News Roboter: Amazon will Arbeit von 600.000 Menschen automatisieren

Kaufmannsladen schrieb:
Die Lösung: Sich qualifizieren.
In Wirklichkeit sind es oft Bürojobs mit recht hoher Qualifikation, die durch KI wegfallen.
Manuelle Arbeit kann oft mangels Hardware (Robotik) noch nicht automatisiert werden.
Der Klempnermeister und sein Helfer, die bei dir den Abfluss frei machen, die werden noch länger in Fleisch und Blut vorbeikommen müssen.
Der Anwalt, der dich im Rechtstreit wegen dem Wasserschaden vertritt, kann bald schon automatisiert als KI vorkommen. Seine recht gut bezahlten Mitarbeiter, die beispielsweise alte Urteile durchforsten und vergleichen, sind bereits jetzt in Gefahr.
 
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Tici schrieb:
Nur macht ein "Regaleinräumer" (sofern es diesen non-Allrounder-job bei Rewe und co überhaupt gibt) bei Rewe nicht nur Regaleinräumen, das vergessen viele oft.
Wer im Rewe-Großhandel arbeitet (also nicht bei Rewe in der nächsten Endkunden-Filiale), der macht genau das.
Tici schrieb:
Reine Kommissionierer sind auch bei Rewe eher extern angestellt.
Ein Kommissionierer ist kein ungelernter Regaleinräumer. Er arbeitet Kundenaufträge ab.
Tici schrieb:
Und warum sollten die den gleichen Lohn erhalten, wie jemand der nebenbei auch noch Kasse, Lager, Inventur kann / macht?
Siehe oben, nicht immer ist mit Rewe das Endkundengeschäft (Supermarkt) gemeint.
Tici schrieb:
Und bezüglich "nur Hauptschul- oder Realschulabschluss", also ich mache nebenbei trotz 40h Woche meinen zweiten Master. Es ist schon möglich, viele ziehen es anscheinend vor lieber jeden Freitagnachmittag/-abend oder am Wochenende feiern zu gehen statt Onlineunterricht zu nehmen.
Warum soll ich als Ingenieur ein zweites Diplom in einer mir fremden Fachrichtung ablegen? Da habe ich in der Tat lieber Freizeit an den Wochenenden.
Tici schrieb:
... Und doch finden diese immer noch Leute, denen es unabhängig davon "wichtig" ist, Tesla im Lebenslauf zu haben.
Das mag für Manager in der Tat zuzutreffen. Wer bei Tesla als Chef gearbeitet hat, gilt als Musterschüler der turbokapitalistischen Ausbeutung.
Tici schrieb:
Ich zwar auch, aber 'nem geschenkten Gaul und so. Wenn die Chef's meinen unnötige Meetings aufzusetzen, dann spielt man mit, ist passiv dabei und macht nebenbei etwas anderes.
Da ich VK und somit und eher der "aufsässige" Mitarbeiter bin, stehe ich nicht so auf "Mitnahmementalität".
Tici schrieb:
Wenn eine Schulung laut Unterlagen 6h dauert, dann lasse ich mir auch gerne 6h Zeit. Aber ja, die EU Schulungen (die man auch hier in CH machen muss) sind oftmals ätzend.
Das stimmt. Zudem sind viele Schulungen heute online (Training oder Seminar) und am Ende muss man leider das entsprechende Teilnahmezertifikat nachweisen.
Tici schrieb:
Wenn du sagst, dass du 35h schaffst dann sind 50% eben 3.5h am Tag, also eben das was ich gesagt habe.
Ich erinnere mich eher an um die 80 % sinnlos verplemperter Zeit bzgl. deiner letzten Postings. Da sind 50 % ja richtig gut. ;)
Ergänzung ()

KeinNutzerName schrieb:
Ist aber in beiden das Wort "Auto" mit drinn * lach * :lol:
Wenn es danach ginge, müsste ein Automobil von jeher von selbst fahren. ;)
 
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der_henk schrieb:
Das wird so lange getrieben, bis sie feststellen, dass Roboter und KI nicht bei Amazon einkaufen.
Das ist wirklich die EINZIGE Hoffnung. Analysten erzählen immer von einer riesigen Wertschöpfung durch KI (und in diesem Zusammenhang eben als nächstes auch Robotik) und darauf basierend Wirtschaftswachstum, was dann so verkauft wird, als würden wieder alle davon profitieren. Aber sollten Unternehmen diese Investitionen in Wachstum und Gewinn ummünzen können, geht das Geld doch nicht an die breite Masse und die eigenen Mitarbeiter. In diesem Fall ganz im Gegenteil.

