Radeon 9800 Pro passt nicht in Athlon Slot A Mainboard

Stevie

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Hallo zusammen,

ich hatte das problem bis jetzt noch nicht, weswegen ich jetzt etwas ratlos da stehe.
es handelt sich um ein FIC SD11 board, in der vorher eine Radeon 7500 gewerkelt hat.
die hat, wie der agp slot, 1 einkerbung. die eben neu erworbene sapphire 9800 pro hat jetzt 2 einkerbungen. hab ich da irgendwas mit inkompatibilitäten in bezug auf agp slots verpasst?
 

SLH3

Ensign
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Liste doch bitte mal die genaue Bezeichnung, Marke, usw. deiner 7500 auf.

Könnte es nicht etwa sein, dass du noch eine PCI-Version gehabt hast?:p
 

magix

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die 9800pro unterstützt glaub ich agp 8fach un 4 fach
vieleicht hat dein bord aber nur 2fach unterstüzung!
 

kennyalive

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sicher, dass das ne 7500 war?
bei ebay ham die 7500er alle 2 einkerbungen!

der alte agp2x slot hatte glaube noch eine kerbe
 

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Stevie

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McBain

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Das hat glaube mit den unterschiedlichen Voltzahlen zu tun mit denen der AGP betrieben wird.

Obwohl durch die Zuordnung der Stege zu den Signalspannungen erreicht werden sollte, dass nur Grafikkarten mit der richtigen Signalspannung in die dazu passenden AGP-Steckplätze gesteckt werden können, haben einige Grafikkartenhersteller Karten mit 3,3 V Spannung auf den Markt gebracht, die trotzdem in Hauptplatinen mit 1,5 V Signalspannung passen. Solche 3,3 V-Grafikkarten sind daran zu erkennen, dass die AGP-Anschlussleiste - ähnlich wie in dem Bild oben - 2 Schlitze aufweist (und damit auch in AGP 1,5 V-Steckplätze passt).

Falls man einen solchermaßen bestückten Computer in Betrieb nimmt, wird mit großer Wahrscheinlichkeit dessen Hauptplatine innerhalb von einigen Sekunden zerstört, da ein oder mehrere Komponenten auf der Platine die erhöhte Spannung nicht verkraften.

Umgekehrt können AGP-Grafikkarten mit 1,5 V Signalspannung, deren Anschlussleiste ebenfalls 2 Schlitze aufweist, oft noch auf älteren Hauptplatinen arbeiten. Genaue Spezifikationen werden von den Herstellern der Grafikkarten veröffentlicht.

Quelle: Wikipedia
Link: http://de.wikipedia.org/wiki/AGP
 

kennyalive

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und was passt nun net?
passt die 9800pro net in den agp?
müsste sie eigentlich, es gibt ja auch 9800pro mit zwei kerben :freak:
 

SLH3

Ensign
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Habe gerade über google über das FIC SD11 Motherboard gesucht. Wirklich ein Museumsreifes Stück. Daher ist es ABSOLUT sinnlos darauf eine 9800pro zu montieren (auch wenn es funktionieren würde).
Habe auch gesehen, dass es wirklich AGB 2x unterstützt, aber nur 1-Einkerbung hat. Hat sich also wirklich etwas geändert:cool_alt:
Ach übrigens, weiss nicht ob ein solches Board überhaupt genügend Strom für eine 9800Pro bringen kann. Wäre bei der CPU sowieso CPU, Board und RAM limitiert:p
 

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Stevie

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@kennyalive

genau, die 9800er passt nicht in den agp.
das ist der pc meiner freundin, sprich mein ausrangierter, da werkelt noch ein athlon 600 drin.
vielleicht gab es zu slot a zeiten noch gar keine agp 2.0 unterstützung, bin ich jetzt überfragt...
ansonsten habe ich hier noch ein msi rumliegen, muss mal raussuchen welches das ist...
 

Targa88

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Einfach einbauen und testen! Es gibt einige "aktuelle" Karten die zwei Einkerbungen haben!
 

