[Sammelthread] SCHENKER VIA 14 (2020)

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Liebe Gemeinde,

das SCHENKER VIA 14 (Product ID: SVI14E20) ist unser erstes Notebook mit lediglich knapp über 1kg Gewicht, trotz eines massiv großen Akkus von 73Wh. Möglich ist dies durch das einzigartige Gehäuse aus der Magnesium-Legierung AZ91D. Damit haben wir jetzt bereits drei Modelle mit Magnesium-Gehäuse im Angebot:
Während VIA 14 und XMG FUSION 15 noch große Laptops mit 15.6“-Bildschirm waren, erreicht das VIA 14 mit der etwas sparsameren 14“-Bildschirmdiagonale tatsächlich ein Gewicht von gut einem Kilogram. Mit einer Verkleinerung des Akkus ließe sich das Gewicht noch weiter auf knapp unter 1kg reduzieren, aber wir haben uns im Sinne der „All Day Battery Time“ für den großen Akku entschieden.

Dazu kommt ein einzigartiges Display welches besonders energieeffizient arbeitet. Während übliche Displays bei einer mittleren Leuchtkraft von 150 cd/m² über 3W an Leistung verbrauchen, begnügt sich das neue Display bei derselben Helligkeit mit lediglich 1,5W. Bei einem Gesamt-Idle-Verbrauch von 7W erreicht man mit dem neuen „Low Power“-Display eine um 15% gesteigerte Akkulaufzeit bei sonst identischen Kenndaten (Tätigkeit, Leistung, Akku-Kapazität).

Diese erhöhte Energieeffizienz geht jedoch nicht zulasten der Optik – im Gegenteil. Das neue Display des SCHENKER VIA 14 erreicht eine maximale Helligkeit von weit über 300 Candela, einen Kontrast von bis zu 1:1600 und eine annähernd 100%ige sRGB-Abdeckung – somit ideal für Consumer und Profis zugleich.

Es folgen Bilder und Marketing-Texte, danach weitere Technik-Infos in den FAQ.


SCHENKER VIA 14 - Ultrabook mit beeindruckender Akkulaufzeit

Als kompaktester Spross der Modellreihe verkörpert das SCHENKER VIA 14 die Ultrabook-Tugenden wie kein zweiter Laptop. Sein innovatives Leichtbaugehäuse aus Magnesium macht das schlanke Gerät zum idealen Begleiter im mobilen Arbeitsalltag, ohne Kompromisse hinsichtlich der Stabilität eingehen zu müssen. Leistung und Effizienz bringt das Ultrabook durch den Einsatz der aktuellsten Intel-Prozessoren und einer neuartigen Stromspar-Technologie auf Seiten des Displays zusammen. In Kombination mit einem mehr als großzügig dimensionierten Akku ergeben sich daraus hervorragende Laufzeiten.

Die Leistungsbasis des SCHENKER VIA 14 bilden Intels Core i5-10210U sowie der Core i7-10510U – performante und eigens für den Einsatz in schlanken Notebooks konzipierte Prozessoren mit vier Kernen, deren hohe Effizienz gleichzeitig den Grundstein für einen leisen und stromsparenden Betrieb legt. Bis zu 40 GB DDR4-Arbeitsspeicher und die Möglichkeit, zwei schnelle M.2-SSDs unterzubringen, lassen keine Wünsche offen. Für den schnellen Datenaustausch steht zudem ein integrierter microSD-Kartenleser zur Verfügung.

Zu den besonderen Highlights des Laptops zählt ein spezielles Low-Power-Display, welches auch abgesehen von der verbesserten Energieeffizienz durch exzellente Anzeige-Eigenschaften hervorsticht. Das helle und blickwinkelstabile IPS-Panel überzeugt durch erstklassige Kontraste und Schwarzwerte sowie ein platzsparendes Thin-Bezel-Design. Eine an dessen Oberkante untergebrachte, Windows Hello-kompatible Kamera liefert im Rahmen von Videokonferenzen HD-Aufnahmen aus einem vorteilhaften Aufnahmewinkel.

Vor allem in Anbetracht seines Ultrabook-Charakters wartet das schlanke SCHENKER VIA 14 mit einer überraschend breiten Vielfalt an externen Schnittstellen auf. Dazu zählen unter anderem ein HDMI-Ausgang und drei USB-Ports einschließlich eines Typ-C-Steckplatzes mit Power-Delivery-Unterstützung. Letzterer gibt zusätzlich ein DisplayPort-Signal aus und ermöglicht somit den Anschluss eines weiteren, externen Monitors.

