News Reaktion auf Trump-Zölle: Asus, Dell, Framework, Lenovo, Razer setzen US-Verkauf aus

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Shearer schrieb:
hmm, dann crashen die Börsen diese Tage und dann nochmals wenn die Unternehmen ihre Zahlen für das aktuelle Quartal melden.. wird ein Traumszenario
Wird es allerdings: Bessere Chancen zum Investieren bekommt man nicht alle Tage!
 
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Müslimann schrieb:
Der größte Fehler ist, dass fast alle solche Industrien in der westlichen Welt nicht lokal produzieren. Wird bei uns auch noch zum Problem.
Mit deiner Logik wirst du das Problem nicht lösen, sondern es wird verlagert. Es gibt einen Grund, warum alle Firmen ihre Produktion in solchen Ländern produzieren, weil es billiger ist.

Wenn ich eine 5090 hier in Deutschland produziere für den deutschen Markt, dann kostet die 5090 keine 3000 €, sondern 4500 € hier in Deutschland.
 
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Cabranium schrieb:
Für einen CEO und Präsidenten versteht er gefühlt sehr wenig von Marktwirtschaft.

Der versteht sehr viel davon.

Ich hab es schonmal woanders geschrieben. Er möchte die Wirtschaft beschleunigt kaputt machen um sie wieder aufzubauen. Dadurch kann er sich dann als Gottkaiser persönlich hinstellen und wird gefeiert. Der typische MAGA Anhänger rafft das eh nicht.

Schauen wir uns die Geschichte an: in den 30ern war die Wirtschaft kaputt und ein gewisser Diktator war der Nutznießer dessen. Er hat dies perfekt für seine Propaganda genutzt. Parallelen sind natürlich nur zufällig zu Trump.. ;).
 
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Müslimann schrieb:
Der größte Fehler ist, dass fast alle solche Industrien in der westlichen Welt nicht lokal produzieren. Wird bei uns auch noch zum Problem.
Nee, das alles nach Fernost auszulagern, ist durchaus ein Fehler. Aber alles lokal wirklich im Land des Konsumenten zu produzieren, wäre unnötier Wahnsinn.
 
gartenriese schrieb:
Ich glaube auch nicht, dass die Hersteller jetzt die Waren in Europa verscherbeln. Die werden einfach in China in ein Lager gepackt bis der Spuk vorbei ist und dann wieder ganz normal verkauft.
Ware lagern kostet Geld und Ware altert. Wenn das alles dem Verkäufer teurer erscheint als eine Verbilligung der Ware an einem möglichen Absatzmarkt (Europa), dann werden die Händler billiger in größeren Mengen nach Europa (und natürlich wo anders auch) liefern.
 
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BTW: Die MAGA-Kappen werden jetzt auch teurer weil made in china :-)
 
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mike2105 schrieb:
Chinas Reaktion ist natürlich phänomenal, das würde ich mir auch von der EU wünschen.
EUrsula hat schon die Dienstleistungs-Bazooka zurecht gelegt :D
 
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Dann wird sich die Welt stärker in Richtung Asien (China und Indien) ausrichten und die USA werden von Investoren boykottiert. Vielleicht hätte Trump sich von jemandem erklären lassen sollen, dass die Produktionsketten für US-Tech-Produkte nicht in den USA sitzen.
 
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früher oder später werden die wieder in den USA verkaufen.
Ob sie die Produktion auch dorthin verlagern oder auf etwas verzichten und zum gleichen Preis verkaufen, wird sich zeigen
vielleicht legen sie auch die Zollkosten oben drauf, dann aber haben auch lokale Anbieter eine Chance.
 
Haha! Mehr kann ich dazu nicht mehr sagen. Es ist einfach zu absurd.
 
Mir egal, das meine ich vollkommen ernst.
Erstmal ordentliche Gehaltserhöhung anfragen. Was ich real mehr ausgeben muss will ich natürlich auch real einholen können.
Mal schauen ob nicht doch der Bürgerkrieg ausbricht und die Weltordnung sich neu sortiert. Turbulente Zeiten in denen wir leben. Aber mir geht es persönlich sehr gut und das ändern auch 100% Zölle aktuell nicht.

