Router mit WLAN und internem Proxyserver

h00bi

Fleet Admiral
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Hallo zusammen,

gibt es einen DSL Router, welcher den Clients einen Proxy zur Verfügung stellt?
Es muss mind. 802.11n WLAN haben, Modem sollte integriert sein, muss aber nicht.

Google spuckt zu router und Proxy tausende Themen aus, die Leute wollen aber alle einen public proxy direkt auf Routerebene verwenden. Das möchte ich NICHT, ich will dass der Router selbst einen Proxy für die Netzwerkclients bereitstellt.
 
Die Frage ist: WARUM? :)

Ansonsten kenn ich nur PCs als Router&Proxy umfunktioniert, oder professionelle Lösungen von intra2net.de

lg
fire
 
Kauf dir einen Router+Modem auf den OpenWrt läuft und setz dir nen Squid auf. Falls du mehr Cache brauchst knallst nen USB Stick dran.

lg
 
Vielen Dank für die Vorschläge. Ich suche aber eigentlich was fertiges.
Wenn ich eh basteln muss nehme ich nen IPCop. Der hat dann auch gleich alles drin, was der Mensch sich wünschen kann und ich kenne mich schon damit aus.

firexs schrieb:
Die Frage ist: WARUM? :)

Weil Proxies toll sind :)
Bestimmter Internet Traffic aus bestimmten Teilen eines Netzes muss umgeroutet werden. Daher bekommen die Geräte/Applikationen einfach einen Proxy verpasst.
 
Die FritzBox ist bestimmt sparsamer und kompakter. Für IPCop brauchst ja wieder ein PC + WLAN-Adapter.

Du kannst auch eine FB mit original FW lassen und nur das TinyProxy(oder Ziproxy) Paket auf den internen Speicher kopieren.
Dann Telnet aktivieren und eine debug.cfg anlegen die den Proxy konfiguriert und startet.
 
Hallo,

einen filternenden HTTP-Proxy auf einem OpenWrt-bestückten Router zu installieren ist an sich kein Problem.
Beachte aber, dass die meisten Router sehr, sehr wenig RAM (oft nur zweistellige MByte) haben. Das ist für o.g. Proxy eher ungünstig.
Und USB-Sticks oder sonstige Flash-Laufwerke als RAM-Erweiterung zu gebrauchen scheint mir weder gut für den Speicher noch die Geschwindigkeit.

Ich weiß ja nicht, was für eine schnelle Internetverbindung Du hast, aber die meisten handelsüblichen Breitbandanbindungen sind langsamer als 802.11g WLAN. Schnelleres WLAN bringt da nur was für den LAN-internen Netzwerkverkehr, was wiederum den HTTP-Proxy wahrscheinlich nicht betrifft.

Eine günstige Möglichkeit wäre, den Proxy auf einen Raspberry Pi auszulagern. Der hat mit seinen 512 MB genug Speicher, dass er große Filterlisten und auch die zu filternden Seiten locker im Hauptspeicher halten kann. Mit seiner geringen Leistungsaufnahme eignet er sich auch prima für den 24/7-Betrieb.
 
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