News Prozessorgerüchte: Raven Ridge für Desktop und Ryzen 2 im März

Ich finde es ja wieder beachtlich das sich hier im Raven-Ridge Thema nun wieder mal über das Ram-Thema bei Ryzen unterhalten wird.

Dabei ist es schon lange bekannt das vor allem ASUS Boards ein heftiges Bios-Problem besitzen. Schon seit Jahren ist ASUS ein Scherz. Sie supporten lediglich ihre Premium-Boards recht gut, was bei AM4 das Asus Crosshair Hero VI ist. Ihre anderen Boards werden lediglich in soweit supportet das sie die Spezifikationen von AMD / Intel erreichen, weiteres Feintuning wird dort nicht kommen, dies machen sie schon seit Jahren bei Intel und nun auch bei den AM4 Boards.

Das man dies aber auf die CPU / Hersteller schieben will ist ja wirklich amüsant, da es sich eindeutig um den Boardhersteller handelt, der keine ordentlichen Bios-Updates liefert. Schon seit Jahren kommt mir deswegen kein Asus Board ins Haus, egal ob für Intel oder AMD.

Grade auch die kleineren Asus-Boards haben bei Intel als auch AMD immer eine recht hohe Retourenquote, da sie sich gerne mal in den ersten Monaten verabschieden (sehe die Zahlen ja selbst im Großhandel).

Wenn man vernünftige Bios-Updates erhalten will, greift man momentan zu den ASRock / MSI Boards. Gigabyte schlampt ja auch gerne rum.
 
Post hat sich erledigt / kann gelöscht werden
 
teufelernie schrieb:
Von der Sache her tut RAM besser als früher, aber die Anforderungen der Nutzer sind nun in Richtung hohem Takt gestiegen.
Die Ansprüche an den RAM Takt sind bei RYZEN so hoch, weil da ja auch der Takt der Fabric dran hängt und damit die Latenz der Kommunikation der beiden CCX, also auch die Latenz bei der Kommunikation zwischen deren Kernen. Wäre der Takt der IF unabhängig von dem des RAMs einstellbar, wäre der Vorteil eines hohen RAM Taktes weiteraus geringer und die Leute würde nicht alle so schnelle RAMs kaufen.
Ergänzung ()

deo schrieb:
Sonst wären die Grafikanschlüsse an den AM4-Mainboards so überflüssig, wie eine Autobrücke ohne Anbindung (Soda-Brücke).
Die kann man mit einer Bristol Ridge APU doch schon jetzt nutzen :evillol:
 
Sliskovic schrieb:
Bin mal gespannt

Gurke jetzt seit 2,5 Monate mit einem x4 635 rum.
Hab meinen pc verkauft mit 6700k und gtx 1080 und finde es komisch dass sich nix tut .

Kaufe aber auch erst einen neuen wenn der Unterschied groß sein wird also 16 Kerne und 32 Threads mit guter ipc und ddr5 .
Denke 2018 wird es eventuell noch was

Ryzen+ (2) wird der Refresh kaum heißen wenn werden die Nummern um 1 bei den Tausendern erhöht (wobei AMD hatte ja auch den Phenom II und den Turion II gebracht vor 7/8 Jahren)

Gehe jedoch mal nicht davon aus das du mehr als 8C/16T bekommen wirst. Einerseits wird man sich sicherlich nicht das HEDT Geschäft (was ja wohl kaum jedes Jahr erneuert wird auf Basis von Epyc und Threadripper versauen).

Threadrippers 16Cores / 32 Threads kommen ja nur dadurch das im Rahmen der Infinity Fabric 2 Zeppelin Kerne verbunden sind. TR hat technisch 2 8 Kerne mit SMT von denen entweder je 4 TR 1900x, 6 1920x oder alle 8 aktiv sind 1950x

Das AMD es schaffen sollte quasi ne RX Vega und doppelt so viele Kerne aufeinander zukleben innerhalb eines Jahres ohne von AM4 auf TR4 als Plattform zu gehen von den Ausmaßen halte ich sehr gewagt.
Außerdem was aus inKompatibilität und viel gebastelte erhoffst du dir von 16C/32T. Habe selber nahezu laufend mit Ryzen Master zu basteln weil mein TR 1950x vielen älteren Spielen zu viele Threads hat.
 
