Router und Intranet in anderen Netzwerkbereich

Klemm deine Fritzbox einfach hinter die Vodafone Station. Dann hast du vorübergehend eine teilweise nachteilige Routerkaskade. Die Fritzbox stellst du um auf "Internet über LAN1" statt DSL und hängst LAN1 der Fritzbox an die Vodafone Station.

Je nach Bundesland (?) bzw. Netzgebiet und Tarif (?) kannst du nach einiger Zeit oder sofort die Vodafone Station als Modem in den Bridge Mode schalten. Dann hast du auch keine Routerkaskade mehr sondern nur noch die Fritzbox als Router.

Eine Kabelfritzbox ist hier primär unnötig teuer wenn passende Hardware schon da ist bzw. gestellt wird.
 
Hat schon jemand vorgeschlagen ne Routerkaskade zu bauen?
Hat schon jemand erwähnt, dass man die Vodafone Station als Modem betreiben kann (...dadurch aber auch der WLAN AP abgeschaltet wird)?
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ging bisher keiner auf die bridge Mode unterschiede je nach Bundesland und Tarif ein.
Bisher wurde nur unpräzise geraten, weil wichtige Infos fehlen.

Wenn er bisher mit seinem Heimnetz zufrieden war, dann ist ihm der WLAN ap in der Vodafone Station vermutlich völlig egal oder eher nicht so wichtig.
 
Wenn du dir das Leben selber schwer machen willst und dein intranet ums verrecken auf 10.x.x.x betreiben willst… schliess die neue Box direkt ans Kabelinternet und den jetzigen Router an den wan-Anschluss. Konfigurieren ( wan-lan) kannst das als intranet Betreiber sowieso.

Ich freue mich schon auf die nächste Fragen:
Wieso komme ich nicht ins Internet
Und
Warum erreiche ich von aussen keinen intranetserver mehr 😁
 
bender_ schrieb:
Leider sind da manchmal so Lösungsvorschläge wie deiner dabei,
bender_ schrieb:
Volker Vollpfosten
Ein Sympathieträger...

Von "wegzuschmeißen" habe ich kein Wort geschrieben - wie wäre die Möglichkeit mit dem Provider Kontakt aufzunehmen und um Austausch gegen ein anderes Kabelmodem zu bitten?! Auch das ist möglich zu verstehen, wenn ich von "rauswerfen" schreibe.

Ich wollte jedenfalls keine 2 Geräte für ein kleines Heimnetzwerk (Intranet ist ja auch falsch) wenn 1 Gerät ohne Routingkaskaden bis jetzt die gleichen Funktionen bieten konnte. Privat hätte ich dazu keine Lust. Abgesehen davon, dass gar nicht jeder das Know-How dafür hätte...
 
just_f schrieb:
Ich wollte jedenfalls keine 2 Geräte für ein kleines Heimnetzwerk (Intranet ist ja auch falsch) wenn 1 Gerät ohne Routingkaskaden bis jetzt die gleichen Funktionen bieten konnte.
Das ist ja nur dann nötig, wenn der TE stur darauf beharrt sein Subnetz im "Intranet" nicht ändern zu wollen. Geld oder Kaskade oder Arbeit. Welches Schweindl hättens denn gern?
Du warst der einzige hier, der unbedingt auf eins draufhauen musste. Alle anderen haben nüchtern die Möglichkeiten dargestellt, die sich dem TE ergeben. Abgesehen vielleicht von der lächerlichen Diskussion über den Begriff "Intranet", obwohl jeder hier genau weiß, was der TE damit ausdrücken wollte.
 
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Crys schrieb:
Mein gesamtes Netzwerk hat den Bereich "10.0.0.X" und wird durch den DHCP eines piHole verwaltet. Alles eingespielt und läuft so schon seit Jahren. Die Geräte haben feste IP Adressen, dann weiß ich gleich, wo, was zu finden ist ... sehr praktisch.
Meinst du damit tatsächlich an den Geräten statisch konfigurierte IP-Adressen oder im DHCP-Server statisch reservierte IP-Adressen?

Wenn die Geräte tatsächlich statisch konfiguriert sind, müssen sie in der Tat alle von Hand in ein für die Vodafone-Station taugliches Subnetz verfrachtet werden (zB VS: 192.168.0.1 --> Geräte 192.168.0.x), wenn man nicht auf eine Routerkaskade, o.ä. setzen oder den gesamten Internettraffic über den PI (der das "übersetzen" aka NATten könnte) leiten möchte.

Sind die Geräte jedoch auf DHCP eingestellt und die vermeintlich statischen IP-Adressen kommen nur aus den Reservierungen im DHCP-Server, ist die Umstellung relativ schnell erledigt. Man müsste nur die IP vom PI anpassen und in den DHCP-Reservierungen die ersten drei Segmente der IP-Adressen anpassen. Anschließend alle Geräte einmal neustarten und fertig.



Eine kleine Randnotiz: Statische IP-Adressen, egal ob nun direkt im Gerät oder via DHCP, sind im übrigen nur für Servergeräte im weitesten Sinne wirklich sinnvoll. Das sind beispielsweise Drucker, NAS, Switches, Access Points und dergleichen, quasi die Infrastruktur. Für normale Endgeräte wie PCs, Laptops, Smartphones, Tablets, den smarten Kühlschrank, etc. ist die IP-Adresse jedoch weitestgehend egal, weil man nicht auf sie zugreift, sondern von ihnen zugreift. Und selbst wenn: Dafür gibt es Namen. Wozu sich merken, dass der "WohnzimmerPC" die IP 192.168.0.58 hat - oder war es .57? Ach ne, die .56 war's - , wenn man einfach "WohnzimmerPC" eingeben kann, selbst wenn dieser heute die 192.168.0.187 vom DHCP bekommen hat.
Namensauflösung ist das Stichwort.
 
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Danke euch allen!
Es gab länger kein (direktes) Feedback (bis auf die Likes), da mich die Intranet-Diskussion genervt hat🙄

Ich habe mich nach mehrere hin und her Probieren für eine AVM Fritzbox 6660 entschieden.
  • meine 38 lokalen Geräte werden per piHole DHCP verwaltet. Leider sind hin und wieder Reverenzen nicht mehr DNS (Namen), sondern per IPv4 vergeben, weil hin und wieder die DNS Auflösung (wieso auch immer) nicht geklappt hat. Und die Nummer der Geräte kenne ich einfach auswendig, nicht die Namen. Deshalb bleibt es einfach bei der aktuellen IP Nummerierung.
  • Wenn ich die "Vodafone Station" als WAN verwende, kann ich natürlich nicht das WLAN dieses Routers verwenden. Es braucht trotzdem Strom.
  • Wenn ich nur die "Vodafone Station" kann ich die vielen Vorzügen des Fritz.OS und deren Apps nicht verwenden.
  • Das Mesh mit meinen AVM Repeatern geht nicht (so leicht)
  • Und ausschlaggebend für mich war: die "Vodafone Station" hat immer mal wieder Aussetzer, wo es kein Internet gibt.
 
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