Denke dies müssten sich mehr in diesem Land bewusst machen 🙂

Einen neuen Monitor würde ich dieses Jahr schon gerne anschaffen, mal schauen was es da so von Dell/Alienware, ASUS und LG gibt.
 
Shearer schrieb:
hmm, dann crashen die Börsen diese Tage und dann nochmals wenn die Unternehmen ihre Zahlen für das aktuelle Quartal melden.. wird ein Traumszenario
Unwahrscheinlich. Die Kurse spiegeln die Zukunft wieder. Dementsprechend ist die Erwartung an die Quartalszahlen auch mit eingespeist
 
nuego schrieb:
Ich frage mich an welchem Punkt die US-Regierung empfindlich genug getroffen wird, dass sie da vielleicht mit den Zöllen zurückrudern. Also dass Firmen sich ohne Verlässlichkeit und Planungssicherheit vom US-Markt abwenden war ja abzusehen. Für die meisten jedenfalls.
na an dem punkt wo deren leasing für die office notebooks ausläuft und die nen paar tausend neue von irgendwo bestellen wollen.
dann gehst auf die seite von hp und co uns möchtest für dein department nen paar tausend neue rechner bestellen und dann poppt dich da die nette mitteilung im shop an, "sorry Hardware ist in ihrem land derzeit nicht verfügbar"...
um kohle gehts da eh nicht, die kommt eh aus der druckerpresse oder in teilen von steuereinnahmen, da ists auch wurst ob der rechner jetzt 1000 oder 3000 kostet...
 
Ganz ehrlich um Trump mal so richtig eine auszuwischen, soll kein Konzern der Welt nach USA exportieren und denn Handel komplett stoppen mit dem USA, bin gespannt wie lange er da durchhält. Der Typ ist nicht ganz dicht, ich hoffe das die Bevölkerung ihm auf Kopf steigt und ihm absetzen.
 
Ich glaube nicht, dass in der EU dadurch Computer oder Teile günstiger werden. Die werden wie Autohändler alles tun, um keine Rabatte zu geben. Die Leute kaufen sowieso, siehe teure nvidia Grafikkarten.
 
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PS828 schrieb:
Bleibt mehr für uns in Europa. :) wird den preisen hier sehr gut bekommen :D
drago-museweni schrieb:
Für den Rest des Planeten kurzzeitig durchaus positiv, da das Angebot den Absatz übersteigen wird und so eventuell die Preise fallen, und genügend verfügbar sein wird.
Aber was wollen die Leute in Europa mit für den US-Markt bestimmten Produkten; mit US-Tastaturlayout, US-Netzteilen, US-Design-Specs und US-Garantiebedingungen?
 
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EL-Xatrix schrieb:
na an dem punkt wo deren leasing für die office notebooks ausläuft und die nen paar tausend neue von irgendwo bestellen wollen.
Leasingnotebooks, zumindest wenn man vom ueblichen Drei-Jahreszyklus ausgeht, koennen auch mal ein Jahr, oder gar zwei Jahre, laenger betrieben werden. Die Performance brauchen die allermeisten User sowieso nicht.

Server, vorallem alles was wesentlich Rechenleistung braucht, und Storage... Da wird es weh tun.
Denn damit verdienen die Firmen in der Regel das Geld. "In die Cloud gehen" verschiebt das Problem ja nur. Die Hardware muss trotzdem irgendwo stehen. Und wenn man dann hoert das sogar ein Microsoft bei der Azure Kapazitaet an Limits kommt...
 
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Ranayna schrieb:
Es kommt ja wirklich drauf an, an welchem Tag zB ein Auto durch die Zollabfertigung gegangen ist. Erst danach kann der Preis festgelegt werden, wenn der Importeur den Zoll nicht einfach selber bezahlen will.
Die großen Hersteller von Autos oder Hardware legen die Großhändlereinkaufspreise für jedes Land meist einmal im Quartal fest (bei Autos auch gerne mal einmal im Jahr, wenn die Währungsschwankungen oder Inflationsraten nicht zu groß sind). Somit fallen die fälligen Zölle an der Grenze auch für diese Zeit immer konstant aus, solange der Zollsatz selber konstant ist.
 
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