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Psychologen in MMORPG's?

China

Fleet Admiral
Registriert
Dez. 2004
Beiträge
13.303
Moin,

ich musste doch grad etwas stutzen...

Dr. Richard Graham, ein Psychologe des Tavistock Zentrums in London,
plant laut Berichten einer englischen News Seite, Psychologen ins Spiel zu schicken,
um dort Beratungen direkt im Spiel durchzuführen. Das Projekt soll Ende des Jahres
starten. Man stehe aber vor ein paar Schwierigkeiten, so heißt es. Zum einen dürfen
die Psychologen nicht als solche erkennbar sein und müssen sich daher "unters Volk
mischen".

:freak:

Also ich glaub, dass wird auf wenig Akzeptanz stoßen.
Davon ab... wie soll sowas funktionieren?

Werde ich demnächst in MMORPG's mit "Geh raus" msg's belästigt?

Das solche Spiele eine Suchpotential haben, werde ich definitiv nicht abstreiten... bin kein Stück besser... aber ob das der richtige Weg ist?
Und was wäre der richtige Weg?


Nach Möglichkeit beim Thema bleiben und nicht alle MMORPG Spieler über einen Kamm scheren... thx! :D

BTW: Bis jetzt nur bei WoW geplant...
 
Ganz ehrlich? Wenn die das wirklich einführen(auch auf DeutschenRealms mit deutschen Psyschologen)würd ich für min. 1 Monat wieder anfangen um mit Ihnen zu diskutieren ;). Ist bestimmt total geil mit nem studierten Psyschologen über WoW und die "?schädlichen?" Auswirkungen zu diskutieren ^^

mfg MasterSepp
edit:Also meiner Meinung nach bringt das nichts denn wenn man wirklich ein Problem(Drogen,Spiele,Alkohol-Sucht)hat muss man erstmal selbst erkennen das es so ist ansonsten können noch soviele von außen kommen und dir sagen du hättest welche, wenn man es selbst nicht als Problem sieht und es nicht loswerden will , ist sone Therapie fürn Arsch ;)
 
die werden dann nach 1-2 Monaten auch süchtig ^^
 
jop sehe ich auch so gerade bei wow :P

wobei wow noobig geworden ist ... oder glaub mitlerweile ertwas schwieriger geworden ist ..
 
Wozu gibts /ignore ;)
 
Ich stelle mir gerade vor, wie ein Suchtberater in der Kneipe bei einem gepflegten Bierchen den Alkoholabhängigen therapieren will. :D

Ich halte diese Idee für eher schwierig umzusetzen.
Aber besser als die Hände in den Schoß zu legen oder mit ständig neuen Verbotsforderungen um die Ecke zu kommen.
 
Vielleicht kapitulieren sie nach 6 Monaten, weil alle auf ein Mal IMBA r0xx0rz sind... :lol:

Es wird ein hartes Stück Arbeit werden, wenn die das wirklich fertig bringen.
Bleibt nur die Frage der Akzeptanz und die Reaktion mancher Spieler.

Die Integration dieser Leute wird schwer werden denke ich.
Und wenn sie zu sehr integriert sind... wird der Job gekündigt^^
 
Gibt es schon sowas wie professionelle Coach für MMORPGs?
eröffnet doch viele neue Arbeitplätze mit genug Ideenreichtum :D
 
Vielen WoW-Geschädigten würde so etwas vielleicht mal ganz gut tun :evillol: . Bleibt aber fraglich ob so was InGame bei den ganzen Bratzen wirklich Sinn macht :p .
 
Es wurden Beispiele genannt von Kindern... Säuglingen die im Hintergrund plärrten weil sie hunger hatten oder gewickelt werden mussten...
O-Ton Aussage der Eltern: Keine Zeit! Boss muss erst liegen?

WTF?

Für solche Leute... auf jeden Fall!
Fragt sich nur, ob solch Menschen auch genügen Hirn (noch) haben, um es zu schnallen.