McBain

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Nochmal:

Obwohl durch die Zuordnung der Stege zu den Signalspannungen erreicht werden sollte, dass nur Grafikkarten mit der richtigen Signalspannung in die dazu passenden AGP-Steckplätze gesteckt werden können, haben einige Grafikkartenhersteller Karten mit 3,3 V Spannung auf den Markt gebracht, die trotzdem in Hauptplatinen mit 1,5 V Signalspannung passen. Solche 3,3 V-Grafikkarten sind daran zu erkennen, dass die AGP-Anschlussleiste - ähnlich wie in dem Bild oben - 2 Schlitze aufweist (und damit auch in AGP 1,5 V-Steckplätze passt).

Falls man einen solchermaßen bestückten Computer in Betrieb nimmt, wird mit großer Wahrscheinlichkeit dessen Hauptplatine innerhalb von einigen Sekunden zerstört, da ein oder mehrere Komponenten auf der Platine die erhöhte Spannung nicht verkraften.

Umgekehrt können AGP-Grafikkarten mit 1,5 V Signalspannung, deren Anschlussleiste ebenfalls 2 Schlitze aufweist, oft noch auf älteren Hauptplatinen arbeiten. Genaue Spezifikationen werden von den Herstellern der Grafikkarten veröffentlicht.

Quelle: Wikipedia
Link: http://de.wikipedia.org/wiki/AGP
 

Stevie

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@SLH3

haha allerdings. das teil ist schon sehr alt.
naja ich kann mal schauen was das msi so hergibt das ich hier noch rumliegen hab...
 

kennyalive

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ja, die graka scheint wirklich net zu passen
bei nem 600er athlon is die aber auch wirklich derbster overkill :D

aber schickes board :daumen:

lass die 7500 drin, die kann die cpu wenigstens noch ausreizen
 

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Stevie

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McBain

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Dann nochmal den Link: http://de.wikipedia.org/wiki/AGP


AGP


AGP steht für "Accelerated Graphics Port". In erster Linie ist AGP nichts anderes als eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung zwischen Grafikkarte und Chipsatz bzw. Hauptspeicher, die wesentlich schnellere Datenübertragung als auf dem konventionellen PCI-Bus ermöglicht. Auf dem Mainboard gibt es deshalb einen neuen Steckplatz für AGP-Karten. Dieser liegt so, dass eine PCI-Karte auf gar keinen Fall in einen AGP-Slot passt und vice versa.
Der AGP-Standard baut im Prinzip auf den Spezifikationen von 66MHz PCI auf. Das bedeutet, dass eine AGP-Grafikkarte ohne Nutzung der zusätzlichen AGP-Funktionen wie eine PCI-Grafikkarte läuft.

Den AGP-Port gibt es in 2 Spannungsvarianten: mit 3.3V oder mit 1.5V, bei AGP 3.0 wird noch 0.8V hinzu kommen. Die Codierung der Spannungen erfolgt über Aussparungen am Slot sowie per Signal (Vddq) der Grafikkarte. In den Modi AGP 1X und 2X kann der Port wahlweise mit 3.3V oder 1.5V versorgt werden, bei AGP 4X ist 1.5V zwingend. Neuerdings lassen einige Mainboardhersteller nur noch 1.5V AGP-Karten auf ihren Mainboards zu, was genau dann zum Problem wird, wenn sich AGP 2X Karten fälschlicherweise in diesen Slot stecken lassen, in den sich nur AGP 4X fähige Karten einstecken lassen sollten: Das Mainboard und die Grafikkarte werden dann zerstört. Zu den fehlerhaft kodierten Karten gehören die 3dfx Voodoo-Serie, Matrox G200, die ersten Matrox G400, ATI Rage Fury, viele Karten mit nVidia Riva TNT oder TNT2 und Intel i740. Da die Grafikboliden immer mehr Strom ziehen, wurde der AGP um "AGP Pro" (aktuelle Spezifikation 1.1a von 1999) erweitert. Bei AGP Pro ist aufgrund einer besseren Stromversorgung (durch zusätzliche Pins) eine höhere Leistungsaufnahme möglich. Sie liegt bei AGP Pro bis zu 4 mal höher als bei Standard-AGP. Nur die wenigsten Karten nutzen aber diese zusätzlichen Pins und spendieren ihren stromhungrigen Grafikboliden lieber direkt eine Buchse für einen Netzteilstecker. Lediglich bei professionellen OpenGL-Karten findet sich ab und zu ein AGP Pro Exemplar.

