programmier kurse c/c++

F_GXdx schrieb:
Wenn du Programmierer werden willst, musst du allerdings auf Kaffee und Kippen umsteigen. :D
Pft... der beste Code, den ich je geschrieben hab, entstand irgendwann gegen 3 Uhr nachts nach ein paar Bier... Ich hab ihn am nächsten Tag nicht mehr verstanden, aber er tat genau was er sollte und war verdammt performant.

@xyz-:
Ok, du bist also ein Ex-Knacki. Soll vorkommen. Das allein ist aber kein Grund, keine Ausbildung zu machen. Knacki hin oder her, 360 Absagen sind eher ein Zeichen für tiefer liegende Probleme als für einen suboptimalen Lebenslauf.
Das sieht man schon hier an deinem Auftreten:
Du willst etwas von uns, tauchst hier aber besoffen auf, lieferst miese Rechtschreibung, prollst mit körperlicher Überlegenheit und gehst die Leute an, die dir hier schlichtweg Klartext sagen. Es hinterher auf übermäßigen Alkoholkonsum zu schieben ist wieder ein Fehler. Jap, ich trink auch gern mal einen, ich hab mir auch gestern nachmittag erst mal n schönen Cuba Libre gemixt, warum auch nicht? Aber zum Nachmittag schon ein Sixpack zu killen ist systemischer Fehler. Das kannste auf nem Metal Festival machen, aber nicht wenn du etwas von Leuten willst.

Bevor du also weiter in die Programmierung willst bei der du, wie ich finde, mit dieser Einstellung und Arbeitsvorstellung (leichter als Hardware? Ja ne, is klar...), einfach nichts zu suchen hast, solltest du viel eher mal ein paar Coachings mitnehmen. Such dir ein Bewerbertraining. Arbeite an deinem Auftreten, deiner Rechtschreibung, deiner Ausdrucksweise. Werde dir klar darüber, was du eigentlich kannst und willst. Nochmal der Hinweis: Nur, weil man als Jugendlicher jeden Tag n paar Stunden am PC gehockt hat und Mutti das Windows installiert hat ist man noch lange kein Material für die IT-Branche. Ein dressierter Affe kann Windows Home installieren. Interessant wird es erst, wenn du eine Active Directory Struktur im Schlaf zusammen stellen kannst.
 
@ daaron es war nicht 1 tray sondern 3 ;)

ne ich lass mir das nochmal jetzt die Woche durch den kopf gehen,
da ich ab morgen von nem freund in die schweiz eingeladen wurde.
 
Wieso versucht der TE nicht eine Ausbildung als Fachinformatiker für Systemintegration!? Ich denke für den Einstieg in die IT genau das richtige, in der Schule lernst du einfachs programmieren und beschäftigst mit Netzwerken und EDV-Anlagen. Systemintegration beschäftigt sich mehr mit der Hardware als mit der Software(programmieren). Wenn du mit dem Stoff in der Schule , gerade das coden, bestens zurecht kommst, dann kannst du immer noch ein Studium machen oder dich vom Betrieb in die Richtung des Anwendungsentwickler "drücken" lassen, wenn er es zulässt.

Ich kann die Ausführungen einiger hier verstehen nur macht sich bei mir das Bild breit dass einige vielleicht vergessen wie sei angefangen haben oder sie selber schon wirklich zu den Spezialisten ihres Bereich gehören. Ich kann mir kaum vorstellen dass jeder Programmierer von unserer FH so ein Mathegenie ist oder so tiefes Verständnis von der Materie hat wie einige hier es als zwingend erforderlich formulieren.
Also ich habe bei meinem Bachelor eher den Eindruck gehabt, so schnell wie möglich alles durchzuprügeln und nicht so tief in die Materie zu gehen. Ich studiere zwar "nur" technische Informatik, kein Vergleich zur allgemeinen Informatik aber ich bezweifle, wie gesagt, dass bei uns auf der FH jeder zum Entwickler geboren ist, die meisten programmieren doch anhand von Erfahrungswerten Anderer und nicht nach eigenen neuen Ideen. Oder tut sich bei mir ein falsches Bild auf?
 
Das ist eben der Punkt, wo sich die Spreu vom Weizen trennt. Die einen kennen nur die üblichen Algorithmen. Die besseren Entwickler können vollkommen neue Problemlösungen vorweisen.
 
