News Proton 11.0-2: Valve flickt Dutzende Windows-Spiele

Alles richtig, aber "nicht viel umständlicher als in Windows" ist kein guter Maßstab. Wäre der Support in Proton 11 standardmäßig gegeben, gäbe es für Nutzer nichts weiter zu tun, als das in den Spieleinstellungen auszuwählen. Irgendwann wird das auch so sein, aber halt recht spät.
 
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Gohma schrieb:
ist zumindest mit proton-cachyos nicht mehr nötig, sofern das game selber schon FSR 3.1 mitbringt wird das automatisch auf FSR 4 angehoben (ohne Launch command).
Das ist nicht ganz richtig. Denn es betrifft dabei nur Rdna3 und auch nur deshalb weil Valve dies im Proton für ihre Steam Maschine integriert hat, da hat cachy nix mit zutun. Für rdna4 brauchst du immer noch den Start Parameter. Zum Glück ist es mittlerweile der gleiche bei Proton von Valve und den Modifizierten von cachy und GE

Edit:mittlerweile geht's auch mit rdna4 automatisch mit protonGE und Cachy Proton.
v3locite schrieb:
Warum muss man eigentlich immer noch z. B. mit GE-Proton und diversen launch commands herumfrickeln, um FSR 4.x in Spielen freizulegen? Der neue Upscaler ist mittlerweile ein Jahr alt und in SteamOS standardmäßig außen vor, wenn man nicht selbst Hand anlegt.
Du brauchst für Rdna3 kein comand mehr, nur für rdna4. Wie oben gilt das auch für rdna4

Und wenn du bazzite nutzt kannst du es auch global und einmalig aktivieren mit einem Klick. Ist also auch einfach. Das wissen darum wie und wo ist grundsätzlich nötig.

Die Windows Lösung ist da auch nicht besser, da man es auch manual aktivieren muss, und leider wird es da nicht mal mehr als Fsr4 beschrieben.


Hdr ist tatsächlich noch teils ein Problem unter Linux, aber nur noch geringfügig.
 
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Und sofern man GOverlay, SteamTinkerLaunch oder ProtonPlus nutzt, kann man auch die dort implementierten Launch Options nutzen, die dort als Schalter aufgeführt sind und dann an Steam oder Lutris weitergereicht werden. Mehr als dann irgendwelche Schalter zu schieben und die entsprechende Option zu aktivieren oder zu deaktivieren ist's dann auch nicht mehr. Oder wenn die entsprechende Option nicht aufgeführt ist, z.B. PROTON_USE_OPTISCALER=1 in GOverlay, dann erstellt man dort einmal eine solche CustomEnv und dann kann man die nutzen, ohne, dass man in Steam in das Feld für die Launch Options noch irgendwas hineinschreiben muss.
 
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Ich spiele schon seit vier Jahren auf Linux, hab aber noch nie eine stabile Version des jeweils aktuellen Entwicklungszweigs von Proton verwendet.
Nutze immer Proton Experimental und hatte noch kein Problem, welches ich durch den Wechsel auf eine stabile Version lösen konnte.
Übersehe ich irgendwelche Vorteile davon?
 
Mich hat ja letztens nen Influenzer wieder gehooked, auch dank Microslops, die mich auch schon seit Monaten mit "probiere Linux nochmal !" nerfen.

Wäre ja direkt ein Testfeld. Vorausgesetzt, es läuft auch so Rund wie es dargestellt wird. :evillol:Weil in meinem Spiegeluniversum, in dem ich existiere, praktisch jede Distro sich absolut in Gegenteil verhält, wie dargestellt. Sprich um so einfacher, um so merh Plug&Play ist, um so warscheinlicher ist es, das sie bei mir nicht funktioniert. Also aus dem gleichen Spiegeluniversum, aus dem auch der Autor von Mophis Gesetzen stammen muss.

