Rechner startet nicht mehr

coba2000

Cadet 1st Year
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Aug. 2011
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Hallo zusammen,

folgendes Problem. Seit Donnerstag startet mein Rechner nicht mehr. Er wurde ganz normal am Mittwoch runtergefahren und am nächsten Tag ging gar nichts mehr.
Gar nichts heißt auch gar nichts...kein piepen, keine Lüfter, keine Platte, keine LED. Selbst die Lüfter im Netzteil drehen sich nichts.

Mein System:
CPU: Athlon 6000+
MB: Gigabyte S-Series
RAM: 2x 1GB
Graka: MSI 2600XT
NT: be quiet BQT E5-400W

System lief 4 Jahre stabil...kein OC, kein BIOS-Flash oder ähnliches.
War nur recht warm in den letzten Tagen.

Folgendes hab ich schon probiert:
NT ausgebaut und überbrückt --> Lüfter dreht sich
NT wieder eingebaut und Mainboard überbrückt --> nichts passiert
Festplatte und DVD-Laufwerk angeschlossen und NT wieder überbrückt --> Festplatte und DVD-Laufwerk bekommen Strom.

Dann tipp ich mal auf, dass CPU und/oder MB defekt sind.
Wie kann ich jetzt rausfinden, welche der beiden defekt sind.

Danke im Voraus.
 
Könnte das Mainboard sein, aber genausogut trotzdem immernoch das Netzteil. So Probleme sind ja mehr oder weniger typisch bei BeQuiet. Ich würds wenn möglich mal mit einem anderen probieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ne kleine Chance vllt:


Mache auch mal einen CMOS Clear / BIOS-Reset (steht im Handbuch des Mainboardes).

Damit wird der Zwischenspeicher (CMOS) mit den Hardwareeinstellungen des Mainboards

auf die Herstellerkonfiguration zurückgesetzt. (Alles Stromlos! Jumperbrücke auf dem

Mainboard stecken und zurückstecken, oder BIOS Batterie entfernen und wieder

nach ein PAAR MINUTEN einsetzen).
 
emeraldmine schrieb:
Ne kleine Chance vllt:


Mache auch mal einen CMOS Clear / BIOS-Reset (steht im Handbuch des Mainboardes).

Damit wird der Zwischenspeicher (CMOS) mit den Hardwareeinstellungen des Mainboards

auf die Herstellerkonfiguration zurückgesetzt. (Alles Stromlos! Jumperbrücke auf dem

Mainboard stecken und zurückstecken, oder BIOS Batterie entfernen und wieder

nach ein PAAR MINUTEN einsetzen).

Danke für den Tip. Hab ich aber auch schon probiert. Hat nichts gebracht.
 
Gerade dein Netzteil gehört zur Problemserie von BeQuiet, bei dem Alter könnte das aber auch normal sein.

Ich hatte gleiches Probem...Vortag alles i.O...nächster Tag Rechner Tod...

Ich würde zu 99% sagen ist das Netzteil, aber sicher kannst du nur gehen, wenn du ein anderes zum Testen verwendest.

Bei Netzteilen solltest du noch ein Sammelthread für BeQuiet finden, der mittlerweile geschlossen wurde, da diese Probleme bei jetztigen Modellen beseitigt wurden, die "damals" diese Probleme verursachten.

Für mich sind 4 Jahre für ein NT schon ne gute Zeit, grade mit heutigen hungrigeren Grafikkarten, kann das eine oder andere mal früher schlapp machen, wenn die 12V Schiene nicht genug Ampere liefert und damit das NT am Leistungsmaximum läuft.

Ein Ableben einer CPU oder MBs am nächsten Tag, habe ich so noch nicht gehört...mag aber passiert sein, oder gab es einen Blitzeinschlag in der nähe? Bei unserem Wetter zur Zeit nicht grade unwahrscheinlich.

Abschließend kann ich nur noch mal aufs Netzteil tippen, zur Not halt von einem Freund eins ausbauen, auch wenn es umständlich ist, kannst du dir damit 50€+ sparen.

Ich hatte vorher ein passives NT von Sharkoon drinne das zu schwach war und nach dem Ausbau schon schöne braune Hitzekränze auf dem Gehäuse des NT zu sehen waren, nun habe ich auch das gleiche BeQuiet wie du und bete das es lange hält...bei einigen rauchte es schon nach wenigen Tagen ab, Wochen oder Monate...andere blieben von dem Fehler ganz verschont.

Es gibt in dem BeQuiet Sammelthread auch Lösungen, die kurzfristig halfen, da aber dabei die restliche Hardware leiden könnte, will ich das nicht empfehlen.
 
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Ein neues Netzteil hab ich nächste Woche zur Verfügung.
Ansonsten hab ich keine Möglichkeit Hardware zu leihen.

Falls das Netzteil nicht das Problem ist, gibt es eine Möglichkeit rauszufinden, ob es das MB oder die CPU erwischt hat?
 
gibt es eine Möglichkeit rauszufinden, ob es das MB oder die CPU erwischt hat

Wenn du gemäß HisN Nullmethode gwissenhaft getestest hast, und dem ist ja wohl so, kannst du eigentlich nur noch 3 Dinge tun: a) die Nullmethode ausserhalb des Gehäuses durchführen, um einen eventuell bestehenden Kontakt von Board und Gehäuse definitiv auszuschliessen (aber da glaube ich nicht dran), b) deine CPU ausbauen und bei einem Kumpel testen und c) mit dem Board ähnlich verfahren, sprich Kumpel.

In Kombination von b und c in ein PC Geschäft gehen, die haben da meist immer ein passendes Board rumfahren, wo man die Nullmethode testen kann. Im schlimmsten Fall musste halt ein paar Cent abdrücken.

Erfahrungsgemäß beisst meist zuerst das Board ins Gras, bevor eine CPU die Hufe hochlegt.
 
Um die Geschichte zu einem Abschluß zu bringen.

Es war das Netzteil. Hab ein neues angeschlossen und alles lief wieder.

Dank an alle für die Hilfe und Tipps.
 
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