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Programme auf Festplatte für immer?

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Ensign
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Apr. 2009
Beiträge
152
Hallo,
ich möchte folgendes machen und wüsste von euch gerne, ob das funktioniert.

Ich installiere auf Festplatte 1 mein Betriebssystem, so...
Und dann installiere ich meine sämtlichen Spiele, Programme und sonstigen Anwendungen auf eine zweite Festplatte und greife sogesagt von Festplatte 1 immer auf Festplatte 2 zu, um etwas zu starten.
Dannach installiere ich irgendwann meine Festplatte 1 neu (formatieren und dann installieren).

So... und nun kommts:
Kann ich mit dem Neuinstallierten Betriebssystem weiterhin auf die Spiele und Programme von Festplatte zwei zugreifen oder müsste ich die Programme neuinstallieren?

1.
Welche Registry-Einträge muss importieren, damit ich das Spiel ausführen kann?
Gibt es da viele versteckte oder immer nur ein Ordner für ein Programm?
z.B.: für Diablo
HKEY_CURRENT_USER / Battle.net
HKEY_CURRENT_USER / Blizzard Entertainment

Mehr nicht, oder?
Kann ich die Einträge einfach speichern und nach der Neuinstallation importieren und einfach loslegen oder muss ich da noch was beachten?

----------

2.
Habe ich irgendwelche Performance-Einbußen, wie längeres Laden von Maps oder kleinen Dateien, wenn ich nicht alle Spiele auf Festplatte 1 habe? Oder irgendwas?
 
Bei den meisten Programmen/Spielen klappt das nicht, weil die benötigten Systemdateien nicht im neu installierten Windows/Betriebssystem fehlen. Bei Programmen und Spielen, die sich nicht in die Reg eintragen und die Systemdateien (Dll usw.) im eigenen Ordner haben, kann es klappen.
 
Das Problem ist, dass oft, unabhängig vom Installationspfad, Dateien auf die Windowspartition gespeichert werden (z.B. Spielstände oder das Benutzerprofil von Programmen).

Wenn du also Windows neu installierst, dann sind diese Sachen logischerweise weg - was nicht unbedingt heißen muss, dass die Software nicht mehr läuft (stört das Programm ja nicht, wenn keine Spielstände vorhanden sind).

Ein Allheilmittel gibts nicht, da der Speicherort immer ein anderer sein kann. Das gilt auch für Einträge in der Registry, jedes Programm macht es anders. Aber auch hier wird nicht jeder Eintrag benötigt und ggf. beim nächsten Programmstart einfach wiederhergestellt, wenn in der Registry nichts vorhanden ist.



Man kann zwar die meisten Pfade, in denen Programmeinstellungen gespeichert werden auch auf eine andere Partition verlegen, aber wie gesagt, es ist eben nicht einheitlich welches Programm was, wo abspeichert. Registrierungseinträge dürften das Hauptproblem sein.


Ich handhabe es so: Windows + Programme auf C:. Davon mache ich ein Image, welches ich ggf. 1:1 zurückspielen kann. Nicht enthalten sind dann natürlich alle Änderungen, die nach Erstellung des Images gemacht wurden, aber das sind dann nur Programme, die ich eh nicht ständig brauche (sonst hätte ich es gleich zu Beginn vor dem Image mitinstalliert).


Spiele hab ich nicht so viele installiert - gewöhnlich nur das, was ich gerade spiele. Und dass kann ich zur Not nach der Imagewiederherstellung neu installieren; die Savegames sichere ich dann vorher selbständig.
 
1.
kommt ganz auf das programm/spiel drauf an
wie werkam schon gesagt hat

2.
kommt ganz auf die transferraten und zugriffszeit der zweiten platte an
 
Speicherstände und Dateien die im Laufe der Zeit durch ein Programm (Protokolle, etc.) hinzukommen sind mir egal. Die Speicherstände sichere ich immer extra und die Protokolle brauche ich nicht.

Und was wenn ich bzw. den kompletten HKEY_CURRENT_USER Ordner speichere und nach einer Neuinstallation einfüge? Ob ich nun Einträge für Programme habe die ich nicht verwende oder nicht besitze ist mir ja egal... die 5 MB jucken nicht..
Ich könnte doch auch einfach komplett alle Einträge speichern, sind ja nur 150MB oder so.
Würde es dann mit dem Starten von Programmen gehen?

Und zur Leistung nochmal:
Limitiert nicht das SATA-Kabel oder so?
Weil wenn ich von meiner Festplatte mehrere Dateien auf eine Festplatte von einem anderen Computer im Netzwerk kopiere, dann schreibt die nur mit 5-10 MB/s, obwohl meine Festplatte weit über 10 MB/s schaffen können. Herstellerangaben liegen schließlich bei über 100 MB/s...
 
Also eine zugemüllte Registry bremst den PC auch ganz schön aus. Wenn du wirklich den ganzen alten Schrott zurückspielen willst, dann müsstest du wenigstens ein zuverlässiges Registry-Cleaner-Programm laufen lassen.

5-10 MB/s bei einer internen festplatte sind echt wenig. Irgendwas stimmt da nicht. Normalerweise limitiert das SATA-Kabel nicht.
Allerdings musst du bedenken, dass das Netzwerk auch relativ langsam ist. Normales LAN mit 100 Mbit/s schafft theoretisch/im Idealfall 12,5 MB/s. Die 5-10MB/s sind also in Ordnung.
 
Klar, alle Registry-Einträge kopieren, RegCleaner laufen lassen und fertig... so dachte ich es mir.
Bei einer SSD sollte das auch nicht die Welt bedeuten.
Denn meine Festplatte 1 soll eine kleine 64 GB SSD werden und Festplatte 2 meine größere 640 GB HDD.
Die Performance von der SSD brauche ich dann nur für zwei bestimmte Programme, das Betriebssystem selber und kleine Dokumente.

Intern (PC1 Festplatte 1 auf PC Festplatte 2) habe ich gute Übertragungsraten, aber eben von PC 1 Festplatte 1 auf PC 2 Festplatte Festplatte 1 sind es nur 5-10 MB/s.
Da ist sogar mein USB-Stick schneller...
 
Wie gesagt, das Netzwerk bremst eben aus. Wenn du mehr willst musst du auf Gigabit-LAN umsteigen. Vielleicht hat der gute Rechner bereits ein Gigabit-LAN onboard. Für den zweiten müsstest du dann per PCI(e)-Karte Gigabit-Lan nachrüsten (7€) und ein ordentliches Kabel muss auch her (mindestens Cat 5e, ca. 10€).
Andere Methoden, die (zumindest theoretisch) schneller sind wären auch die Kopplung per Firewire oder meinetwegen auch USB, allerdings ist LAN nach wie vor am sinnvollsten.
 
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