Raus aus dem DSL-Vertrag: Sonderkündigungsrecht + Widerrufsrechtsfrage

dEad0r

Lieutenant
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Hallo liebe CB'ler,

ich hatte in den letzten Tagen einen haufen Spaß mit vielen Hotlines und E-Mails, versuche mich jetzt aber kurz zu halten. (OK, hat nicht geklappt, habe wichtiges fett markiert.) Updates in blau.

Seit vier Jahren funktionierte mein DSL-Anschluss einwandfrei mit einer Geschwindigkeit von ~650kb/sec. Das entspricht der vertraglich vereinbarten Geschwindigkeit DSL 6000.
Letzte Woche stellt ich fest, dass die Geschwindigkeit stark abgesunken ist. Auf eine E-Mail an den Arcor/Vodafone-Support hin wurde ich angerufen. Der Mitarbeiter führte einen "Port-Reset" durch und seitdem konnte mein Router gar keine Verbindung zum Internet mehr herstellen.
Am darauf folgenden Tag stellte ein Techniker meine Leitung auf DSL 2000 Geschwindigkeit um, um zu sehen, ob das Problem so gelöst werden kann. In der tat konnte ich problemlos surfen, doch ist das für mich kein Dauerzustand.
Ich schickte also heute morgen ein Fax los, in dem ich eine Frist von 14 Tagen gesetzt habe, in der die Störungen beseitigt werden sollen. Einige Zeit später rief wieder ein Techniker bei mir an und schlug mir vor, die Leitung bei 2000 zu belassen. Damit war ich aber nicht einverstanden und zwang ihn quasi dazu, die Leitung wieder auf 6000 umzustellen. Er versicherte mir, dass das Problem so nicht in den Griff zu bekommen sei und ich weiterhin Synchronisationsprobleme haben würde.
In der Tat bin ich seitdem wieder offline. Ich lasse nun die 14 Tage verstreichen und werde mich auf §314 (2) BGB berufen, um aus dem Vertrag vorzeitig herauszukommen.

/Edit: In den AGBs von Arcor/Vodafone gibt es eine Leistungsbeschreibung zu jeder DSL-Geschwindigkeit. Demnach liegt eine DSL2000er Leitung im Bereich zwischen 1025 und 2048 Kbit/sec und eine DSL6000er zwischen 2049 und 6144 Kbit/sec. Die Leistung meines Anschlusses liegt unter 2048 Kbit/sec (bzw. funktioniert momentan gar nicht mehr, wenn 6000er DSL freigeschaltet ist). Ich bin quasi in einem anderem Tarif, den ich so bei Vertragsabschluss gar nicht nutzen wollte.

In aller Eile habe ich aber gestern zustäzlich noch einen Vertrag mit Alice DSL geschlossen. Der Kundenbetreuer notierte, dass sich Alice mit einer Sonderkündigung an Arcor/Vodafone wenden wird.
Doch mir war das heute dann doch zu unsicher und ich schrieb einen Widerruf per E-Mail an Alice. Diese erdreisteten sich, mir folgendermaßen zu antworten:
Um sicher zu sein, dass die bei uns eingegangene E-Mail von Ihnen kommt und nicht von einer Person, die Ihre E-Mail-Adresse missbraucht hat, bitten wir Sie, uns schnellstmöglich telefonisch unter 01805 56 56 täglich von 8:00 bis 22:00 Uhr (14 Cent/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobil können abweichende Preise gelten) zu kontaktieren.

Bitte beachten Sie, dass wir Ihr Anliegen aus Sicherheitsgründen erst nach Ihrer telefonischen Rückmeldung weiter bearbeiten können.

Ansonsten bleibt Ihre Stornierung per E-Mail unberücksichtigt.

Das dürfen die doch nicht machen! Ich habe darauf geantwortet, dass der Widerruf bei Alice doch eingegangen ist und ich ab jetzt keine weiteren Verpflichtungen habe.

1. War das richtig so, oder soll ich mich da noch mal melden?
- Nach sehr vielen E-Mails und einem Telefongespräch und der Rücksendung des UMTS-Sticks bekam ich nur eine Kündigungsbestätigung für die Mobile Option (UMTS Stick). Der DSL-Vertrag lief nebenbei unter einer anderen Auftragsnummer. Kurz vor knapp habe ich ein Fax losgeschickt, in dem ich um die Widerrufsbestätigung zum DSL-Vertrag gebeten habe (und mich sehr über die Kundenbetreuer aufgeregt hab... schließlich wurde mir 4x versprochen, dass eine Kündigungsbestätigung schriftlich kommen würde). Alice bin ich nun vorerst los, bis die Kündigungsbestätigung von Arcor (hoffentlich) kommt.

