Reicht nich ein i5 oder lieber aufrüsten?

@Yann1ck: Er bezieht bei der Single-Thread-Leistung das OC mit ein (nicht die 100 MHz Differenz zwischen den beiden CPUs).
 
Hier mal ein Crysis 3 CPU-Test (momentan soviel ich weiß das einzige Game das von mehr als 4 Threads profitiert): http://www.pcgameshardware.de/Crysis-3-PC-235317/Tests/Crysis-3-CPU-Test-1068140/

Vergleicht man i5 und i7, ist der i7 ca. 36 % schneller.

Vergleicht man jetzt 3.5 Ghz (Xeon) und 4.2 Ghz (i5 K) sind das 20 % mehr Takt, aber 20 % mehr Takt sind keine 20 % Mehrleistung (Cache bleibt ja gleich). Also kommt man mit einem i5 ohne HT bei 8-Thread-Unterstützung weit nicht an einen Xeon heran.

Schon klar, bei 4-Kern-Optimierung ist der i5 K besser, aber sollte bei aktuellen Games der i5 nicht ohnehin ausreichen? Klar, keiner kennt die Zukunft. Nur reicht der Xeon wenn 4 Threads unterstütz werden höchstwahrscheinlich noch 3 Jahre (Xeon ist bei 4-Thread-Unterstützung sicherlich genauso gut wie ein non-K i5). Und bis dahin sollten mMn die leistungshungrigen Spiele bereits auf 8 Threads optimiert sein. Dann wiederum hat man mit dem Xeon einen großen Vorteil, wohingegen man mit der K-CPU vl. 10-15 % mehr Performance bei 20 % mehr Takt hat (den man bei einer normalen Single-GPU eh nicht braucht beim Spielen).

Meine Meinung...
 
jurrasstoil schrieb:
Okay, Fantasiepreise sind für diese Diskussion wenig hilfreich...

Natürlich kann ich das billigste Board für 52 € als Vergleich heran ziehen und ich kann auch das billigste Z Board mit 85€ nehmen.

http://geizhals.de/msi-b85m-e33-7817-010r-a953901.html
http://geizhals.de/msi-z87-g41-pc-mate-7850-002r-a953881.html

Aber meiner Meinung nach sehen die realistischen Boards eher in der Liga aus

http://geizhals.de/asrock-h87-pro4-90-mxgpa0-a0uayz-a940316.html
http://geizhals.de/asrock-z87-pro4-90-mxgpp0-a0uayz-a953105.html

Und das was sich bei Haswell wie im CB Artikel geschrieben steht von Werk aus sehr heiß ist, rät der Autor zu brachialern Kühllösungen als die Standartmäßigen.
https://www.computerbase.de/artikel/prozessoren/haswell-quad-core-test.2174/seite-7
Ohne das ich es belegen kann, behaupte ich das du mit einem 20 € Kühler nicht sehr weit kommst mit dem Übertakten. Ich gebe zu das ich über die Kühlleistungen der einzelnen CPU Kühler nur bedingt bescheid weiß. Aber es kristalliert sich meines Errachtens schon herraus das ein teurer Towerkühler wie vllt:
http://geizhals.de/prolimatech-super-mega-kuehlkoerper-a564852.html
oder eine günstige KombiWakÜ à la
http://geizhals.de/corsair-hydro-se...6-2011-am2-am3-fm1-cw-9060007-ww-a875898.html

Schon in Erwägung gezogen werden sollten. Deinen 20 € Kühler würde sich auf nem XEON bestimmt gut machen, aber würdest du den auch benutzen wenn du an der OC Mhz Schraube drehst bei einem Haswell?
 
In meinem Beitrag sage ich Z Board 70€, Towerkühler ie. Macho für 36€. Der 20€ Kühler ist für nonOC Xeon. Der Macho reicht dicke für normales (4.5ghz) OC beim K.

Der Macho befindet sich in den meisten Fällen rund 1° vor oder hinter dem von dir verlinkten, fast doppelt so teueren Super Mega, siehe CB test:
https://www.computerbase.de/artikel...y-freeflow-plus-cpu-kuehler-test.1618/seite-9
Die Hydro H70, sogar noch eine nummer größer als die vorgeschlagene H60, liegt teils sogar bis zu 2° hinter einem Macho.

Bei den Boards ist es auch eine Sache der Verhältnismäßigkeit. 100€+ für ein Board ausgeben und dann noch mal 100€+ für eine custom Wasserkühlung um aus einem 3570k bzw. 4670k noch die letzten 100-200Mhz rauszupressen, ist für Max Mustermann auch nicht sinnig. Mit günstigem Board und gutem Kühler (ie. Macho) kommt aber selbst ein absoluter Laie auf 4.3-4.5 ghz (je nach CPU). Wer mehr rausholen will, zahlt für jedes Mhz mehr ordentlich Taler Aufpreis.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hm, ich werde dir als Laie berichten wenn ich einen Haswell in den Händen halte. Mein Mitbewohner kann seinen 3570k selbst mit seiner Corsair H100 schwer über die 4,5 Ghz Grenze bei 1,3 V prügeln. Dein verlinkter Test ist fast zwei Jahre alt. der HR-02 wird in aktuelleren Test nicht mehr als Vergleich heran gezogen, weswegen ich da nichts gegen sagen kann. Die Haswells haben noch eine gute Ecke mehr Hitze am Start.
 