Aber vielleicht bricht ja jetzt dieser Fluch auf mir und dann würe diese Proton direkt eine gute Testumgebung. :daumen:
 
Northstar2710 schrieb:
Das ist nicht ganz richtig. Denn es betrifft dabei nur Rdna3 und auch nur deshalb weil Valve dies im Proton für ihre Steam Maschine integriert hat, da hat cachy nix mit zutun. Für rdna4 brauchst du immer noch den Start Parameter. Zum Glück ist es mittlerweile der gleiche bei Proton von Valve und den Modifizierten von cachy und GE
Habe gerade mit Cyberpunk 2077 das Gegenteilige erlebt, Spiel mit proton-cachyos gestartet ohne Upgrade Parameter und ich hatte FSR4.

Hier nochmal ein Auszug aus dem Changelog
1787486386320.png

https://github.com/CachyOS/proton-cachyos/blob/cachyos_main/CHANGELOG.md#version-110-20260702
 
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wagga schrieb:
Laut Proton DB würden alle meine SPiele laufen, deswegen sollte der Umstieg im Herbst/Weihnachten 2026 beim Laptop eigentlich kein Problem sein, sollte die Installation durch laufen. Der Versuch 2025 mit Ubuntu scheiterte weil er bei 95-99% eine Fehlermeldung es sei etwas schief gelaufen Installation wird rückgängig gemacht, seit dem hatte ich kein Nerv mehr es nochmal zu versuchen auch aus dem Grund weil WIndows verlängert wurde. Beim Laptop läuft ein lokales WIndows 11 was aber nur als Backup dient wenn der PC in der RMA ist oder für Zoom. Sollte der Test funktionieren wäre dann zu Ostern der PC dran.

Beim PC weiß ich nur noch nicht ob neben Linux Mint WIndows 10 bleibt oder doch ein Upgrade auf Windows 11 erfolgt. Da Windows 10/11 offline und nur noch dann für Virtualbox, PowerDVD 14 genutzt werden soll könnte es auch bei Windows 10 bleiben. Windows 11 wäre nur eine Option wenn einer der Onlineanwendungen unter Linux nicht läuft. Liebe Grüße.
Ergänzung ()


Waren oder wie das hieß, bannt oder sperrt Blizzard einem da nicht das Konto wegen Cheaten, hieß es nicht mal vor 5-10 Jahren ein Spieler wurde wegen Linux dauerhaft gesperrt?
Ich nehme seit jeher Lutris und wow lief ohne Spielereien. Nur D4 zuletzt halt nicht
 
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Hyourinmaru schrieb:
Und sofern man GOverlay, SteamTinkerLaunch oder ProtonPlus nutzt, kann man auch die dort implementierten Launch Options nutzen,
Es ging sich glaube mehr um das Wissen als das Schreiben alleine für einen unwissenden. Denn für alle die wissen wie es geht, ist es kein Problem eine für sich einfache Lösung zu nutzen.
Ergänzung ()

Gohma schrieb:
Hier nochmal ein Auszug aus dem Changelog
[IMG]https://www.computerbase.de/forum/attachments/1787486386320-png.1755309/[/IMG]
Du hast vollkommen Recht. Meine Erfahrung war nicht mehr aktuell. Die Zeit läuft einfach viel zu schnell vorbei. Habe es auch gerade mit the Alters nochmal getestet
 
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@Northstar2710 die Mühlen unter Linux arbeiten halt wirklich unermüdlich 😅
 
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Besser ist besser, auch wenn meine aktuellen Probleme damit noch nicht gelöst werden...
Naja.
In ein paar Jahren vielleicht ist es dann weniger Gefrickel.
 
Farrinah schrieb:
Möge der eine Monopolist den anderen ablösen.
Das letzte Mal als ich nachgeschaut habe, war meine Distro kostenfrei und hatte keinen CEO. Wie sieht es bei Microsoft aus?
 