Stunrise schrieb:
Ich verachte Intel Firmenpolitik und hätte weiterhin liebend gerne auf AMD gesetzt, zumal die CPUs vorbildlich verlötet sind im Gegensatz zu Intels dreister Zahnpasta. Aber jedesmal wenn ich einen AMD Prozessor gekauft habe, war ich am Ende enttäuscht. Bei einem Intel gehe ich ins BIOS, lade das XMP-Profil und der RAM läuft ohne weitere Konfiguration sofort und problemlos mit 3600Mhz, das ist einfach eine andere Qualität.

Wenigstens hat Amds UEFI IME geschichten nicht sowas veranstaltet:

http://www.omgubuntu.co.uk/2017/12/ubuntu-corrupting-lenovo-laptop-bios

das bisschen missleading, es sind nicht nur etliche Notebooks von Lenovo betroffen sondern auch Acer, Toshiba und Dell. Es ist mir unbegreiflich wie ein Update auf Betriebssystemebene IME es ermöglicht Mainboards hart zu bricken. Sowas wäre verständlich bei nem BIOS-update aber nicht bei nem Kernelupdate des Betriebssystem.

Nur um vor zu beugen das hier irgendwer Canonical oder der Linux Community die Schuld geben will, wenn sowas per reinem Zufall entdeckt werden kann, dann müssen noch hunderte wenn nicht tausende ähnlicher Bugs da sein die bei gezielter suche von bösen ausgenutzt werden können.

Dann gehst mal auf irgend ne falsche Webseite dann kannst dein Mainboard / Notebook in die Tonne tretten. Unglaublich was für ein nutzloser (für die meisten Kunden) schädlicher Dreck da Intel verbaut hat.

Sicher kann man sagen AMD hat was ähnliches, aber bisher sind solche fatalen Bugs (und das ist nicht der einzige, gibt auch krasseste Sicherheitsbugs) nur bei Intel gefunden worden.

und das betrifft normale Menschen nicht die 1% Uebertakter wie dich.
 
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Was hier immer wieder auf den RAM bei Ryzen rumgehackt wird. Ich habe aus blauen Dunst im April ein Ryzen-System zusammengestellt ohne die RAM-Geschichte genau zu beachten. Übertrieben teuren RAM wollte ich da mir nicht holen, ist dann ein G.Skill F4-3200C16 kit geworden. Zusammengebaut und lief ohne Probleme auf anhieb, da erstmal zwar nur mit 2400MHz aber alles ohne irgendwelche Einstellungen. Seit AGESA 1.0.0.4 läuft der auf 3066MHz ohne irgendwelche justagen an den Timings durchzuführen, Standard immer noch auf CL16. Den Unterschied zwischen 2400MHz und 3066MHz hab ich aber in der Praxis nicht merklich feststellen können.
Meiner Meinung nach wird der RAM-Thematik zu viel Aufmerksamkeit geschenkt, kosten die schnellen Riegel insbesondere bei den hohen Preisen heute viel Aufpreis und bringen nur marginal Leistungszuwachs. Jede Steigerung bei der RAM-Auswahl verschlechtert das Preis/Leistungs-Verhältnis des eigenen Systems, der Zuwachs bei der Leistung bleibt aber eher wenig relevant.

Ich freue mich auf die Raven Ridge APUs und werde mir wohl suksessive 3 Stück davon zulegen. Und mein Laptop möchte ich auch ersetzen.
 
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Also ich finde bei einer APU darf man ruhig über den Ram diskutieren.
 
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modena.ch schrieb:
Das 12NM LP keine Weiterenwicklung ist, sondern ein neuer Prozess konnte man kürzlich irgendwo lesen, den Link müsste ich aber suchen, würde aber auch den Namenswechsel erklären.
Falsch, 12LP basiert auf 14LPP: https://www.golem.de/news/globalfoundries-amd-nutzt-kuenftig-die-12lp-fertigung-1709-130198.html

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@Ozmog
Moment einmal, Du kaufst Dir 3200er RAM und freust Dich, dass der ohne Probleme mit 3066MHz läuft? Bin ich hier im falschen Film? :freak:
Ich habe 3200er Ram gekauft (keine Samsung B Dinger) und der läuft bei mir mit den selben Timings auf 3600Mhz. ;)
Nur einmal als Beispiel, wie schlecht bei Ryzen die IMC ist und Ich kann nur hoffen, das wird im März besser!
 
