RICHTIG sparen

  • Ersteller Ersteller mrfragger
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Eine Kollegin von mir hat vor anderthalb Jahren auf ihren Bankfuzzi gehört und 10000 Euro in einen Aktienfond eingezahlt. Jetzt hat sie nur noch 8000 Euro Gegenwert im Fond.

Derzeit, wo die Aktien so hoch sind, in Aktien oder einen Fond zu investieren, ist schlicht und einfach kontraproduktiv. Die Gewinnspanne ist zu niedrig.

Da investiert man, wenn man

  1. Das Geld übrig hat und bei Verlust nicht gleich am Hungertuch nagt
  2. Wenn die Aktien niedrig sind
Mein Aktienfond hat nur knapp vierhundert Euro verloren. Aber ich habe mich selber drum gekümmert.

Wichtig beim Sparen sollte immer sein, dass man gute 3000 Euro stets auf der hohen Kante haben sollte, so für Notfälle (Waschmaschine kaputt und ähnliches).
Junge Menschen sollten für die Rente vorsorgen. Riesterrente und eine gute private Rentenversicherung.

Ich spare derzeit 200 Euro im Monat: 50 Euro in die private Rentenversicherung, 40 Euro in einen AKtienfond und den Rest für die Riesterrente. Dazu habe ich noch ein Tagesgeldkonto, auf das ich am Monatsende alles Geld packe, das ich nicht ausgegeben habe.

Statt privater Rentenversicherung kann man auch an Bausparen denken. Wohneigentum im Alter ist auch nicht zu verachten. OK: Ich erben eines Tages mal ein Haus... ;)
 
@Elfhelm: Naja, aber auch in Bitburg schreibt man nicht so. Bei dem Satzbau kann der perfekt!57 doch kein Muttersprachler sein!?

@Darklordx: warum machst Du Riester und noch eine andere Rentenvorsorge?
 
Ja stimmt schon, ist aber eigentlich offtopic. Kannst ihm ja eine PM schreiben, falls er es nicht der Öffentlichkeit mitteilen will.

ps: nochmal die frage zur Riester-rente. Gibts sowas in der Art auch für Österreicher?
 
Riester gleicht nur das aus, was in der gesetzlichen Rentenversicherung gekürzt wird. Mit der privaten Rentenversicherung gleiche ich die Differenz aus, die dann immer noch vorhanden sein wird.

Die gesetzliche Rente und die Riesterrente sorgen gerade dafür, dass man später soviel hat, wie heutige Rentner. Ich will mich aber im Alter nicht einschränken...

Also sorge ich vor. Eine Betriebsrente kriege ich übrigens auch noch...

Wenn wir bis dahin nicht in die Steinzeit gebombt werden, werde ich im Alter nicht am Hungertuch nagen...

@Elfhellm

Die Riesterrente ist ein deutsche Konstrukt. Ob es etwas vergleichbares in Österreich gibt, kann dir aber wohl kaum einer aus Deutschland sagen. ;)
 
ich schreibe, wie ich beeinflusst bin. von literatur z.b.. vielleicht daher.


ansonsten ist das mit dem bausparen etwas, woran ich inzwischen auch dachte. wirklich guter tip, wenn man jung ist und 50 euro/monat übrig hat.

fakten

- bausparverträge kann man dieses jahr zum letzten mal prämienbegünstigt abschließen,
- man zahlt z.b. 50x12=600 euro pro jahr ein. (am besten 1000 euro, den prämienbegünstigten höchstbetrag) und bekommt am jahresende auf antrag (formular bei seiner bank einreichen) vom staat die prämie ausgezahlt. dadurch liegt die rendite bei rund 18%, wenn ich recht erinnere.
- besser geht nicht - bei 100%tiger sicherheit des eingesetzten kaptals(!). (wer sonst 18% verspricht, verschweigt, dass ein risiko des totalverlustes des kapitals besteht! - und das ist nix.)
- man muss nicht bauen, sondern kann das als reine kapitalanlage sehen (deshalb wird das ja auch in 2009 abgeschafft.)
- bausparkasse der sparkassen ist schwäbisch hall. die sind (ungefähr) ok. und aufpassen muss man überall, wenn es um geld geht.
- als junger mensch unbedingt die längstmögliche laufzeit wählen (und demnächst abschließen), weil ich dann bestandsschutz auf diesen meinen vertrag so lange wie möglich genieße, d.h. die prämie - und um die geht es - noch die maximale anzahl von jahren erhalten werde. (nur, wenn ich auch die 50/monat etc. einzahle, klar.)


