News Roboter: Amazon will Arbeit von 600.000 Menschen automatisieren

burkm schrieb:
"Schlechte Bildung" ist aber überwiegend selbstverschuldet. In den meisten Fällen ist das zumindest auf eigene "Initiative" erfolgt und kein Fremdverschulden. Warum sollte man das befördern ?

Ein Kind aus sozial schwachen Verhältnissen hat keine Schuld an seiner Situation. Solche Kinder haben es wesentlich schwerer schulisch und beruflich aufzusteigen, als Kinder aus Akademikerhaushalten, oder in welchen die Eltern ihren Berufen nachgehen.

Kinder aus Einkommensstarken Familien werden geistig wesentlich mehr stimuliert.
Eltern aus sozial schwachen Verhältnissen können ihre Kinder wesentlich schlechter fördern, z.B. im Falle von Nachhilfe, Musikunterricht und vielen mehr. Die Förderung von individuellen Interessen spielt auch eine Rolle bei der Entwicklung.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: s0undjan, Pontus, floh668 und 5 andere
Tici schrieb:
„Jährlich verlassen rund 210.000 Menschen mit deutscher Staatsbürgerschaft im Alter von 20 bis 40 Jahren das Land, drei Viertel davon mit Hochschulabschluss – Tendenz steigend. Das zeigen Zahlen des Statistischen Bundesamts und des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB).“ Und ich verstehe es.
was du aber hier unterschlagen hast: es gibt auch Rückkehrer !

in den letzten 3 Jahrezehnten haben ca.
3,3Millionen Deutsche das Land verlassen, sind ausgewandert...

es sind aber auch
2,5 Millionen ausgewanderte Deutsche wieder zurückgekommen !

also Rückkehrer !
link

aktueller, 2023:
265.000 mit deutschem Pass ausgewandert
im gleichen Jahr 191.000 Auswanderer wieder nach Deutschland Zurückgekerht

Laut einer Umfrage würden 40% der noch nicht zurückgekehrten Deutschen die im Ausland leben gerne wieder nach Deutschland zurückkommen..

ich hab es bei einer exfreundin erlebt, die nach Kanada ging..
wurde da nicht glücklich, es hat bei ihr Jahre gedauert es sich dann einzugestehen und war gar nicht so unaufwändig nach über 1 Jahrzehnt wieder zurückzukommen..
Familie mittlerweile verstorben, Freunde sind weitergezogen, Soziales Umfeld...
kein Konto mehr in Österreich etc. etc.

also die Zahl der Deutschen die Auswandern kann man so alleine nicht stehen lassen,
ohne zu sehen, wieviele dann doch bemerken, dass es in Deutschland wohl doch nicht sooo schlecht ist - sonst würden sie ja nicht zurückkommen
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: s0undjan, iSteven, Restart001 und 2 andere
G!N schrieb:
Hat man damals auch gesagt als der Computer und noch früher als das PKW Einzug gehalten hat. Letztlich hat das auch gestimmt, Jobs waren weg aber stattdessen wurden andere Jobs geschaffen.
Der Hafenkran kostete Weltweit ca. 10 Mio. Arbeitsstellen und es ging trotzdem immer weiter...
Die Jobs sind ja nicht weg sondern nur woanders würde eine von mir verachtete Person jetzt sagen :hammer_alt:
 
Slayterix schrieb:
Der Hafenkran kostete Weltweit ca. 10 Mio. Arbeitsstellen und es ging trotzdem immer weiter...
Wie jeder weiß kann man auch immer von der Vergangenheit auf die Zukunft extrapolieren, vor allem bei ganz anderen Dingen /s


Slayterix schrieb:
Die Jobs sind ja nicht weg sondern nur woanders würde eine von mir verachtete Person jetzt sagen :hammer_alt:
Wenn Hass blind macht.
 
Slayterix schrieb:
Der Hafenkran kostete Weltweit ca. 10 Mio. Arbeitsstellen und es ging trotzdem immer weiter...
Die Jobs sind ja nicht weg sondern nur woanders würde eine von mir verachtete Person jetzt sagen :hammer_alt:
Die Containerisierung hat viele traditionelle Hafenarbeitsplätze überflüssig gemacht, aber nicht einfach 10 Mio. Jobs vernichtet - Arbeitsplätze wurden verschoben und in anderen Bereichen neu geschaffen wie in Terminalbetrieb, Kranbedienung, Wartung, Lagerlogistik, etc.