Du hast nicht nur den Memory Controller deines 8700K übertaktet, sondern darüber hinaus auch die Speicher-Chips auf den RAM-Modulen und stellst diesen Umstand jetzt so dar, dass dies bei Intel etwas Besonderes wäre. Als ließen sich Speicher-Chips und Memory-Controller IMMER stabil übertakten.

Ich konnte bei Ryzen ebenso den Speicher-Controller massiv übertakten und darüber hinaus auch noch die Frequenz der Speicher-Chips anheben - und das bei Dual Ranked Modulen.
 
Natürlich kann man Speicher-Chips und Memory-Controller nicht IMMER stabil übertakten, schon gar nicht endlos, aber das Intels Memorycontroller weniger zickig als die von RYZEN sind, sollte niemand ernsthaft bestreiten wollen, wenn er für voll genommen werden will.
 
SKu schrieb:
Ich konnte bei Ryzen ebenso den Speicher-Controller massiv übertakten und darüber hinaus auch noch die Frequenz der Speicher-Chips anheben - und das bei Dual Ranked Modulen.

Cold Boot Bug *hust*
real stable? HCI 2000% oder mehr ohne Fehler? *hust*

Bisher habe ich die alte Hardware immer meiner Frau gegeben, aber nichtmal das ist mir mit Ryzen sinnvoll, weil die Performance mit langsamen RAM einfach schwach ist und ich ihr auch keinen PC hinstellen kann, der bei jedem ColdBoot (nach Strom weg) erstmal nicht mehr hochfährt, sondern ins BIOS will. Außerdem ist die Performance viel zu ungleichmäßig, siehe z.B. StarCraft 2 oder PUBG. Ryzen war für mich der größte Griff ins Klo seit dem Athlon X2 5200, den ich einem E6600 vorgezogen habe.
 
Really? @Stunrise

Also mit den Crucial Ballistix Sport (habe da Vollbestückung mit 16 GB Modulen) für DDR4-2400 Mhz Module 8x 16 GB bei Ryzen Threadripper 1950x drin...

PUBG ist ohnehin ein Lag Simulator bei der grottigen technischen Optimierung (und niemand spielt PUBG auf High/Ultra, es sei denn man ist Fan von kurzen Runden).

Overwatch auf 3440x1440 @ Ultra @ 100% Resoultion Scaling je nach Map konstant 100 - 150 FPS
Ergänzung ()

Und ja ich war nie ein AMD Fanboy, aber verglichen mit Intels HEDT ist Threadripper (durch Verlötet und 16C/32T zum Preis von 10C/20T) die bessere Plattform meiner Meinung nach...
 
Schneller RAM hat mittlerweile durchaus zum Teil gravierende Auswirkungen auf die Gesamtperformance, siehe etwa https://m.youtube.com/watch?v=D_Yt4vSZKVk
Ab 4:55 min
Finde es schade dass nutzer auch knapp 9 Monate nach Release von Ryzen immer noch mit RAM-Performance und Stabilität zu kämpfen haben der nicht mit den beworbenen Specs auf den Mainboards läuft, das ist ein absolutes No-Go. Gerade Arbeitsspeicher sollte eine Komponente sein die man einmal ins Mainboard steckt und danach für immer vergessen können sollte ohne Gefrickel. Wenn jemand 3200er RAM kauft der deutlich teurer ist als niedriger getakteter RAM dann muss der auch schneller laufen, da gibt es nicht ernsthaft was zu diskutieren. Hoffe AMD/MB-Hersteller kriegen die Probleme zumindest bei Ryzen2 in den Griff denn alles andere ist ein Armutszeugnis oder sie dürfen den RAM nicht mehr so bewerben wenn er nicht überall die beworbene Leistung bringt
 
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oldmanhunting schrieb:
@Ozmog
Moment einmal, Du kaufst Dir 3200er RAM und freust Dich, dass der ohne Probleme mit 3066MHz läuft? Bin ich hier im falschen Film?...