In Bezug auf die Eingabegeräte gibt sich das SCHENKER VIA 14 mit der gebotenen Professionalität: Neben einem reaktionsfreudigen Touchpad, welches Microsofts anspruchsvollem Precision-Touchpad-Standard entspricht, kommt eine hintergrundbeleuchtete Tastatur mit klar definiertem Druckpunkt zum Einsatz, deren weiße LEDs eine mehrstufige Regelung erlauben.


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Großer Akku für den mobilen Langzeitbetrieb

Mit einem leistungsstarken, 73 Wh großen Akku verfügt das SCHENKER VIA 14 in seiner Größenklasse über ein Alleinstellungsmerkmal. In Kombination mit der effizienzoptimierten Hardware-Ausstattung ergeben sich daraus beeindruckende Laufzeiten von deutlich mehr als 10 Stunden.

Aufgrund der integrierten Quickcharge-Funktion ist der Akku blitzschnell wieder aufgeladen: Bereits nach 90 Minuten erreicht das SCHENKER VIA 14 einen Füllstand von 90 Prozent.


Schlank, leicht und elegant

Ein Gesamtgewicht von nur wenig mehr als 1 kg trifft auf eine 16,5 mm schlanke Bauhöhe. Somit gehört das SCHENKER VIA 14 zu den leichtesten Ultrabooks in seiner Ausstattungs- und Leistungsklasse. Selbst das 150 g leichte Netzteil folgt dem konsequent umgesetzten, ultraportablen Konzept und nimmt mit 97 x 51 x 16 mm nicht viel mehr Fläche ein als eine EC-Karte.

Eine ausgezeichnete Screen-to-Body-Ratio von 82 Prozent trägt ihren Teil zum modernen und gleichzeitig eleganten Erscheinungsbild des Laptops bei.


Leistungsstark und diskret im Betrieb

Intels effiziente Core-i5- und Core-i7-Prozessoren der zehnten Generation vollziehen einen gekonnten Spagat zwischen hoher Leistung und ausgezeichneter Effizienz. Dadurch ist das performante SCHENKER VIA 14 selbst für anspruchsvolle Aufgaben bestens gerüstet und überzeugt gleichsam durch einen ausgesprochen leisen Betrieb.

Eine zusätzliche Anpassung erlauben maßgeschneiderte Energieprofile. Auf Knopfdruck arbeitet der Laptop entweder mit der der höchstmöglichen Performanz oder wählt einen ausgewogenen Mittelweg zwischen Leistung und Effizienz, um die Geräuschemissionen auf ein Minimum zu beschränken.


Fortschrittliches, solides Leichtbaukonzept

Der Einsatz einer hochwertigen AZ91D-Magnesiumlegierung eröffnet die Möglichkeit eines einzigartigen Leichtbaukonzepts. Zu den wesentlichen Materialeigenschaften zählen eine hervorragende Wärmeleitfähigkeit sowie ein Höchstmaß an Stabilität und Langlebigkeit.

Um diesem hohen Anspruch gerecht zu werden, erfüllt das Leichtbau-Gehäuse des SCHENKER VIA 14 zahlreiche Vorgaben der technischen Militärnorm MIL-STD-810: Trotz seiner ultra-leichten Bauweise bietet der Laptop einen deutlich höheren Grad an Robustheit als viele vergleichbare Geräte.


Innovatives Stromspar-Display

Das Display des SCHENKER VIA 14 basiert auf einer neuartigen Stromspar-Technologie. Im Vergleich zu herkömmlichen Modellen benötigt das hochwertige IPS-Panel weniger als halb so viel Energie. Es leistet einen entscheidenden Beitrag zur exzellenten Akkulaufzeit, denn insbesondere im Office-Betrieb zählt das Display selbst in modernen Notebooks zu den Hauptverbrauchern.

Ein Öffnungswinkel von 180 Grad erlaubt es, den Laptop flach ausgeklappt auf einem Tisch zu platzieren. Somit überzeugt das SCHENKER VIA 14 unter anderem als Präsentationslösung im Rahmen von Konferenzen.