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Hucken schrieb:
Proton News sind schwierig außerhalb großer Änderungen, da kann man sonst CB mit fluten. Wer zb aktiv D4 spielt, hat direkt 1-2 Tage später Proton Hotfix am laufen gehabt, wurde recht schnell dann auch in GE oder Cachy Proton eingebunden usw. dagegen ist die Aufnahme in stable schon ziemlich antik, keiner wartet so lang um D4 wieder spielen zu können, da ist die Season zb lang wieder vorbei.
Ich hab wegen dem Problem die eh nicht gute Season einfach sein lassen. Kaufe normal immer den Season Pass, so hat Blizzard halt dieses Mal nichts bekommen.
 
lynx007 schrieb:
Mich hat ja letztens nen Influenzer wieder gehooked, auch dank Microslops, die mich auch schon seit Monaten mit "probiere Linux nochmal !" nerfen...
Hatte die gleichen Erfahrungen wie du. Bisher hat nur CachyOS out of the box funktioniert und das seit Monaten ohne irgendwelche Probleme. Und du kannst bei Cachy auch verschiedene UIs auswählen. Dafür muss es nicht Omarchy sein.
 
Ich verweise wieder gerne auf PikaOS :) :D
 
Klugschreibende schrieb:
Hm... werde morgen mal eine Bastelstunde machen und gucken, ob und wie man D4 und WoW bei Steam einbindet und ob der Bumms dann vernünftig funktioniert..
Du kannst Battle.NET als Steam-fremdes Spiel installieren und ganz normal ausführen. Geht ohne Probleme. Nix basteln.
 
Also dass bereits funktionierende Spiele durch Patches inkompatibel werden ist ja mal RICHTIG übel.

Ich stelle mir grade vor, wie ich mit freunden online spiele, ein Update installiere, das Spiel nicht mehr funktioniert und ich dann erstmal mehrere Tage Wochen oder Monate absagen kann, weil ich unter Linux auf proton Kompatibilität angewiesen wäre.

Bei Singleplayer games wärs natürlich genauso ärgerlich, aber zumindest weniger peinlich für den betroffenen.

Ne, kann man sagen was man will. Solange Entwickler ihre Spiele nicht aktiv mit Linux oder Proton testen, ist das absolut unbrauchbar.

Bin gerade etwas sprachlos. Ich fand ja die Situation schon schlimm genug, wenn Spiele nicht day 1 funktionieren. Aber dass die Kompatibilität mit einem Spielupdate jederzeit kaputt gehen kann und wie man hier sieht auch wird, hatte ich noch nicht auf den Schirm.

Da wächst mein absolutes Unverständnis, Linux für Gaming nutzen zu wollen nur noch weiter. Es fehlt ja wirklich an den selbstverständlichsten dingen…
 
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@Mimir

Aber warum schimpfst du jetzt auf die Situation um Linux statt auf die Situation um Diablo 4?
Der Fehler steckte dort drin, nicht in Linux oder Proton. Konsequent wäre also, auf Diablo zu verzichten.
 
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@Tevur Soweit ich den Text verstehe funktioniert das Spiel aber nur mit Proton nicht.

Ist halt ein Windows Spiel. Steht ja sogar in den Systemvoraussetzungen. Die Entwickler testen offensichtlich nicht unter Linux bzw. Proton. Wenn sie es aber nicht offziell unterstützen kann man ihnen keinen Vorwurf machen.

Es macht nur mal wieder die Situation deutlich, dass Linux Gaming auf extremst wackligen Füßen steht.
Die Spielehersteller scheren sich nen Dreck um Kompatibilität, sind offiziell eh nur zu Windows kompatibel und Valve sind mit Proton eben jene die das Flickwerk am laufen halten. Kommt irgend ein Spieleupdate, das unter Windows ganz normal läuft kanns unter Proton alles zerschießen. Dann muss nicht der Spieleentwickler ran, sondern Valve. Das ist ein riesiger, stinkender Elefant im Raum, der in der Linux community und hier in den Kommentaren offensichtlich gerne ignoriert wird... Finde ich einfach nur unverständlich.
Ich würd mich weigern irgend jemanden Linux zu empfehlen, wenn ich von solchen gravierenden und grundlegenden Problemen wüsste.