Nein nicht im falschen Film, Läuft doch oberhalb der Spezifikation. Mehr hab ich noch nicht getestet und werde es wohl auch nicht. Wie gesagt, ich werde es im praktischen Einsatz einfach nicht merken, ob der RAM jetzt auf 2933, 3066 oder 3200 MHz läuft. Meine RAM-Einstellung war in wenigen Sekunden erledigt, habe keine Spannung und keine Timings angerührt. Ich bin zu frieden, System läuft flott genug und auch stabil. Warum sollte ich jetzt mit dem RAM weiter rumspielen.
Da freu dich, dass du mehr raus bekommst, ist mir aber völlig egal.

Holt schrieb:
...das Intels Memorycontroller weniger zickig als die von RYZEN sind, sollte niemand ernsthaft bestreiten wollen, wenn er für voll genommen werden will.

Soweit ich weiß, sind die XMP-Profile auf Intel optimiert, dazu ist Intel mit der 8. Generation vertreten, klar läuft es bei Intel besser, wäre auch echt blamabel wenn nicht. Bei solch einem Budget welches Intel zu Verfügung steht, ist das schon ne Blamage, dass das totgeglaubte AMD wieder dermaßen aufholt.
Schauen wir mal, was die Zukunft so bringt bei AMD, aber gegen den Riesen in den nächsten Jahren ankommen, wird fast unmöglich sein, insbesondere nicht, wenn nur immer weiter Intel gekauft wird, obwohl für viele auch AMD eine Option währe. Die heutige Gesellschafft hat leider einen Trend, (Quasi-)Monopole zu erschaffen.


Stunrise schrieb:
Bisher habe ich die alte Hardware immer meiner Frau gegeben, aber nichtmal das ist mir mit Ryzen sinnvoll, weil die Performance mit langsamen RAM einfach schwach ist und ich ihr auch keinen PC hinstellen kann, der bei jedem ColdBoot (nach Strom weg) erstmal nicht mehr hochfährt, sondern ins BIOS will.

Jetzt übertreibst du aber gewaltig.... Stellst das ja hin, als wenn Ryzen unbrauchbar wäre. Brauchen wir aber auch nicht näher ausführen, denn deine Beiträge hier wahren bisher nichts wert.

Grundkurs schrieb:

Das ist wieder so ein Problem mit XMP, wurden sie doch auf Intel entwikelt. Der RAM-Controller auf Ryzen ist auf 2666MHz spezifiziert, nach JEDEC, die Speichermodule haben zusätzlich zu JEDEC-Spezifikationen die XMP-Profile, damit sie auch über den Spezifikationen laufen können. Diese Profile funktionieren auf AMD nicht so wie auf Intel, weil sie ja irgendwohin optimiert werden mussten, und das ist klar Intel. Für AMD kaum möglich, XMP genauso umzusetzen, ohne den Speicherkontroller von Intel exakt zu kopieren.

Aber wo großes Geld fließt wird hinterhergelaufen...
 
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@tmkoeln: Ich bin froh um jeden User, der einen AMD Prozessor kauft, weil ohne AMD gibt es keinen Fortschritt. Ohne AMD hätten wir heute noch 6C@500€, 8C@1000€, 10C@1500€ und einen Intel Core i7 8700K mit 4C8T. Es freut mich, wenn du zufrieden bist, mit deinem AMD HEDT. Ich habe mich nun für Intel HEDT entschieden, weil ich sehr unzufrieden war mit Ryzen. Nicht verlötete Prozessoren finde ich auch zum brechen, aber wenn ich den Stock-Takt von einem Core i9 7900X anschaue (4,5@2c, 4,1@4c, 4,0@10c) sehe ich weder Sinn, noch Potential für weiteres OC an den Kernen. Dennoch ist Intels Zahnpasta eine Frechheit, aber irgendeinen Kompromiss muss man am Ende des Tages eingehen und da halte ich das Gesamtpaket bei Intel für besser.

Mir gehts nicht um AMD Bashing, aber meine Erfahrungen waren schon sehr ernüchternd mit Ryzen.