Wenn ich sowas im TS höre, gibt es eine Ermahnung, danach Ban...
Man glaub es kaum: Es haben sich sogar Leute dafür bedankt... also denen, den ich auf die Füße getreten hatte... immerhin^^
 
Das Problem hier ist, das die Psychologen auf jeden Fall jemanden als problembehaftet diagnostizieren werden - sonst wären sie selbst ja überflüssig.
 
"Herr Doktor, ich hab gerade das Kribbeln im Finger, dem Ork da den Schädel zu spalten, und seine Innereien meiner Sukkubus zu verfüttern. Anschließend möchte ich richtig, harten, brutalen Sex mit meiner Sukkubus treiben. Helfen Sie mir!"
 
Man kann nicht von etwas wegkommen, was es nicht gibt. Bisher war kein Fall der angeblich WoW-Süchtigen beweisbar, es waren immer nur Leute, die angeblich jemand kannte oder "Otto P. (21) aus B." in den Schmierenmedien.
 
in welcher märchenwelt lebst du ?
 
Technocrat schrieb:
Man kann nicht von etwas wegkommen, was es nicht gibt. Bisher war kein Fall der angeblich WoW-Süchtigen beweisbar, es waren immer nur Leute, die angeblich jemand kannte oder "Otto P. (21) aus B." in den Schmierenmedien.

Nun dann will ich Dir das gerne mal beweisen.

Ich selbst war WoW Süchtig. Vielleicht nicht so hochgradig wie andere aber ich hab durchaus wegen WoW sehr oft aufs Essen, Duschen usw. verzichtet. Auch war ich schlecht drauf wenn mal die Serverwartung länger gedauert oder ich aus anderen Gründen länger als ne Stunde nicht spielen konnte. (Genauso wie wenn ich länger nichts zu rauchen hab). Und das obwohl ich gar nichtmal in Instanzen oder Raids gegangen bin sondern mein eigenes Ding durchgezogen hab, allein. Nun stell Dir vor wie es erst gewesen wäre, hätte ich Interesse am Raiden gehabt.

Und ich bin garantiert nicht der einzige welcher der WoW Sucht verfallen ist, ich bin nur einer der wenigen die es:

a.) Sich selbst eingestanden haben
b.) geschafft haben damit aufzuhören
c.) Kein Problem damit haben es auch zuzugeben.

Die WoW Sucht gibt es, und es sind mehr davon betroffen als man denkt. In den meisten Fällen wird aber das "Ich muss unbedingt den Längsten haben (am meisten Schaden machen, bestes Equip usw.) weil sonst bin ich wertlos" denken der Spieler mit Sucht verwechselt.

--

Zum Topic: Nutzlos, meiner Meinung nach. Zumindest wenn sie die Spieler vor Sucht schützen wollen. Helfen kann man nur dem, der sich helfen lassen will. Der Vergleich von ToXiD ist da schon angebracht.
Noch dazu dürfen sie sich nicht als Psychologen zu erkennen geben? Wie soll das dann funktionieren. Denken die das jeder Spieler einfach so mit jedem Idioten in WoW (und davon gibt es sehr viele) über seine privaten Probleme redet und sich was zu seinem Spielkonsum sagen lässt?
 
Ich finde die Idee eigentlich ganz gut.

Da ich selbst einen MMORPG-Titel spiele, weiß ich um die Suchtgefahr bescheid.
Es geht hauptsächlich ums Aufsteigen und Sammeln.

Zudem versucht man sich mit seinem Charakter zu identifizieren und sogar einen
Teil seiner Persönlichkeit auf diesen zu übertragen. All das ist ein logischer Weg
zur Abhängigkeit.

Ich bin nun von 4 Stunden täglich auf 30 Minuten alle 2 Tage runter und habe damit zum Glück keine Probleme.

Ein fundiertes Psychologenteam im Spiel, welches einem die Realität etwas näher bringt - kann nicht schaden.

Manchmal würde es wohl bereits ausreichen, wenn man im Chat über die "Realworld" debatiert.
Z.B. über seine Freundin, seinen Job, seine Zukunftspläne o.a. - das würde viele Spieler die mitlesen wieder etwas weiter in die Realität rücken.