ich selbst mache das dieses jahr so, wie viele andere wohl auch (auf anraten des bausparmangagers von s. hall), dass ich dieses jahr noch einen neuen vertrag abschließen werde (s.o), und dann die staatliche prämie auf die zwei verträge hälftig aufteile (das geht nämlich), und dann diesen neuen vertrag die maximale dauer fortführe. (sobald der existente vertrag in zwei oder drei jahren ausgezahlt wird, geht dann die gesamte prämie für die überschießende restlaufzeit in den neuen, jetzt abzuschließenden vertrag. papiere liegen schon hier.)


p.


wie gesagt, eine reine kapitalanlage. man kann bauen, wenn man will, muss aber nicht. und auch das nicht-bauen ist nicht prämienschädlich. d.h. man muss nix zurückzahlen, wenn man hinterher nicht baut, sondern bekommt sein ganzes geld plus prämien bar raus: http://www.schwaebisch-hall.de/-snm...sW3DrefW26bausparenwid_suchmaschinenq1_08.php
.
 
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Von diesen Sparverträgen, egal ob in ein Konto, Aktienfond oder Zertifikat, würde ich abraten. Als ich mich zuletzt vor zwei Jahren darum gekümmert habe, wollte Cortal Consors noch für jede 50€ Einzahlung mindestens 2,50€ für eine Aktie oder die jeweilige Ausgabegebühr für einen Fond. --> Preisliste Cortal Consors
Und das ist halt eine Direktbank, also pauschal günstiger als die Sparkassen. 2,50€ bei 50€ sind -5%! Dagegen kann man gar nicht ansparen. Wenn du nach 12 Monaten also 600€ zusammen hast, hast du einen winzigen Überschuss von unter einem Euro (Deine 50€ werden täglich verzinst). Schlauer wär, selbstständig ein Tagesgeldkonto zu eröffnen, selbstständig die Sparrate zu bestimmen, selbstständig die Bank zu wechseln wenn die Konditionen woanders sind und selbstständig Fondanteile im Netz statt über die Filialbank zu kaufen.
Das kostet alles, Nerven, Zeit und man selbstsicher genug sein.
Zeit und Nerven wirst du mit 18 wohl haben, also geh in Spezialforen wie z.B. www.wertpapier-forum.de und schau dir mal die Sparpläne von anderen Leuten an.

Ich an deiner Stelle würde gar nicht zur Sparkasse gehen, dort alle Gelder abziehen, bei Onlinebanken zu besseren Zinsen anlegen und bei Fragen zur Geldanlage das Netz benutzen. Es ist schließlich nicht nur für porn da.
 
und wieviel wertsteigerung hast du jetz tatsächlich erzielt in den letzten zwei jahren, als eigenmanager?

ich denke, wir alle stimmen dir zu. aber man muss es auch machen.


für jemanden, der damit anfängt, gilt ganz sicher erst einmal tatsächlich 50,- euro im monat wegzulegen. und ein sehr guter vorsatz, wie ich finde.

(und sicher nicht in einen vertrag mit 5% aufgabeaufschlag und später 2% verwaltungsgebühr pro jahr einzuzahlen (egal wieviel andere das etvl. auch tun mögen). das kann man wirklich besser in eigenregie und ohne solche kosten.

deswegen schrieb ich ja auch u.a. davon, ggfls. eigenständig basf-aktien in ein depot zu kaufen. wer kann für 2000,- oder 12.000,- oder mehr euro jedes jahr. und das 30 jahre lang. oder länger. wer das in der vergangenheit gemacht hat, eben genau und nur mit der basf-aktie, ist heute tatsächlich millionär. und geht nicht ums millionär sein. sondern eher darum, herr meines tages sein zu dürfen.)


aber anfangen muss man. und durchhalten. ggfls. jahrzehnte. und macht denen freude, die so veranlagt sind. die anderen werden eher dagegen reden. oder was anderes sagen und machen.


p.


und worauf es noch ankommt? das 18-jährige solche fragen stellen - und so korrekt wie möglich beantwortet bekommen.
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Mit 50 Euro pro Monat zu starten ist schon mal gut. Besser wenig als gar nicht, zumal Du aufgrund Deines jungen Alters hervorragend von den Zinseszinsen profitieren wirst.

