News S300 & V300: Toshibas Video-Festplatten bringen Farbe ins Spiel

MichaG

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#1
Western Digital ordnet schon lange den verschiedenen HDD-Serien je nach Einsatzbereich eine Farbe zu. Auf den gleichen Zug springt nun Toshiba auf. Ab sofort gibt es zum Produktnamen auch eine Farbe. Die Umstellung erfolgt im Zuge der Einführung neuer Serien für Videoüberwachung (S300) und Videostreaming (V300).

Zur News: S300 & V300: Toshibas Video-Festplatten bringen Farbe ins Spiel
 

Pandora

Rear Admiral
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#2
Hat WD ein Patent auf die Zuordnung der einzelnen Farben oder warum hält sich Toshiba nicht an das Muster von WD.
Das macht es für den Konsumenten dich nur komplizierter.
 
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#5
Wenn heute 1. April wäre hätte ich das für einen gelungenen Seitenhieb auf WD gehalten.

Braucht es wirklich so viele Varianten? Bzw. reichen die denn? Streaming so pauschal? Da muss doch mehr Abgrenzung möglich sein? Asiatische Kung-Fu Filme von der selben HDD wie romantische Frauenfilme? Was ist mit Zeichentrickfilmen?
 

biente

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#6
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#7
Damit ist Toshiba bei mir jetzt auch unten durch, wer so ein Farbenmarketing betreibt. Farbpalette statt ordentliche Festplattenangaben und damit nicht besser als die anderen Hersteller. Der Kunde wird zur völligen Unmündigkeit erzogen nach Farben zu kaufen, anstatt nach Leistung gegen Geld. Hersteller und Händler pfeifen auf Spezifikationstransparenz und dann wundert man sich, wenn der Bildunsgstand auf das Niveau von Farben sinkt.

Dabei schweigt sich Toshiba seit der Werksübernahme von Hitachi bei seinen Datenblättern großzüger aus und dabei könnten sie durch gute Produkte WD und Seagate den Rang am Markt ablaufen. Das stinkt alles irgendwo nach verschwiegenden Absprachen, unerwünschten Dritthersteller, damit sich die zwei Platzhirsche den Markt teilen.

Wenn ich noch überlege, dass ich weiterhin Maxtor Daimondmax Festplatten mit 1per10e15 Lesefehlerrate in Verwendung habe, Leistungsdrosselung bei Hitze, Vibrationssensor wie auch automatische Defektsektorkorrektur eingebaut und Seagate als Marktführer mit der Übernahme seinen Fischbeifang als Filetfleisch verkauft, dann fühlt man sich als Kunde für sein Geld echt für dumm verkauft.

Dann habe ich jahrelang bis zu sechs Festplatten mit vibrierenden DVD Brenner im CS601 mit zwei Käfiglüftern betrieben und Vibrationen waren bei 7200 Umdrehungen keine Ausfallerscheinung. Heute scheint eine ohne als Fallout@Proᵛᵉᵈ klassifizierte Festplatte nicht zu zweit in einem Käfig betreibbar zu sein. Wenn die Hersteller weniger geistig flaches Marketing betreiben würden, könnten sie auch wieder ordentliche Festplatten anbieten.
 
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#8
Wieso nicht noch extra spezielle Platten für Bilder, MP3s oder mkvs? Ich denke, dass es langsam mal reicht ...
 
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#9
@ romeon
Die Hersteller wollen weiteres Wachstum und mehr Geld machen, nur geht das nicht mit drei Serien. Da diese Unternehmen auch anreizende Finanzprodukte als Aktienunternehmen verkaufen und man den Investoren gefallen muss, muss es wie im Finanzmarkt mit den Produkten bis zum völligen Verkaufsstumpfsinn gehandhabt werden. Der Festplatten kaufende Kunde zahlt dann die Zeche.

Ich finde es trotzdem nicht verkehrt, wenn WD zum Beispiel seine WD Ae Serie mit teildefekten Plattern und variabler Größe für Archivprodukte verkauft, statt produzierte Ware in den Müll zu werfen, weil es auch die Umwelt schont, aber dann sollte man es auch offen kommunizieren. Man könnet die Platten sogar als reine Laborprodukte aus der Platterforschung betrachten, weil WD mit der maixmal erreichbaren Kapazität experimentiert. Das wird jeder Hersteller machen und wenn die Qualität sogar für den Einsatz reicht, dann reichen auch die mickrigen 69TB Jahresdurchsatz.