Hades85 schrieb:
Wieso versucht der TE nicht eine Ausbildung als Fachinformatiker für Systemintegration!?
Das ist Quatsch wenn man eh in die Programmierschiene will, als Anwendungsentwickler lernst du, zumindest in DE, gleich auch mal Codelaufzeiten berechnen und sowas. Das bisschen "einfache Programmierung" kriegt man notfalls auch so hin.

Systemintegration beschäftigt sich nicht unbedingt mehr mit Hardware, eher mit Vernetzung. Sonst wären wir fast schon beim Systemelektroniker nehme ich an. Dass man sich vom Betrieb Richtung Entwicklung schieben lassen kann ist Käse, dann würden die einen Entwickler Ausbilden. Da muss man dann Glück haben, dass das klappt.

Bezüglich deiner Kommilitonen: Neben der FH gibt es auch noch die Universität als Hochschule. Da tummeln sich wahrscheinlich mehr geborene Mathematiker als an einer FH, da es dort wissenschaftlicher zugeht.

die meisten programmieren doch anhand von Erfahrungswerten Anderer und nicht nach eigenen neuen Ideen.
Im Idealfall ist ein Hochschulabsolvent zu so etwas in der Lage. Denn dazu studiert er. Die Annahme, dass jemand direkt nach dem Studium Profi ist, ist in der Regel eher nicht zutreffend wenn er nicht sein ganzes Leben seinem Studium gewidmet hat. Das ist eher so wie mit dem Führerschein: Du darfst zwar alleine auf die Straße mit deinem Auto. Aber richtig fahren kannst du noch lange nicht. In der Praxis schätze ich, dass das aber sehr varriabel ist, da es eine individuelle Frage ist.
 
Hades85 schrieb:
meisten programmieren doch anhand von Erfahrungswerten Anderer und nicht nach eigenen neuen Ideen. Oder tut sich bei mir ein falsches Bild auf?

Natürlich programmiert man aucj nach Erfahrungswerten andere, man wäre ja blöd wenn man vorhandenes wissen ignoriert.
Wenn ich eine Anwendung schreibe welche eine Datanbank nutzen soll, ja auch nicht erst ein eigene Datenbank schreibe wenn vorhandene Lösungen das liefern was ich brauche.

Edit:
@Daaron
Deswegen gibt es ja auch unterschiedliche Spielfelder in der Informatik. ;-)
Es gibt Leute die Themen sehr gut in der Theorie erfassen können, dieses dann aber nicht effizient umsetzen können.
Und es gibt Leute die eben gut darin sind die Theoretischen Dinge von anderen Leuten praktisch umzusetzen.

Deswegen gibt es dann halt die Theoretische und Angewandte Informatik ;-) (welche sich dann nochmal in verschiedene Gebiete aufteilen)

Natürlich gibt es Leute die in beidem gut sind, aber dies ist eher die Ausnahme
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit 21 keine Ausbildung? So ein Blödsinn !
Und programmieren ohne die Scheine (Studium), oder wenigstens Ausbildung wird dir auch nix helfen.

Mit 21 kannst du alles machen. Wo ich studiert habe waren die wenigsten Jünglinge mit 20 Jahren.
Der Schnitt liegt da deutlich höher. Selbst wenn du noch das Abi nachholen müsstest, lohnt es.

Viele hatten zwar vorher eine Informatik Ausbildung, aber die sind normal so niedrig angelegt das sie bestenfalls etwas mehr Übung hatten. Am Ende hab ich vor Klausuren den "Fachinformatikern" Java erklärt, ohne dass ich in dem Bereich vorher je was gemacht hätte.

Ein Studium wird einfach mit Fleiß entschieden. Wer meint der kann alles, muss nix tun, kann 2 Wochen vor Klausuren anfangen zu lernen, der wird abgesägt. Die Klausuren werden verschoben, immer mehr Zeug staut sich, der Stress steigt und am Ende brechen sie ab. Wer regelmäßig lernt der hält eine FH schon für zu einfach (Mathe hat bestenfalls Abi Niveau, geht nur schneller vorwärts).