Vorab stellt sich allerdings die Frage, wofür gespart werden soll. In jungen Jahren ist es häufig so, dass man sich erst einmal etwas Geld ansparen möchte, um bestimmte Investitionen finanzieren zu können: Ausbildung, Auto, eigene Wohnung. Wenn Du nur ansparen willst, dann ist ein Tagesgeldkonto eine gute Sache. Du solltest bei allen Sparüberlegungen auch im Hinterkopf haben, dass es sinnvoll ist, einen bestimmten Betrag stets kurzfristig zur Verfügung zu haben.

Neben dem Ansparen eines Sicherheitspuffers und dem Sparen für geplante Investitionen spielt natürlich die Altersvorsorge eine wichtige Rolle. Dazu wurde schon etwas geschrieben. Je früher Du damit anfängst, desto besser.

Hole Dir verschiedene Angebote ein und vergleiche sie zu Hause in aller Ruhe. Nicht gleich beim ersten Beratungstermin in der Sparkasse unterschreiben.

Achte darauf, ob die Kundenberater der Sparkasse bei Dir eine Bedarfsanalyse durchführen. Und analysiere ihre Gesprächsführung. Das ist manchmal recht aufschlussreich.
 
bausparverträge...ok,klingt spannend,mache mich mal schlau ;-)

und das mit dem tagesgeldkonto werde ich mir auch nochma GENAU erklären LASSEN


mfg mrfragger
 
Ja, du musst wissen, wie disziplinvoll du im Umgang mit Geld bist. Wenn du einer der Menschen bist, die auf den 1. oder 15. warten, weil dann endlich das Geld kommt, schließ besser einen Ratenvertrag ab. Damit lernt man zwar nicht den Umgang mit Geld, aber wenigstens spart man. Ich kenne auch jemanden, der drei Jahre lang sehr stolz von sich gesagt, dass er nebenher für die eigene, private Rente spare und zwar indem er jeden Monat 300€ zur Seite legt. Wie oft musste ich mir das anhören. Nun fährt er einen Neuwagen und auf meine Frage, woher er das Geld hätte, sagte er nur, dass er einen Megarabatt beim Kauf bekommen hat. Soviel zur Altervorsorge ;)
 
lol ^^



naja ich mach nun erst noch die praxis vom motorradfüherschein und dann wollt ich mir auch noch irgend nen fahrbaren untersatz zulegen...

mal was anderes,bekomm ich mit nem 400 euro job + kleingewerbe nen kredit?ob ichs machen würde bezweifele ich,aber mich interessiert sowas,weil sowas oft durch die runde geht inner schule
 
Würde auf jeden Fall auch in die Rente investieren. Ich bin 16 und mein Vater spart für mich seit ich 8 bin. Auch 50 € pro Monat.
 
perfekt!57 schrieb:
und worauf es noch ankommt? das 18-jährige solche fragen stellen - und so korrekt wie möglich beantwortet bekommen.
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Dann solltest Du jedoch mit der euphorischen Bausparempfehlung vorsichtiger sein.

Abschlussgebuehren angsprochen?
Gebuehren bei vorfaelliger Inanspruchnahme beruecksichtigt?
Effektive Verzinsung ohne Foerderung!?
Zuteilungszeitpunkte nach persoenlichem Bedarf oder Gusto der Bausparkasse?;)

Als reine Geldanlage ist ein Bausparvertrag nicht sinnvoll. Ich weiss, ich weiss der Bausparmanager von S. Hall hat aber was ganz anderes gesagt.

@topic
Je nach Sparziel existieren eine Reihe von Anlagemoeglichkeiten vom Tagesgeldkonto bis zu Aktienfonds. (Optionen, Derivate oder Futures sind nichts fuer den Laien)
Fuer die Altersvorsorge empfehle ich fondsgebundene Rentenprodukte (Riester ist mir persoenlich nicht flexibel genug da kein Kapitalwahlrecht, Probleme beim Arbeiten im Ausland etc.).

Wichtig ist der Sparzeitraum. Hast Du 10 oder mehr Jahre Zeit und bist nicht der "Fachmann" auf dem Gebiet, ist z.B. ein guter Aktienfonds der sich an Indizes ( z.B. MSCI-World) orientiert, empfehlenswert.
Der darf auch mal nach 2 oder 3 Jahren ein bisschen im Minus stehen. Keine Panik.

