RICHTIG sparen

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mrfragger

Gast
hallo,

wollte bald wohl mal zu einem beratungsgespräch bei der sparkasse um mich dort zu informieren was man so machen kann in sachen sparen,wo man besonders viele zinsen bekommt usw...

aber vll habt ihr ja schon tips wonach ich gezielt fragen sollte.

würde am liebsten maximal 50 € pro monat einzahlen und darauf dann halt zinsen und erstma ansparen.

wie spart ihr?
im mom mach ich alles noch mit nem sparbuch....


mfg mrfragger
 
Ich halte einen Fonds für die beste Art, sein Geld mit einer guten Dividende anzulegen. Der Fonds kann dann, je nach Risikofreude, verschieden zusammengesetzt werden.

Allerdings schätze ich mal, dass Du noch recht jung bist? Dann würde ich eher darüber nachdenken, in ein staatlich gefördertes Konzept einzusteigen. Das wäre zum Beispiel Bausparen oder die Riester-Rente. Das hat vor allem den Vorteil, dass Du natürlich erstens später überhaupt eine Rente bekommst (wer noch denkt, dass er wieder was von seinen eingezahlten Rentenbeiträgen sieht, der glaubt auch an Elfen). Und zweitens sind die Sparbeträge steuerlich absetzbar und drittens nicht auf Vermögenswerte staatlich anrechenbar (wichtig, wenn's mal finanziell eng wird). Und natürlich ist es nicht unklug, sich die Zulage vom Staat abzuholen.
 
"Richtig Sparen" gibt es nicht, aber wichtig ist meiner Meinung nach Risikominimierung zu betreiben. Soll heißen, sein Kapital auf mehrere Anlagearten zu verteilen.

Es gibt ja verschiedenste Sparformen (Sparbuch, Anleihen, Aktien, verschiedenste Fonds,...). Bevor man jetzt unüberlegt sein ganzes Geld in Hochrisikogeschäfte investiert oder besser nicht investiert, sollte man einen ungefähren Plan haben, welche wichtigen oder geplanten Investitionen in der Zukunft anstehen - auch sollte man immer einen gewissen Betrag immer im Falle des Falles zur Verfügung haben (zB Auto geht kaputt -> neues anschaffen).

Schau dir mal diese Anlagepyramide an. Hier sind eigentlich alle Anlageformen übersichtlich aufgelistet und kurz beschrieben.

Angenommen man will in Aktien investieren, sollte man dies erst ab einen gewissen Betrag machen (unter 1000,- € lohnt sich keine Veranlangung mM nach).

Allgemein kann man aber sagen, je höher die Ertragschancen, desto höher das Risiko, welches man mit diesem Anlagegeschäft eingeht.
 
Zuletzt bearbeitet: (typo)
mrfragger schrieb:
also wegen dem alter,ich bin 18 ;-)

Also dann wäre es schon überlegenswert, das Einzahlen in die Altersversorgung zu starten. Wie gesagt, die Einlagen bleiben Dir garantiert erhalten und je früher Du anfängst, desto weniger musst Du jährlich einzahlen, um auf eine lebenswürdige Rente zu kommen.

Ich weiß, mit so jungen Jahren an Rente zu denken, ist ziemlich seltsam. Aber irgendwann kommt das Thema mit Sicherheit und dann wird der monatliche Beitrag wie gesagt ziemlich bitter werden.

Hier auch eine gute Übersicht von der Bundesregierung, die leider momentan online nicht verfügbar ist:

Die demografische Entwicklung erfordert zusätzlich zur gesetzlichen Rente eigene Anstrengungen. Denn die gesetzliche Rente wird nicht ausreichen, um den bisherigen Lebensstandard auch als Rentner zu halten.

Die so genannte Riester-Rente ist eine Möglichkeit der eigenen, freiwilligen Altersvorsorge. Sie wird staatlich gefördert. Dies geschieht durch Zulagen, die von der "Zulagenstelle" direkt dem Altersvorsorgekonto gutgeschrieben werden. Vorausgesetzt wird ein Mindesteigenbetrag. Dieser entspricht derzeit drei Prozent (ab 2008 vier Prozent) des Vorjahreseinkommens abzüglich der Zulagen, mindestens jedoch 60 Euro jährlich.

Nutznießer dieser Altersvorsorge sind alle Pflichtversicherten sowie Beamte. Die Niveaueinschränkungen in der gesetzlichen Rentenversicherung gelten nämlich auch für die Beamtenversorgung. Im Falle einer Arbeitslosigkeit kann der Vertrag ruhen. Beim Arbeitslosengeld II wird die Altervorsorge nicht angerechnet.

Eigene Einzahlungen bleiben erhalten

Ganz wichtig ist festzuhalten, dass Riester-Sparern mindestens ihre eigenen Einzahlungen erhalten bleiben. Und durch die Zulagen haben sie in jedem Fall eine positive Rendite.

