, das in einem Verzeichnis liegt
b) den Rettungs- bzw. Recoverydatenträger

Beide Dinge sollten unabhängig voneinander sein.

und wenn Du den Datenträger auf Deiner neuen Workstation NEU erstellst, dh auf dem neu installierten Windows 10, dann sollte doch auf diesem Computer jetzt auch dieser neu erstellte Datenträger funktionieren bzw. booten. Und damit sollte sich dann das früher erstellte Image zurücksichern lassen auf Platte, weil ja wie gesagt Image und Rettungsmedium unabhängig voneinander arbeiten, so kenne ich das jedenfalls von sämtlichen Imageprogrammen, die ich bisher verwendet habe.

Wenn das hier nicht so ist, würde ich auf ein anderes Programm wechseln.
 
https://www.heise.de/tipps-tricks/Backup-erstellen-mit-Windows-10-3858841.html
Achtung: Diese Methode der Datenspeicherung ist mit Vorsicht zu genießen. Nicht immer ist es möglich, die gespeicherten Daten eines Systemabbilds anschließend wieder auf den PC zu spielen.
Hinweis: Der Name ist etwas irreführend: Weil diese Methode auf dem Backup-Prinzip unter Windows 7 basiert, heißt sie "Windows 7 Backup". Sie ist aber auch ganz normal unter Windows 10 nutzbar.
Ich hatte das mal unter Window 7 probiert und nur Ärger damit. In meinen Augen hat das selten irgendwo richtig gut ohne viel Aufwand funktioniert. Wenn man selbst einige Forschungsarbeit und Scripting einsetzt, kann man das klar mit Windows Mitteln irgendwie hinbekommen. Aber wie Du ja selbst erleben kannst, ist das nicht so ganz und wirklich ausgereift. Weil sichern kann man immer irgendwie, die Wiederherstellung testet aber seltsamerweise kaum einer vorher. Und das ist der entscheidende Fehler, den die meisten hier begehen, und sich dann nur auf eine Sicherung verlassen, aber dann dastehen, wenn es ums Wiederherstellen geht.
Selbst c't empfiehlt eine Reihe von externen Programmen für ein Backup und Recovery.

Daher, lieber ein anderes Programm nehmen, oder ein paar € für ein gutes Programm investieren, wo dann auch das liefert, was es soll. Spart Nerven und Zeit. Dann vor allen Dingen auch mal das Worse Case Szenario richtig durchspielen und das gemachte Backup testen und wieder einspielen.

Falls Du bei der Windows Sicherung bleiben willst, studiere da mal die Anleitungen bei heise bzw. c't, die haben dazu einige gute Artikel geschrieben.
 
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surftheweb schrieb:
und wenn Du den Datenträger auf Deiner neuen Workstation NEU erstellst, dh auf dem neu installierten Windows 10, dann sollte doch auf diesem Computer jetzt auch dieser neu erstellte Datenträger funktionieren bzw. booten.
Tja. die erstellte Repairdisk, die unter UEFI erstellt wurde, lässt sich nicht booten. Das ist genau, was ich mit mangelnder Professionalität der Windoof Entwickler gemeint habe.
Non-System Disk.JPG
 
Wodan51 schrieb:
Tja. die erstellte Repairdisk, die unter UEFI erstellt wurde, lässt sich nicht booten. Das ist genau, was ich mit mangelnder Professionalität der Windoof Entwickler gemeint habe.

dann wird's aber schnell Zeit, auf ein anderes Konzept / Programm umzusteigen! :-))
 
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Vorweg.
Das was da unter W10 noch zur Verfuegung steht unter "Sicherung" (1) ist seitens Microsoft fuer exakt das gedacht was da steht. Im Bild gelb markiert (2).

1616799168977.png


Diesen Spruch hab ich von einem MvP zu Beginn der W10 Insider Zeit "abgekupfert".

"Jedes Programm hat seine Vor- und Nachteile. Die Hauptsache ist man erstellt Backups und nutzt nicht die Windows-eigene Funktion Sichern und Wiederherstellen. Denn die ist, wie man immer wieder betonen muss nur noch dazu gedacht, dass man nach einem Upgrade von Windows 7 auf Windows 10 wieder ein Windows 7 Backup zurückspielen kann. Mehr nicht."

Ok. Das hilft Dir jetzt nicht so. @Wodan51

Womit hast Du den Datentraeger erstellt? Mit der Funktion unter den veraltetem Sichern & Wiederherstellen

1616800493343.png


oder mit der W10 eigenen Funktion "Wiederherstellungslaufwerk erstellen"?

1616800612115.png
 
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