Man sollte diese Maßnahmen nicht missverstehen - ich denke nicht, dass das Expertenteam versucht Mitglieder abzudrängen. Viel mehr soll einfach nur eine gesunde Verbindung zur Außenwelt hergestellt werden.

Für manche Süchtigen ist das wohl der letzte Faden - Freunde und Familie kommen ja meistens nicht mehr an diese ran - was sie jedoch in ihrem Rollenspiel erfahren, nehmen sie ernst.

Dann könnte es auch relativ schnell zu einer Erkenntnis kommen.
Da das Expertenteam wohl auch aktiv am Spiel teilnimmt, kann es die Sucht an sich auch besser nachvollziehen. Für sie besteht allerdings keine große Suchtgefahr, schließlich werden sie dafür bezahlt.

Und zur Arbeit hält man immer ein kleines Stück Abstand in Bezug auf Vergnügen und Sucht.

mfg,
Markus
 
cob schrieb:
in welcher märchenwelt lebst du ?
techno und wow-kritik ... die neverending-story hier. schau dich mal in den anderen threads um, und du wirst verstehen, warum er so reagiert. die reaktionen von ihm auf kritik an seinem lieblingsspiel haben andererseits erschreckend viele parallelen zu den reaktionen von rauchern oder trinkern, wenn ihr suchtmittel kritisiert wird. objektivität ist nicht vorhanden und es werden argumente erfunden, um sein verhalten zu rechtfertigen.

also die klassischen anzeichen einer sucht.

aber ob psychologen im spiel was bringen, wage ich stark zu bezweifeln. wie sollte das ablaufen? braucht man da ruf für? oder wird beim raid ein "so, jetzt sprechen wir mal darüber, wies euch geht, wenn ich als mt die gruppe verlasse" in den raum geworfen und der chat geloggt, anschliessend ausgewertet und anhand dessen eine therapie verordnet?

sorry, aber mir scheint das auch nur wieder ein schnellschuss zu sein, frei nach dem motto: seht her, wir machen was. wir wissen zwar nicht, obs was bringt und wies funktionieren soll, aber immerhin kommt man so in die medien :)

wer süchtig nach irgendwas ist - egal ob spiele, alkohol oder sonstwas - hat probleme und braucht hilfe. nur muss er diese auch wollen. viele, die hilfe brauchen, wissen das auch gar nicht. wie soll man das auch erkennen, ausser durch leute, die einen drauf aufmerksam machen. und da ist noch die frage, ob man die leute "kennt", also grundsätzlich deren meinung schätzt. ein x-beliebiger typ kann einem junkie sonstwas erzählen, aber wenns jemand aus sienem umfeld macht, hat das ein ganz anderes gewicht.

fazit: psychologen im spiel bringen imo nichts (abgesehen davon, dass man ihn sofort aufgrund seiner kenntnisse der landessprache als aussenseiter erkennen würde ;)*). hier ist das soziale umfeld der spieler gefragt - wie bei allen anderen süchtigen auch.

*das ist kein wow-gebashe. das ist reine erfahrung über einen zeitraum von 3 jahren (mit unterbrechungen) auf 8 deutschen servern, allen levelbereichen und beiden fraktionen. und bei charakteren mit namen wie "analadin" oder "hunterfuzzi" auf nem rp-server zweifelt man nunmal zwangsläufig an der geistigen kompetenz der spielerschaft. was nebenbei bemerkt auch noch ein grund gegen psychologen im spiel wäre: es müssten schon welche sein, die einfache begriffe verwenden und es verstehen, komplexe zusammenhänge in wenige sätze zu packen.
 
CrazySheep schrieb:
Nun dann will ich Dir das gerne mal beweisen.

Ich selbst war WoW Süchtig.


So, und wo ist hier der Beweis? Bisher hast Du nur behauptet.

Reiht sich wunderbar in die Reihe der ganzen anderen Meinungsmacher.
 
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