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Rechner für SW-Entwickler (schnelles kompilieren)

Hast du mal passende Benchmarks deines C++ compilers mit den entsprechenden CPUs angeschaut, also ob nicht Intel besser ist, oder ob du überhaupt X3D nutzen kannst usw?

Nutzt du AVX512 in deinen Programmen?

Für Linux als Benchmarktarget würde passen: https://www.phoronix.com/review/amd-ryzen-9950x3d2-linux/2
da ist der X3D2 teilweise etwa 10% schneller als die nicht X3Ds und/oder Intel
 
Eigentlich gehört da ein Workstationbaord rein, also rein vom Anwendungsfall her betrachtet. Ob man sich mit Consumerboards ein gefallen tut halte ich für fraglich.
 
G00fY schrieb:
Ansonsten entgegen aller X3D Kritiker hier im Thread, anscheinend performt der 9950X3D2 in Compilation Benchmarks durch die Bank weg am besten und ist gleichzeitig am effizientesten: AMD Ryzen 9 9950X3D2 Code Compilation (benchmarks only)
Gleichzeitig zeigen die Benchmarks, dass der 3D-Cache kaum was bringt (also beim 9950X3D).
Ob das den Aufpreis wert (also dann zm X3D2) ist muss jeder selbst wissen. Aber alleine weil schon auf Consumer-Hardware gesetzt wird, glaube ich nicht, dass Geld keine Rolle spielt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Über die Gefahren und etwaigem Verdienstausfall ist er sich ja bewusst und er wills nicht haben, seine Entscheidung. Und ggf wird ers dann halt evtl. auf die harte Tour lernen (hoffentlich nicht).
+1 für Intel CPU mit entsprechendem Board und Kühler etc.
+1 für 64GB Ram
 
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the_nobs schrieb:
Passt:
Soll ich dir die Kontonummer schicken damit du die 1500€ überweist, die so ein HP Z Workstation mehr kostet, überweisen kannst?
Und bitte jetzt nicht mit ... "aber ein Ausfall ist ja noch teurer" kommen.

Bitte auf meine Fragen eingehen.
Danke
mehrtägiger Ausfall kann mehr als 1.5 k € kosten.
Ich würde das Compilieren an die Cloud auslagern, massiv günstiger.
 
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Hier will ich auch dazusenfen :)

Die schnellste M2 bringt dir viel mehr als eine schnelle Gaming CPU.

Ich würde zum Entwickeln kein B-Board kaufen. Das ist untere Mittelklasse im Consumerbereich. Spätestens wenn du was mit Containern, VMs machst, Stichwort Hardware reinreichen, siehst du mit einem B Board ganz alt aus. Z ist wirklich das mindeste.

Du solltest auch mal mitteilen, was du da so kompilierst, damit nicht alle raten müssen. Die fettesten Anwendungsserver? Pixelschubser auf Webseiten? Contollerprogrammierung? Das ist alles ein riesen Unterschied an die Anforderungen.
 
aluis schrieb:
Spätestens wenn du was mit Containern, VMs machst, Stichwort Hardware reinreichen, siehst du mit einem B Board ganz alt aus. Z ist wirklich das mindeste.
Dann berichte doch mal, was für Unterschiede du da genau siehst... Bei AMD ist der Unterschied erst einmal USB4.
 
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djducky schrieb:
was für Unterschiede du da genau siehst...
Hab ich doch geschrieben. Versuch mal mit deinem B-Borad die onboard Hardware in eine VM zu reichen. Kannste knicken, weil sich alles wenige Input-Output Memory Management Units teilt.

Ja, für den "Gamer" ist der Unterschied tatsächlich nur USB4 und der Verzicht seine CPU/RAM präzise zu tweaken.
 
aluis schrieb:
Ich würde zum Entwickeln kein B-Board kaufen. Das ist untere Mittelklasse im Consumerbereich.
Also an den Spannungswandlern und der Ausstattung kann es schonmal nicht liegen, welche techn. Begründung führt also zu dieser unspezifischen Beurteilung ?
aluis schrieb:
Z ist wirklich das mindeste.
Also im Z-Segment gibt es genügend Deriavte mit mangelhafter Ausstattung und sehr knapp ausgelegten Spannungswandlern.

Deine Pauschalisierung haut also nicht hin, wie wäre es wenn du in Zukunft konkrete Boards vorschlägst. Vorher sind natürlich das Lanesharing, die allgemeine Ausstattung und die Spannungswandlertemperaturen unter Volllast des jeweilig gewählten Boards unter Berücksichtigung des Preises am Markt und dem Anforderungskatalog des TEs abzugleichen.
Ergänzung ()

aluis schrieb:
Kannste knicken, weil sich alles wenige Input-Output Memory Management Units teilt.
Mir dünkt man ist hier nicht mit aktuellen Boards und Chipsätzen vertraut. :p
Wir sind in 2026 bei B860 und Z890 und nicht 2011.
 
