News Roboter: Amazon will Arbeit von 600.000 Menschen automatisieren

estros schrieb:
Die Zeit und das Geld, was uns der Fortschritt spart, können wir in unsere Freizeit investieren.
Das ist es ja: Dein Chef spart Geld, wenn er dich nicht bezahlen muss. Dann hast du nur Zeit aber kein Geld, das du in deine Freizeit investieren kann.

Die Frage ist, wie man das so hinbekommt, dass jeder trotzdem noch genug Geld hat. Bisherige Spitzenreiter dafür sind:
  • Arbeitslose zu anderen (Arten von) Jobs hinführen
  • Löhne für die verbleibende Arbeiterschaft erhöhen, damit sie die Arbeitslosen im Haushalt mitfinanzieren können
  • Preise von Produkten deutlich verringern
Wenn du dazu auch eine gute Idee einbringen kannst, immer her damit.
Ergänzung ()

iSight2TheBlind schrieb:
In dem System ist ein Zurück zu einem einzelnen Ernährer oder einer Ernährerin der Familie, während der Partner das Haus hütet, völlig utopisch.
Ist es wirklich so unvorstellbar? Wie ich schon schrieb, vor 100 Jahren war das der Standard. Das zeigt, dass ein derartiges System möglich ist und auch funktioniert.

iSight2TheBlind schrieb:
Der beim heutigen Preisniveau nötige Lohn ist in den arbeitgeberfreundlichen USA niemals durchzusetzen.
Der Hyperkapitalismus in den USA kann nicht ewig so weitergehen. Das werden die auch noch irgendwann realisieren. Momentan sind die aber alle noch zu sehr vom Amercian Dream indoktriniert.
 
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AssassinWarlord schrieb:
Was ich mich immer frage - ein einzelner Roboter Kostet doch schon alleine sicherlich wieder 1 Mio Euro, dazu noch die Wartungsverträge...ich kann mir nicht vorstellen, dass es günstiger ist, als ein Menschlicher Mitarbeiter...
Ein Roboter wird nicht krank und streikt nicht und ist in der 8. Stunde Arbeit auch noch fitt oder er könnte sogar rund um die Uhr arbeiten. Die Roboter sind meist serienreif und mit günstigen Verträgen muss man nur ab und an Wartungen durchführen, zumal ich denke dass das Regalauffindungs- und Verpackungsgeschäft immer ähnlich bleiben wird.

Jeder der online bestellt und per Geizhals immer das Billigste sucht, obwohl er die Kohle auch für einen lokalen meist leicht teureren Ladenkauf im Verbund mit menschlichen Verkäufer hätte, muss sich an die eigene Nase fassen.
Offen gesagt bin ich selbst da auch dabei, da es im Ladengeschäft nicht immer alles gibt und Ungeduld heutzutage das größte Übel ist. Seit Corona sieht es als Filmfan eher düster aus, wenn man exotischere Titel sucht.
 
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Moritz Velten schrieb:
Da magst du sicherlich Recht haben, aber jeder Roboter kann oder wird einen Arbeitsplatz kosten, das darf man nicht vergessen.
Solang dies sozialverträglich inkl. Umschulung geschieht, ist das machbar. Der Bildungsgrad wird so oder so steigen.
Durch mehr Zeit und Geld, das die Menschen haben, entstehen sofort mehr Jobs in eben jenen Unterhaltsbereichen. Und deren Jobs finanzieren wir. Eine Welt, in der es keine Arbeitsplätze trotz wirtschaftlicher Freiheit gibt, existiert nicht. Sie kann gar nicht existieren. Es findet sich immer was, was man anbieten kann. Das ist Irrglauben von ewiggestrigen Sozialisten, die Angst vor der Zukunft machen wollen.
Schaut positiver in die Zukunft.:)
 