Die Geschichte der Containerisierung lehrt: Technik verschiebt Arbeit, sie beendet sie nicht simpel. Automatisierung und KI bieten dieselbe Chance auf höhere Produktivität und bessere Arbeitsbedingungen, vorausgesetzt, Politik und Unternehmen gestalten den Übergang aktiv und sozial ausgewogen. Der Fokus muss auf Qualifizierung, Verteilung der Produktivitätsgewinne und sicherer Einbindung von Menschen in automatisierte Systeme liegen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: [wj]
"Ein großer Teil des europäischen Geschäfts von Amazon wird über die Tochtergesellschaft Amazon EU S.à r.l. mit Sitz in Luxemburg abgewickelt, wodurch Erträge und Gewinne nicht vollständig in Deutschland bzw. mit deutschem Steuersatz ausgewiesen wurden."

In Luxemburg können dann diverse Steuerticks genutzt werden um Verluste hinzupinseln um dann gar keine Steuer zu zahlen. Auf dem Papier sund Lux Steuer höher als in DE, aber die Herren dort sind Meister ihrer Künste.

Auch müssen für entfallene Angestellte keine Einkommensteuer mehr bezahl werden, weil Maschienen ja keine Einkommen erhalten.

Somit wird dem Staat und der Gesellschaft das Geld entzogen den sie benötigt hätten um die neu entstehenden Arbeitslosenmassen, Grundeinkommen etc zu bezahlen.

Die AI und Robototechnik Revolution ist anders als alles was die Menschheit bisher erlebt hat. Sie wird sehr rasant ablaufen und alles was wir kennen verändern. Was gerade passiert ist der Anfang. Dass dabei "alte jobs durch neue ersetzt werden" ist leider ein Märchen das viele glauben wollen um sich zu beruhigen.

Die entfallenden einfachen Jobs werden leider kein Ersatz finden, weil die anderen Bereiche wohin sie flüchten könnten auch betroffen sein werden. Es entsteht ein Überangebot dass zur Hungers bzw Mindestlöhnen fühten wird. Ja die KI und die Maschienen werden mehr R&D und wartungs-elektromechaniker benötigen, aber das unglaublich viel weniger als die Jobs die sie ersetzten werfen. Und selbst in R&D sehe ich wie AI tools ganze Abteilungen egalisieren und einzelne hochgeskillte Entwickler mit AI tools deren arbeit in in Bruchteil der Zeit machen. Die Gehälter werden auch nun exponentiell umverteilt. Während die Juniors kaum mehr eine Stelle finden und in manchen IT Branchen oder Standorten teils für Hungerslöhne arbeiten, das 1% der top AI Developer Millionen verdienen und sich kaum von Jobangeboten retten kann. Ich sehe wie diese Schere in R&D Umfeld auseinandergeht und versuche da natürlich am Ball zu bleiben.

Die Gesellschaft muss sich wandeln. Sich darauf Vorbereiten, dass nur die hälfte der Befölkerung überhaupt beruflich tätig sein muss und kann. Und das System der anderen hälfte trotzdem ein geregeltes und versorgtes Leben ermöglichen muss. Grundeinkommen ist praktisch alternativlos. Steuerschlüpflöcher müssen geschlössen werden: Besteuerung am Erbringungsort, Transaktionssteuer, Steuerfluchtschurkenstaatsteuer (gruss an Panama und co), drakonische Steuerfluchtstrafen, Robotersteuer, etc. Egal wie, aber Steuerfluch muss gestoppt werden. Die noch arbeitenden Meschen/Roboter/Firmen müssen die andere hälfte wirtschaflich stützen um Stabilität der Gesellschaft zu sichern.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: cele und Supie
Dein Paniktext übersieht, dass Politik und Märkte reagieren können. Firmen können Steuern nicht endlos verschieben, Staaten passen Regeln an. Automatisierung schafft zwar Verlierer, aber auch Nachfrage nach Wartung, Integration, Logistik und neuen Services. Nur zu sagen „alles weg“ ist apokalyptisch und hilft niemandem. Kluge Politik liefert Weiterbildung, Übergangsleistungen und Anreize für faire Gewinnverteilung, statt nur Roboterstrafen zu fordern. Grundeinkommen ist eine Option, aber keine Patentlösung. Praktische Maßnahmen zählen wie massive Umschulung, gezielte Arbeitsförderung, multilaterale Steuerabkommen und Mitbestimmung, damit Produktivitätsgewinne nicht allein beim Kapital landen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: [wj]
Kraeuterbutter schrieb:
in den letzten 3 Jahrezehnten haben ca.
3,3Millionen Deutsche das Land verlassen, sind ausgewandert...