Ich mag ja keine Verschwörungstheorien und Dystopien aber ich glaube langsam wirklich, dass es in einem "Electric State" enden wird. Und das wäre noch die bessere Alternative zu dem, was in der Vergangenheit durch zu hohe Arbeitslosigkeit passiert ist.
Ergänzung ()

cele schrieb:
Der Klempnermeister und sein Helfer, die bei dir den Abfluss frei machen, die werden noch länger in Fleisch und Blut vorbeikommen müssen.
Die neue Weltordnung: 30% Handwerker 70% Influencer 🙄 😁 . Sehe ich aber auch so.
 
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Weyoun schrieb:
Wer im Rewe-Großhandel arbeitet (also nicht bei Rewe in der nächsten Endkunden-Filiale), der macht genau das.

Ein Kommissionierer ist kein ungelernter Regaleinräumer. Er arbeitet Kundenaufträge ab.

Siehe oben, nicht immer ist mit Rewe das Endkundengeschäft (Supermarkt) gemeint.
Wie das in den Zentrallagern ist kann ich nicht beurteilen. Aber auch da: Wenn tritt den Job doch einfach nicht an bzw. bewirb dich nicht darauf? Dass die Arbeitsbedingungen bei Amazon und co. unter aller Sau sind weiss man nicht erst seit gestern. Würden die Leute aufhören sich dem scheiss zu geben, wäre Amazon gezwungen zu handeln. Durch den ganzen Blödsinn mit der Verdi und co treibt man eher Voran, dass Amazon Wege sucht a) das zu untergraben und b) zu substituieren.

Weyoun schrieb:
Warum soll ich als Ingenieur ein zweites Diplom in einer mir fremden Fachrichtung ablegen? Da habe ich in der Tat lieber Freizeit an den Wochenenden.
Meine Aussage bezieht sich nicht auf ein zweites Diplom, sondern auf diejenigen die in einer besch*ssenen Situation sind und es trotzdem vorziehen, am Wochenende oder in ihrer Freizeit sich die Birne wegzuballern oder anderen unproduktiven Mist zu fabrizieren, statt an der eigenen Zukunft zu arbeiten.

Weyoun schrieb:
Das mag für Manager in der Tat zuzutreffen. Wer bei Tesla als Chef gearbeitet hat, gilt als Musterschüler der turbokapitalistischen Ausbeutung.
Bei uns bewerben sich teils auch Leute die in Grünheide oder bei bei Microsoft, Google, Amazon und co. gearbeitet haben. Und meist landen diese Bewerbungen in den Müll oder fliegen spätestens beim Gespräch raus, da (neben den oftmals überzogenen Gehaltsvorstellungen) sind das Leute, mit denen man eher weniger zusammenarbeiten möchte.

Weyoun schrieb:
Da ich VK und somit und eher der "aufsässige" Mitarbeiter bin, stehe ich nicht so auf "Mitnahmementalität".
Ich bin mit meinem Gehalt sehr zufrieden, sogar mehr als genug (Da ich während der IT-Bubble während Covid angestellt wurde). Die nächste "Stufe" würde nur paar Hunderte mehr bringen aber dann hätte ich statt 0 direkt >5-Mann-Personalverantwortung.
 