@Ozmog: Wer der Fanboy ist, sieht man sehr deutlich an deiner Signatur. Du ist ein typischer AMD Fanboy, ich dagegen kaufe das, was für mich am besten ist, unabhängig von der Marke - so wie ich auch einen Ryzen gekauft habe, weil ich gedacht habe, er wäre besser, als ein KabyLake.
 
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Nein ein Fanboy bin ich nicht, ich Idealisiere AMD nicht, ich kenne diverse Schwächen.
Nur habe ich seit etwas mehr als anderthalb Jahren einen Bogen um Intel und intelhaltige Produkte gemacht. Konsequenz daraus in einem Duopol?
Die Hardware in der Sig ist tatsächlich inerhalb dieser Zeit gekauft worden, außer das Surface, das ja Intel intus hat. Ich hab auch noch ein altes Notebook mit Sandy, welches ab und zu für Linux-Versuchen herhalten muss, aber ansonsten kaum verwendet wird.

Ich vervolge mit Spannung auch andere Plattformen, ARM könnte irgendwann eine weitere Alternative sein, jede Konkurrenz zu Intel ist willkommen.
Ich kaufen nicht das Beste, aber für mich ausreichende, dazu noch diverse Einflüsse durch Markt und Firmenpolitik, ich möchte kein Monopol. Die Firmenpolitik von Intel ist mir sowas von zuwider, dass ich auch auf etwas Leistung verzichten kann, in den meisten Fällen ist es doch genug.

In einigen Bereichen ist der Ryzen auch besser als ein Kaby Lake, in anderen wiederum nicht. Was dich wohl dazu bewegt hat, den Ryzen zu kaufen? Anscheinend nicht wirklich informiert, was für dich besser ist ;)

Mir war es vor dem Erscheinen von Ryzen klar, dass sie gegen Intel nicht ankommen, ich habe einfach nur darauf gehofft, dass sie etwas aufholen können. Als Ryzen dann vorgestellt wurde, war er sogar besser als ich erwartet habe, währe er doch wieder nur eine Luftnummer wie der FX, hätte ich ihn auch nicht gekauft und hätte dann auf Intel zurückgreifen müssen (auch wenn ich später gewechselt hätte), denn irgendwann wird es auch zu viel verzicht.
 
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Ozmog schrieb:
Das ist wieder so ein Problem mit XMP, wurden sie doch auf Intel entwikelt. Der RAM-Controller auf Ryzen ist auf 2666MHz spezifiziert, nach JEDEC, die Speichermodule haben zusätzlich zu JEDEC-Spezifikationen die XMP-Profile, damit sie auch über den Spezifikationen laufen können. Diese Profile funktionieren auf AMD nicht so wie auf Intel, weil sie ja irgendwohin optimiert werden mussten, und das ist klar Intel. Für AMD kaum möglich, XMP genauso umzusetzen, ohne den Speicherkontroller von Intel exakt zu kopieren.

Die Problematik ist trotzdem großteils hausgemacht. Die Hersteller der Speichermodule hatten zur Erstellung und Validierung der (OC) Profile nur Intels Plattformen (und damit Intels Speichercontroller) zur Verfügung. AMDs erster DDR4 Speichercontroller welcher überhaupt mehr als DDR4-2400 ansprechen kann (Ryzen) kam ~1,5 Jahre nach Skylake auf den Markt. Effektiv hat AMD dieses mal am Wechsel des Speicherstandards (DDR3 -> DDR4) nicht teil genommen.

Am Ende kommt dann alles zusammen. Ein neuer Speichercontroller welcher zu Beginn praktisch immer "reift" (seine Tücken hat) und ein Markt voll mit Modulen welche ausschließlich für die Konkurrenz validiert und konfiguriert sind. Mit der Zeit (neuen Modulen, Firmware Versionen etc.) wird es besser werden aber ganz frei davon wird man bei AMD und DDR4 nicht mehr werden. AMD ist hierfür schlichtweg zu spät dran.
 
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Ich bin schon gespannt auf die Ryzen Refresh. Aber ich denke, dass der große Leistungszuwachs erst mit DDR5 kommt.
 
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