Rechner bleibt stehen / BlueScreens - Fehlersuche

JensS.

Commodore
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Nov. 2009
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Moin,
es gibt Tage, die sind nix.

Mein PC streikt.
Erst schien es als wäre nur ein Stromkabel für die Platten locker gewesen - durchaus plausibel, da ich gerade noch eine 3. 1TB-Platte eingesetzt hatte. Es klang öfter mal, als würde eine Platte anlaufen im normalen Betrieb, was nicht so gehört, da ich den Standby für die Platten deaktiviert habe.
Anschließen gab's ein paar BSODs, einmal was mit Interrupt Exception und einmal ein ntfs.sys-Fehler.

Später ist der PC einfach hängen geblieben im Windows, es war absolut nichts mehr zu holen. Reset, weiter, wieder Probleme...

Nachdem ich eigentlich alles abgestöpselt habe ist Windows wieder mit Bluescreens abgestürzt.
Nachdem ich eh umbauen wollte habe ich jetzt eine andere CPU drin und eine andere GraKa. (Aktuell: P5E, E8400, GF 7300LE)
Heute Mittag habe ich mal Memtest86+ angeworfen, welches nach so ~15 Minuten einfach stehen geblieben ist. das blinkernde Plus oben hat noch rumgeblinkert, aber die Zeitanzeige lief nicht weiter und es gab auch keinen Fortschritt für ein paar Minuten.

Derzeit versuche ich, erstmal die Speicherriegel einzeln durchzutesten. Kann bei 4 DIMMs ja auch ein paar Momente dauern...

Eigentlich war bei der Gelegenheit auch der Umbau auf ein neues Board angedacht, aber da komme ich auch nicht voran, da sich Windows nicht auf eine SCSI-Platte installieren lassen will :kotz:
Aber damit werd' ich euch ggf. später belästigen...
 
Das ist genau das Problem - dass ich mir das nicht gemerkt oder notiert habe... Das war irgendwann heute früh, da hatte ich keinen Bock mehr und habe dann entnervt aufgegeben.

Wie geschrieben, einmal was mit Interrupt Exception Not Handled (iirc), dann ein paar mal Zeug, das in Richtung HDDs/Dateisystem deutete und sonst wüsst' ich nix weiter.
 
@Joker: leider nicht so richtig, mit der Interrupt Exception wäre die Lösung neu hinzugefügte Hardware mal zu entfernen, das passt aber insofern nicht als dass die letzte Änderung das entfernen einer Platte war.

@buschaffe: Wenn ich das System wieder zuverlässig länger als 3 Minuten nutzen kann werd' ich das mal probieren...

Edit: Sobald ich das System vom Strom trenne meint das BIOS auch, dass Datum und Zeit nicht eingestellt wären, alle anderen Einstellungen bleiben aber erhalten.
Eine leere BIOS-Batterie sollte doch eher dann alle Einstellungen verschwinden lassen!?

Edit2:
1)3D - Interrupt Exception Not Handled - dxgmms1.sys
2)7A - Kernel Data Inpage Error - ntfs.sys
3)F4 - Critical Object Termination - ntoskernel.exe
4)1A - Memory Management - ntoskernel.exe
5)1A - Memory Management - tcpip.sys
6)1A - Memory Management - ntoskernel.exe
7)7A - Kernel Data Inpage Error - ntfs.sys
Das wären die Bluescreens gewesen

Nochmals Edit:
Einer der Speicherriegel wirft bei Memtest massenhaft Fehler - und es könnte tatsächlich der fehlerhafte DIMM gewesen sein, mit 'nur' 4GB läuft erstmal alles.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn es um zwei verschiedene RAM-Module sind ( 2x2GB und 2x1Gb ) und von unterschiedlichen Herstellern, so setze die "langsameren" in "A1 & B1" ein - die anderen beiden in "A2 & B2" ein - und die "DRAM CommandRAte" auf "2T" - versuchs mal so mit allein vier Modulen -
 
So lief es ja auch für einige Zeit, aber wenn ein einzelner DIMM in A1 oder B1 innerhalb einiger Sekunden schonmal 20 Fehler rausschmeißt ist das wohl ein denkbar schlechtes Zeichen...
Als memtest lief hatte ich nichts an den Timings gefrickelt, da sollte also DDR2-800, CL5-5-5-15/18 (weiss nicht, was JEDEC-standard war) und 1,8V gesetzt werden. Die Command-Rate müsste dabei bei 1T sein, oder? 2T könnte ich mal probieren, aber ich habe das doofe Gefühl, dass der DIMM hin ist.
 
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