Es gilt deshalb: Unbedingt so früh wie möglich beginnen und so viel wie möglich einzahlen. Unabhängig von der Anlageform ist das Entscheidende der Zinseszins-Effekt. Je früher mit dem Sparen angefangen wird, desto mehr Zinsen kommen hinzu.

Früh anfangen lohnt sich

Ein Beispiel: Um im Alter von 65 Jahren über ein Kapital von 100.000 Euro zu verfügen, muss ein heute 45-Jähriger bei einer durchschnittlichen Jahresrendite von sechs Prozent monatlich 219 Euro sparen, ein 55-Jähriger sogar 613 Euro. Wer dagegen im Alter von 35 Jahren mit der Vorsorge beginnt, muss monatlich nur 102 Euro beiseite legen. Dabei hat er selbst lediglich 36.720 Euro eingezahlt. Den Rest besorgt der Zinseszins-Effekt.

Quelle: Bundesregierung.de
 
mal was wegen aktien,macht das jemand,das der nen bestimmten betrag meinetwegen nun mal 50 € jeden monat quasi einem berater der bank zur "verfügung" stellt die dieser in aktien investiert?
oder hat das mal wer gemacht?
weil an sowas hab ich schonma gedacht
 
@mrfragger: Das ist zum Beispiel beim bereits erwähnten Fondssparen so.
 
also sowas wie rente will ich wenn noch nebenbei machen

das beste wäre wenn ich EIGENTLICH jederzeit an das geld rankomme,aber sich dieses am besten vermehrt halt^^ich glaub das spricht stark für aktien oder?

aber wegen rente da hab ich mir auch schon gedanken zu gemacht ;-)
 
vor allem eines: bei einem gespräch bei einer sparkasse bei einem ersten gespräch nie etwas unterschreiben.

zuhören, gehen, drüber schlafen.

alle anlagenverkäufer sind verkäufer. die haben zuerst ihr eigenes wohl im auge.


und 50,- euro im monat sind klasse. kann man über einen zeitraum von 50 jahren mit zins- u. zinseszins millionär von werden.

der anstiegswinkel muss nur stimmen: heute 4 oder 4,5% oder 5% netto machen am ende riesige unterschiede aus. (und für junge menschen geht es um lange zeiträume).


und per heute machen wirklich viele leute tagesgeld. d.h. sie haben z.b. 5000 euro, und legen die auf 1 oder 3 monate relativ kurz fest. eben weil die inflation über 3% ist. also eine anlage 6% bringen muss, damit ich real 3% habe. und so anlagen gibt es kaum.

die produkte, die der bänker empfehlen wird, kriegst du zu sehen. würde ich mir anhören. und mehr nicht.


dann lesen, stiftung warentest und alle anderen zur geldanlage. wer 50 euro im monat weglegt, hat viel zu verlieren, die entgangenen zuwächse nämlich!

fonds machen am ende immer nur die bänker reich. kriegt der kunde in seinem fond aufgedrückt, was die bank selber nicht mehr im portfolio haben will. (muss ja der fonds-verwalter gar keinen fragen für, was er im depot hat - "für mich"(!).) und wird toll geredet dafür.


so was schadet auch nicht: http://cgi.ebay.de/Die-Kunst-ueber-...ryZ68441QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem

http://cgi.ebay.de/Kostolany-GELD-B...ryZ68441QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem


gerade sowas mögen banker (und geistesverwandte mitmenschen) eher nicht. denn sonst wären sie keine banker (oder anderes), sondern finanziell unabhängige privatiers. (--- und was man ist/wird ist eher charaktersache, wie kostolany immer wieder zu recht feststellte, kann man sich eher nicht aussuchen; es sei denn, man fängt früh an, unabhängig zu denken und zu handeln.)


also: eile mit weile und vorsicht!


(beachte: meine zukünftig entgangenen zinserträge sind wie ein negativer hebel auf meine (lebens-)arbeitskraft(!) - und den anteil an/von meiner arbeitskraft möchten sich andere, die sich für klug halten, gerne für sich in bewegung setzen. in dem sie mir nicht mehr geben, als ich zu bekommen weiss, weil es mir (noch) an kenntnissen fehlt(!).

also: hau rein! wir drücken die daumen. und nix unterschreiben am ersten tag - egal wie gut es auch im moment aussieht!


p.


aktien sind gut: brauchen aber kenntnisse, die sich erst mit der zeit erwerben. daher vor allem eines: sparen! ob ich mit 500 oder 3000 euro als kunde zwecks anlage komme schon ein unterschied. (aktien heisst: anti-zyklisch handeln können: wenn eine million (noch) kaufen, schon auf fallende kurse setzen, also z.b. puts kaufen, usw., und sei es alleine gegen alle anderen.)
 
Zuletzt bearbeitet:
mrfragger schrieb:
also sowas wie rente will ich wenn noch nebenbei machen

Okay, das kann ja auch nie schaden.

mrfragger schrieb:
das beste wäre wenn ich EIGENTLICH jederzeit an das geld rankomme,aber sich dieses am besten vermehrt halt^^ich glaub das spricht stark für aktien oder?

