Also Moment ^^
die Bilder, welche du in RAW erstellst, haben eine sehr hohe Farbtiefe und sollten eben die direkten Sensordaten sein. - Sei dir bewusst, dass dein Sensor keine RGB sonder neben eine Bayer-Matrix hat. Für das sog. DeBayering muss ein Bild entwickelt werden.
Wenn du Bilder nun zum alltäglichen Ansehen haben möchtest, musst du diese eben in ein umgänglicheres Format entwickeln - das hast du richtig erkannt.
Ich selber entwickele meine Bilder in JPEG 95% im AdobeRGB colorspace - das ist eine sehr gute Qualität.
Hat es die Qualität eines RAW ... kommt darauf an was du meinst ^^
Komprimierung etc sind nicht sichtbar. Es hat jedoch nicht die selbe Farbtiefe wie ein RAW Bild (JPEG -> 8bit pro Farbkanal).
Nun ist es so, dass die meisten Monitore ein 8bit Panel haben - das bedeutet, sie können 8bit pro Farbkanal anzeigen. Jedoch werden sog. 10bit Panel immer häufiger und auch günstiger.
Ein Bildformat, welches nun 10bit oder mehr anzeigen könnte, wäre nun echt schön

Auch kann JPEG nichts mit HDR oder dergleichen anfangen.
Es gibt solche neuen Bildformate, welche jedoch noch einige Jahre benötigen um sich durchzusetzen - z.B. HEIF oder AVIF.
Meine Empfehlung ist, dass du in JPEG 95% entwickelst.
Die Bilder können auf quasi jedem Endgerät angeschaut werden.
Quasi jede Software kann sie dir anzeigen
Und JPEG Bilder können schon seit Jahren in Hardware Dekodiert werden, deswegen können sie auch besonders schnell angezeigt werden.
Wenn die Bildformate HEIF oder AVIF große Marktdurchdringung erreicht haben, und du ggf. selber Displays hast, welche 10bit und mehr anzeigen lassen können, dann könntest du erneut entwickeln (die RAWs nie wegwerfen!).
Du merkst, ich könnte abendfüllend von solch einem KRam erzählen, und ich versuche es krass runterzurechen. Mit zwei Irrtümern möchte ich jedoch aufräumen.
JPEGs verlieren nicht an qulität durchs kopieren - NIE - es sind digitale Daten. Durch das neue Konvertieren jedoch schon.
PNG eignet sich nicht für Fotos, sondern ist für Grafiken. - Testweise kannst du ja ein bild mit PNG und eines mit JEPG 95 entwickeln und pixel für pixel vergleichen

- du wirst feststellen, dass das JPEG um ein vielfaches kleiner ist, und sogar schneller aufgebaut wird.
Mehr Farbtiefe (10Bit z.B.) bedeutet nicht, dass du blaueres Blau oder röteres Rot siehst. Sondern, die Abstufungen zwischen den Farben sind etwas detailreicher.
Wenn du deine RAWs und DNG oder TIFF entwickelst, kannst eig. auch gleich dein RAW behalten. - Denn ich denke, du willst es auf einer breiten Fläche von Geräten anschauen können, oder ggf. ins Internet hochladen.