@ Klüngels-22
Sorry, aber da argumentierst Du leider etwas am Thema vorbei!
Wenn es nicht um Gaming geht, sondern um normalen Workload, dann müssen wir zwei Szenarien unterscheiden:
1. Welche Energie wird von der CPU verbraucht, um Aufgabe xy abzuarbeiten.
2. Welche Leistungsaufnahme hat eine CPU, wenn sie dauerhaft alle Kerne belastet.
Beide Szenarien sind wichtig, wenn man Faktoren wie Netzteil und Kühlung der CPU sowie Belüftung des Gehäuses betrachtet.
Zu Punkt 1 gibt es bei
TechPowerUp einen schönen Test. Unter "Energy Usage / Multi-Threaded" sieht man sehr schön, dass der Ryzen 5 3600 und 3600X ggü. dem Ryzen 7 2700X klar die Nase vorn haben, wenn sie die gleiche Aufgabe erfüllen müssen.
Auch zu Punkt 2 sieht man im selben Test unter "Power-Consumption", dass der 2700X das Nachsehen hat. Lediglich Idle hat er die Nase vorn, was aber an der verwendeten Plattform liegt (siehe dazu auch
Test bei CB, Zitat: "
Der Mehrverbrauch ist allerdings der Platine zuzuschreiben, wie der Vergleich eines Ryzen 5 3600 auf altem X470-Mainboard (MSI X470 Gaming M7 AC) zeigt: Exakt 46 Watt sind es dann im Leerlauf und damit so viel wie die bisherigen CPUs auf den alten Mainboards.")
Auf identischen Boards ist der Zen2 also nochmals sparsamer und bei CB ist der Unterschied sogar wesentlich höher als bei TechPowerUp! (siehe Vollast)
Ja, einen 2700(X) kann man noch optimieren, den 3600(X) aber ebenfalls! Begrenzt man ihm den ggü. Zen1 deutlich aggressiveren Turbo, wird er nochmals sparsamer und somit sehr leicht zu kühlen!
