RAM Spannung verursacht Leistungsverlust?

Bartonius

Lieutenant
Registriert
Okt. 2010
Beiträge
632
Hallo,

ich habe jetzt ein ca. 3 Jahre altes System mit einem AMD Phenom II X3 720BE. Das System ist so gut wie vom ersten Tag an übertaktet und lief soweit auch sehr gut. Vor ein paar Monaten habe ich mir allerdings zu meinen damaligen 4GB RAM noch mal 8GB dazu gekauft. Am Anfang gab es ein paar Instabilitäten auf Grund der verschiedenen Riegel und der Vollbestücken, was ich dann aber gelöst habe durch anheben der Spannung.

Die Spannung der RAM-Riegel ist im BIOS auf 1,65V eingestellt, obwohl es sich um 1,5V Riegel handelt. Auf Grund der Vollbestückung vielleicht nicht so extrem schlimm, aber ich wollte es jetzt doch mal mit der Einstellung von 1,59V versuchen.
Dabei gab es dann doch einen erheblichen Leistungseinbruch meines Systems, aber keine Instabilität. Das erste Bild im Anhang ist mit 1,59V erstellt worden, das Zweite mit 1,65V. Wie man sieht gibt es einen fast 40%igen Einbruch bei den Floating Point Operations.
Kann mir das jemand technisch erklären? Ich dachte durch zu wenig Spannung wird RAM instabil, liefert falsche Werte usw. aber verliert nicht an Leistung?! Wie gesagt, zwischen den beiden Tests wurde ausschließlich die RAM-Spannung im BIOS geändert!

Barton
 

Anhänge

  • linx159v.jpg
    linx159v.jpg
    69,1 KB · Aufrufe: 212
  • linx165v.jpg
    linx165v.jpg
    69,1 KB · Aufrufe: 181
Ich tipp mal darauf, dass der RAM zwar noch nicht völlig instabil ist, aber die Fehlererkennung einfach öfter eingreifen muss.
 
Nein, ist ganz normaler DDR3 1333 Speicher auf 9-9-9-27 1T. Das 4GB Kit, welches ich direkt beim Rechnerkauf genommen hatte, ist ein "OCZ Fatal1ty Edition 1333 CL9" und das 8GB Kit was ich dazu gebaut habe ist ein "Geil Value 1333 CL9" Kit.

Deswegen wundert mich ja dieser Leistungsverlust. Ohne ECC findet doch keine Fehlerkorrektur statt. Das würde für mich bedeuten, dass das System einfach abschmieren müsste oder Linx mit einem Fehler aufhört.
 
Fehlererkennung != Fehlerkorrektur (EEC)

Ich meine, dass in "Consumer-RAM" zumindest ne simple Fehlererkennung implementiert sein müsste. Sicher bin ich mir da aber auch nicht.
 
Mein Blick in die Zauberkugel verrät mir, dass zu viele Spezifikationen fehlen... vor allem die der RAM-Riegel... welche Spannung benötigen denn die neuen Riegel?
 
@Rome1981

1,5V natürlich (wie man es auch aus dem ersten Post erlesen kann, aber gut). Abgesehen davon sind die Spezifikation relativ unwichtig (auch wenn ich sie in Post 4 eigentlich sogut wie alle erwähnt habe), da es mir rein um den technisch/physikalischen Ablauf geht, was dort genau passiert. Es ergibt sich für mich einfach nicht warum die Floating Point Operations so sehr einbrechen sollten nur durch die Änderung der Spannung am RAM ohne ECC. usw. usf.

@real_general
Habe mal versucht etwas darüber zu finden, aber ich glaube nicht das der RAM eine Fehlererkennung hat. Dies wird wohl immer unter ECC gefasst und bedeutet dann eben, dass über 64 Bit jeder Speicherzelle ein Hashwert zur Kontrolle erstellt und extra gespeichert wird. Ansonsten habe ich nur noch etwas von einem Paritätsbit gefunden, dass habe ich allerdings noch nicht genau gelesen.

Besitz Linx vielleicht eine Programminterne Fehlererkennung/Korrektur? Sowas in der Art von wegen die Werte aus dem Prozessor Cache werden nochmal mit den Werten im Speicher verglichen? Aber das macht irgendwie auch keinen Sinn. Wenn da dann ein Unterschied festgestellt werden sollte müsste Linx doch mit einem Error den Dienst quittieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Soviel ich weiss hat normaler Ram in keinster weise eine Fehlererkennung/korrektur. Deshalb setzt man im Server/Workstationbereich ja auch auf ECC/ECC-Registered RAM. Wär ja auch Unsinn, was birngt es eine Fehlererkennung zu implentieren ohne das die Fehler korrigiert werden?.
 
Zurück
Oben