Raspi NAS

P3chv0gel

Ensign
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Dez. 2017
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Hallo zusammen.
Ich wollte mir mal ein kleines, günstiges NAS auf Basis eines Raspi b 3+ oder anderes Einplatinenrechners bauen, um im Heimnetzwerk Daten abzulegen und Medien zu streamen.
Dazu gab ich nun allerdings ein paar Fragen:

1) Ganz grundlegend: Raspberry Pi oder einen anderen?
2) Da solche Rechner ja keine SATA Anschlüsse haben, müsste ich ja USB Festplatten nehmen. Muss ich da irgendwas besonderes beachten? Und wie sieht es mit der Ausfallsicherheit aus, wenn die Platten für ein NAS genutzt werden?
3) Welches Betriebssystem sollte ich da als Einsteiger nutzen?
Ich hoffe ihr könnt mir die beantworten und vielleicht den ein oder anderen Rat mit auf den weg geben
 
Beim Pi läuft ja eh alles über USB, Ethernet und WLAN sind auch über USB angebunden. Und USB 2.0 Speed kann das Teil nicht ausreizen (über Ethernet schafft ca. 0,35Gigabit), da würde dir ein echter SATA Anschluss wahrscheinlich auch keine wirklichen Vorteile bringen.

Aber es gibt ja inzwischen reichlich Alternativen zum Raspberry. Vielleicht gibt's inzwischen auch schon welche mit SATA Ports.

Als Betriebssystem würde ich FreeNAS nehmen, oder alternativ Nas4Free. Ist natürlich nicht so komfortabel wie ein Synology oder Qnap NAS, aber bietet halt viel mehr Möglichkeiten.
 
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Es gibt ja den Banana Pi, aber der hat glaub nur SATA 2 und ist ziemlich teuer
 
Falls du etwas mehr Leistung willst, schau dir die Intel NUC Reihe an. Die können sogar virtualisieren und haben rj45 + hdmi und sparsame Prozessoren
 
Dafür musst du halt kein USB Gehäuse für die Festplatte kaufen. Dann gleicht sich das bestimmt wieder aus.
Und mehr als SATA 2 schaffen die Kisten nicht, egal was du da für Anschlüssen auf die Platine klebst.
 
Es gibt auch SATA-Adapter für den Raspberry Pi, womit man auch HDDs anschließen könnte.

Aber, wie schon gesagt, läuft das alles über USB und die Transferraten sind wirklich mies.
Dann kannst du gleich eine USB-Platte an deinen WLAN-Router schließen. Selbst das wird besser laufen.

Was also tun?
  • USB-Platte an Router
  • Eine leistungsstarke Alternative wählen
  • direkt auf ein richtiges NAS gehen, z.B. WDMyCloud
 
mac4life schrieb:
  • USB-Platte an Router
  • Eine leistungsstarke Alternative wählen
  • direkt auf ein richtiges NAS gehen, z.B. WDMyCloud

Ah ok, schade. Dann ist der Plan Wohl vom Tisch.
Das Hauptproblem ist in meinem Fall, dass mein Router (ein alter Speedport) einen auf ~50mbit/sek limitiert und als Student sind teure NAS Systeme auch nicht drin
Ergänzung ()

yxman schrieb:

Der Bericht hatte mich dazu inspiriert, das ganze umzusetzen

yxman schrieb:
Mitm Raspi3b+ wärste bei ~300mbit (USB limitiert) reale Lanübertragungrate, für 0815 Homezeugs reicht das locker. Für 30-40Eur wirste keine billigere Alternative finden.

Wie gesagt, meine Hauptsächliche Nutzung wäre es, Daten drauf abzulegen und halt hier und da mal meine Filme zu streamen
 
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yxman schrieb:
was haelt dich dann davon ab?

Wollte mich hier einfach nochmal erkundigen, ob ich da noch irgendwas wissen sollte. Und als dann hier geschrieben wurde, das sei nicht sooo eine gute Idee mit dem raspi war ich mir unsicher. Wie gesagt, kenne mich mit Einplatinen nicht aus
 
Der Rock Pi ist natürlich eine Kanone unter den Pis. Aber bei dem Preis (dazu kommt dann noch Gehäuse, Netzteil und Speicher) kann man sich schon fast ein x86 System hinstellen, das vor allem in Sachen Netzwerk- und Speicher-Anbindung deutlich flotter ist.
 
Wenn's billig sein soll: USB HDD an den Router anschließen. Ein Pi NAS bietet dir auch nicht wirklich mehr Geschwindigkeit, dafür aber halt mehr Möglichkeiten. Wenn du aber einfach nur etwas Speicherplatz im Netzwerk platzieren willst, dann brauchst du diese Features auch gar nicht.

Oder falls du einen PC im Haushalt hast, der eh ständig an ist: Festplatte einbauen und Netzwerkfreigabe einrichten.

Oder wenn es darum geht einen TV mit Daten zu versorgen, dann schließ eine USB Festplatte einfach direkt an den Fernseher an.
 
Naja USB HDD ist wegen dem alten Router auf 40-50mbit limitiert. Zudem sollen wir für das Informatik Studium ein uns überlassenes Projekt realisieren. Wollte das ganze halt da mit einbringen
 
Das heißt du braucht eine Bastellösung :D
Schade. Sonst hättest du für 80€ auch ein komplettes(!) NAS für 2 Laufwerke bekommen können. Also wirklich nur minimal teurer als ein Raspberry Pi 3B+ mit allem drum und dran (ca. 65€). ( https://geizhals.de/buffalo-linkstation-520-ls520de-a1439016.html?hloc=de )

Dann hast du da eigentlich keine große Auswahl und für unter 100€ bleibt eigentlich nur eine Pi Lösung. Auf Geizhals kann man die Systeme sehr gut filtern. Da gibt's auch ein paar Geräte mit SATA Port: https://geizhals.de/?cat=mbarm&xf=8195_1~8197_1x+Gb+LAN
Da musst du dir dann aber wohl ein eigenes Gehäuse zusammenbasteln, damit da noch eine Festplatte untergebracht werden kann.
Und natürlich musst du dich auch mit der durchschnittlichen Performance abfinden. Ich schätze mal, dass 100-200Mbit drin sein dürften. Aber es ist halt ein Bastelrechner und keine NAS Optimierte Hard- und Software.
 
Ok, trotzdem danke
(Wusste gar nicht, dass die Linkstation 2 Schächte hat)
 
Irgendwie müssen die Festplatten da ja rein kommen :D
 
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