Rufnummer für Home-Office

kachiri

Fleet Admiral
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Hallo zusammen,

seit der Pandemie bin ich regelmäßig im Home-Office. Das wird auch in Zukunft mindestens 2-3 Tage die Woche so bleiben. Aktuell wird mein Telefon im Büro auf meine private Mobilnummer umgeleitet, wenn ich im HO bin.
Das find ich schon recht ungünstig. Auch, weil ich halt nicht erkennen kann, ob ich gerade privat einen Anruf bekomme oder geschäftlich.

Meine Vorstellung:
Eine zusätzliche mobile Rufnummer die ich als Zweitkarte mit meinem iPhone 13 Pro nutze. Idealerweise als eSIM. Normale SIM geht theoretisch auch, dann muss ich meinen Hauptvertrag auf eSIM umstellen.

Jetzt habe ich zwei Ansätze:
  • irgendwo eine Prepaid-Karte auftreiben.
  • SIPGate

Dritte Option wäre, einer meiner privaten Festnetzrufnummern nutzen und günstig ein DECT-Telefon kaufen... Aber Mobil erreichbar zu sein, wäre im HO dann doch recht praktisch.

Vielleicht hat hier der ein oder andere in den letzten zwei Jahren ähnliche Gedanken gehabt und konnte Erfahrungen sammeln. Bin für jeden Tipp dankbar. Wichtig ist mir vor allem, dass Anrufe an mein Bürotelefon halt nicht mehr auf die private Rufnummer umgeleitet werden. Andersherum habe ich weniger ein Problem damit. Anrufen mit #31# ist ja kein Ding.

Danke für den Input
 
Mal den AG gefragt ob der nicht ein Diensthandy inkl. Vertrag stellt? Dann kann man nach Feierhabend auch einfach das Diensthandy ausschalten. So läuft das zumindest bei uns.
 
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Was nutzt ihr denn für eine Telefonanlage? Bietet diese kein Webinterface oder Desktop-Client an? Wir nutzen zB 3cx und können von überall drauf zugreifen.
 
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Das ist doch keine Frage für ein Internetforum, sondern für den Arbeitgeber. Ist schließlich dessen Aufgabe sich zu überlegen wie dessen Arbeitnehmer mobil erreichbar sein sollen. Für gewöhnlich geschieht das dann per Diensthandy oder MS Teams / ähnliche Clients.

Meine eigenen Endgeräte würde ich dafür definitiv nicht verwenden.
 
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Ich verstehe die Aufregung nicht so ganz.
Völlig unabhängig davon, dass in Unternehmen eben nicht jede/r ein Geschäftshandy bekommt, sieht man es doch sehr deutlich, ob der Anruf privat ist oder nicht.
Ist die Nummer in Deiner Adressliste - privat
Ist sie nicht drin - geschäftlich

Ich sehe da ein deutlich größeres Problem.
Wenn ein Kunde mal Deine Handynummer rausbekommt (manche fragen ja explizit danach oder fragen auch Kollegen), hat man verloren.
 
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Also wir haben XPhone benutzt/nutzen es noch. Das geht allerdings nur am PC und eben nicht Mobil.
Vorteil davon wäre, dass du keine 2 Nummer brauchst.
 
Offiziell für Firmentelefonie ausgewiesen:
-> https://landing.satellite.me/?utm_source=website_main_menu

satellite_für_Unternehmen.png


kachiri schrieb:
Dritte Option wäre, einer meiner privaten Festnetzrufnummern nutzen und günstig ein DECT-Telefon kaufen...
Auch dafür gibt es Apps. Linphone, darin einfach eine VoIP-Konfig für eine Deiner Festnetznummern setzen.
https://apps.apple.com/de/app/linphone/id360065638
 