Die hauptsächlichen Vorzüge von AGP gegenüber PCI lassen sich auf 2 wesentliche Punkte reduzieren: Geschwindigkeit beim Datendurchsatz und die Fähigkeit zur Auslagerung von Texturen in den Hauptspeicher. Der erste Punkt ist dabei softwareunabhängig, der zweite Punkt muss jedoch von der jeweiligen Anwendung unterstützt werden.

Während der PCI-Bus (32 Bit, 33 MHz) auf eine Datenrate von 133 MB/s begrenzt ist, werden bei AGP 1X bereits bis zu 266 MB/s übertragen. Bei den heute aktuellen Standards AGP 2X und 4X können somit maximal 533 MB/s bzw. 1066 MB/s übertragen werden. Allerdings ist die tatsächliche Übertragungsrate durch die Geschwindigkeit der CPU und die Bandbreite von Hauptspeicher und Grafikspeicher begrenzt.

Die neueste Version AGP 3.0 hält gleich mehrere Neuerungen parat. Die Datenrate wird erneut verdoppelt und kann jetzt bis zu 2.1GB/s betragen (AGP 8X). AGP 3.0 sieht auch leicht veränderte Signalschemata vor, ausserdem arbeitet der Port bei AGP 8X nur noch mit 0.8V. Da die Karten von AGP 8X aber exakt wie die AGP 4X Karten kodiert sind, sind sie auch zumindest zu AGP 4X abwärtskompatibel und können demnach zumindest auch mit 1.5V betrieben werden. Des weiteren sollen unter AGP 3.0 mehrere Punkt-zu-Punkt Verbindungen möglich sein, um mehrere AGP-Karten ansprechen zu können. Infos speziell zu AGP 3.0 gibt es unter http://www.intel.com/technology/agp/agp_3_spec.htm .

Nähere Infos zu AGP selber gibt es u.a. unter
http://developer.intel.com/technology/agp
http://www.agpforum.org

Ergo: Funktioniert die Karte auf dem Board!
 

Tunguska

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Nicht unbedingt die Anzahl, sondern die Position des Schlitzes ist entscheidend.

- Liegt der Schlitz in der hinteren Hälfte des Anschlusses, handelt es sich um eine AGP 4x/8x Karte mit 1,5V Betriebsspannung.

- Liegt der Schlitz in der vorderen Hälfte des Anschlusses, handelt es sich um eine AGP 1x/2x Karte mit 3,3V Betriebsspannung.

- Hat eine Karte zwei Schlitze, ist sie sowohl zu älteren Mainboards mit 3,3V als auch zu neueren Mainboards mit 1,5V kompatibel.

Dein Mainboard allerdings hat nur 3,3V Betriebsspannung und würde die 9800pro zerstören (aufgrund der höheren Spannung)

@stevie: Alle Karten unterstützen AGP 2x, aber nur von der Geschwindigkeit, nicht von der Spannung her!

@McBain: nee, is klar, dann mal raus mit dem Vorschlaghammer :D
 
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McBain

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@McBain

beivor ich hier gepostet habe, hab ich mir den artikel in der wikipedia durchgelesen.
das problem ist, dass die karte physikalisch nicht in den slot passt.
laut FIC unterstützt das SD11 auch 3,3 V Spannungen.
 

Tunguska

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Zitat von McBain:
NEIN! Zitat aus Text: "In den Modi AGP 1X und 2X kann der Port wahlweise mit 3.3V oder 1.5V versorgt werden"
Klugschei ... :rolleyes:
Ein Blick auf das gepostete Mainboard + Garfikkarte hilft. Nicht nur wer lesen kann, ist klar im Vorteil, sondern auch, wer Augen im Kopf hat.
Schon mal auf die Idee gekommen, dass zum Zeitpunkt der Herstellung des Mainboards 1,5V auf AGP noch gar nicht zur Debatte stand?
 
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