2. Seht ihr eine Chance, dass sich Arcor/Vodafone nicht querstellt und mich aus dem Vertrag herauslässt?

3. Wie kann ich am besten über die Bühne bringen, dass ich nach der Kündigung bei Arcor/Vodafone schnellstmöglich wieder Telefon und Internet bei Alice habe?
- Habe bei meiner Kündigung bei Arcor angegeben, dass sie meine Telefonrufnummern zur Portierung an HanseNet freigeben sollen. Sonst wären die wohl verloren...
Update: Alice muss für mich die Kündigung übernehmen, sonst können die Rufnummern nicht portiert werden und der Anschluss nahtlos geschaltet werden. Dafür musste Alice beauftragen, für mich zu kündigung (unter der Angabe sämtlicher Rufnummern).


4. Auf welches Datum soll ich die Kündigung datieren, damit Alice noch genug Zeit hat zu reagieren?

- Habe die Kündigung am 25.08.09 losgeschickt und als Datum den 31.08.09 gewählt. Schau mer mol!
Habe leider jetzt erst §323 BGB gelesen. Ich hätte auch schon kündigen können, als mir der Techniker bereits am ersten Tag nach Fristbeginn versichert hatte, dass die Störung so nicht zu beseitigen sei. Zwei Wochen Wartezeit bis zum Kündigungsversand hätte ich mir sparen können.
Update: Arcor/Vodafone räumt mir ein fristloses Kündigungsrecht ein, damit Alice schnellstmöglich übernehmen kann.


Vielen Dank für jede hilfreiche Antwort!



Update:
Bin nun bei Alice und bin recht zufrieden.
Entgegen der allgemeinen Meinung vieler in diesem Forum kommt man also aus seinem DSL-Vertrag heraus, wenn der Vertragspartner (Provider) die vereinbarten Pflichten nicht mehr erfüllen kann.

Die Ping-Zeiten sind angestiegen (von 30 auf 60, habe aber kein Fastpath bei Alice bis jetzt), dafür hab' ich nun nen ordentlichen Downstream von 950kb/sec (früher 650) und Upload von 90kb/sec (früher 74).
Das NGE-VoiP-System über die Sphairon Turbolink IAD Box funktioniert einwandfrei. Bei einer Vollauslastung der Leitung (über 50 Connections und volle Bandbreite beim Up/Download) kann ich immer noch ungestört mit meinem ISDN-Telefon über zwei Leitungen telefonieren. Am PC kann ich deutlich sehen, wie die Geschwindigkeit um ca. 15% verringert wird.

Das einzige was nicht funktioniert, ist mein uraltes Faxgerät. Das liegt laut Techniker daran, dass das VoiP-System mit analogen Faxgeräten nicht so gut klarkommen. Nach einer Umstellung der Baud-Rate (von 19200 auf z.b. 4800) sollte alles wieder gehen, doch so eine Einstellung gibt es nicht...

Danke nochmal für den Meinungsaustausch hier ;-)

 
Zuletzt bearbeitet:
1. Schriftlich stornieren per Einschreiben
2. Nein , da keine garantierte Bandbreite (d.h. das was technisch machbar ist)
3. Portierung machen nach den 2 Jahren
4. Antwort siehe oben
 
Die werden dich nicht rauslassen da du nach Verfügbarkeit bis zu 6000 bekommst so steht es in jedem mir bekannten Vertrag, machen alle so. Desweiteren bezweifele ich, dass du wo anderst mehr Bandbreite bekommst da alle Anbieter die selbe Leitung nutzen und die Dämpfung der Leitung und dadurch die zur Verfügung stehende Bandbreite manchmal mit der Zeit schlechter wird, z. B. auch durch viele Neuanschaltungen in deiner Umgebung.
 
Also soweit ich da informiert bin, müssen die nicht die angegebe 6000 Leiteung liefern, ABER die dürfen nur einen gewissen Prozentsatz abkappen. Alles was drunterfällt gilt als nicht Einhaltung des Vertrages.
 
Danke für die Antworten!