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LGTT1 schrieb:
Roboter stehen aber 24 Stunden zur Verfügung
mag ja sein ..... die anschaffung kostet extrem das muss erstmal ertwirtschaftet werden .... verscheliß ist auch enorm da muss järlich oder mehr viel gewartet werden bei beweglichen teilen und wenn das ding schrott ist katching freut sich der robot hersteller wieder 500000 tacken .....
und hey der mensch schaft auch 24/7 eben drei schicht betrieb ..... ob nun einer 24h arbeitet was naturlich nicht geht oder 3 menschen 24 .....

geldspaaren ja aber ob das am ende der goldene schuss ist wird schwirig
 
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Krik schrieb:
Vielleicht kommt aber auch eine Art Hyperkonsum, in dem, angetrieben von automatisierter Produktion und Versand, alles so günstig wird, dass wir dann halt das 5. Auto in die Garage stellen können und nichts mehr reparieren lassen - neu kaufen ist deutlich günstiger. Auch das ist denkbar.
Du sagst eine Überflussgesellschaft voraus , Das Ende des Kapitalismus ,schön und gut ,brauchen wir auch nicht mehr wenn die Roboter alles für uns machen..soone Art Marxismus . Allerdings fehlen uns dann auch die Innovationen, die Erfinder u.s.w. Wozu meinen Kopf anstrengen ist doch alles im Überfluss da ?
 
Boulettendieb schrieb:
Im letzten Satz hast ja noch die Kurve zurück in die Realität geschafft.
In Familien mit geringem Einkommen, müssen schon jetzt beide Vollzeit arbeiten und es reicht stellenweise kaum für die Butter aufs Brot.
Wie soll das einer plötzlich das vierfachen verdienen, wenn der Chef im Centbeträge im Stundenlohn feilscht?

@Cr4y
Daher schrieb ich ja von Konsum und Arbeitssklaven.
Es wird ein extremer Druck entstehen, der sich entweder gewaltsam entläd, oder gewaltsam im Zaum gehalten werden muss.
Die Konzerne wissen schon jetzt was richtig und falsch ist, es juckt sie nur nicht, weil sie über der Moral stehen.
Genauso sehe ich das auch.
Wenn man bedenkt wie das Leben früher war ( Mittelalter) wer nichts hatte ist halt verhungert.
Wir leben halt noch in sehr guten Zeiten. Ich denke der Peak war 90er 2000er, so wenig Sorgen wie zu der Zeit hatten die Leute glaube noch nie in der Menschheitsgeschichte.
Mit Erfindung des Smartphones ging es dann wieder steil bergab.

Ich tippe das alles wird in Gewalt enden. Einem Aufstand.
Und auch die angeblichen Top CB Verdiener hier von denen man schonmal liest werden mit bei den Verlierern sein. Sie wollen es nur nicht wahr haben.
CP 2077 ist ein sehr gutes Beispiel wie es mal enden könnte.

Einen Ausweg sehe ich noch.
Zumindest für Europa aufgrund der ehr Sozialen Einstellung. Zur Not weg von Hochtechnologie und zu einem Lebensraum wo man nicht als Sklave Leben muss.
Das könnte die letzte Bastion auf Erden sein wo man noch „vernünftig“ sein da sein Fristen könnte.


@Topic
Aber irgendwie auch ironisch das einer der Top 5 Konzerne das alles jetzt so langsam in die Richtung lenkt….
Automation und endloses Leid für die Menschen die durchs Raster fallen.
 
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estros schrieb:
Solang dies sozialverträglich inkl. Umschulung geschieht, ist das machbar. Der Bildungsgrad wird so oder so steigen.
Durch mehr Zeit und Geld, das die Menschen haben, entstehen sofort mehr Jobs in eben jenen Unterhaltsbereichen. Und deren Jobs finanzieren wir. Eine Welt, in der es keine Arbeitsplätze trotz wirtschaftlicher Freiheit gibt, existiert nicht. Sie kann gar nicht existieren. Es findet sich immer was, was man anbieten kann. Das ist Irrglauben von ewiggestrigen Sozialisten, die Angst vor der Zukunft machen wollen.
Schaut positiver in die Zukunft.:)

Das mache ich ja schon, aber man darf auch nicht die andere Seite vergessen.