Alphanerd schrieb:
Genotyp ist wahrscheinlich das richtiger Wort
Bio ist schon etwas her bei mir, aber Phänotyp ist korrekt(er). ;)

Äußerliche Unterschiede (Phänotyp) sind leicht ersichtlich, sagen aber überraschend wenig aus über die tatsächlichen genetischen Verwandschaftsverhältnisse (Genotyp). Einige afrikanische Stämme sind beispielsweise genetisch näher an hellhäutige Europäer als an andere afrikanische Stämmen, auch wenn sie sich aufgrund biologischer Analogie vom Phänotyp stärker ähneln.
 
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Kaufmannsladen schrieb:
Bio ist schon etwas her bei mir, aber Phänotyp ist korrekt(er). ;)
Ajo, wie auch immer 😂
Wollte es halt neutral und vorurteilsfrei rüberbringen. Rassen gibbet halt bei uns nicht (auch wenn viele das wahrscheinlich anders empfinden) und die Nationalität ist ja noch schwerer. Sind halt auch bestimmt viele eingedeutscht.

Aber wir sollten uns halt trotzdem über jeden freuen, der was beiträgt, scheiß egal wie er aussieht oder wo er oder seine Vorfahren mal her kamen. Denn wie gesagt: die Industrienationen sterben sonst alle aus. Mir ist da keine bekannt, die die 2,1 Kinder pro Frau nur zum Halten der Population erreicht.

Das ganze war ja auch eigtl nur meine Antwort auf die Aussage, dass wir ein Problem mit Einwanderung hätten. Mmn geht es nicht ohne.

Länder wie Japan und Korea werden ihre aktuelle Politik eher früher als später bereuen. Korea kommt zb von um 6 Kinder/Frau nach WW2 um heute bei 0,72 Kinder/Frau zu stehen.
 
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Tici schrieb:
Wenn tritt den Job doch einfach nicht an bzw. bewirb dich nicht darauf?
Es geht nicht darum, dass ICH den Job als Ingenieur antrete, sondern die zahlreichen Ungelernten (die schwächsten Glieder der Gesellschaft).
Tici schrieb:
Dass die Arbeitsbedingungen bei Amazon und co. unter aller Sau sind weiss man nicht erst seit gestern. Würden die Leute aufhören sich dem scheiss zu geben, wäre Amazon gezwungen zu handeln. Durch den ganzen Blödsinn mit der Verdi und co treibt man eher Voran, dass Amazon Wege sucht a) das zu untergraben und b) zu substituieren.
Die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft können sich nicht so gut wehren wie die gut gebildete Schicht der Bevölkerung, von daher bin ich immer pro Gewerkschaften.
Tici schrieb:
Meine Aussage bezieht sich nicht auf ein zweites Diplom, sondern auf diejenigen die in einer besch*ssenen Situation sind und es trotzdem vorziehen, am Wochenende oder in ihrer Freizeit sich die Birne wegzuballern oder anderen unproduktiven Mist zu fabrizieren, statt an der eigenen Zukunft zu arbeiten.
Nicht jeder in solch einer Situation ist in der Lage, sich wie Baron Münchhausen am eigenen Schopfe aus dem Schlamm zu ziehen.
Aus eigener Erfahrung (5 Jahre Leiharbeits-Sklave, 1 Jahr Werksvertrags-Sklave) weiß ich, dass selbst Ingenieure als Job-Neulinge es extrem schwer haben gegenüber Festangestellten in der gleichen Firma. Seit 12 Jahren bin ich nun zum Glück in unbefristeter Festanstellung (mein "Entleiher" musste mich 2013 übernehmen oder rausschmeißen => eine Errungenschaft der IG Metall, die endlich aufgeräumt hat mit ewiger Leiharbeit in ein und demselben Betrieb (nach 2 Jahren muss man übernommen werden oder man fliegt).
 