Ist Dir das zu riskant, dann sind auch Mischfonds eine Alternative (Aktien- und Rentenanteile gemischt).

Abgeltungssteuer beachten!

MFG
 
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also auf e-ding würde ich nicht hören.

- denn ich bleibe ja drin, und halte durch! daher habe ich keine kosten vorzeitiger auflösung etc..

klingt ein bißchen eher nach eigenwerbung oder gehirnwäsche von anlageberatung als nach eigener langfristerfahrung. (sorry)


hier: BASF, lesen!

"Der Name BASF mag in den Ohren vieler Anleger als langweilig gelten. Doch die Langeweile der Solidität kann langfristig deutlich interessanter sein, als wilde Kurssprünge „hipper“ Technologiewerte oder als die Entwicklung eines breiten Index. Das zeigt sich am Beispiel der Aktie von BASF. Sie entwickelt sich zwar in Boomzeiten weniger stark als der Dax. Dagegen fällt sie in dessen Schwächephasen weniger stark zurück. Das macht sich in längerer Frist bemerkbar, indem die Durchschnittsrendite der Aktie deutlich über dem Markt liegt.

Überdurchschnittliche Langfrist-Performance

In den vergangenen 20 Jahren ließ sich mit der BASF-Aktie ein durchschnittlicher Jahresertrag, der sich aus Kurszuwächsen und Dividendenausschüttungen zusammensetzt, von 15,3 Prozent erzielen, während er Dax gerade einmal auf eine Durchschnittsrendite von 7,5 Prozent kam. Wer vor 20 Jahren 1.000 Euro in ein Indexzertifikat investiert hätte, hätte heute einen Wert von 4.248 Euro in seinem Depot liegen. Wer sich dagegen BASF-Papiere ins Depot gelegt hätte, käme auf einen Gesamtwert von 17.242 Euro. Die Differenz betrüge schlappe 12.994 Euro. ..."

http://www.faz.net/s/RubF3F7C1F630A...EF94381146C71D92DD~ATpl~Ecommon~Scontent.html



die rendite, zusammen mit der sicherheit eines über 30 bis 150 jahre lang vernünftigen managements, biete sonst keine anlage. einfach: nicht. bietet keine.

alle anderen "anlageberater" und sonstigen "professionellen" geldeinsammler haben nur eines im sinn: selber schnell reich werden. an den kunden denken die zuletzt. der kunde ist bei denen immer nur "der dumme idiot, dem wir seine kohle schneller oder langsamer abgezockt haben". und man weiß nicht, welcher dumme idiiot minderwertiger ist: der der mehr oder der der weniger aufwand benötigte in vollzulabern und leerzumelken.


p.



selber schnell raich werden? für mich asozial und widerlich: denn das schnelle geld ist am ende auch immer genauso schnell weg, wie es kam. und wird trotzdem (von den dummen?) jeden tag wieder aufs neue versucht.

und ja: auch asoziale anlageberater haben einen volkswirtschaftlichen sinn und nutzen: sie bringen geld, das bei dummen zu locker sitzt, schneller zu den großen kapitalsammelstellen, als über den umweg eines vorherigen produktkaufs noch (sofa, pkw oder wohnungseinrichtung, etc..) - ganz ernsthaft!
.
 
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Also auf Perfekt wuerd ich nicht hoeren. ;)

Sorry mein Lieber aber wenn Du hier schon vollmundige Anlagetipps gibst sollte da etwas mehr hinterstecken als ein Besuch beim Bausparmanager und ein wenig lesen.

Eigenwerbung? Ah ja! Kann Dich beruhigen. Bin weder ein Anlageberater noch will etwas verkaufen. Wie sieht es bei Dir aus? Ein Verwandter bei der S. Hall? (klingt ein wenig so) Welchen fachlichen Hintergrund hast Du?

Das Thema ist einfach zu wichtig. Mit Halbwissen sollte man sich hier nicht profilieren.

Ich empfehle dem Threadersteller sich hier im Detail schlau zu machen. - gern auch ueber Bausparvertraege.

