Revodrive x3 halten oder neue ssd?

intereddy

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Hallo,
ich habe seit ca. 3 jahren ein revodrive 3 mit 240gb. jetzt muß ich nach bluescreens leider neu installieren und ich stelle mir die frage, ob ich es bei ebay verkaufe und mir eine neuere SSD von Samsung (evtl. 512gb oder 1tb).
von den technischen angaben sieht sie immer noch deutlich besser aus, aber vom bauchgefühl her bin ich mir unsicher...

hat jemand einen rat?
 
Alles ist besser als OCZ!

Rat beendet!
 
An deiner Stelle würde ich mir eine der beiden zulegen:

Intel DC S3500
Intel DC S3700

Lese dir mal ein paar Tests durch die Dinger sind der Wahnsinn.

Da du ja auch anscheinend einen Drang zu Experimenten hast wäre ein PCI-Express M2 Adapter samt M2 SSD sicherlich auch interessant. In relevanten Bereichen halte ich die Intel SSDs dennoch für überlegen.
 
Ich würde mir eine 840iger Evo 512 GB - 1 TB holen. Zuverlässigkeit und Performance gehen hier Hand in Hand.
 
@ferenc73
Das musst du mir erklären, ich finde in dem Test die 840 Pro die immer noch die Speerspitze Samsungs darstellt, oder liege ich da falsch?

@smuper
TLC Speicher als zuverlässig zu bezeichnen ist etwas gewagt findest du nicht?
 
ok vielen dank. ich tendiere dazu, mir die 1tb 840 von samsung zu bestellen, dann hätte ich platzmäßig ruhe. gute platte, oder?
 
TLC Speicher als zuverlässig zu bezeichnen ist etwas gewagt findest du nicht?

Nein, ist es nicht. Es gibt genug Langzeittests, informiere dich einfach ein bisschen.

gute platte, oder?

Definitiv.
Ergänzung ()

@ pmkrefeld

Und wenn du schon dabei bist, lege doch mal ein Consumer Nutzungs Szenario dar, in der TLC Speicher in Probleme gerät.



Wir können jetzt ausgehen von ermittelten 440 TB bis zum Ende (User Test Samsung 840 120 GB).

Oder aber Herstellerangaben von ~ 200 TB. Ich gehe mal davon aus, dass das je nach Größe des Laufwerks linear steigen sollte, wenn nicht gerne auch mit diesen Daten.

Höchste Last im Desktopsystem fällt wohl als Systemlaufwerk an. 10 - 40 GB pro Tag können das sein.

Eingesetzt als Laufwerk für Spiele oder als Datengrab deutlich weniger!
 
Zuletzt bearbeitet:
@smuper

Was ich meinte war:

SLC > MLC > TLC

mir ging es eher darum, dass TLC von den verfügbaren Technologien die am wenigsten zuverlässige ist.


Ausserdem ist es doch so:

Bei SLC gibt es keinen Leistungseinbruch wenn auf der Platte geschrieben wird.
Bei MLC gibt es einen wenn die Platte mehr als zur Hälfte voll ist.
Bei TLC gibt es 2, den ersten ab 1/3 und den zweiten ab 2/3.

Deshalb würde ich immer SLC Platten den MLC PLatten und die MLC Platten den TLC Platten vorziehen.
 
pmkrefeld schrieb:
TLC Speicher als zuverlässig zu bezeichnen ist etwas gewagt findest du nicht?
Überhaupt nicht, woher kommt diese Ansicht?

pmkrefeld schrieb:
SLC > MLC > TLC

mir ging es eher darum, dass TLC von den verfügbaren Technologien die am wenigsten zuverlässige ist.
TLC wird seid mehr als einem Jahr in der Samsung 840er Reihe verbaut (außer in der Pro) und die ist keineswegs als besonders ausfallanfällig bekannt.


pmkrefeld schrieb:
Ausserdem ist es doch so:

Bei SLC gibt es keinen Leistungseinbruch wenn auf der Platte geschrieben wird.
Bei MLC gibt es einen wenn die Platte mehr als zur Hälfte voll ist.
Bei TLC gibt es 2, den ersten ab 1/3 und den zweiten ab 2/3.
Das ist ebenfalls total falsch, es ist nur so, dass SLC im Prinzip mehr P/E Zyklen verträgt als MLC gleicher Fertigungstechologie und gleicher Qualitätsstufe verträgt. Das gleiche gilt für MLC im Vergleich zu TLC. Es ist aber keineswegs so, dass jedes MLC NAND jedem TLC in der Haltbarkeit überlegen ist, es gibt immer auch Dies bei denen der Fertigungsprozess nicht optimal verlaufen ist und die daher weniger Zyklen vertragen, weniger als gute TLC NANDs und eigentlich nicht für SSDs geeignet sind, aber eben teils trotzdem verbaut werden, was gerade bei OCZ oft der Fall war und bei Serien wie der Petrol oder Octane SII zu sehr hohen Ausfallraten geführt hat.