Ich werfe auch nicht ganze Lebensmittel mit einer Fehlstelle weg, wenn ein mögliches Abschneiden oder Abschöpfen den gesunden Verzehr erlaubt.
 
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#10
Wieso nicht noch extra spezielle Platten für Bilder, MP3s oder mkvs?...
...und nicht zu vergessen > für Rentner, Schüler, Arbeitslose und Workaholics > DIE kann man dann noch mit speziellen Farben locken > dunkelgrau für Hacker, seichtes lavendel für aktive Rentner, neonfarben für Kids und natürlich ein dumpfes grün (Hoffnung) für Arbeitslose :D

Ja ja die Marketing Strategie ;) > achtet auf meine Worte > der nächste Knaller werden Platten für ethnische Gruppen sein *kopfkratz*
Ergänzung ()

Ich werfe auch nicht ganze Lebensmittel mit einer Fehlstelle weg, wenn ein mögliches Abschneiden oder Abschöpfen den gesunden Verzehr erlaubt.
Sorry aber bei der Aussage muß ich an den Spruch:"Mindestens haltbar bis und NICHT tötlich ab!" denken
 
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#13
Über das Farbenmarketing kann man sich ja streiten, dass aber z. B. ein NAS oder Server eher eine 24/7 und RAID ausgelegte Platte braucht kann ja keiner bestreiten.
Dort sind die Prioritäten und Parameter anders, das hat schon seinen Sinn, warum man da keine Desktop-Platten verwenden sollte.
Ob man nun für Videostreaming, o. ä. jeweils andere Serien braucht, darüber kann man sich streiten, ich tippe mal, das normale Desktopplatten eher auf Sparsamkeit ausgelegt sind, wo hingegen die Gaming/Performance Serie eher auf Zugriffszeiten und Datendurchsatz entwickelt wurde.
 

LokiDKS

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#14
Im Grunde braucht man nur 3 verschiedene Serien.
1. Enterprise um die Firmen zu melken
2. Performance für Leistung ab 7200 U/min
3. Langsame Platten 5400 U/min für weniger Stromverbrauch wo keine schnelle Leistung gebraucht wird.

Die ganzen Extrabezeichnungen für NAS, 24/7 usw. ist doch nur Marketing.
Bei meiner HGST steht auch NAS im Namen und wird mit 24/7 beworben aber mal Ehrlich, die werkelt schön in meinem Desktop, denn für das NAS ist die viel zu gut von der Leistung her :D
 
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#15
NAS im Desktop ist ja auch was anderes als Deskop im NAS.
Die Green-Serie hatte eine hohe Ausfallrate im NAS.
Da gabs auch bestimmte Parameter, die für RAID-Systeme optimiert wurden, frag mich aber jetzt nicht welche.
Deswegen ist eine Desktopplatte für RAID-Systeme ungeeignet.

Ich glaube sogar, das es ein Timeout für Sektorenfehler war, damit das RAID im Fehlerfall nicht hängt oder kaputt geht.
 

Rhönschaf

Cadet 4th Year
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#16
Welche Konsumenten, ohne Ahnung, kaufen denn noch direkt Festplatten?
ICH ICH ICH :D
Wenn ich alle Jubeljahre mal eine Platte kaufe wäre es schon Schick wenn die Hersteller einheitliche Bezeichnungen/Farben hätten.
So ist es halt wie vor 1000 Jahren das man sich doch die Datenblätter her nehmen muss.
Schade, Chance zur Kundenfreundlichkeit vertan
 

Tigerfox

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#17
Was ihr in der Meldung vergessen habt: Es gibt neue L200-Platten in 2.5" für Laptops, v.a. eine 1TB in 7mm und 2TB in 9.5mm, beide mit 128MB Cache.

V.a. 2TB unterhalb von 12.5/15mm und damit geeignet für Laptops, SATA-Receiver und kompakte externe Gehäuse gab es seit dem Ende von Samsung und der M9T Anfang 2014 nicht mehr, 1TB in 7mm ist nicht so selten.

Allerdings ist bei 128MB Cache statt 8, 16 oder 32MB die Vermutung von SMR immer groß. Rein rechnerisch wäre das nicht nötig, diverse Hersteller haben schon zwei Platter in 7mm und drei in 9.5mm untergebracht, 2x500GB für 1TB gibt es in Formt der HGST Z5K1000 und WD Blue 1TB WD10SPCX schon seit Jahren, aber 2TB in 9.5mm (3x667GB) gab es nur bei der M9T. Toshiba hat aber defintiv ein 3TB-HDD mit 4x750GB, da sollte 3x667GB ein Leichtes sein. 128MB Cache stinkt leider nach SMR.
 