Wer im übrigen die letzten MHz aus seiner CPU rausholen will und nicht noch extra investieren will, sollte sich mal die "Hammer & Schraubstock - Methode" von meinem Freund ralle_h anschauen, die Sache ist in 1min erledigt und dauert auch nicht solange wie die "Rasierklingen - Methode" beim köpfen der CPU. Nachdem geköpft wurde, wird die bescheidene Intel TIM durch anständige Coollaboratory Liquid Ultra (Flüssigmetall) ersetzt und dadurch können Kern-Temperaturverbesserungen von 10-20°C erreicht werden.

So wird ralle_h´s i7-4770K @4.5 GHz nur max. 50°C warm, siehe Screenshot (Link) und nachfolgendes "Hammer & Schraubstock - Köpf-Video":

http://www.youtube.com/watch?v=6_CNoEnRjG0
 
Zuletzt bearbeitet:
Hat der Heatspreader auch eine Funktion? Ich meine Früher hat man auch die Halbleiter auch offen gelassen... Könnte man den Heatspreader in der Theorie nicht weg lassen? Um damit eine noch bessere Kühlleistung zuerzielen? Ich weiß schon Abstände usw. Aber in der Theorie sollte es doch helfen
 
masterjo schrieb:
Dein verlinkter Test ist fast zwei Jahre alt. der HR-02 wird in aktuelleren Test nicht mehr als Vergleich heran gezogen, weswegen ich da nichts gegen sagen kann. Die Haswells haben noch eine gute Ecke mehr Hitze am Start.

Der Punkt ist doch hinfällig. Es ist ja nicht so dass die H60 bzw. der Super Mega Ultra Whatever plötzlich beim Haswell am fast 30€ günstigeren Macho vorbeiziehen.
 
jurrasstoil schrieb:
Ehm... ja... dir ist aber schon klar, dass die neue Konsolengeneration auf x86 setzt oder? PS3 und 360 setzten auf eigene Architekturen und Befehlssätze, was das Portieren von Games nicht unbedingt einfach gestaltete. Bei der PS3 war das mit dem Cell Prozessor und den Vector Prozessoren und was nicht alles sogar noch am schlimmsten. Es ist nun mal so das 98% der PC-Games heute Ports sind.

Natürlich ist mir das klar, aber die Konsolen sind 2006-2007 erschienen. Im selben Zeitraum konnte ich mir schon einen Q6600 Quad Core holen. Das ist gute 6 Jahre her und wieviel Multithreadanwendungen haben wir ?

Zumal die meisten in ihren Daddelkisten sowieso den I5 verbaut haben, sprich Games müssen in absehbarer Zeit noch anständig auf 4 Kernen laufen. Da führt einfach aktuell kein Weg dran vorbei und ich sage mal wenn man bedenkt, dass es den Q6600 bereits seit 6 Jahren gibt und wir immernoch selten mehr als 2 Threads nutzen, dann wird dies auch noch Jahre dauern.

Klar ich weiss auch das die neuen Engines auf Multicore CPUs zugeschnitten werden, jedoch kann man nicht einfach von heut auf Morgen ein Game veröffentlichen, dass dann nur bei 10% der Gamer läuft. Damit fällt man Granatenhaft auf die Nase.

Ja die neuen Konsolen basieren auf X86 und genau deswegen müssen sie sich den Vergleich mit einem Desktop PC jetzt gefallen lassen. Was wissen wir also? Wir wissen, dass es ein Jaguar 8 Kerner als APU wird, welche in der Xbox One stark beschnitten durch den DDR3 Ram ist, wir wissen das der Jaguar ein Nachfolger der Bobcat Architektur ist und ca. 15% Mehrleistung bei der IPC haben soll, dann haben wir noch 2MB Shared Cache den sich alle Kerne teilen, 2ghz Takt bei der PS4 Version.

Der einzige Faktor der hier unberechenbar bleibt ist die APU. Ich denke man wird bei den neuen Konsolen hingehen und weitestgehend alle Berechnungen über die Grafikeinheit machen und nur die nötigsten über den CPU Part wodurch die Gewichtung auch bei unseren Desktoprechnern mehr und mehr auf die Graka fallen wird.
 
nebulein schrieb:
Natürlich ist mir das klar, aber die Konsolen sind 2006-2007 erschienen. Im selben Zeitraum konnte ich mir schon einen Q6600 Quad Core holen. Das ist gute 6 Jahre her und wieviel Multithreadanwendungen haben wir ?