Ja, ich bin bei euch. Grundsätzlich müsste der AG natürlich sämtliche Ausstattung stellen. In der Realität sieht das letztlich häufig anders aus und ich sehe jetzt auch nicht zwingend das Problem, mein privates Smartphone zu nutzen.
Webinterface oder Desktop-Client gibt es zumindest aktuell nicht. Diensthandy wird es kurzfristig auch nicht geben. In Zukunft könnte das sicher anders aussehen. Mein AG hat halt erst mit der Pandemie gecheckt, dass man seinen Mitarbeitern Home-Office anbieten kann, ohne dass die Arbeitsleistung absackt ;)
Bei über 20.000 Mitarbeitern ist das aber eben keine Umstellung von heute auf morgen.

Ich habe eine zeit lang einer meiner privaten Festnetznummer auf dem MacBook via Telephone-App genutzt. War für mich aber auch nicht so handlich, zumal das mit dem WLAN am MacBook immer mal wieder so 'ne Sache war...

hamju63 schrieb:
Ist die Nummer in Deiner Adressliste - privat
Ist sie nicht drin - geschäftlich
Eben nicht zwingend. Ist sie nicht drin, kann es alles sein.

hamju63 schrieb:
Ich sehe da ein deutlich größeres Problem.
Wenn ein Kunde mal Deine Handynummer rausbekommt (manche fragen ja explizit danach oder fragen auch Kollegen), hat man verloren.
Genau das ist mein größeres Problem. Nein, es ist bisher nicht passiert. Aber ich will es halt ausschließen, dass es überhaupt passieren kann: Deshalb die strikte Trennung. Das aber möglichst ohne Kostenaufwand, weil... ja. Der AG ist verantwortlich und ich will hier jetzt kein Geld ausgeben. Selbst wenn es nur paar Euro im Monat wären.

satellite.me sieht interessant aus. Sogar mit 100 Freiminuten, die mir wahrscheinlich locker reichen für die wenigen Telefonate.
Nochmal: Ich selbst telefoniere recht wenig im HO nach Außen. Mein Telefon im Büro klingelt aber eben doch hin und wieder. Heißt der Kunde oder interne Anrufe landen erstmal an meinem Bürotelefon und werden eben dann weitergeleitet.

tollertyp schrieb:
Sollte die Unterscheidung nicht eher sein, auf welche Nummer angerufen wird?
Deswegen der Gedanke einer zusätzlichen Nummer.
 
kachiri schrieb:
Grundsätzlich müsste der AG natürlich sämtliche Ausstattung stellen.
Aber auch nur dann wenn es sich wirklich um Home Office handelt. Deklariert der Arbeitgeber es hingegen als mobiles Arbeiten, was er ja mittlerweile nach Ende der HO-Pflicht wiede kann, dann bleibt die Ausstattung wieder beim Arbeitnehmer hängen.

Und ob man nun 20.000 oder 200 Mitarbeiter umstellt bleibt sich eigentlich konzeptionell gleich. Pandemie haben wir jetzt auch schon über zwei Jahre, irgendwann darf man als Arbeitnehmer dann auch mal in die Puschen kommen. Wir hatten innerhalb von zwei Wochen ein Konzept für anderthalb Tausend Mitarbeiter einsatzfertig stehen, und bei uns gab es vor der Pandemie leider auch kein Home Office. Ist ja auch alles kein Hexenwerk, und gerade in den letzten zwei Jahren haben sich da einige übliche Praktiken gebildet, wie man so etwas umsetzen kann.
Das ist an dem Punkt dann einfach nur Arbeitsverweigerung eurer Geschäftsführung oder IT, oder aber absichtliches Verschleppen weil man die Leute eigentlich gar nicht im HO haben will.
 
Versteh ich das richtig: Du möchtest dir privat/selbstständig eine Rufnummer anschaffen die du für Dienstzwecke nutzen wirst und auch so nach außen kommunizierst?
So komplett an der Kommunikationsinfrastruktur, Richtlinien & Policies eines 20.000-Mann-Unternehmens vorbei?
 