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KarlsruheArgus schrieb:
Spannungswandlern
Ich habe in meinem ganzen Berufsleben noch nie einen Entwickler von seinen Spannungswandlern reden hören.

Wenn man dann die M2 nicht in seine Entwicklungs-VM reichen kann, ist das geheule groß, weil Kompilieren dann doppelt so lange dauert.

Dir ist schon mit deinem Asus Rog Strix B850-G Gaming klar, dass es hier um Entwicklung und nicht um GTA6 geht?
 
@aluis
Welche genaue technische Einschränkung eines B-Boards sorgt dafür, dass "Kompilieren dann doppelt so lange dauert"?
 
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Wird er nicht erklären können. Die Anschlüsse für die (primäre) Grafikkarte und die allererste M.2-Festplatte hängen schon ewig direkt an der CPU. Und diese Leitungen sind bei einem B-Board ganz genau so aufgebaut wie z.B. bei einem teuren Z-Board. IOMMU-Gruppen werden erst wichtig wenn es am Chipsatz hängt. Bei manchen Z-Boards gibt es allerdings auch einen zweiten M.2 Slott direkt an der CPU, das ist dann ein Vorteil. Die anderen Komponenten am Chipset sind eine andere Geschichte.
Aber grundsätzlich kann man auch einfach einen virtuellen Speicherpool durchreichen, was nicht spürbar langsamer ist.
 
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Hallo

also mal danke für die konstruktiven Rückmeldungen:
  • Kühler, ausgetauscht
  • Netzteil, ausgetascht
  • CPU: Anscheinend gabs eine Aktion wo die X3D kaum teurer wars als die normale X version... gibt es nicht mehr, hab es geändert
  • SSD: Ja ich weiß, mit RAM währe toll, aber das kostet gleich > 100€ mehr
  • RAM: ich will nicht übertakten, war quasi der billigste RAM mit 2x16GB bzw. Unterschied zwischen 5600und 6000er Ram ist < 10€
    Ein Kollege hat seinen Rechner kurz vor der RAM-apokalypse gekauft, mit faktisch der gleichen HW hatte der 64GB RAM
    Zusätzlich: Hätte liebend gern ECC RAM, aber um den Aupfreis kauf ich mir lieber einen Privatjet 😄
  • Warum AMD: Quasi gleich teuer (bei ähnlichen Performance) und ein Kollege hat ein fast gleiches System seit ca. 6 Monaten und ist total zufrieden Damit

Ich habe Benchmarks gemacht mit unsere Buildumgebung
Was meisten hilft ist die rohe CPU Leistung, SSD, RAM (Menge und Geschwindigkeit) haben nur einen kleinen Einfluss, wegen SSD: die meisten Daten liegen eh im Disk Cache, hab sogar Testweise auf einen Server mit einer alten HDD probiert vs SSD. Mit SSD war das Kompilieren zwar schneller aber da reden wir von knapp über 10% Unterschied.

Aktualisierte Liste:
https://www.alternate.at/configurat...0MTIsMTAwMjAxMTQ4LDEwMDA2NTc4MCwxMDAwOTQ0NDZd


Bezüglich Profi HW:
Wenn z.B. Lenovo oder HP Gerät kaputt wird muss ich den Support kontakten und denen lang und breit erklären was kaputt ist. Wenn ich ein billiges System nimm, muss ich das Ding einschicken und kriegs je nachdem in 4-14 Tagen zurück... Bei einen Super schnellen Support geht zwar schneller, da bin ich aber bei den massiven Aufpreis. Um das Geld könnte ich ein zweites System als Cold-Stand-By auf Vorrat kaufen,
 
Das verwendete Dateisystem und Viren-Scanner können auch immensen Einfluss auf die Compilierzeiten nehmen.
 
the_nobs schrieb:
RAM: ich will nicht übertakten, war quasi der billigste RAM mit 2x16GB bzw. Unterschied zwischen 5600und 6000er Ram ist < 10€
Auch 5600Mhz kann OC sein, XMP/EXPO ist realistisch halbautomatisches OC, JEDEC wäre dann 5600@CL46

the_nobs schrieb:
Quasi gleich teuer (bei ähnlichen Performance)
Bei Intel würde man aktuell nicht mehr zum 285 greifen, der ist quasi obsolet, sondern zum 270K und der wäre durchaus ein Stück günstiger als der 9950X + teilweise besser ausgestattete Plattform dafür nicht mehr aufrüstbar.
https://www.computerbase.de/artikel...lus-core-ultra-7-270k-plus-test.96502/seite-3
 