Was man in der Angewandten Informatik macht kann ich dir genau sagen:
- Rechnerarchitekturen, Logikschaltungen, Netzwerke 30%
- Mathe (Graphen Zeugs, Matrizen/Vektoren, Stochastik), sonstige Logikmodule 15%
- Programmierung 50% ( C und Java, Fokus liegt auf Rekursion, Bäumen, Listen - das reicht für eine 1.0 in den ersten 2 Semestern). Bei den Java Klausuren versagt der größte Schnitt, 30% trauen sich gar nicht mitzuschreiben, 20-30% fallen durch, weitere 15% haben 4er Noten, der Rest ist gut dabei.
- Der Rest sind so komische Grundkurs Module wie BWL, Rechte für Informatiker usw., da braucht man nix wirklich wissen ^^

Ich sage es mal so. Was du in Java Büchern lernst, das sind die absoluten Basics. Im ersten Semester lernst du diese Basics und machst mal eine schwerer Übung zwischendurch. Später geht es dann weiter mit der Programmierung von Sortieralgorhitmen, Suchbaum, B-Baum etc. (sind auch "erweiterte" Listen). Und all dies basiert sehr stark auf Rekursion. Man soll dann rekursiv die .add Methode von Listen überschreiben und son Kram.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
e-Funktion schrieb:
Das ist Quatsch wenn man eh in die Programmierschiene will, als Anwendungsentwickler lernst du, zumindest in DE, gleich auch mal Codelaufzeiten berechnen und sowas. Das bisschen "einfache Programmierung" kriegt man notfalls auch so hin.

Systemintegration beschäftigt sich nicht unbedingt mehr mit Hardware, eher mit Vernetzung. Sonst wären wir fast schon beim Systemelektroniker nehme ich an. Dass man sich vom Betrieb Richtung Entwicklung schieben lassen kann ist Käse, dann würden die einen Entwickler Ausbilden. Da muss man dann Glück haben, dass das klappt.

Bezüglich deiner Kommilitonen: Neben der FH gibt es auch noch die Universität als Hochschule. Da tummeln sich wahrscheinlich mehr geborene Mathematiker als an einer FH, da es dort wissenschaftlicher zugeht.


Im Idealfall ist ein Hochschulabsolvent zu so etwas in der Lage. Denn dazu studiert er. Die Annahme, dass jemand direkt nach dem Studium Profi ist, ist in der Regel eher nicht zutreffend wenn er nicht sein ganzes Leben seinem Studium gewidmet hat. Das ist eher so wie mit dem Führerschein: Du darfst zwar alleine auf die Straße mit deinem Auto. Aber richtig fahren kannst du noch lange nicht. In der Praxis schätze ich, dass das aber sehr varriabel ist, da es eine individuelle Frage ist.

Zum ersten Abschnitt, kann ich nur sagen , es ist definitiv kein quatsch, die Ausbildug zum FISI/FIAE sind in der Schule beinahe identisch, jedenfalls in NRW, lediglich ab dem 3. Jahr sind die Schwerpunkte anders, der AE lernt mehr zu proggen und der FISI mehr das vernetzen von Netzwerken, und das aufbauen von Netzwerken hat doch wohl mit Hardware zu tun. Gerade viele FISI Leute hast du als 2. Level Supporter in Unternehmen am Start, also der Telefonist für Kunden EDV-Probleme.

Also die UNI leute haben das Problem, dass sie mathematisch viel mehr auf dem Kasten haben, aber programmiertechnisch nicht gerade fittesten sind, jedenfalls die ich kennenlernen durfte.

Diejenigen die später in der Lage sind , komplexe Algos zu schreiben , arbeiten später auch in höhreren Positionen als diejenigen die nicht so talentiert sind. Nicht jeder studierte Mensch ist auch ein Überflieger, es gibt Hauptschüler die sind fitter als manch Bachelor.

Ich möchte auch keine Grundsatzdiskussion hier führen was was ist, weil es halt meine subjektiven Impressionen sind, ich wollte lediglich dem TE die Angst nehmen die hier auf einen zurollen, klar ist programmieren kein Handwerk was man übernacht lernt.
 
Hades85 schrieb:
Diejenigen die später in der Lage sind , komplexe Algos zu schreiben , arbeiten später auch in höhreren Positionen als diejenigen die nicht so talentiert sind. Nicht jeder studierte Mensch ist auch ein Überflieger, es gibt Hauptschüler die sind fitter als manch Bachelor.
Vieles ist Veranlagung, manche Leute können einfach nicht so gut abstrahieren und haben Probleme mit logischen Strukturen.
Bei gleicher Veranlagung, sowohl genetisch als auch kulturell, fällt es jemandem mit umfangreicher mathematischer Ausbildung aber deutlich leichter, komplexe Programmstrukturen zu entwerfen.