MFG
 
also das war wohl die dämlichste, abwertende aussage, die ich seit langem gehört habe. pure blödheit, die nach einem gesprächssieg sucht. (hier aber geht es um mehr, als um einen (schnellen?!) gesprächssieg. wir sagten es bereits. schnell ist für die anderen. die haben nämlich allesamt auch schnell wieder weg. wie bereits gesagt.)


selbstverständlich ist es eine gute und richtige sache, wenn ein junger mann noch in diesem jahr einen ganz banalen bausparvertrag abschließt(!). brav 50-85,33 euro/monat einzahlt - und das alles durchhält. und am ende jedes jahr netto 18% rendite nach steuer einfährt. und risikolos.


argumente sind trumpf.

eines der hauptargumente für junge leute muss und darf sehr wohl sein, genau die vorhandenen und bereits wohl ausgetretenen pfade, die schon millionen andere vorher auch gegangen sind, auch zu benutzen. ggfls. sich dazu zu überwinden zu lernen sich "nur" so zu verhalten. denn nur so gehts: auf genau den wegen sind im zweifelsfalle so viele andere vor mir gestrauchelt, dass die fallen und stolpersteine bereits weitgehend ausgeräumt wurden. und sei es durch den gesetzgeber.


ganz anders ist das aber oft beim "anlageberater". der empfiehlt ja genau deshalb eingeübte und bekannte wege nicht. eben weil das für den anlegenden unbekannte terrain sein vorteil ist. und alle diese berater suchen ihren vorteil (ganz legitim).


p.


man sehe sich die performance der basf an: fakten diskutieren auch weiterhin nur dumme, denke ich auch weiter. bleibt: wenn es so einfach wäre, einfach basf kaufen und 20-40 jahre warten... . tja, dann wären viele halbseidene schwätzer mehr arbeitslos. (ich sagte nicht, das aus diesem thread jemand dazugehöre). und junge leute hätten keine spielwiesen gehabt, sich auszuprobieren, "eigene" fehler zu machen. und auch das gehört dazu.

obwohl man manchmal "leider" dazu sagen muss. und es keine "eigenen" fehler gibt an der börse. sind immer "allgemeine" fehler - millionenfach vorher schon mal genauso gemachte nämlich. ("börsenfehler" sind quasi nie individuell. das nur selbstbetrug. und der wieder - genau da - so schädlich.)


http://cgi.ebay.de/Emile-Zola-Das-G...ryZ22426QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem

börse live, ungefähr 1865.
 
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Lieber perfekt57,

da hast Du jetzt etwas falsch verstanden. Mir geht es nicht um einen Gespraechssieg. Weshalb auch? Auch liegt es mir fern, Dich abzuwerten oder persoenlich zu werden.

Mir gehts eigentlich nur um die "unbloede" Richtigstellung einiger Aussagen.
Schau mal: In meiner Ausbildung zum Finanzwirt habe ich mich sehr intensiv u.a. mit der kunterbunten Welt der Anlageprodukte beschaeftigt. (es gab sogar ein Kurs "Bausparen und Immobilien")
Finanzierung und Investition waren dann spaeter meine Schwerpunkte waehrend des Studiums. Schuster bleib bei Deinen Leisten - und das tue ich.

Naja, ein Gespraech beim Bausparmanager ist natuerlich objektiver. ;)

Deine Aussage in Bezug auf Anlageberater teile ich hingegen sofort. Dennoch sind die "ausgetretenen Pfade" in diesem Falle nicht uneingeschraenkt zu empfehlen. Nur weil Millionen einen BSV abgeschlossen haben, muss das nicht der Koenigsweg sein. (Hab von meinen Eltern mit 16 auch einen aufgedrueckt bekommen, weil ja alle einen hatten) Im uebrigen sind BSV's fuer Vermittler viel interessanter, da provisionsintensiver, als ein durchschnittlicher Aktienfonds. (Ausnahmen ausgenommen). In einigen Laendern sind Systeme wie BSV's uebrigens verboten.

Denkanstoss:
Wie verdienen die Bausparkassen eigentlich ihr Geld? ;)
So, dass solls zum Thema Baussparen von mir gewesen sein.

@topic
Vom Kauf einzelner Aktien rate ich Laien ab. Eine breitere Streuung, wie es bei Fonds der Fall ist, ist da eher geeignet. Und wenn der Taler mal knapp wird, kann die Einzahlung auch ausgesetzt werden. Wichtig ist bei jeder Anlageentscheidung die Frage nach dem Zeitraum, der Rendite und der Flexibilitaet. Wichtig bleibt die Frage nach den Kosten der Anlagen. Das koennen Ausgabeaufschlaege (Fonds), Abschlussgebuehren (BSV) oder auch Kosten fuer evtl. Vorfaelligkeit (Anlagen mit fester Laufzeit) sein. Das schmaelert natuerlich das Ergebnis.
Bei Einmalanlagen ist der Anlagezeitpunt wichtig, bei monatlichen Sparraten nicht.