es sind aber auch
2,5 Millionen ausgewanderte Deutsche wieder zurückgekommen
In den letzten 3 Jahrzehnten war Deutschland auch nicht so ein Shithole wie es jetzt geworden ist. Ich habe selbst Verwandtschaft sowohl im Schwabenländle als auch in NRW, und während Stuttgart noch halbwegs akzeptabel ist, merkt man in NRW (nicht erst seit Mitte und Ende der 2010er Jahren) ein eindeutiger decline der Lebensqualität und Sicherheit. Und ja, vielleicht ist es tatsächlich vielleicht nicht krimineller oder schlechter als es 2000 war (da ich es kaum beurteilen kann), nur die gefühle Sicherheit und Lebensqualität der Menschen - aus welchen Gründen auch immer - wird immer schlechter bewertet.

Und bevor mich jemand in die rechte Ecke stecken will: Nein, das ist nicht erst seit 2015 so. Und nein, unsere Freunde aus dem Orient, Maghreb, Osteuropa und co. sind auch nicht die alleinigen Problemtreiber.

Und deine Statistik hinkt etwas. Rückkehrer ist ein vielsagender Begriff. Insbesondere wenn irgendwelche Leute in armen Ländern geboren werden, wo ja oftmals Ü40 Deutsche auswandern, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Kinder dann nach Deutschland oder in die EU gehen. Warum sollte ich als Deutscher irgendwo in Brasilien, Peru, Argentinien oder Thailand ums überleben kämpfen, wenn ich einfach in DE Bürgergeld beziehen kann?
 
Zuletzt bearbeitet:
Tici schrieb:
nur die gefühle Sicherheit und Lebensqualität der Menschen - aus welchen Gründen auch immer - wird immer schlechter bewertet.
Jo, ich weiß woher das kommt, mal ein kleiner Einblick wie Leute ihren Unterhalt erstreiten indem sie Ängste schüren:
Nur ein Beispiel unter vielen
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: cele, Miuwa und Alphanerd
@KitKat::new() Ja, mir musst du das nicht sagen, da ich nicht repräsentativ für 82m Deutsche bin. Der DAU (oder eher DAB in diesem Fall?) bezieht eben viel seiner Meinung vom Stammtisch, Instagram, TikTok und co, glauben dem Müll auch noch, da es für die plausibel klingt. - Anschliessend wird dann halt noch rechts/blau gewählt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: cele
Tici schrieb:
In den letzten 3 Jahrzehnten war Deutschland auch nicht so ein Shithole wie es jetzt geworden ist
Er hat doch neue zahlen genannt?
Kraeuterbutter schrieb:
aktueller, 2023:
265.000 mit deutschem Pass ausgewandert
im gleichen Jahr 191.000 Auswanderer wieder nach Deutschland Zurückgekerht
Das sind 74k und weit weg von deinen genannten 210k.

Zudem ist Deutschland kein shithole, komm ma klar, wie wir hier im Pott sagen.
Ergänzung ()

Tici schrieb:
Der DAU (oder eher DAB in diesem Fall?) bezieht eben viel seiner Meinung vom Stammtisch, Instagram, TikTok und co, glauben dem Müll auch noch, da es für die plausibel klingt. -
Du schlägst doch hier mit deinen Aussagen in die gleiche Kerbe?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Miuwa
Alphanerd schrieb:
Zudem ist Deutschland kein shithole, komm ma klar, wie wir hier im Pott sagen.
Als jemand dem es sowohl beruflich als auch Privat (leider) öfter in den Pott verschlägt, könnte ich mir fast keine schlechtere Region vorstellen zum leben als in und um Dortmund. Aber wenn du dort aufgewachsen bist und damit klarkommst, ist ja alles gut. Ich bleibe in diesem Fall bei meiner Meinung.