Ein Roboter zahlt keine Steuern, oder?

Dann entgehen dem Staat einige Einnahmen.
 
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Die Kommentare hier sind zum Teil echt schlimm die Technik entwickelt sich weiter... und das ist gut so.
Genauso könnte man schreiben Millionen Arbeiter in der Landwirtschaft werden nicht mehr gebraucht da Traktoren eingesetzt werden
 
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wagga schrieb:
Die Arbeitslosigkeit wird die nächsten 10-15 Jahren explodieren. Von 6 % Arbeitslosigkeit rechne ich allein in Deutschland mit 15-25% oder sogar über 40%.
Liebe Grüße.
Wir werden vieles neu denken müssen in den nächsten 10 Jahren.
 
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Die Bevölkerung schrumpft bis zum Ende des Jahrhunderts massiv. In den meisten Ländern bereits ab den 2050er. Daher ist es zu begrüßen wenn zuallererst stumpfsinnige, körperlich anstrengende und gefährliche Jobs durch Roboter ersetzt werden.

Wie es in 30-40 Jahren aussehen wird, wenn 60-90% der Jobs durch Roboter und KI ersetzt werden können, kann ich mir auch noch nicht vorstellen. Es wird wohl zu einer 3 Klassen Gesellschaft kommen.
 
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Wieviele der Kritiker haben schonmal eine moderne Fertigung oder ein modernes Lager von innen gesehen? Da läuft so viel automatisiert ab und trotzdem arbeiten da noch Menschen. Man hat eher das gegenteilige Problem, es mangelt immer mehr an Personen, die dreischichtig (oder gar rollende Woche) für wenig Geld gute Arbeit abliefern wollen/können.

Also ich bin in der Richtung tätig (Maschinenbau/Automatisierung), halbautomatisierte Arbeitsplätze sind ein gutes Geschäft.

Und es gibt so manche Automatisierungslinie, die richtig kacke läuft und viele Stillstandszeiten hat. Und man sollte auch nicht die Arbeitserleichterungen vergessen, viele weggefallene Arbeitsplätze waren oft furchtbar stupide eintönig dumm. Wer sowas machen will, immer her damit ...

... und Roboter braucht man dafür nicht, die sind da viel zu teuer. Das läuft über verschiedene Drei-Achs-Systeme, Rollenförderanlagen, Kameraauswertung, etc mit viel Pneumatik + Elektrik SPS-gesteuert (SPS = Speicherprogrammierbare Steuerung).

Sowas gibt es nicht von der Stange, sowas wird für jedes Layout individuell nach groben Richtlinien geplant. Selbst ein "Muster" würde man für jeden Standort abwandeln.

Dinge, die man vorher nicht oder weniger brauchte, braucht man stattdessen mehr. Schutzeinhausungen, Nio-Speicher (für schlecht/falsch/nicht gepackte Pakete), Rückführungen, ... und selbst Einpacker gäbe es noch. Es gibt immer wieder Artikel, die eben Störungen verursachen, die werden weiterhin händisch gepackt. Und die falschen/schlecht gepackten Pakete muss ja auch noch einer behandeln. Außer man will halt jedes "schlechte" Paket automatisiert in den Müll werfen (schlecht geklebt, Artikel zuviel oder zuwenig, ...).
 
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AssassinWarlord schrieb:
Was ich mich immer frage ..... als ein Menschlicher Mitarbeiter...

Es bleibt aber nicht bei einen Mitarbeiter. Für 3 Schichten um den Tag auszulasten brauchst du 3 Mitarbeiter, die Sozialleistungen, Urlaub und dergleichen wollen und krank werden können. Ein Roboter kann 24/7 durcharbeiten und benötigt dann nur noch eine Aufsicht für mehrere Maschinen.
 
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Pontus schrieb:
Wenn die Ware automatisiert produziert, verkauft, versendet und geliefert wird, dann sind die Roboter auch soweit, dass sie die Jobs in der Alten- und Krankenpflege übernehmen können ( +1 Menschliche Person die Entscheidungen trifft).
Sorry, aber betrete mal ein Altenheim und du wirst sehen dass du hier absoluten Quark vermutest.