Ich kritisiere ja hier gerne Linux und nehme kein Blatt vor den Mund. Aber eben genau wegen solchen dingen. Ich lass mich aber auch gerne eines besseren belehren. Für mich wäre halt wichtig, dass alles day 1 und auch nach Updates sicher funktioniert. Zumindest mal so wie die Entwickler es auch getestet und freigegeben haben. Das schließt keine Spielfehler oder ingame bugs aus, aber zumindest mal Fehler bzgl. grundsätzlicher Kompatibilität mit dem Betriebssystem. Wenn das mit nem Update einfach so kaputt gehen kann, ja dann ist der ganze Unfug nunmal experimentell.

Ich bleib dabei, solange Valve die Entwickler nicht dazu bringt, Proton und Linux genauso vollwertig zu unterstützen wie Windows, hat das auf lange Sicht keine Zukunft. Das ist einfach nur ein ganz großer Witz.
Und nein, Linux oder Valve kann man da per se auch keinen Vorwurf machen. Und genau das ist ja das Problem. Linux ist von open source und idealismus geprägt. Das ist an sich schön, funktioniert dann halt in letzter Konsequenz nur so lari fari, wie man hier wieder sieht. Keiner fühlt sich verpflichtet dafür zu sorgen, dass garantiert alles läuft. Wenn Smartphone hersteller so ihre Appstores anbieten würden und z.B. die iOS App auf Android mit nem Kompatibilitätslayer auf Android laufen müsste und mit Updates kaputt geht, dann wär hier die Hölle los. Aber bei Valve und Linux wird es auch noch gefeiert. Das ist fast schon pervers.
 
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@Mimir nun halte mal den Ball flach. Unter Windows kann dir sogar jedes Windows Update und jedes Treiber Update ein Spiel unspielbar machen. Das verschweigst du aber lieber… dein Scheininteresse kannst du gerne auf Reddit bekunden.

Nach deiner Definition ist ganz Windows 11 hoch experimentell und ein Wechsel auf Linux wäre für dich schon ohne Gaming eine Verbesserung.
 
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Du argumentierst jetzt mit potenziellen Problemen eines Windows oder Treiberupdates, was jederzeit rückgängig gemacht werden kann und idr. nur einen kleinen Teil der User betrifft mit einer grundsätzlichen Inkompatibilität nach einem nicht rückgängig zu machenden Spielupdate, welches jeden Proton User betrifft.

Der Vergleich ist schon schräg.

Und warum sollte ich den Ball falch halten? Jedes mal wenn ich Linux genau wegen solcher dinge kritisiere und mein Unverständnis äußere, warum es trotz dieser grundlegenden. konzeptionellen Problemen empfohlen wird, wird mir gesagt, dass das ja alles nicht so sei und ich es falsch verstehe. Dann warte ich ein paar Tage oder Wochen und lese den nächsten Supergau. Ich fühl mich da gewissermaßen schon irgendwo gekränkt und verarscht, weil ich immer den "ball flach halten" soll und übertrieben reagiere, obwohl regelmäßig genau solche Meldungen hochkommen und exakt das bestätigen, was ich kritisiere.

Mich persönlich nervt an der Sache einfach, dass ich einer Windows Alternative wirklich nicht abgeneigt wäre. Mich ärgert aber, dass vor genau solchen Problemen dann die Augen zugekniffen werden als gäbe es keinen Morgen. Anstatt dass die community was ändern will, grundlegende Dinge angeht, wird relativiert und "der ball falch gehalten".
 
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