Eigentlich nicht. In Aktien sollte man dann investieren, wenn man Geld übrig hat.

Denk Dir das so, dass man Anlagen auch immer nach Verfügbarkeit des Geldes auswählen sollte. Willst Du Dein Geld ständig verfügbar haben, aber dennoch eine anständige Dividende, dann wäre das erwähnte Tagesgeldkonto vielleicht etwas. Willst Du mehr Dividende, dann solltest Du das Geld auch länger angelegt lassen. Je höher die Dividende, desto höher das Risiko und desto länger auch die Anlagezeit.

Nervöse Zeitgenossen mit Geilheit auf enorme Dividenden haben zum Beispiel in die Telekomaktien investiert. :D
 
das mit dem nicht unterschreiben ist klar,aber danke nochmal für den hinweis ;-)
wenn ich so nen gespräch mache,dann auch nur mit meinem dad zusamm,weil der mehr ahnung hat von sowas,anschließend dann nochma alles durchdenken und vll auch noch andere angebote einholen und und und

das mit diesem 50 € im monat für aktien anlegen haben die uns inner schule mal ans herz gelegt,seitdem denk ich darüber nach...
 
die in der schule sind lehrer. also verstehen sie was von kindern und unterricht.


ansonsten das mit den aktien nicht schlecht. aktien sind eine anlage in sachwerte - daher von inflation oder krieg ggfls. weniger betroffen. steigen im durchschnitt schneller als jede andere anlage, werden aber auch heftig manipuliert. ("durchschnitt" heisst: die kleinanleger sehen durchschnittlich in die röhre, während der profi in der zentrale, der das jeden tag vollzeit macht, überdurchschnittlich kohle macht. halt u.u. durch "enteignung" von kleinanlegern)

richte dir unbedingt bei z.b. comdirekt.de ein virtuelles depot ein, lege in das depot ("wartchlist") an aktien, was du magst, beobachte dich selbst und was passiert dabei.


und kostolany lesen, ich sags nochmal. (so'n buch lesen kostet vielleicht 5 stunden - und eine arbeitstelle braucht vollzeit 170 stunden jeden monat - evtl. von 20 bis man 67 ist. ein paar stunden lesen das kleine und kluge invest!


BASF kann man empfehlen als aktiensparer. eines der ganz wenigen geigneten unternehmen. tut sich manchmal 5 jahre nix am aktienkurs, aber dann. und nie geht was verloren. über 20 oder 30, 100 jahre(!) "kein chryslerkauf durchs management " oder ähnliches. bestes aktienunternehmen deutschlands. besser als bayer, besser als ... .

http://www.comdirect.de/ lesen! schon die links der startseite alles lesen! (eine online-bank ist nämlich meist 10x effizienter, als eine "doofe" sparkasse. sorry)


http://corporate.basf.com/de/?id=V00-2R-d_C9wfbcp*5C stöbern... (am rande: "sustainabilty" heist "nachhaltigkeit")


alles ein bißchen viel? glaube ich nicht. und Rom wurde auch nicht an einem tag gebaut.


"BASF hat als erstes Unternehmen weltweit eine umfassende CO2-Bilanz vorgelegt. Die Ergebnisse zeigen: BASF-Produkte können dreimal mehr Treibhausgasemissionen einsparen, als bei der Herstellung und Entsorgung aller BASF-Produkte emittiert werden. Die BASF ist das führende Chemieunternehmen der Welt. Mehr zu Geschäft, Management, Leitideen... "
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Zuletzt bearbeitet:
also wegen dem inner schule das war so einer vonner sparkasse,hätte ich dazu sagen sollen,sry ;-) der war ma 2 std anner schule.der hat was erzählt das man da etwa 8 % gewinn im monat mit macht, miese eig nie.

ich geh nun pennen,aber werde morgen abend wieder lesen hier,oder vll auch schon morgen früh.

bis dann,mrfragger
 
Würde man wirklich 8 % Gewinn machen und nie miese (was ich nicht so ganz glauben kann, das der das so gesagt hat), dann gäbs wohl keinen mehr, der sein Geld aufs Sparbuch legt ;)
 
Was will einer von der Sparkasse denn auch anderes sagen? Er will seine Anlageprodukte ja schließlich verkaufen. ;)
 
eben. ich habe es glaube ich neulich schon mal woanders geschrieben:

wir haben seit 1945 frieden. also seit 63 jahren. rein theoretisch könnten ja bis heute alle finanziell unabhängig geworden sein.;)

(muss man aber erstmal als möglichkeit für sich selber zulassen, das das sehr wohl geht. und erst dann kann man was davon wahrmachen.)


und sehr wohl von 50 oder später 100 euro im monat.


 
Aus welchem Land kommst Du denn eigentlich, perfekt!57? Dein Satzbau ist recht schwer zu lesen.
 
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