Alphanerd schrieb:
Du schlägst doch hier mit deinen Aussagen in die gleiche Kerbe?
Man muss differenzieren zwischen Probleme erkennen und benennen, statt zu pauschalisieren. Indem man alles partout relativiert ist es normal dass viele Bürgerinnen und Bürger das Gefühl erhalten, dass es schlimmer wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tici schrieb:
Man muss differenzieren zwischen Probleme erkennen und benennen, statt zu pauschalisieren.
Du bezeichnest Deutschland als Shithole und redest dann von differenzieren?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: s0undjan, Alphanerd und RedDragon83
Ich lese häufig, Deutschland hat zu wenig Arbeitskräfte und wir müssen dringend ständig neue ins Land holen.
Mütter müssen alle in den Job und Kinder deshalb immer in die Kita.

Bitte um sachkundige Antwort.
 
Alphanerd schrieb:
Wollte es halt neutral und vorurteilsfrei rüberbringen.
Rübergekommen ist jedenfalls, dass ihr es beide ungeschickt dabei wirkt, um ja nix falsches zu sagen - und dann doch auf dem letzten Meter "versemmelt":P Also ja, beim Phänotyp gehts um äußerliche Merkmale, soweit richtig, daran kannst du oft grob erkennen ob jemand ethnisch Deutscher ist (nicht Deutscher i.A.). Und das meintest du wohl, es sind bei solchen Jobs meistens Migranten beschäftigt.
Von den über 70 Fahrern, die bei uns arbeiten, kann genau einer eine deutsche Abstammung vorweisen.
Aber was sie tatsächlich alle gemein haben, ist: sie machen diese schlechtbezahlte Arbeit weil sie aus verschiedenen Gründen dauerhaft oder zeitweilig keine Aussicht auf eine Bessere haben.
Ethnisch Deutsche sowie Deutsche mit Migrationshintergrund, die mühelos Deutsch sprechen und/oder hier regulär zur Schule gegangen sind, findest du einfach nicht oder kaum noch in solchen Jobs.
Kaufmannsladen schrieb:
Einige afrikanische Stämme
Ethnien, verdammt. Davon gibt es gerade in Afrika eine ganze Ecke mehr als in Europa, Es gibt durchaus Ethnien, die sich in Stämme aufteilen, aber die meintest du höchstwahrscheinlich nicht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: [wj]
daivdon schrieb:
beim Phänotyp gehts um äußerliche Merkmale
Das sind nur Ablenkungsmanöver. Entscheidend sind die Prägung im frühen Kindesalter und die Kultur in einem Land.

"Widerspricht gängigen Argumenten
"Grund sind kulturelle Prägungen": Brisante Experten-Analyse zu Ausländerkriminalität""

"Der Psychiater Frank Urbaniok hat sich intensiv mit der Ausländer-Kriminalität beschäftigt. Die gängigen Erklärungsansätze hält er für Quatsch. Er weist stattdessen auf "kulturelle Prägungen" hin."

https://www.focus.de/politik/deutsc...aet_911b765d-c6eb-49d6-8359-dd3a29f534e1.html


Eine bestimmte "Blase" würde gerne den Begriff der Prägung aus unserer Sprache tilgen - verbieten.

Sogar Tiere - Hunde - betreffend. Was nicht in die Ideologie passt, wird verleugnet.

https://www.google.com/search?client=ubuntu-sn&channel=fs&q=hund+prägungsphase

"
Übersicht mit KI

Die Prägephase bei Hunden ist eine entscheidende Entwicklungsphase, die etwa zwischen der vierten und achten Lebenswoche stattfindet. Während dieser Zeit ist der Welpe besonders empfänglich für neue Eindrücke und Erfahrungen, die sein Verhalten ein Leben lang prägen. Wichtig ist, dass Welpen in dieser Phase positive soziale Kontakte und viele unterschiedliche Reize (Geräusche, Menschen, andere Tiere, Untergründe) kennenlernen. Eine verantwortungsvolle Aufzucht durch den Züchter ist für eine gute Prägung essenziell, da die Weichen für ein späteres, ausgeglichenes Verhalten gestellt werden. ..."