Somit: Ohne Mathe kein Code.
 
Hades85: Ja, die ersten 1.5-2 Jahre sind in der Tat Identisch in der Berufschule. Wenn es aber um eine betriebliche Ausbildung geht musst du schon sehr viel Glück haben um als FISI in die Entwicklerschiene zu rutschen zumal das nicht unbedingt im Interesse des Ausbildungsvertrages ist.
Das bisschen Berufschule ist vergleichsweise lächerlich, das härteste sind da vielleicht die paar Logikgatter oder die Grundlagen relationaler Datenbanken. Mit viel Glück bekommst du mal Assembler zu sehen. Und den Rest vom Jahr hockste dann als Admin rum obwohl du programmieren wolltest? Ganz toller Plan also? Das geht doch am eigentlich Ziel vorbei.

und das aufbauen von Netzwerken hat doch wohl mit Hardware zu tun

Vielleicht sollten wir uns hier auf eine gemeinsame Definition einigen. Ja, man fasst die Hardware an, patcht ein bisschen und schraubt mal an Rechnern rum. Mit Glück darfste auch Verlegekabel mit dem Schlagbohrer unter Putz verlegen. Kommt ganz auf den Betrieb an wenn eine duale Ausbildung sein soll. Aber die Möglichkeiten sind durchaus begrenzt.
 
Mir ging es weniger darum den TE vom FISI in die Programmierschiene zu drücken, mein Gedankenansatz war, er soll erst eine Ausbildung in der it machen, evtl ist es in seiner Umgebung einfacher als FISI eine AUsbildungsstelle zu bekommen als für einen FIAE. Zweiter Punkt war einfach, dass der TE auf mich den Eindruck macht als Stelle er sich Programmieren als reines Pauk-Thema vor. Stell dir vor er beginnt als FAE eine Ausbildung und stellt schon nach 3 Monaten fest, das wird ihm dann schon zu abstrakt, was dann? Als Fisi bekommst du meines erachtens einfachere aufgaben im Betrieb zum einstieg.
Während dessen bekommt er auf der zweiten Schiene ein bisschen programmieren in der Schule beigebracht, sollte da festgestellt werden dass liegt ihm nicht, sondern mehr die "Hardware" umsetzung dann kann er trotzdem die Ausbildung abschließen ohne sich 3 Jahre lang hauptsächlich mit programmieren zu quälen.

Sollte er dann doch eine gewisse Zuneigung fürs coden entwickeln, hat er einfach ein paar Optionen, entweder der geht in die Administration und versucht sich mit Shell-Scripting, oder er beginnt sogar ein Studium.

Was ich ihm persönlich raten würde, auf dem zweiten Schulweg min. das Fachabi zu machen, wenn er nicht mehr studieren sollte sogar Abi. Ich glaube er hat einen Hauptschulabschluss oder? Dann sollte er glaube ich, 1 Jahr für die FOR benötigen und weitere 2-4 Jahre fürs Fachabi/abi je nach Schulform. Dann ist er 25/26, dann stehen ihm alle Türen weit offen.

Sowieso wird mir immer gesagt, Personaler nehmen lieber "reifere" Menschen als die Bachelor Absolventen die gerade 21 wurden um es mal etwas überspitzt darzustellen.
 
Auf dem zweiten Bildungsweg Abi nachholen ist auch ganz schön enthusiastisch. Von der Situation in Deutschland ausgehend kann man das inklusive der Vorklasse in drei Jahren nachholen. Das ist allerdings auch ganz schön enthusiastisch.

Ob Ihm das mit der FISI-Ausbildung weiterhilft muss er selbst entscheiden, aber lt. seiner Aussage gibt's in AT gar nicht so viele Stellen (hab ich jetzt nicht überprüft).
 
Er sollte wenigstens den Realabschluss nachholen, am besten mit (sehr) guten Noten in den Hauptfächern, besonders Mathe, darauf achten die Betriebe in der IT besonders. Und danach Abi nacholen kann er dann immer noch entscheiden, aber ABI nachholen ist alles andere als extrem fordernd, wenn du es nicht gerade auf dem Abendgymnasium machst.
 
Da stimme ich dir zu. Bedenke: Dazu kommen noch die Unterschiede der einzelnen Bundesländer (in DE) und der Zweig und die Schulart und noch ein paar andere Faktoren. Es gibt zumindest in Deutschland nicht nur eine Möglichkeit zum Abitur zu kommen.
 
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