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Weyoun schrieb:
Es geht nicht darum, dass ICH den Job als Ingenieur antrete, sondern die zahlreichen Ungelernten (die schwächsten Glieder der Gesellschaft).
Also von "schwächste Glieder der Gesellschaft" zu sprechen, weil jemand umbedingt einen Job bei FAANG, Tesla und co landen will und sich dafür ausbeuten lässt, halte ich für sehr dekadent.
Weyoun schrieb:
Die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft können sich nicht so gut wehren wie die gut gebildete Schicht der Bevölkerung, von daher bin ich immer pro Gewerkschaften.
wollen, nicht können. Wie gesagt, wenn einer dessen Arbeitskraft eben nur 1000€ wert ist weil das wirklich banale Tätigkeiten sind, warum soll man den auf Krampf 1700€ zahlen? Das führt am Ende selbst dazu dass du effektiv weniger Gehalt hast (da Zeugs teurer). Willst du 35€ für eine Pizza zahlen damit der Lieferando-Dude, Putzfrau, Koch und Kassierer in der Pizzeria ihre 20€ die Stunde verdienen?

Weyoun schrieb:
Nicht jeder in solch einer Situation ist in der Lage, sich wie Baron Münchhausen am eigenen Schopfe aus dem Schlamm zu ziehen.
Aus eigener Erfahrung (5 Jahre Leiharbeits-Sklave, 1 Jahr Werksvertrags-Sklave) weiß ich, dass selbst Ingenieure als Job-Neulinge es extrem schwer haben gegenüber Festangestellten in der gleichen Firma.
Aber auch du hast diesen ganzen Mist bewusst mitgemacht. Sich ausbeuten lassen und sich gleichzeitig beschweren, dass man ausgebeutet wird ist etwas zwiespältig, findest du nicht? Bei mir hat man es während meines (dualen)Studiums auch versucht, indem man mir irgendwelche ABMs oder anderen Scheiss hat machen lassen, für welchen selbst Azubis zu schade sein sollten. Mit dem unterschied, dass die Azubis das gemacht haben ohne zu hinterfragen, während ich eher angeeckt bin da ich gerne mal gefragt habe wo genau diese Tätigkeit meiner studentischen Ausbildung weiterbringt. Das hat man vielleicht 2-3 Monate versucht, dann war auch Schicht im Schacht. Kündigen ist in Deutschland als Auszubildender und auch dualer Student noch mal unmöglicher, als es schon als normaler Arbeitnehmer ist.

Weyoun schrieb:
Seit 12 Jahren bin ich nun zum Glück in unbefristeter Festanstellung (mein "Entleiher" musste mich 2013 übernehmen oder rausschmeißen => eine Errungenschaft der IG Metall, die endlich aufgeräumt hat mit ewiger Leiharbeit in ein und demselben Betrieb (nach 2 Jahren muss man übernommen werden oder man fliegt).
Das ist eines der Sache die ich nie verstehe. Wenn ein Mitarbeiter anscheinend so gut ist, dass man sich eine langfristige Mitarbeit vorstellen kann, warum nicht über eine Festanstellung nachdenken? Aber auch hier gibt es genügend Leute, die sich eben ausbeuten lassen. Zudem hat man nicht wirklich einen Riegel vorgeschoben. Ein Kollege von mir schafft beim Daimler in der Region Stuttgart, ders mal über Sindelfingen, mal über Böblingen und mal über Stuttgart selbst angestellt, seit 7 Jahren geht das Spielchen so.
 
Zuletzt bearbeitet:
Supie schrieb:
würdest du das auch sagen, wenn deine Jobmöglichkeiten alle durch KI und Roboter ersetzt werden?
Wenn die Roboter mal so fähig werden, dass sie mir meine Stelle klauen, würde mich das nur freuen – dann hätte ich mehr Freizeit. 😉

So etwas haben wir ja schon zigmal erlebt – mit allen möglichen Maschinen.

Haben die Kutscher auf einen Schlag all ihre Jobs verloren, als Autos nach und nach populärer wurden? Nein, natürlich nicht. Der Umstieg dauerte mehrere Jahre. Für den einen oder anderen aus dieser Berufsgruppe mag es damals schwierig gewesen sein, wenn er sich nicht anpassen konnte und als Chauffeur unqualifiziert war, aber insgesamt war der Wandel für die Gesellschaft eine gute Sache.
 
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Tici schrieb:
Das ist ein ambitioniertes und schönes Ziel, aber die Realität wird selbst diese Leute irgendwann einholen.
Und deshalb gibt es Menschen die SPD, Die Linke und Co. wählen. Soziale Gerechtigkeit tut niemanden weh.
 
