Da noch nicht gesagt wurde, warum es bei DDR (Double Data Rate) Speicher einen Referenz- und einen Effektivtakt gibt, versuche ich mich heute morgen *gäähn* mal kurz an einer Antwort
Das System arbeitet ja alle Arbeitsschritte in
Takten ab. Ein Taktzyklus hat immer eine
steigende und eine
fallende "Flanke". Wie eine Sinuskurve (eine Halbwelle oberhalb und eine unterhalb von null, als Beispiel), nur eher eckig. Sobald das Taktsignal
ansteigt (Flanke auf 1 - vergleicht es mit dem Einschalten einer Lampe), kann auf den Speicher, lesend oder schreibend, zugegriffen werden. Nun
fällt der Takt wieder
ab (Flanke auf 0 - Lampe wieder aus) - die Speichergenerationen vor DDR-Ram, konnte in dieser Phase nichts ausführen. Ein halber Takt wurde, in Bezug auf den Arbeitsspeicher, quasi "verschwendet". Seit Einführung von DDR-Ram ist nun aber auch die fallende Flanke des Taktes nutzbar. Somit ist - mehr oder weniger - die Datenrate
verdoppelt worden (
Double Data Rate)
Und genau deshalb gibt es 2 unterschiedliche Frequenzangaben bei DDR-Speichern.
- Die Referenzfrequenz (also die normale), mit der ein solcher Speicher "real" getaktet ist
- und die Effektive Frequenz - welche der Referenzfreuquenz * 2 entspricht (aufgrund der nutzbaren fallenden Flanke = Doppelte Rate (Double Data Rate)
Ich hoffe, ich habe einigermaßen verständlich erklärt (und hoffentlich auch richtig. Ist schon ne Weile her, seitdem ich das gelernt habe)
MfG

Sony