Holt

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#18
Dabei schweigt sich Toshiba seit der Werksübernahme von Hitachi bei seinen Datenblättern großzüger aus und dabei könnten sie durch gute Produkte WD und Seagate den Rang am Markt ablaufen. Das stinkt alles irgendwo nach verschwiegenden Absprachen, unerwünschten Dritthersteller, damit sich die zwei Platzhirsche den Markt teilen.
WD ist was die öffentlich zugängliche Dokumentation seiner HDDs angeht, wirklich Mist und HGST folgt ihnen seit der Übernahme auf diesem Weg, aber Seagate veröffentlich immer noch sehr ausführliche Product Manuals, von daher ist dieses Argument einfach nur Unsinn.
Wenn ich noch überlege, dass ich weiterhin Maxtor Daimondmax Festplatten mit 1per10e15 Lesefehlerrate
Eine 10TB HDD mit einer UBER von 1:10^14 ist nicht zeitgemäß, da sollten sich die anderen ein Beispiel an Seagate nehmen.

Im Grunde braucht man nur 3 verschiedene Serien.
1. Enterprise um die Firmen zu melken
So ein Unsinn, die Enterprise Nearline HDDs sind die mit den höchsten Spezifikationen, die kosten aber eben auch am meisten weil sie nicht auf Kosten optimiert gebaut werden.
Die ganzen Extrabezeichnungen für NAS, 24/7 usw. ist doch nur Marketing.
Ist es eben nicht, auch wenn der Mist immer wieder mal behauptet wird. Die unterschiedlichen Baureihen sind an unterschiedlichen Stellen kostenoptmiert, es wird als da gespart, wo es für die vorgesehen Verwendung vertratbar ist und dazu kommen dann unterschiedliche Optimierungen, so sind Enterprise Nearline HDDs eben auf Performance statt eine geringe Lautstärke hin optimiert, während Consumer eher auf ein wenig Leistung verzichten um leisere HDDs zu haben. Das die Materialen und Fertigungstoleranzen unterschiedlich sind, sieht man auch an den Workload Ratings und der Zulassung für Dauerbetrieb.
Bei meiner HGST steht auch NAS im Namen und wird mit 24/7 beworben aber mal Ehrlich, die werkelt schön in meinem Desktop, denn für das NAS ist die viel zu gut von der Leistung her :D
Zu schade fürs NAS? Die typischen Eigenschaften von NAS Platten sind mehr Workload Rating, Zulassung für den Dauerbetrieb (einfache Desktopplatten sind nur für 2400 Power-On-Hours im Jahr zugelassen) und eben Technologien gegen die Vibrationen die die anderen Platten im Gehäuse erzeugen, während einfache Desktopmodelle nur für den Einsatz als einzige HDD im Gehäuse gedacht sind. Desktop ist für die Hersteller die Bürokiste die bei einem Benutzer auf dessen Schreibtisch steht und von ihm morgens ein- und abends ausgeschaltet wird. Rechner die sich mehrere Leute teilen, wie den im Pfördnerhäuschen oder an der Kasse, sind Workstations.
NAS im Desktop ist ja auch was anderes als Deskop im NAS.
Eben, NAS Platten im Desktop zu verbauen, ist kein Thema, umgekehrt aber nicht empfehlenswert, sofern eben mehr als eine HDD verbaut ist oder mehr als 2400 Power-On-Hours pro Jahr zusammenkommen.
Weil sie eben dafür nicht gemacht und zu sehr kostenoptimiert ist. Die Unterschiede sind eben nicht nur Marketing und eben primär bei der Perfermance, sondern den anderen Eigenschaften zu finden und die zeigen sich dann eben erst mit der Zeit.
Ich glaube sogar, das es ein Timeout für Sektorenfehler war, damit das RAID im Fehlerfall nicht hängt oder kaputt geht.
Dies gilt aber eigentlich nur bei der Nutzung an HW RAID Controllern.
 
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#19
Soll die V300 auch als Ersatz für die E300 fungieren? Jene wird auf der Webseite inzwischen nicht mehr gelistet und andere 3.5"-Platten mit 5x00 u/min hat Toshiba nicht im Angebot, zumindest was non-OEM betrifft. In der Pressemitteilung steht dazu leider nichts.

MfG
 
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