Es gibt bei Arcor/Vodafone einen DSL 2000 Tarif. Die Geschwindigkeit, die bei mir funktionieren würde, liegt in diesem Tarif. Da ich aber nicht zugestimmt habe, meinen Vertrag auf diesen Tarif zu ändern, steht weiterhin der alte Vertrag für 6000er Geschwindigkeit.
Da ich nun in den nächsten zwei Wochen unzumutbare Zustände (überhaupt kein Internet) erleiden muss, und diese nicht beseitigt werden können, sollte ich doch ein Recht auf Kündigung haben?!

Wenn Arcor/Vodafone tatsächlich nur diesen 6000er Tarif hätten, dann wäre alles klar. Die berufen sich dann auf "bis zu 6000". Und darunter würde auch eine Leitung mit 10kb/sec laufen. Doch schließlich haben sie einen 2000er Tarif. Da ich den aber nicht will und meine Leitungsstörung nicht beseitigt werden kann, dacht ich ich hätt gute Karten -.-

Naja, im übrigen versicherte mir der Alice DSL Neukundenbetreuer, dass ich mindestens 10000er Geschwindigkeit haben würde. Sollte die 16000er Leitung unter dem Niveau einer 10000er Leitung sein, so habe ich auch bei Alice ein Sonderkündigungsrecht und die Bindung auf 2 Jahre wäre hinfällig.

@Metamorphoser: Hast du nen Beleg für die "Prozentsatz" Sache? Das wäre wohl genau mein Fall.
 
Guten Abend,

@ Fred-Ersteller

Ich hatte jetzt vor ca. 8 Wochen genau das selbe problem 1 zu 1 das selbe mit Arcor jetzt Vodafone. Nachdem 5 Techniker hier waren und nach etlichen Gutschriften seitens Arcor habe ich sonderrechtlich gekündigt und mit allem möglichen gegenüber ARcor quergestellt.

Siehe da ich habe einen Anruf bekommen in der mir gesagt wurde das mein Vertrag aus "Kulanz" - seitens Arcor - gekündigt wurde.

Also wirst du da auch höchstwarscheinlich rauskommen. Wie lange läuft dein vertrag noch??

Außerdem gibts ja da ein Paragraph das man sich sozusagen für 100€ aus dem Vertrag freikauft.

Hinzufügen möchte ich allerdings das diese BIS ZU 6000Kbits nicht heißt das die dir nur 10 kbits geben dürfen. Der Vertrag DSL 6000 ist im Vertrag festgelegt. Unzwar darf er maximal auf 2048 kbits sinken und max. auf 6656 kbits ansteigen.

Wenn bei dir nichts anderes als 2000er geht kommst du zu 10000% raus, weil dann ein neuer Vertrag zustande kommt.
 
Zuletzt bearbeitet: (Wichtige Informationen hinzugefügt)
Moin

@TE

viel spaß beim versuch aus dem Vertrag raus zu kommen.
In deinem vertrag steht 1000% drin das du eine Bandbreite von bis zu 6000 hast.
Damit wird dir eine 6000 Bandbreite nicht garantiert auch wenn du das meinst.

Arcor/Vodafone hat dir geholfen und das Problem gelöst da deine leitung nicht mehr wie 2000 schafft was durch neu aufschalten von kunden etc zu tun haben könnte.

und wie will ALice bitte die 10000 schaffen? Haben die ihre eigene Leitung? den wenn nicht nutzen die auch die leitung der Telekom zumindest die letzte meile

Mit deinem "Zwingen" dich wieder auf 6000 zu schalten bist du selbst dafür verantwortlich das dein Internet nicht mehr geht also wird woll aus den 14 Tagen auch nix.

mfg

awo
 
Zuletzt bearbeitet:
Hehe, viele geteilte Meinungen ;D

Größten Dank @onno für Deinen Erfahrungsbericht. Vor allem die Tatsache, dass die Geschwindigkeit maximal auf 2048 kbit/sec sinken darf ist für meinen Fall perfekt.

Im Arcor/Vodafone Support findet sich auch eine Tabelle, die belegt, dass die Geschwindigkeit, die bei mir geliefert werden kann, einem 2000er Tarif entspricht.


@awo: Wenns Alice nicht bringt muss ich da wohl auch aussteigen... M-Net (ehemals Nefkom) hat mir telefonisch nach einer "Leitungsdämpfungsprüfung" immerhin 4000-5000er DSL versprochen.