Unsere Urgroßmütter wussten das - Kinder betreffend - vor hundert Jahren noch sehr genau. Danach wollten und wollen verschiedene Regime den "neuen Menschen" erschaffen - züchten... Bis heute.

PS
"Der in der Schweiz als Hardliner bekannte Urbaniok und seine Forschung sind nicht unumstritten. Nach eigener Aussage hatte er Schwierigkeiten, für sein Buch einen Verlag in Deutschland zu finden. Letztendlich wurde es von einem kleinen Verlag in der Schweiz herausgegeben."
 
Tici schrieb:
Man muss aber auch fairerweise sagen, dass viele Leute heutzutage mit Diagnostiker oftmals um sich geworfen wird. Du bist etwas zu wild? ADHS. Du bist etwas introvertiert? Autismus/Depressionen. Du hast keine Lust jemanden anzurufen? Sozialphobie.
Das stimmt so nicht, zumindest nicht in Deutschland. Ich kenne Betroffene mit Autismus und ADHS, und sie mussten sehr lange kämpfen, bis sie überhaupt eine Diagnose bekommen konnten. Das ist ein steiniger Weg, den nur die Hartnäckigen schaffen. Der Grund dafür ist der chronische Mangel an Ärztinnen und Ärzten, die sich in diesem Bereich auskennen. Und vom Staat gibt es nach der Diagnose nur wenige Vorteile, wenn überhaupt.

Sei froh, dass du keine psychischen Probleme hast – das ist eine schwere Last, die nicht nur deine Leistungsfähigkeit als Arbeitnehmer mindert, sondern dein ganzes Leben ruinieren kann.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Alphanerd, RedDragon83 und Ranayna
Miuwa schrieb:
Du bezeichnest Deutschland als Shithole und redest dann von differenzieren?
Das war hyperbolisch gemeint, also zumindest dass ganz DE. Aber ja, es gibt tatsächlich Teile die ich so wortwörtlich bezeichnen würde. Aber gut, die hast du überall.
Scherz beiseite: Deutschland ist schon okay, zumindest wird dort der EU-Gedanke gelebt wie sonst kaum irgendwo. - mit all seinen Vor- und Nachteilen.

[wj] schrieb:
Das stimmt so nicht, zumindest nicht in Deutschland. Ich kenne Betroffene mit Autismus und ADHS, und sie mussten sehr lange kämpfen, bis sie überhaupt eine Diagnose bekommen konnten. Das ist ein steiniger Weg, den nur die Hartnäckigen schaffen. Der Grund dafür ist der chronische Mangel an Ärztinnen und Ärzten, die sich in diesem Bereich auskennen. Und vom Staat gibt es nach der Diagnose nur wenige Vorteile, wenn überhaupt.

Sei froh, dass du keine psychischen Probleme hast – das ist eine schwere Last, die nicht nur deine Leistungsfähigkeit als Arbeitnehmer mindert, sondern dein ganzes Leben ruinieren kann.
Bei Autismus kann ich mir vorstellen, dass es sehr schwer ist (zumal keine homogene Diagnose ist), aber bei ADHS kenne ich von meinem Studium mehrere, die sich das diagnostiziert haben für Medikinet und co.
 
Tici schrieb:
In den letzten 3 Jahrzehnten war Deutschland auch nicht so ein Shithole wie es jetzt geworden ist.
Und das Deutschland ein SHITHOLE ist, das machst du woran fest? An den Artikeln auf Online-News-Medien? Wenn ich solche Leute lese komme ich immer mit Mathematik: Ich zeige dir ein Jahr lang, rund um die Uhr, ohne das du schlafen musst, alle 5 Minunten ein Video von einem bösen kriminellen der etwas gemacht hat. Alle 5 Minuten. Du wirst denken: "OMG. Was ein SHITHOOOOUUULLLEE. Das ist ja VIEL SCHLIMMER ALS WO ANDERS". Dann sage ich dir aber das du grade mal 100.000 Fälle von Kriminalität gesehen hast. Das sind nur 50% von den durchschnittlichen GEWALTVERBRECHEN in Deutschland pro Jahr. Also nicht mal das GRUNDRAUSCHEN.