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mit einem z890 bekommt man eine wesentlich bessere plattform als mit x870e.

z890 hat 32 pcie lanes (inkl. x8 gen4 chipsatz und m2 slots) + 2x natives thunderbolt 4, also eigentlich 36. x870e hat dagegen 28 pcie lanes, von denen 4 zwischen m2 slot und usb4 geshared sind (je nach board sinds also nur noch 24 pcie lanes -> 16 gpu, 4 cpu nvme ssd, 4 chipsatz). der z890 chipsatz ist mit x8 gen4 angebunden, der x870e chipsatz mit x4 gen4 - d.h. eine gen4 nvme ssd kann hier die chipsatzanbindung schon komplett auslasten.

die einschränkung gibts bei z890 mit der x8 anbindung nicht - hier kann man zwei nvme ssds parallel mit voller geschwindigkeit nutzen.

und ein weiterer punkt ist die extrem hohe leistungsaufnahme vom x870e doppelchipsatz. der zieht permanent 15w und läuft entsprechend heiß. der z890 chipsatz ist mit nur 8w deutlich kühler und sparsamer. und das ist nicht nur ein kosmetisches/effizienzproblem.
die abwärme muss irgendwo hin, und häufig hat man bei modernen boards die nvme kühler irgendwie vereint mit dem chipsatzkühler - und dann heizt der chipsatz die ssds im idle schon mal auf 50-60°C auf. völlig unnötige verschwendung vom thermischen headroom bis zum thermal throttling, mal davon abgsehen, dass ssds sehr ungerne >80°C heiß sind - mir ist schon mal eine 2tb nvme ssd neben einem x570 chipsatz dem hitzetod erlegen - hier musste ich das board bzw. den chipsatz aktiv kühlen, damit ich den hotspot um den chipsatz in den griff bekomme. das ist auch der hauptgrund, wieso ich mein am4 x570 produktivsystem mit z890 ausgetauscht habe.

die thermischen probleme tauchen in keinem (gaming) review auf, weil das 1. keiner testet und 2. keiner als problematisch erachtet. aber in realen dauerlastszenarien siehts halt doch noch mal anders aus.

amd muss dringend diesen dämlichen chipsatz in den griff bekommen. daher würde ich stand heute immer z890 bevorzugen, zumal der 270k mit unter 300€ ein echter schnapper ist. ja, man kanns nicht upgraden, aber wieso sollte man wegen einem potentiellen upgrade heute was schlechteres teurer kaufen?

hätte man eine echte anwendung für den 3dvcache, könnte man das aus diesem winkel noch mal neu bewerten, aber bei cpu und board jeweils 100-200€ mehr zahlen macht absolut 0 sinn. man muss sich auch überlegen, was ein lohnendes upgrade von einem 9950x sein soll. da steht vielleicht in 2 generationen ein upgrade an, und dann ist am5 auch vorbei.
 
the_nobs schrieb:
Wenn z.B. Lenovo oder HP Gerät kaputt wird muss ich den Support kontakten und denen lang und breit erklären was kaputt ist.
Es kommt ein Service Techniker der den Fehler selbst ermittelt ggf. vorher per Ferndiagnose.
Wo ist da jetzt das Problem ?
Das sind validierte Workstations und keine 0815 Officerechner.
the_nobs schrieb:
Bei einen Super schnellen Support geht zwar schneller, da bin ich aber bei den massiven Aufpreis.
Hast du dir die Bedingungen und Zeiten des Vor-Ort Service angeschaut ?
the_nobs schrieb:
Um das Geld könnte ich ein zweites System als Cold-Stand-By auf Vorrat kaufen,
Nach aktuellem Stand und den jetzigen Empfehlungen hier defintiv nicht.

Die Frage nach 1.600€ Netto blieb des weiteren unbeantwortet.

Mit Alternate schießt ihr euch dann noch selbst ins Knie, den Belastugstests (die eigtl. Standard sind) kosten Aufpreis.

Was ihr euch also kauft ist eine bootfähiges System ohne Vorvalidierung inkl. RAM OC und CPU OC beim Mainboard ohne brauchbaren Service und das im professionellem Umfeld.

Verstehen muss man diese Entscheidung definitv nicht.
Schon an Apple Business gedacht oder das auslagern auf einen Server ?
 
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