programmier kurse c/c++

sash2k2 schrieb:
Auf die Gefahr hin, dass ich mich unbeliebt mache. Du wirst mit einem Hauptschulabschluss und ohne Programmierkenntnisse keinen Job "für programmieren" bekommen. Auch nicht wenn du irgendwelche Abendkurse besuchst. Sowas ist in Ordnung, wenn du hobbymäßig Programmieren möchtest oder zumindest schon die Grundlagen beherrscht und dich nur noch in eine weitere Programmiersprache einarbeiten willst. Ich verstehe beim besten Willen nicht, warum viele Leute denken, Programmieren (beruflich!) sei etwas, was man mal eben so nebenbei lernen kann.

mist
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na gut wie siehts mit Assembler aus also einfach alles von grund auf lernen?
 
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xyz- : Ich gebe Sash2k2 vollkommen recht. Zumal ich schwer davon ausgehe, dass du die anforderungen auch im mathematischen Bereich SEHR unterschätzt wenn es ans eingemachte der Programmierung geht! In 16 Monaten lernt man nicht programmieren und holt nebenbei noch ein paar Semester Mathematik nach um dann auch noch Referenzen zu haben wenn man versucht sich ohne offizielles Zeugnis irgendwo zu bewerben.

Bzgl. Assembler: Das ist Prozessorabhängig (Befehlssätze!).
 
Mit deiner Herangehensweise bist du hier vollkommen auf dem Holzweg. Mit "ich mach mal in ein paar Monaten einen Kurs" lernst du vielleicht, wie du ein paar einfache kurze Codezeilen zusammenstoppelst. Wahres PROGRAMMIEREN ist das aber nicht.

Firmen brauchen keine Programmierer. Programmierer sind effektiv nur Schreibkräfte in einer Fremdsprache. Firmen brauchen ENTWICKLER. Entwicklern ist die Sprache aber erst einmal wirklich scheißegal. Entwickelt wird, sinngemäß, mit Papier und Bleistift. Du schreibst deine Programmabläufe auf. Du schreibst die tiefere Programmlogik. Du verwendest altbekannte Algorithmen oder, wenn es keine passenden gibt, entwickelst komplett neue. Du optimierst deine Algorithmen. Eine naive Sortierfunktion kann jeder Zonk zusammen stoppeln. Deren Effizienz ist aber komplett im Keller. Die Frage ist: Kannst du eine bessere Sortierfunktion entwerfen? Wenn die Antwort nach langem hin- und herüberlegen immer noch nein lautet, dann bist du hier falsch.

Als Entwickler brauchst du fundierte Kenntnisse in folgenden Bereichen:
- Mathematik... tja, es ist alles nur Mathematik. Ob du einen Algorithmus für ein Programm entwerfen musst oder für ein mathematisches Problem ist nebensächlich. Entweder du kannst beides oder gar nichts davon. Nur die Mathematik vermittelt dir das notwendige Verständnis der Abstraktion von Problemen
- Logik, sowohl Aussagen- als auch Prädikatenlogik. Daraus resultieren dann auch die nötigen Kenntnisse in boolscher Algebra. Ohne Boolsche Logik wird GAR NICHTS.

Ob du am Ende dann C, C++, Perl, Python, PHP, Java, JavaScript oder Brainfuck lernst ist vollkommen egal. Entweder du bist in der Lage, Algorithmen zu formulieren oder du bist in dem Job falsch....
 
@e

ich habs schon geschrieben ak prüfungen
die sind von der qualy. gleich hoch angesetzt wie die uni bzw. noch höher weil die mehr verlangen
 
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hier stand mist
 
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Das ist nicht "dumm kommen", das nennt man Realität. Wenn du dich dadurch beleidigt fühlst, dass man dir ins Gesicht sagt wie es ist, dann bist du wirklich auf dem Holzweg. Eine Programmiersprache ist am Ende, wie Daaron bereits schrieb, im Grunde ein Handwerkszeug für die Mathematik (was ein riesiges Gebiet ist, nicht nur die vier Grundrechenarten).

Wenn du damit schon nicht klar kommst, dann solltest du dir vielleicht etwas anderes vornehmen!
 