Zum aktuellen Status: Soeben hat sich Alice bei mir gemeldet, um die "Vertraglichen Daten ein weiteres Mal mit mir durchzusprechen" (meine zweite E-Mail hat sie wohl aufgeweckt). Ich hab mich also tatsächlich davor drücken können, bei denen selber anzurufen *g Andererseits hätt ich auch einfach den Euro Hotlinegebühren zahlen können, statt viel Zeit in eine professionelle Mail aufzusetzen^^ Habe aus Prinzip gehandelt.
--> Ich bekomm ne Widerrufsbestätigung die nächsten Tage zugeschickt.
 
Zuletzt bearbeitet:
ja gut 2mbit müssen liefern was sie ja auch tun also begehen sie keinen vertragsbruch oder sontiges!
Nur willst du ja nicht die 2Mbit
und Mnet kann auch erst sagen was sie liefern können wenn der anschluss steht auser sie ahben ihre eigene Leitung


mfg

awo
 
dEad0r schrieb:
Danke für die Antworten!

Es gibt bei Arcor/Vodafone einen DSL 2000 Tarif. Die Geschwindigkeit, die bei mir funktionieren würde, liegt in diesem Tarif. Da ich aber nicht zugestimmt habe, meinen Vertrag auf diesen Tarif zu ändern, steht weiterhin der alte Vertrag für 6000er Geschwindigkeit.
Da ich nun in den nächsten zwei Wochen unzumutbare Zustände (überhaupt kein Internet) erleiden muss, und diese nicht beseitigt werden können, sollte ich doch ein Recht auf Kündigung haben?!

Wo lebst du denn? Im Traumland? :evillol:

"unzumutbare zustände" :rolleyes:

Was nicht geht das geht eben nicht, egal ob du da nun verständnis für hast oder nicht :)

Und da du ja so "klug" bist dem Techniker zu widersprechen und meinst du wüsstest es besser finde ich es sogar richtig das du ohne netz dastehst. Hör darauf was dir gesagt wird, sei nicht gierig und alles ist gut. Oder zieh dein ding durch, schliess 10 verträge ab und bezeichne jeden als unfähig weil keiner es schaffen wird dich zu befriedigen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Dir verspricht jeder Vertriebsmitarbeiter alles , solange du unterschreibst bei Ihm . Verlass dich auf deinen Menschenverstand und mach nichts neues ab solange du das Alte noch nicht gekündigt hast.
 
Also ein Kumpel von mir hatte ein ähnliches Problem. Da hat aber Arcor automatisch den Vertrag auf 2048er umgeändert und er hat sich gewundert das er nur noch solangsam surfen kann. Als Begründung kam Arcor mit "zur Sicherung der Netzstabilität haben wir den Vertrag geändert" ohne Zustimmung meines Kumpels wohlgemerkt, somit hat Arcor in dem Fall Vertragsbruch begangen und er kam ohne größere sachen aus dem Vertrag.

Wie schon von anderen geschrieben, stimm bitte keiner Vertragsänderung am Telefon zu denn das ist wie ne Vetragsverlängerung und du hast nen neuen 2 Jahresvertrag anner Backe. Ich finde die deutsche Rechtssprechung bietet genügend Spielraum sich das so zu drehen wie man das möchte.

So wie ich das verstanden habe hast du ja vorher auch 6000er genutzt. Wenn es die Leitung jetzt nicht mehr hergibt durch zu viele Neukunden, ist das ja nicht dein Problem. Sicher steht in deinem Vertrag bis zu 6000er aber nichts von 2000er. Du hast den Vertrag und die die Pflicht.

Aber immer schön freundlich aber bestimmend bleiben dann erreichst du sicher was bei denen. Du solltest zur Not auch mal in die AGBs schauen was da noch so drin steht und die Quasi mit deren § und BGB § zuspammen :P

Ansonsten kann ich dir nur zu Kabelinternet über TV raten vorausgesetzt es ist bei dir verfügbar. Top Preise bei super Speed und bei noch lange nicht ausgereitzter Technik.
 
Moin

wollen es manche net verstehen oder können sie es nicht?

in seinem vertrag steht bis Zu 6000 und in den AGB's steht das minimum eine geschwindigkeit von 2000 erreicht werden muss.
Da bringt dir auch das "gespamme vom BGB" nix, und das sich die Leitung verschlechtern kann ist weitläufig bekannt.