Ja die neuen Konsolen basieren auf X86 und genau deswegen müssen sie sich den Vergleich mit einem Desktop PC jetzt gefallen lassen. Was wissen wir also? Wir wissen, dass es ein Jaguar 8 Kerner als APU wird, welche in der Xbox One stark beschnitten durch den DDR3 Ram ist, wir wissen das der Jaguar ein Nachfolger der Bobcat Architektur ist und ca. 15% Mehrleistung bei der IPC haben soll, dann haben wir noch 2MB Shared Cache den sich alle Kerne teilen, 2ghz Takt bei der PS4 Version.
Der einzige Faktor der hier unberechenbar bleibt ist die APU. Ich denke man wird bei den neuen Konsolen hingehen und weitestgehend alle Berechnungen über die Grafikeinheit machen und nur die nötigsten über den CPU Part wodurch die Gewichtung auch bei unseren Desktoprechnern mehr und mehr auf die Graka fallen wird.


Zumal die xbox One sRam benutzt, so kann die X1 mit dem PS4 gddr5 mithalten.
Ausserdem werden 8 kerne für spiele nicht benutzt, weil 1-2 für os drauf gehen. Die entwickler von Killzone:SF haben ein tech overview released im dem das drin steht und noch mehr tolle sachen wie SMT anwendung.

Daher bittte cpu mit HT/SMT kaufen für nextgen spiele.
 
Ich hab zur Zeit den alten Q6600 noch drin, aber hab beim Spielen (BF3, Crysis 2, CoD Blops 2, CS GO etc.) oft eine Auslastung von >80 %, dh da werden mehr als 2 Kerne genutzt... (Vl. reicht beim i5 die Performance zweier Kerne? Dann nutzt man nur 2 Threads genau aus dem Grund und nicht weil das Game nicht für mehr ausgelegt ist. --> Weiß aber nicht obs so ist).
 
Ich habe mich vor 5 1/2 Jahren auch für nen Q6600 und gegen nen Dualcore entschieden. Jetzt ist er zwar keine Rakete mehr, aber ich kann alle Spiele zocken, auch jene, die auf den Dualcores der damaligen Zeit nicht mehr laufen. Daher rate ich prinzipiell zu mehr Kernen, als zu mehr Takt.


masterjo schrieb:
Hat der Heatspreader auch eine Funktion? Ich meine Früher hat man auch die Halbleiter auch offen gelassen... Könnte man den Heatspreader in der Theorie nicht weg lassen? Um damit eine noch bessere Kühlleistung zuerzielen? Ich weiß schon Abstände usw. Aber in der Theorie sollte es doch helfen


Ich würde den Heatspreader nach dem Köpfen gleich weglassen. Kommt aber auch drauf an, wie der Kühler montiert wird. Bei Kühlern mit "Direct Touch Heatpipes" könnte es eventuell negative Auswirkungen auf die Kühlleistung haben. Kühler mit konvexer, konkaver oder anderweitig verformter Kühlplatte scheiden völlig aus oder müssen flach geschliffen werden.

Allerdings ist es leicht den Die zu beschädigen. Sowohl beim Köpfen wie im Video als auch bei unvorsichtiger Kühlermontage.
 
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Ich hatte vorher einen E8400 (zweite C2D Serie) auf 3.87 Ghz und hab jetzt einen älteren Q6600 auf nur 3 Ghz. Der C2Q ist trotzdem noch schneller und meiner Meinung nach für Ottonormalverbraucher noch in Ordnung.

Fairerweise muss man aber sagen, dass der Quadcore 2 voneinander unabhängige Dualcores beinhaltet hat, dh ist ein Game gut auf 4 Kerne optimiert so erhält man die doppelte Leistung soviel ich weiß (2xE6600 = Q6600 mit Brücke dazwischen). Ein Xeon hingegen hat die gleiche Leistung wie ein i5 mit demselben Takt, nur dass der Xeon Hyperthreading kann (Dh er kann nur 4 weitere Kerne simulieren, es arbeiten aber nicht mehrere Kerne deswegen --> Ist schneller weil etwas schneller berechnet ist wenn es von 8 Seiten gleichzeitig berechnet wird als von 4 --> Werden nur 4 Threads benötigt, sinkt die Auslastung der virtuellen Kerne auf 0 und die 4 echten Kerne des Xeons haben beinahe die komplette Leistung zur Verfügung). --> Hätte ich so verstanden...

Nur wie gesagt... Ich nehme mal stark an dass zumindest die leistungshungrigen Anwendungen/Games sobald die i5 nicht mehr ausreichen auf mehr als 4 Kerne optimiert sind, was bei Crysis 3 einen Vorteil von ca. 35 % bringt. Dahingegen hat das K-Modell nur 20 % mehr Takt (dh ca. 10-15 % mehr Leistung), kostet aber dasselbe wie der Xeon.

Also entweder zocken und hoffen dass eine Multicore-Optimierung bald kommt (wenn dann hat man 35 % mehr Leistung) oder den K nehmen (fixe 10-15 % Mehrleistung). Sonst denke ich dass der Xeon eher etwas für Leute ist die nicht immer die neueste Hardware brauchen und möglichst lange bis zum CPU-Upgrade auskommen wollen.
 
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