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@Pontus Willst du wirklich darüber debattieren, wie sich Deutschland von 2021 bis 2025 entwickelt hat und welch gute Arbeit diese links-grün-gerichtete Regierung gleistet hat?
Ausserdem scheint die SPD in den letzten Monaten eher Gummihals-mässig unterwegs zu sein.
 
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@Pontus "ne, niemandem wird etwas weggenommen! Es ist genug für alle da, man muss es nur gerecht verteilen!" ad nauseam...

Ich bin gespannt auf den Tag, an dem den Sozen das Geld anderer Leute ausgeht. Und der ist wahrscheinlich näher, als wir uns das alle wünschen.
 
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Tici schrieb:
Wie gesagt, wenn einer dessen Arbeitskraft eben nur 1000€ wert ist weil das wirklich banale Tätigkeiten sind, warum soll man den auf Krampf 1700€ zahlen? Das führt am Ende selbst dazu dass du effektiv weniger Gehalt hast (da Zeugs teurer). Willst du 35€ für eine Pizza zahlen damit der Lieferando-Dude, Putzfrau, Koch und Kassierer in der Pizzeria ihre 20€ die Stunde verdienen?
Wer legt denn fest das diese Tätigkeit 1000€ Wert ist? Auch eine "banale" Tätigkeit ist Wertschöpfend. Bleiben wir doch einfach bei dem Beispiel mit Rewe. Fällt ein Mitarbeiter aus der ausschließlich die Regale auffüllt, die Regale leer bleiben, entgehen der Filiale Umsatz im fünfstelligem Bereich. Rechne das auf 20 Arbeitstage auf. Ende des Monats ist es ein sechsstelliger Betrag. Das die Kassierer nebenbei Auffüllen oder jemand anders einfach eingestellt wird dafür, lassen wir mal außen vor. Es geht einzig allein darum, dass diese "banale" Tätigkeit soviel Umsatz generiert, die den Wert seiner Entlohnung ins lächerliche zieht. Deine Pizza wird keine 35€ kosten, nur weil der Kurier 20€ die Stunde verdient. In der Wertschöpfungskette muss es nur gerechter zugehen ;)
(Mein Bruder ist Regionalleiter oder so bei Netto. Daher die Zahlen in dem Beispiel)
Tici schrieb:
@Pontus Willst du wirklich darüber debattieren, wie sich Deutschland von 2021 bis 2025 entwickelt hat und welch gute Arbeit diese links-grün-gerichtete Regierung gleistet hat?
Ausserdem scheint die SPD in den letzten Monaten eher Gummihals-mässig unterwegs zu sein.
Auf den Zug springe ich lieber nicht auf. Was du von der SPD und Co. hältst, geht mich nichts an. Mein Punkt ist: Gebe es keine Parteien oder Menschen den Sozialgerechtigkeit wichtiger ist als die Profitgier der Unternehmen, ist diese Welt noch nicht verloren.
 
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traurige neue Welt

die Reichen werden immer reicher und der Rest immer ärmer
 
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Pontus schrieb:
Wer legt denn fest das diese Tätigkeit 1000€ Wert ist?
Der Markt...

Pontus schrieb:
Fällt ein Mitarbeiter aus der ausschließlich die Regale auffüllt, die Regale leer bleiben, entgehen der Filiale Umsatz im fünfstelligem Bereich.
… und spätestens da wird der Markt sich genötigt fühlen, die Situation zu ändern und den Job monetär attraktiver zu machen.

Pontus schrieb:
Rechne das auf 20 Arbeitstage auf. Ende des Monats ist es ein sechsstelliger Betrag. Das die Kassierer nebenbei Auffüllen oder jemand anders einfach eingestellt wird dafür, lassen wir mal außen vor. Es geht einzig allein darum, dass diese "banale" Tätigkeit soviel Umsatz generiert, die den Wert seiner Entlohnung ins lächerliche zieht.
Ja, aber anscheinend gibt es genug Leute, die den Job eben für 1000€ machen, weil die wissen, dass die woanders weniger verdienen oder nichts finden werden. Banal war vielleicht das falsche Wort. Das soll keineswegs abwertend gemeint sein, aber eben es handelt sich hier um eine Arbeit die sich jeder ohne/mit wenig Aufwand aneignen kann. Da brauchst keine jahrelange Studien- oder Berufserfahrung.