Zuverlässigkeit ist also keine Frage wie viele Bits pro Zelle gespeichert werden, sonst welche Qualitätsstufe die NANDs haben und natürlich ob der Controller zuverlässig ist und die FW bugfrei.

Die von Dir beschriebenen Leistungseinbrüche treten auch nur auf, wenn man die ersten Bits zuerst beschreibt, was OCZ und Toshiba machen. Das Schreiben des ersten Bits geht deutlich schneller als das Schreiben des zweiten Bits, weshalb dann ein Einbruch der Schreibrate erfolgt. Bei der 840er gab es keinen, aber Schreibrate ist natürlich bei TLC geringer. Bei der Nachfolgeversion 840 Evo hat man daher einen Pseudo-SLC Bereich als Schreibcache eingeführt der TurboWrite genannt wird. Der ist aber fest und wird nur immer mit einem Bit beschrieben, dann werden die Daten in einer Pause sofort in den normalen TLC NAND Bereich kopiert und der Schreibcache wird geleert. Da gibt es also auch nur einen Einbruch der Schreibrate wenn diese TurboWrite Cache einmal voll sein sollte, weil zu viele Daten auf einmal ohne Pause geschrieben werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Holt
Schöne Erklärung, du bestätigst aber im groben was ich sagen wollte:

Das ist ebenfalls total falsch, es ist nur so, dass SLC im Prinzip mehr P/E Zyklen verträgt als MLC gleicher Fertigungstechologie und gleicher Qualitätsstufe verträgt.

Genau das habe ich doch gesagt :)

Das mit dem Geschwindigkeitseinbruch eig auch, würde Samsung auch zuerst die ersten Bits schreiben lassen, wäre die Schreibrate (anfänglich) höher ausgefallen, oder nicht?

Ich sehe da den "TurboWrite" Cache zugegebenermaßen als eine gute Lösung, die aber die grundsätzlichen Probleme des Multi Level Speichers nur verschleiert.

Ich finde auch dass die Evo-Serie ein gutes Mainstream-Produkt geworden ist, keine Frage.
Anhand der ursprünglichen Konfiguration des Thread-Erstellers habe ich aber angenommen, dass hier eher High-End gefragt ist.
So kamen auch meine Vorschläge zusammen, die der Evo leistungstechnisch haushoch überlegen sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du hast von Zuverlässigkeit gesprochen, das ist aber was anderes und hat mit der Haltbarkeit nur am Rand zu tun.

Für die Zuverlässigkeit spielt natürlich zuerst einmal der Controller und dessen FW eine Rolle, aber auch das NAND. Beim NAND kommt auf die konkrete Qualität an und wenn man da nur die besten Qualitäten nimmt, dann ist die Zuverlässigkeit i.d.R. auch extrem hoch, deren mögliche Zyklen schwanken dann z.B. beim TLC von der 840 zwischen 3000 und 4000 Zyklen. Schau Dir die OCZ im Dauerschreibtest auf xtremesystems.org an, da sind 3 von denen lange vor dem Erreichen der P/E Zyklen die in der FW als Basis für den Media Wear Indicator hinterlegt waren, gestorben. Bei der Octane stand der noch auf 85 als die starb, da dürfte die NANDs also wohl nur so 450 P/E Zyklen erreicht haben, obwohl es MLC war und diese NANDs in einer guten Qualität locker weit mehr als 10 mal so viel schaffen.

Wenn NANDs in schlechter Qualität verbaut werden, dann haben die eben nicht nur weniger Haltbarkeit, sie halten auch die Daten nicht so lange und können dann eben auch schon mal sehr frühzeitig ausfallen, womit die Zuverlässigkeit dann eben gering ist. Das hat eben eben mit der konkreten Qualität der NANDs viel mehr zu tun als mit der Anzahl der Bits pro Zelle.
 
So jetzt habe ich die 840 Evo an meinem rampage iv extreme angeschlossen und win 8.1 neu installiert. Die Messwerte liegen bei maximal 250 am asmedia SATA 3 Port. So ein Mist. Ist der Port von asmedia minderwertig und muss ich an den Intel sata2 mit kleinerer Geschwindigkeit gehen, um dann wenigstens auf 400 zu kommen?
 
Ist das ASUS RAMPAGE IV EXTREME nicht ein X79 Board? Da bietet der Chipsatz 2 SATA 6Gb/s Ports und an einen von denen musst Du die SSD anschließen, nicht an einen der 4 schwarzen SATA 3Gb/s Ports, wo sie jetzt hängt. Die SATA 6Gb/s Ports sind leider alle rot, sowohl die vom X79 als auch die von dem ASMedia Zusatzcontroller, da musst Du halt auf dem Board oder im Handbuch schauen, welches der richtige ist, also vom X79 kommt.
 
JO! Tatsache! Zwei von den vier Roten sind von Intel - ich probiere es gleich mal aus :freaky:
 
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