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xyz- schrieb:
eben mal so ich hab 16 Monate zeit ;)

Das Problem ist aber auch, dass es autodidaktisch extrem Schwierig ist. Man weiß nicht was man in welcher Reihenfolge und Tiefe lernen soll, und hat keinen Ansprechpartner wenn Unklarheiten bestehen, welche unweigerlich aufkommen werden. Das führt dann schnell zu "gefährlichem" Halbwissen, das auf Vermutungen beruht, die man angestellt hat, weil man keine zuverlässige Antwort auf seine Frage bekommen hat.

Du kannst dir nicht vorstellen wie viele Leute bei mir in der Ausbildung Probleme hatten, wenn der C Compiler Fehlermeldungen ausgespuckt hat, selbst wenn ihnen vorher die Grundlagen erklärt wurden. Wenn du dann keinen hast, der dir bei der Fehlersuche hilft, dann bist du schnell verzweifelt.

16 Monate sind durchaus Zeit in der man viel erreichen kann. Das entspricht fast 3 Semestern im Bachelor Studium, und an dem Punkt haben wir angefangen als Projekt kleine Spiele zu entwickeln. Da hat man aber einen festen und umfangreichen Lehrplan, und bekommt jeden Tag mehrere Stunden neue Informationen in den Kopf gepresst.

Autodidaktisch sind 16 Monate wesentlich weniger wert, weil man nicht annähernd so viel schaffen wird. Man kann sich sicherlich Grundlagen aneignen, aber die Zeit wird man dabei kaum sonderlich effizient nutzen.
Ich habe vor dem ganzen seit meiner Kindheit autodidaktisch verschiedene Programmiersprachen gelernt. Es gab aber immer Punkte, an denen ich keine Fortschritte mehr gemacht habe, und nicht so genau merkte weshalb.
Deswegen würde ich jedem Programmiereinsteiger mit dem Ziel beruflich weiterzukommen empfehlen, sich ein paar Monate damit zu beschäftigen, um zu sehen ob das überhaupt etwas für einen ist, und sich dann einen Lehrer zu suchen bzw. eine Ausbildung oder ein Studium zu absolvieren, wo man das alles strukturiert in festgelegter Zeit lernen kann.
 
hier stand mist
 
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So krass würde ich das nun auch nicht betrachten. Es ist ja nicht so, dass jegliche Hoffnung auf Erfolg zerstört ist, nur weil es Anspruchsvoll ist. Jeder fängt mal klein an. Probier einfach aus wie weit du kommst. Entweder du stellst fest, dass es dir liegt, und dann eröffnet sich dir eine Welt neuer Möglichkeiten und Herausforderungen, oder du merkst, dass es dich nicht interessiert oder überfordert.

Wichtig ist nur, dass du weißt, dass es viel Arbeit ist, und man gut mit Fehlschlägen und Enttäuschungen umgehen können muss.
Zudem gibt es endlos viel das man lernen kann, je nachdem wofür man sich interessiert.

Du bist gerade davor einen ersten Schritt in einem neuen Bereich zu machen. Da solltest du dich nicht davon demotivieren lassen, dass Profis schon eine komplett andere Sichtweise haben.
Das ist so, als würde man Gitarre spielen lernen wollen, und aufgeben, nur weil es Leute gibt die darin Extrem gut sind. Man sollte nicht vergessen, dass die am Anfang auch mal grottenschlecht waren, und unkoordiniert an Saiten herumgezupft haben.
 
Es ist aber ein gravierender Unterschied, ob du Programmieren um des Programmierens Willen lernen willst, oder weil gerade irgendwo Stellen für Programmierer frei sind.
Als Hobby-Programmierer kann man mit Halbwissen agieren. Wenn man hingegen im professionellen Bereich tätig sein will (sprich: Geld verdienen), dann muss man 100% genau wissen, was man tut. Nehmen wir nur die allereinfachsten Fehler: Unzulängliche Verschlüsselung von Passwörtern oder nicht überprüfte URL Parameter. Das Resultat ist dann... nun ja... der Sony-Hack.
 
xyz- schrieb:
und ich bekomm mit meinen 21 jahren keine mehr
bzw. seit letztem jahr ca. 360 absagen kassiert

Schwachsinn. Als ich Ausbildung gemacht haben waren viele die über 30 waren. Insgesamt 5 Stück allein in meiner Klasse. Manche knapp unter 30. Hab Kaufmann gelernt. Und 360 Absagen? Dann liegt es eindeutig an deinem Auftreten und an den Bewerbungen. Wenn man sich Mühe gibt bekommt JEDER eine Ausbildung egal ob mit Abschluss oder ohne.