Pontus schrieb:
Deine Pizza wird keine 35€ kosten, nur weil der Kurier 20€ die Stunde verdient. In der Wertschöpfungskette muss es nur gerechter zugehen ;)
(Mein Bruder ist Regionalleiter oder so bei Netto. Daher die Zahlen in dem Beispiel)
Wenn der Laden von seiner beispielsweise 40ct auf 1€ Marge 20ct auf die Tomaten an den Produzenten/Mitarbeiter abdrücken muss, glaubst du nicht allen ernstes dass der diese nicht an die endlichen weitergibt. Weil wir wissen ja alle, dass die meisten (Gross-)Unternehmen am Hungertuch nagen und Milliardengewinne nicht ausreichen. - Mit Nestle und Unilever an vorderster Front.

Pontus schrieb:
Auf den Zug springe ich lieber nicht auf. Was du von der SPD und Co. hältst, geht mich nichts an. Mein Punkt ist: Gebe es keine Parteien oder Menschen den Sozialgerechtigkeit wichtiger ist als die Profitgier der Unternehmen, ist diese Welt noch nicht verloren.
Das ist ja schön und gut dass es so was gibt, aber zu welchem Preis? Irgendwann reicht es auch mit „Wir müssen alles für die Schwachen tun“. Fakt ist, weil so viel für die Schwachen getan wird, werden andere Berufsgruppen stark vernachlässigt. Tatsächlich lohnt sich Deutschland zum gut Leben nur, wenn dir alles um dich herum egal ist. Und das erreichst du idr nur wenn du entweder reich bist und dein Vermögen irgendwie verwaltest (dazu zähle ich auch Erbe/Immobilien, da Miete schon einen grossen Teil der Ausgaben ausmacht), oder eben arm bist und keine/kaum Ansprüche hast.

„Jährlich verlassen rund 210.000 Menschen mit deutscher Staatsbürgerschaft im Alter von 20 bis 40 Jahren das Land, drei Viertel davon mit Hochschulabschluss – Tendenz steigend. Das zeigen Zahlen des Statistischen Bundesamts und des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB).“ Und ich verstehe es. Jemand der in der Schweiz heutzutage 4500 CHF Brutto verdient (was knapp über Mindestlohn einiger Kantone ist. Als Beispiel: Aldi zahlt Glaube um die 4700 x13), hat ein besseres Leben als jemand der in Deutschland 4500€ verdient, alleine dadurch dass nicht alles als Transferleistungen für die Armen bzw. (was ich bescheuerter finde) Steuergeschenke an die Reichen drauf geht.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Alphanerd schrieb:
Und Wohlstand ist dafür da, dass alle davon profitieren. Nicht nur Jeff, Elmo, Marc, Tim und Peter.
Unsinn. Das ist eine ledigliche Behauptung von dir. Wenn das Business deines Nachbarn wächst, hast du dadurch keine automatischen Ansprüche auf eine höhere Lebensqualität.
 
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Tici schrieb:
Das ist ja schön und gut dass es so was gibt, aber zu welchem Preis? Irgendwann reicht es auch mit „Wir müssen alles für die Schwachen tun“. Fakt ist, weil so viel für die Schwachen getan wird, werden andere Berufsgruppen stark vernachlässigt. Tatsächlich lohnt sich Deutschland zum gut Leben nur, wenn dir alles um dich herum egal ist. Und das erreichst du idr nur wenn du entweder reich bist und dein Vermögen irgendwie verwaltest (dazu zähle ich auch Erbe/Immobilien, da Miete schon einen grossen Teil der Ausgaben ausmacht), oder eben arm bist und keine/kaum Ansprüche hast.

