DDM_Reaper20
Lieutenant
- Registriert
- Feb. 2007
- Beiträge
- 1.007
Wo hier schon der Fall Gäfgen erwähnt wurde:
Ein Glück, dass der Kerl noch einmal gestand, diesmal nicht unter dem Einfluss einer Drohung. Ansonsten hätte der zuständige Gerichtshof nämlich das (in diesem Falle einzige) Geständnis für ungültig erklären und ihn freisprechen müssen.
Folter ist aus gutem Grunde abgeschafft worden. [Ich bin selber Vater zweier Kinder, glaubt also mal nicht, dass ich solche Sachen ruhig und abgeklärt betrachte. Jemand, der sich an kleinen Kindern vergreift, darf ruhig für immer gesiebte Luft atmen.]
Leider hat jed' Ding aber nun mal zwei Seiten. Folter ist ein arg stumpfes Intrument. Der Gefolterte wird alles nur mögliche sagen, ja sogar erfinden, wenn dadurch nur die Qualen beendet werden. Das ist ja allgemein bekannt.
Deswegen wurde die Folter überhaupt erst abgeschafft -- eine erfolterte Aussage ist in den allermeisten Fällen schlicht nicht zu gebrauchen.
Davon mal abgesehen ist jeder Mensch anders, was Schmerzen angeht. Es wäre also extrem schwierig, festzustellen, ob jemand wirklich nicht mehr kann und die Wahrheit sagt, oder lügt -- sei es, weil er unschuldig ist, aber fürchtet, dass ihm das keine Sau glaubt, und deshalb Märchen erzählt, um die Schmerzen zu beenden, sei es, weil er schlicht verdammt viel aushält.
Was unterschiede Deutschland dann noch von Regimen, wo Folter zu den üblichen Ermittlungsmethoden zählt? Welche Kriterien müssten aufgestellt und eingehalten werden, schlimmer, wer müsste die Folterungen durchführen? Ohne die Anwesenheit von Ärzten wäre das kaum durchführbar, und diese dürften sich -- zu Recht -- mit Händen und Füßen dagegen wehren.
Ein Glück, dass der Kerl noch einmal gestand, diesmal nicht unter dem Einfluss einer Drohung. Ansonsten hätte der zuständige Gerichtshof nämlich das (in diesem Falle einzige) Geständnis für ungültig erklären und ihn freisprechen müssen.
Folter ist aus gutem Grunde abgeschafft worden. [Ich bin selber Vater zweier Kinder, glaubt also mal nicht, dass ich solche Sachen ruhig und abgeklärt betrachte. Jemand, der sich an kleinen Kindern vergreift, darf ruhig für immer gesiebte Luft atmen.]
Leider hat jed' Ding aber nun mal zwei Seiten. Folter ist ein arg stumpfes Intrument. Der Gefolterte wird alles nur mögliche sagen, ja sogar erfinden, wenn dadurch nur die Qualen beendet werden. Das ist ja allgemein bekannt.
Deswegen wurde die Folter überhaupt erst abgeschafft -- eine erfolterte Aussage ist in den allermeisten Fällen schlicht nicht zu gebrauchen.
Davon mal abgesehen ist jeder Mensch anders, was Schmerzen angeht. Es wäre also extrem schwierig, festzustellen, ob jemand wirklich nicht mehr kann und die Wahrheit sagt, oder lügt -- sei es, weil er unschuldig ist, aber fürchtet, dass ihm das keine Sau glaubt, und deshalb Märchen erzählt, um die Schmerzen zu beenden, sei es, weil er schlicht verdammt viel aushält.
Was unterschiede Deutschland dann noch von Regimen, wo Folter zu den üblichen Ermittlungsmethoden zählt? Welche Kriterien müssten aufgestellt und eingehalten werden, schlimmer, wer müsste die Folterungen durchführen? Ohne die Anwesenheit von Ärzten wäre das kaum durchführbar, und diese dürften sich -- zu Recht -- mit Händen und Füßen dagegen wehren.