Ammis denken auch immer "OMG London total die Messer-Gewalttäter-Hochburg".

1. In UK wird nur das TRAGEN eines Messers schon in die Statistik mit aufgenommen. Das macht den Großteil der Fälle aus.
2. Selbst wenn man so tut als ob jeder Fall von Kriminalität mit Messern eine GEWALTTAT wäre (was wie gesagt nicht der Fall ist), dann wären es auf Einwohner umgerechnet immer noch 50% weniger als in den USA.

Schaut man jetzt auf Morde mit Schusswaffen sind es 5,6 Pro 100.000 Einwohner in den USA, 0,04 pro 100.000 in UK und 0,07 pro 100.000 Einwohner in Deutschland.

Trotzdem ist UK und Deutschland und Europa ja "TOTAL LOST". Wie oft lese ich Schwachsinn wie "UK has fallen" oder "EUROPE has fallen". Wenn wir "FALLEN" sind, was ist dann die USA? So weit runter gehts ja gar nicht.

Wir sind kein Shithole. Bei weitem nicht. Das sagen nur Leute die keine Ahnung von anderen Ländern haben die keine Diktaturen sind. Da mag dann die Kriminalität niedriger sein, aber nur weil die Regierung selbst kriminell ist und wenn man die mit aufnähme, würde das ganze schon wieder anders aussehen
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: s0undjan, Alphanerd, RedDragon83 und 3 andere
[wj] schrieb:
Sei froh, dass du keine psychischen Probleme hast – das ist eine schwere Last, die nicht nur deine Leistungsfähigkeit als Arbeitnehmer mindert, sondern dein ganzes Leben ruinieren kann.
Wer keine Probleme hat, der ist nicht normal. Z.B. Migräne mit Aura:
Übersicht mit KI

Migräne mit Aura ist eine neurologische Erkrankung, bei der typischerweise vor den starken Kopfschmerzen neurologische Symptome wie Sehstörungen, Taubheitsgefühle oder Sprachstörungen auftreten. Die Aura dauert meist 10 bis 60 Minuten und wird von etwa 15 bis 25 % der Migränepatienten erlebt. Mögliche Symptome sind flackernde Lichter, Zickzacklinien, Kribbeln in Armen oder Gesicht und Sprachschwierigkeiten.

Nach Jahrzehnten hatte ich endlich einen Termin bekommen bei einer Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie. Ich schilderte ihr kurz meine Probleme seit frühester Kindheit und dass es mich aktuell besonders belastet, nun bei miesem Novemberwetter keine Kraft zu haben, zum Kraftsport zu gehen.

Sie verschrieb mir (ohne Vorwarnung) Citalopram:
https://www.google.com/search?client=ubuntu-sn&channel=fs&q=citalopram

Übersicht mit KI

Citalopram kann den Blutdruck erhöhen, obwohl dies eine seltene Nebenwirkung ist.

Übersicht mit KI

Ein Blutdruck von
170/110170 / 110
mmHg ist eine starke Erhöhung (Hypertonie) und sollte ärztlich abgeklärt werden, besonders wenn Symptome wie Angst, Brustschmerzen, Schwindel oder Atemnot auftreten. Wenn zusätzliche Symptome wie Brustschmerzen, Atemnot oder Benommenheit hinzukommen, sollte sofort der Notruf 112 gewählt werden. Psychische Faktoren wie Angst können den Blutdruck stark erhöhen und müssen gegebenenfalls behandelt werden.

Wie soll ich mit so einem Blutdruck Krafttraining machen?!!!

Verdammt! Ich hatte eine Stinkwut - und war endgültig kuriert. :-)


asperger informatiker ;-)

https://www.google.com/search?client=ubuntu-sn&channel=fs&q=asperger+informatiker

Ich bin insofern Asperger, als es mir völlig egal ist, ob ich mit meinem Gequatsche anderen Leuten auf den Sack gehe. Da müssen sie eben durch. Mir gefällt auch nicht jeder. "Was stört mich fremdes Leid."
 
Zurück
Oben