Das ist doch einfach nur Unsinn. Was wird denn für die schwachen wirklich getan? Wenn du nur die Wahl hast zwischen einen Job, von dem man kaum leben kann und einem Bürgergeldsatz, bei dem man kaum mehr als dahin vegetieren kann, natürlich nimmst du den Job. Auch wenn er mies bezahlt ist.
Und jetzt komm mir bitte nicht mit, vom Bürgergeld geht es einem viel zu gut, denn das geht an der Lebensrealität der allermeisten vorbei.
Und wie soll man den, wenn man Familie hat, eine neue Ausbildung machen? Willst du das ernsthaft nebenher machen?

No Cars Go schrieb:
Unsinn. Das ist eine ledigliche Behauptung von dir. Wenn das Business deines Nachbarn wächst, hast du dadurch keine automatischen Ansprüche auf eine höhere Lebensqualität.
Was als vergleich aber nicht ganz taugt. Sobald meinen Nachbarn dann aber hingegen fast jedes Haus in meinem Dorf/Stadt gehört, muss diese Frage gesellschaftlich gestellt werden und auch ggf. gegengesteuert werden.
 
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No Cars Go schrieb:
Unsinn. Das ist eine ledigliche Behauptung von dir. Wenn das Business deines Nachbarn wächst, hast du dadurch keine automatischen Ansprüche auf eine höhere Lebensqualität.
Natürlich. Wenn der seine angemessenen Steuern ohne Schlupflöcher bezahlt wächst natürlich der Lebensstandard in der Stadt. Kommune, Land, Bund verdienen nämlich gar kein Geld, sondern verteilen es nur um. In Infrastruktur, Bildung, Kultur und so unwichtigen Kram.

Aber das schaffen ja noch nicht einmal Unternehmen wie Daimler. Also mit dem Steuern ohne alle möglichen Schlupflöcher zu zahlen.
 
wagga schrieb:
Die Arbeitslosigkeit wird die nächsten 10-15 Jahren explodieren. Von 6 % Arbeitslosigkeit rechne ich allein in Deutschland mit 15-25% oder sogar über 40%.
Liebe Grüße.
Natürlich... 40%. Warum nicht gleich 99%?

In den nächsten 10-15 Jahren wird hier gar nichts explodieren, außer mein Kragen, wenn ich so einen unreflektierten und von der Realität Lichtjahre entfernten Unsinn nochmal lesen muss.
 
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Corros1on schrieb:
Ich sehe das ehrlich gesagt etwas entspannter.
Automatisierung bedeutet nicht automatisch Massenarbeitslosigkeit, sondern in erster Linie eine Verschiebung von Tätigkeiten.

Roboter müssen entwickelt, programmiert, gewartet und überwacht werden, das schafft wiederum ganz neue Jobs und ganze Berufsfelder, die es vorher gar nicht gab. Das gleiche haben wir schon bei der ersten Automatisierungswelle in der Industrie oder auch in der Digitalisierung der letzten Jahrzehnte gesehen: Es wurden zwar alte Tätigkeiten ersetzt, aber dafür sind neue entstanden, oft besser bezahlt und mit anderen Qualifikationen.

Natürlich wird der Wandel nicht ohne Reibung ablaufen, und nicht jeder kann oder will sofort umschulen. Aber pauschal von 40 % Arbeitslosigkeit auszugehen, halte ich für deutlich übertrieben.
Die Arbeitswelt verändert sich aber sie verschwindet nicht.
ja nur werden Automatisierungsprozesse bzw. Maschinen angeschafft um langfristig Kosten zu senken bzw. die Produktivität zu erhöhen, wenn jetzt alleine die Wartung der Maschinen einen Kostenaufwand verursacht der dem Lohn der ersetzten Arbeiter entspricht war die ganze Aktion nicht so zielführend. In Realität wird ein Maschinenpark der 10 Arbeiter ersetzt, vlt. von 2 Technikern in Vollzeitanstellung gewartet somit ist die Netto-Bilanz der Arbeitsplätze immer noch kleiner.
 
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