Sein problem ist das Arcor im die Lösung seines Problems eingerichtet hat er es aber nicht will und somit Probleme mit seinem Internet hat.
Ergo ist er im Moment selbst dran schuld.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat Verbraucherzentrale Baden Württemberg:

Wen selbst die vom Anbieter in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder der Leistungsbeschreibung garantierte Bandbreite unterschritten ist und beim Kunden weniger als versprochen ankommt, ist der Kunde rechtlich auf relativ sicherem Boden. Dann kann die geringere Übertragungsgeschwindigkeit als so genannte „Schlechtleistung“ zu werten sein, die nicht als vertragsgemäße Leistung gilt.
Bei einer vertragswidrigen Schlechtleistung ist der Kunde berechtigt, den Vertrag gemäß § 314 BGB außerordentlich zu kündigen. Vorher muss der Anbieter allerdings unter Fristsetzung aufgefordert werden, den Vertrag zu erfüllen. Verstreicht die Frist erfolglos, kann der Vertrag, ohne dass die Mindestlaufzeit des Vertrages eine Rolle spielt, vorzeitig beendet werden.

Laut § 314 BGB muss der Kündigungsgrund so gravierend sein, dass dem Kunden unter Berücksichtigung des Einzelfalles und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist nicht mehr zugemutet werden kann. Wird ihm eine bestimmte Geschwindigkeit versprochen und diese nicht eingehalten, so ist dies allerdings in der Regel ein wichtiger Grund für eine fristlose Kündigung.

Tipps der Verbraucherzentrale:

* Wird die garantierte Bandbreite unterschritten und liegt die lahme Leitung nicht an Ihren Endgeräten, fordern Sie zunächst den Anbieter mit einer Frist von rund drei Wochen zur Vertragserfüllung auf.
* Eine Meldung bei der Hotline des Anbieters ist zwar sinnvoll, ersetzt aber keinesfalls die schriftliche Aufforderung, die am besten per Einschreiben/Rückschein verschickt werden sollte.
* Falls der Anbieter nicht innerhalb der Frist die garantierte DSL-Geschwindigkeit bereitstellt, können Sie den Vertrag - ohne eine Kündigungsfrist einzuhalten - außerordentlich gemäß § 314 BGB kündigen.

* Bevor Sie die Kündigung aussprechen, überprüfen Sie, ob ein Wechsel in einen Tarif mit einer niedrigeren Bandbreite und weniger Kosten vorteilhafter wäre. Insbesondere wenn Sie auch über einen anderen Anbieter keine höheren Geschwindigkeiten erzielen können, bietet sich dies an. Weigert sich der Anbieter hierauf einzugehen, besteht immer noch die Möglichkeit, den Vertrag außerordentlich zu kündigen.

http://www.vz-bawue.de/UNIQ125005816018014/link447241A.html
 
was soll uns das jetzt sagen?

das Arcor ihre garantierte Bandbreite von 2000 einhält?!?! und somit ist das was du gepostet hast nichtens.

mfg

awo
 
Sag mal awo, du lässt dich ja durch keinen einzigen Post belehren... Hier haben schon zwei Leute geschrieben, dass sie bei ähnlichen Szenarien aus ihrem Vertrag rausgekommen sind.
Dann kommt hier noch ein Wundervolles Zitat von der Verbraucherzentrale, das alles nochmal untermauert.

Du hängst immer noch an einer "garantierten Bandbreite von 2000" fest. Garantiert wurden mir 6000 (und ja, ich war vier Jahre lang komplett zufrieden mit Arcor!) und diese können nichtmal ansatzweise mehr geliefert werden. Überhaupt kann mir Arcor nur Internet liefern, wenn der Vertrag umgestelt wird.
Wie bEx7oR auch vorschlägt, habe ich am Telefon keiner Umstellung auf 2000 zustimmen wollen, da dies ja ein Zugeständnis und eine Vertragsverlängerung mit sich gebracht hätte. Der Techniker klang daraufhin ein wenig frustiert, in dem Wissen, dass hier wohl ein Kunde verloren geht. Vielleicht lag das aber auch daran, dass ich dann angefangen hab ihn mit Sonderkündigung etc. zu nerven^^

wazzup schrieb:
Wo lebst du denn? Im Traumland? :evillol:

"unzumutbare zustände" :rolleyes:

Was nicht geht das geht eben nicht, egal ob du da nun verständnis für hast oder nicht :)
Unzumutbare Zustände bezog sich auf die Tatsache, dass ich GAR KEIN INTERNET habe. Da es wie du richtig bemerkt hast nicht geht, wird der geschlossene Vertrag nicht erfüllt. Warum soll ich dem Dienstleister dann noch Monatelang bis zur Kündigungsfrist kohle in den Hintern schieben? Traumland: ääh... Rechtsstaat.

