Router hinter Fritzbox - aber Fritzbox dann nicht mehr erreichbar

Sn00py

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Hallo, jetzt bei der Umstellung auf den FTTH Zugang experimentiere ich grade zwecks eines besseren WLANs mit Folgendem:
Ich möchte die Fritzbox vom Provider als Modem und als Telefonanlage nutzen. Und dahinter ein TP-Link Omada System haben. Also praktisch einen ER605 Router, Switch und 2 WLAN APs. Grundsätzlich ja möglich.
Router am WAN Port verbunden mit einem LAN Port der Fritzbox funktioniert auch.

Aber wenn sich nun alle Clients im Omada-Kreis bewegen, dann ist die Fritzbox aus dem Netz nicht mehr erreichbar. Weil sich die Fritzbox und der Omada Router nicht im selben IP-Bereich befinden können. Wie macht man das, wenn man mal an die Fritzbox dran muss (ohne sich direkt an die Fritzbox zu stecken bzw. 2 verschiedene WLANs zu haben)?
Man könnte die Fritzbox auch zum reinen Modem degradieren aber dann funktioniert der Teil mit der Telefonanlage auch nicht mehr, oder?
 
Du könntest im ER605 die Firewall deaktivieren und in der Fritzbox entsprechend statische Routen konfigurieren. Damit könnten Clients aus dem Subnet der Fritzbox auf das interne Netz zugreifen und umgekehrt.

Persönlich würde ich wohl aber eher den ER605 direkt an den ONT hängen. Wenn du die Fritzbox als Telefonanlage nutzen willst kannst dieser dann einfach eine IP aus dem LAN bereich verpassen und hinter den ER605 hängen.

Vorausgesetzt du hast einen ONT und keine Fritzbox Fiber?
 
Wenn der TP-Link Router das macht, was er soll, also routen, kommst du weiterhin auf die FB. Aber wahrscheinlich nur über die IP (192.168.178.1).

Für clients aus dem TP-Link Netz gibt es keinen Unterschied ob das Ziel im FB-Netz oder im Internet steht.
 
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Bei manchen Glasfaseranbietern gibt es eine Providerbox, wo das Glasfasermodem drin verbaut ist. Das macht ein Bekannter mit seiner Fritzbox Fiber auch so und hat dahinter Ubiquiti.

Ich kann aber Nilson zustimmen. Ich habe u.A. ein Gl-Inet-Router als hintergelagertes Netz fürs Homeoffice mit 192.168.88.x. Der WAN davon geht in einen LAN der Fritzbox vom Internetanschluss, wo 192.168.200.x ist.
Vom Homeoffice-Netz 88 kann ich voll ins 200 zugreifen.
Umgekehrt nicht, da der 88 eben Router ist.
Für die einfache Richtung müssen auch keine Routen gelegt werden.

Warum machst Du für 2 AP nicht alles aus dem Hause AVM? Oder brauchst Du weitere Funktionen?
 
Sn00py schrieb:
Wozu brauchst Du den? Ich frage, weil Du Omada auch ohne ein Omada Gateway nutzen kannst.
Sn00py schrieb:
Hast Du aktuell noch DSL und bereitest Dich auf Fiber vor? Ich frage, weil man DSL-Modems günstig bekommt … wenn Du schon Fiber hast, nimmst Du einen ONT.
Sn00py schrieb:
FRITZ!Box in den Modus IP-Client umstellen, hinter den ER605 und dann als Telefonanlage nutzen.
Sn00py schrieb:
wenn man mal an die Fritzbox dran muss
Warum musst Du an die FRITZ!Box ran? Ich frage, weil wenn DSL und Telefonie einmal laufen, muss man da nicht mehr ran. Ist die FRITZ!Box dermaßen schlecht erreichbar?
Sn00py schrieb:
Man könnte die Fritzbox auch zum reinen Modem degradieren aber dann funktioniert der Teil mit der Telefonanlage auch nicht mehr, oder?
Welchen Internet-Anbieter nutzt Du? FRITZ!Box kann bestenfalls PPPoE-Passthrough.
 
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