Manchmal versteh ich die Leute nicht...
 
Mach halt ne Ausbildung zum Fachinformatiker.
 
@DJNBD
ja hast auch wieder recht

@Daaron
nein ich hab das als hauptvorwand genommen,
denn ich wurde bei hw-luxx schon ausgelacht wiso ich als "depp" c/c++ lernen will

@Livxe
dann bewerb du dich selbst mal bei uns inkl. 100km Umgebung,
wenn du mal im bau warst

@F_GXdx
das ist bei uns das Problem in österreich gibt's davon nicht soviel,
dem entsprechend hart umkämpft
 
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wobei wir können uns mal treffen, dann könnt ihr ruhig kings spielen,
dann bin ich der stärkere.
Bei solchen Aussagen könnte man durchaus auf die Idee kommen, dass es auch am Auftreten liegt.

Ganz ehrlich: Erreichen kann mal viel. Ich vermag jedoch nicht über dich zu Urteilen. Ob es der richtige Weg ist musst du selbst herausfinden. Aber du musst akzeptieren, dass wenn es eine berufliche Perspektive sein soll viel mehr dazu gehört als ein bisschen was in den Computer zu hacken! Wenn du dich dann darüber beschwerst, dass du Antworten bekommst die dir die Welt nicht als rosa vorgaukeln hast du entweder die falsche Vorstellung, die falsche Einstellung zu der Sache oder du willst nicht wahrhaben, dass es viel Arbeit ist so etwas zu erlernen, wenn man keinen stümperhaften Programmierer abgeben will.

Beleidigen lassen brauche ich mich dann nicht von jemanden, der noch ein Kind war als ich schon in der Richtung tätig war :freak:
 
LOOOL hab nur flüchtig gelesen :P

in diesem Bau war ich natürlich noch nicht ;)
 
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Livxe schrieb:
Ich war vor meiner Ausbildung als Kaufmann 2 Jahre in einer Zimmerei tätig. *hust*



nicht persöhnlich gemeint

das heisst in at als auch in de bau:
http://strafvollzug.justiz.gv.at/einrichtungen/justizanstalten/justizanstalt.php?id=27

die Ausbildungen gab/gibt es nicht da überbelegung



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ich muss mich entschuldigen heut ist samstag,
hab schon n paaaar Bier getrunken,
wünsch euch dennoch ein schönes Weekend :)
 
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Weißt du xyz, ich finde es sehr lobenswert, dass dich das überhaupt interessiert mit dem Programmieren. Dass da in der Vergangenheit was schiegelaufen ist kann man jetzt sowieso nicht mehr ändern. Aber man kann es besser machen. Dass du jetzt dadurch Nachteile erlebst ist nachvollziehbar.

Von den anderen Aussage ist sicher auch nix persönlich gemeint, du wärst aber vielleicht schnell enttäuscht wenn man dir falsche hoffnungen macht. Ich weiß nicht wie das in Österreich ist mit den schulischen Ausbildungen. Es gibt hunderte von Berufen und mit 21 haste die Zügel hoffentlich in der Hand und anscheinend bist du gewillt nicht an deine Vergangenheit an zu knüpfen (was auch immer es war). Vielleicht ist Programmierer auch einfach das falsche wegen falscher Erwartungshaltung?

Du kannst natürlich anfangen zu Programmieren, daran wird dich niemand hindern. Und bevor du nur rumhängst: Ein schlechter Job den du gut machst (und nicht in kriminelle Muster zurückfällst!) bringt dich über Kontakte zu einer Firma (und sei es nur der Supermarkt in dem man Regale einräumt) vielleicht eher zu einer Ausbildung als die komplett anonyme Bewerbung auf dem Papier.

Egal wie: Ich wünsche dir viel Erfolg und dass sich das zum besseren wendet und nicht in Frust endet.
 
hallo, ich muss mich mal bei euch allen entschuldigen,
3x6er trays waren für mich in der sonne doch zuviel :)
 
Wenn du Programmierer werden willst, musst du allerdings auf Kaffee und Kippen umsteigen. :D
 
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