Dass ich jetzt "offline" bin macht mir wie ihr seht nicht zu viel aus, bzw. ist es mir Wert. Hab' ich mich je darüber beklagt? Hab mir bei Simyo nen 1GB Paket gebucht und überbrücke die Zeit damit.


Im Prinzip ist hier soweit alles gesagt. Ich halte euch auf dem Laufenden, wie der Spaß ausgeht ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
omg ich pack es nicht mehr!

is ja klasse aussage das dir ein neuer vertrag angedreht werden sollte!
ich kann grad nicht mehr vor lachen!

und lies endlich deine AGB's denen du zugestimmt hast da wird dir 0 zugesichert!

aber naja is dein ding.

Wirst woll auch zu diesen gehören die, die AGB's nicht lesen!

naja viel spaß bei den ewigen verhandlungen!
 
ich bin mir nicht sicher was Du erreichen willst. Die alte Geschwindigkeit ist wohl zur Zeit nicht mehr möglich - also für keinen Anbieter der über die Leitung geht!

Jetzt hast Du durch Dein Verhalten schon keine Verbindung mehr, und das beste was Du erreichen kannst, ist die alte, geringe Geschwindigkeit wieder anzunehmen!

Das einzige was ich versuchen würde, ist weniger Geld zu bezahlen, für die anerkannt geringere Geschwindigkeit. Aber ob das akzeptiert wird, steht wohl noch auf einem anderen Blatt Papier.

Sollte Arcor nämlich in nächster Zeit die Leitungsgeschwindigkeit auf z. B. 3 M/Bit steigern können, hast Du die Arschkarte - nämlich 2 Verträge die Du erfüllen musst.

Es ist wie viele hier auch schon geschreiben haben. Man schließt keinen neuen Vertrag, bis man den alten gekündigt hat und die schriftliche Bestätigung in der Hand hält!

Im großen und ganzen denke ich das awo schon recht hat - aber es kann auch gut sein, dass Arcor dich aus Kulanz gehen lässt. Abwarten und hoffen, in Deinem Fall.

Was bEx7oR geschreiben hat wird wohl so stimmen, aber wie bei allen gesetzlichen Regelungen - so schwammig das alles geht oder auch nicht.
 
ob ein anderer "dsl" anbieter dir mehr liefern kann .. ist fraglich.
wobei hier auch rel. ist .. ob arcor "preselection" läuft (also auf tcom leitung) oder auf eigener leitung. wenn arcor leitung .. " kann" es sein das tcom vllt mehr liefern könnte.
<--das aber bezweifelt

wenn .. wirst du wohl aktuell nur mit kabelanschl. eine ggf besser bzw höhere bandbreite erreichen können.

letztlich aber .. würde ich an deiner stelle .. eher auf ein kulantes kündigsangebot mit restzahlung seitens arcor hoffen.
das aber verscherzt du dir, wenn du im falschen ton auf die los gehst.
am anderen ende sitzen auch nur arbeitnehmer die richtlinien zu folgen haben ;)

subjektiv kann ich zwar deinen frust verstehen und finde auch, dass die bandbreiten versprechungen teilweise täuschung seitens der provider sind.
aber solange das in der form rechtlich machbar ist heißt es eben:
"pech gehabt und kleingedrucktes lesen"

bietet dir arcor eigentlich einen günstigeren tarif für die möglichen 2mbit an ?
 
Naja in Meinen Augen ist sowas Wettbewerbsverzerrung. Hier sollte der Gesetzgeber Einhalt gebieten. Aber wie es nun mal so ist, nutzen das die Firmen sowas aus. Was aber nicht heißen soll, dass man sich alles gefallen lassen kann. Wer nicht kämpft hat schon verloren. Wie aber auch schon gesagt immer freundlich und bestimmend bleiben.

Ne Möglichkeit wäre noch vom Sonderkündigungsrecht gebrauch zumachen, in dem du Umziehst :D Ich weiss aber nicht in wieweit du den Umzug nachweisen musst *hust* :rolleyes:
 
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