@Risiko
Habe ich z.B. ein Sparziel in fuenf Jahren, sollte der Laie die Finger von Aktienprodukten lassen. Kann mich noch gut an die Jahrtausendwende erinnern als das grosse Geheule losging, weil jede Hausfrau meinte, den Notgroschen am neuen Markt anzulegen, weil im Vorjahr die Renditen so Klasse waren. Dann waren natuerlich die boesen Wertpapiere schuld und nicht das eigene Urteils(un)vermoegen oder zyklisches Handeln. Die Frage nach Methoden zur Bewertung von Unternehmen waere damals auch sehr oft unbeantwortet geblieben.

@perfekt57 & BASF
Super, Du hast eine Aktie gefunden, die den Dax geschlagen hat. Ich kann Dir 50 nennen, die das nicht geschafft haben. Das sind uebrigens die windigen Tricks vieler Anlageberater,- mit den Renditen der Vergangenheit arbeiten. Natuerlich hat ein Fonds eine geringere Renditeerwartung als ein entsprechender Einzelwert aber auch ein geringeres Risiko.

MFG

btw: Das Buch kann ich auch empfehlen.
 
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bin gerade dabei meine VL richtig zu kanalisieren. habt ihr tipps für mich? mein konzern zahlt 26,xx eur. welche aktienfonds nehmen?
 
alle "die zwischen mir und der anlage sind", verdienen mit oder an mir ihr geld. alles "renditeverkürzer". auf lange sicht, (erwachsen werden), gibt es nur eines: das alles selber machen. nie einen groschen in fremde hände geben.


und das war weiter nebeltaktik von dir: welche andere anlage ausser dem bausparvertrag bringt einem 18-jährigen heute eine nachsteuererendite von 18% ohne risiko? eben keine.

und klar habe ich die basf nicht zufällig angegeben, eben weil sie die einzige firma ist unter hunderten anderen, die nicht zu empfehlen waren oder sind. was ist falsch daran? was wiederlegt mich?


"nie einen cent in fonds"! ist die einzige kluge handlungsaufforderung.

und über nix wird soviel gelogen wie über fonds. von finanzwirten z.b.

warum gestandene unternehmer nie auch nur einen banker ins haus lassen? die bilanz auf mehre banken verteilen? und schon immer. von denen keine gesamtüberisch gewinnen soll/wird?


und fonds? gibt es 10.000de und die masse hat nix gebracht. haben banker und finanzwirte zu lasten der kunden ihren schrott reingepackt. auf einen fond, der was bringt, kommen neun, die schrott waren. oder 99.


hier

"Die Wiederanlage von Kapitalversicherungen, die fällig geworden sind oder in Kürze ausbezahlt werden, ist sowohl für Banken als auch für Versicherer ein Milliardengeschäft. Die Assekuranz beschäftigt seit Jahren ganze Heerscharen von Beratern, die sich um dieses „flüchtige“ Geld kümmern und mit Engelszungen auf die betroffenen Privatleute einreden, dass das Geld auch in Zukunft bei den Versicherungen in besten Händen sei. In der Regel machen dieBerater, die in Wahrheit hungrige Verkäufer sind, den Kunden den Vorschlag, das Geld in einen Investmentfonds oder eine Rentenversicherung zu stecken.

Die beiden Lösungen haben bestimmte Vorteile und gewisse Nachteile, so dass es eine Überlegung wert ist, welche Variante günstiger ist. Noch wichtiger ist freilich die Erkenntnis, dass es überhaupt nicht vorteilhaft ist, bis zur Fälligkeit der Police zu warten, sondern dass die Überlegung, was mit dem Geld geschehen soll, schon Jahre vorher angestellt werden sollte. ..."

http://www.faz.net/s/RubD0AD9A6D94E...A79CD3983071D5EF39~ATpl~Ecommon~Scontent.html

lesen: und immer alles selber machen. mit basf als anlage-monokultur z.b. besser als alles andere. schlägt alles. auch in zukunft.

p.



das menschen glaube (und seine gier) sind sein himmelreich.


locker: finanzwirt, du hast keine ahnung. (noch nicht?)


zum thread: lass sie alle reden. und halt dein geld nur in deinen eigenen händen. nie anders.
.
 
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