Die Tätigkeiten in der Pflege sind so individuell und komplex, dass diese nur von Menschen ausgeführt werden können. Ist keine Raketenwissenschaft, aber gute Pflege braucht Handlungsspielraum. Das zu automatisieren würde die Alterserwartung um mindestens 15 Jahre senken, wäre Menschenunwürdig und/oder ist ab einem bestimmten Level an Einschränkungen einfach komplett unmöglich.

Einen 95 Jährigen Demenzkranken im Rollstuhl wird keine Ki und kein Roboter jemals so gerecht behandeln können dass dieser nicht nach 2 Wochen verendet. Das ist ein ganz anderes Level als Warenlogistik.
 
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scryed schrieb:
geldspaaren ja aber ob das am ende der goldene schuss ist wird schwirig
Roboter sind deutlich günstiger. Das wird der goldene Schuss. Im Prinzip ist das Industrialisierung 2.0 oder welche Versionsnummer wir auch immer gerade haben.

Wir gehen von maschinenunterstützter Produktion in vollautomatisierte Produktion über. Bei ersterer sind die Leute vom Feld in die Fabrik gewandert, was aber nicht schlimm war, da der Agrarbereich massive Produktionssteigerungen erfuhr.
Und jetzt wandern die Leute aus der Fabrik raus... irgendwo hin. Das müsste man sich mal genauer anschauen. Auf der Straße landen die aber nicht alle.

derkerl schrieb:
Du sagst eine Überflussgesellschaft voraus
Nein, das sage ich nicht. Ich sage, dass das eine Möglichkeit ist. Und das müsste auch nicht unbedingt ein Marxismus oder ähnlich sein, weil irgendwer ja immer noch arbeiten muss. Vielleicht werden künstlerische Berufe zukünftig wichtiger als manuelle Arbeit. Schon heute ist der Medienkonsum um ein Vielfaches höher als früher, was auch neue Berufe (z. B. Influenzer, VTuber, etc.) hervorgebracht hat.
Es ist viel denkbar.

Aber was am Ende genau passieren wird? Keine Ahnung. Ich gehe im Augenblick von einer Art Hyperkapitalismus aus, der zeitweilig existieren und schließlich zusammenbrechen wird. Was danach kommt? Who knows?
 
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Ich vermute ich werde den Tag noch erleben, wo weite Teile der Arbeiterschaft durch Roboter ersetzt werden und die CEOs Lüftsprünge machen, bis sie zwei Dinge bemerken:

a) KI hat nun auch sie ersetzt. Awww.

b) Wenn weite Teile der Bevölkerung kein Einkommen mehr erwirtschaften, dann werden massenweise günstig Produkte durch Roboter erzeugt, die niemand kaufen kann. 5min später bricht die Wirtschaft zusammen.

Freu mich! :)
 
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Selber schuld, würde ich sagen. Roboter fangen nicht wegen jeden Müll an zu streiken.
Ja, die Bedingungen sind vielleicht nicht immer optimal bei Amazon, aber es zwingt auch niemand denen den Job dort anzunehmen. Zumindest in Europa/Deutschland nicht.
Und der (Profilierungs-)Müll, den die Verdi mindestens 1x Jahr fabriziert, dient lediglich der eigenen Profilierung.
 
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Eigentlich schön...immer weniger Menschen werden benötigt, um Arbeit zu verrichten...doch was geschieht mit all jenen, die keine anderen Fähigkeiten besitzen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen...und damit auch keine Mittel haben, um Waren und Dienstleistungen zu konsumieren?

Beißt sich die Ratte da nicht in den eigenen Schwanz?

Weniger Arbeit...weniger Einkommen für viele

Weniger Einkommen...weniger Konsum

Weniger Konsum...weniger Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen

Weniger Nachfrage...noch weniger Arbeitsplätze
 
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