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Gnah schrieb:
Ist schließlich dessen Aufgabe sich zu überlegen wie dessen Arbeitnehmer mobil erreichbar sein sollen.

Wenn ich auf Grund eines ungünstigen Termins meinen AG um HO bitte, dann ist die antwort "Dann guck wie Du erreichbar bist, oder halt kein HO". Bzw bei uns wird das auch nicht als HomeOffice deklariert sondern als Mobiles Arbeiten.
 
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kachiri schrieb:
Bei über 20.000 Mitarbeitern ist das aber eben keine Umstellung von heute auf morgen.

20.000 Mitarbeiter und keine Softphones?
2 Jahre nach Pandemiestart?
WOW!
 
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Gnah schrieb:
Aber auch nur dann wenn es sich wirklich um Home Office handelt. Deklariert der Arbeitgeber es hingegen als mobiles Arbeiten, was er ja mittlerweile nach Ende der HO-Pflicht wiede kann, dann bleibt die Ausstattung wieder beim Arbeitnehmer hängen.
Dürfte hier auch die Krux sein.
Sei es drum. Diensthandy wird es nicht geben.

t-6 schrieb:
Versteh ich das richtig: Du möchtest dir privat/selbstständig eine Rufnummer anschaffen die du für Dienstzwecke nutzen wirst und auch so nach außen kommunizierst?
Nein. Eigentlich will ich nur eine Rufnummer, die nicht meine privat in der Freizeit genutzte, Rufnummer ist, die ich als Weiterleitungsziel für mein Diensttelefon im Büro nutzen kann. Aktuell ist dort seit zwei Jahren meine private Mobilfunknummer hinterlegt.
Das möchte ich halt ändern. Es geht mir erst einmal nur darum, dass meine privat genutzte Rufnummer nicht mehr im dienstlichen Zusammenhang auftaucht.

Anders ausgedrückt:
t-6 schrieb:
So komplett an der Kommunikationsinfrastruktur, Richtlinien & Policies eines 20.000-Mann-Unternehmens vorbei?
Das ist dann ehrlich gesagt nicht mein Problem, wenn das Unternehmen mir eben nicht die notwendige Anbindung liefert.

P.S.: Unternehmen ist jetzt auch nicht das richtige Wort. Kommunale Verwaltung. Da mahlen die Mühlen langsamer. Das möchte ich hier auch gar nicht ausdiskutieren. Ich habe darauf keinen Einfluss. Ich habe allerdings etwas davon, "mobil zu arbeiten" und bin daher durchaus bereit, privates Gerät zu nutzen.
 
Ich kann dir für das https://www.satellite.me ans Herz legen. Unsere Telefonanlage zeigt nämlich die Weiterleitungsrufnummer an, und ich möchte nicht jedem im Betrieb meine private Handynummer durchgeben. Und bei einem Anruf via Satellite weiss ich, es kommt aus dem Büro.
 
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Geht es einzig und allein um die Erreichbarkeit? Sprich, du willst nur angerufen werden, aber selbst niemanden anrufen?

Gäbe da zB von o2 eine kostenlose SIM:
https://www.o2-freikarte.de/prepaid-tarife/flextarife/myprepaid-9ct/

Die finanziert sich dadurch, dass Anrufe und SMS, die du führst, Geld kosten.

Edit:
Lese gerade, man muss wohl alle sechs Monate Guthaben einzahlen, nen symbolischen Euro oÄ.
Sprich, es ist etwas nervig.
 
tollertyp schrieb:
Sollte die Unterscheidung nicht eher sein, auf welche Nummer angerufen wird?

Siehst Du doch auf dem Handy gar nicht, wenn Dein Firmentelefon auf Dein Handy umleitet.
Und idealerweise hat man viele der Kundennummern ansatzweise im Kopf.
Da weiß man dann etwa schon, wer es ist.
 
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