Key Features:
  • Intel Core i5 und i7 der 10ten Generation (Comet Lake U)
  • Integrierte Intel UHD 630 Grafikeinheit mit Dual Channel Memory
  • 8GB DDR4 on-board zzgl. SO-DIMM-Slot, bis zu 40GB Arbeitsspeicher erweiterbar
  • 2x M.2 SSD-Steckplätze mit SATA- und NVMe-Support
  • Support für Intel WiFi 6
  • Ultraleicht-Gehäuse aus AZ91D-Magnesiumlegierung
  • Thin-Bezel 14.0“ LCD mit „Windows Hello“ Webcam über dem Display
  • Ultrakompakte Gehäusemaße mit nur 16,5mm Bauhöhe und knapp über 1kg Gewicht
  • Ultrakompaktes und leichtes Netzteil (nur ca. 150g)
  • Großer 73Wh-Akku zzgl. Low Power Display für All-Day Battery Life
  • Bis zu 16 Stunden Akku-Laufzeit bei Office-Tätigkeiten
  • Bis zu 12 Stunden Akku-Laufzeit bei Video-Wiedergabe über Youtube via WLAN
  • Großzügige Anschlussverteilung trotz kompaktem Gehäuse
  • inkl. Standards wie Full-Size HDMI, 2x USB-A und DisplayPort über USB-C
  • Voll ausgebauter USB-C 3.1 Gen2 mit DisplayPort und Power Delivery
  • Laptop lässt sich sowohl über Netzteil-Anschluss als auch über USB-C laden
  • Großer Akku von Null auf 90% nach 90 Minuten dank QuickCharge
  • Zweistufig regelbare weiße Tastatur-Hintergrundbeleuchtung
  • Großzügige Membran-Tastatur mit Standard-Tastendimensionen und großer Enter-Taste
  • Ergonomische Verteilung von Fn-Funktiontasten inkl. FnLock auf Fn+Esc
  • Elegantes, schlichtes Gehäuse ohne störend-spiegelnde Oberflächen
  • Großzügig dimensioniertes Touchpad mit Microsoft Precision Touchpad-Zertifizierung
  • Weit öffnende Display-Scharniere mit 180° Öffnungs-Winkel
  • Zertifiziert nach Military Standard MIL-810G (Details siehe unten)
  • Webcam und Mikrofon lassen sich im BIOS komplett deaktivieren
  • Inkl. Premium BIOS mit Experten-Funktionen und CPU/GPU Undervolting


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FAQ - Fequently Asked Questions

Inwiefern unterscheiden sich die Serien SCHENKER SLIM und SCHENKER VIA voneinander?


In Punkto Preis uns Ausstattung ist die SCHENKER VIA-Serie ganz klar unterhalb von SCHENKER SLIM angesiedelt. SCHENKER SLIM richtet sich an Nutzer mit besonders hohen technischen Ansprüchen und bietet dabei u.a. bis zu 64GB Arbeitsspeicher, Fingerabdruck-Leser und zusätzliche Anschlüsse wie Thunderbolt 3, DisplayPort und im Falle des SCHENKER SLIM 14 auch die Möglichkeit zur Erweiterung mit einem LTE-Modem. Die SCHENKER SLIM-Serie ist dabei derzeit aus Aluminium-Metall gefertigt und die besonders anspruchsvolle Ausstattung geht zu lasten von Anschaffungspreis und Ergonomie, Akkulaufzeit und Gewicht.

In der SCHENKER VIA-Serie sind die Prioritäten verschoben. Größere Akkus, geringeres Gewicht, dafür ein Verzicht auf manche Luxus-Features und Memory/Storage-Optionen. Die SCHENKER VIA-Serie bietet alles, was man im Alltag wirklich braucht (und dabei noch deutlich mehr als vergleichbare moderne Ultrabooks die manchmal außer ein bis zwei USB-C-Ports überhaupt keine Anschlüsse mehr bieten). Die VIA-Serie konzentriert sich auf das Wesentliche (ohne sich dabei kaputtzusparen) und die SLIM-Serie bietet eine Menge Extras um vor allem im Business-Umfeld für alle Eventualitäten gerüstet zu sein.

Hier ein Vergleich der wesentlichen Unterschiede zwischen SCHENKER SLIM und SCHENKER VIA.

Produktname
SCHENKER VIA 14
SCHENKER VIA 15
SCHENKER SLIM 14
SCHENKER SLIM 15
Product ID
SVI14E20
SVI15E20
SSL14L19
SSL15L19
Screen
Matte 14" FHD IPS​
Matte 15.6" FHD IPS​
Matte 14" FHD IPS​
Matte 15.6" FHD IPS​
z-height
16.5mm​
16.8mm​
18.8mm​
19.9mm​
Weight
ca. 1kg​
ca. 1.5kg​
ca. 1.4kg​
ca. 1.5kg​
Material
Magnesium Alloy​
Magnesium Alloy​
Aluminum​
Aluminum​
CPU
Intel 10th Gen "Comet Lake"
Intel Core i5-10210U
Intel Core i7-10510U​
AMD "Picasso"
AMD Ryzen 5 3500U
AMD Ryzen 7 3700U​
Intel 10th Gen "Comet Lake"
Intel Core i5-10210U
Intel Core i7-10510U​
Intel 10th Gen "Comet Lake"
Intel Core i5-10210U
Intel Core i7-10510U​
RAM
Max. 40GB DDR4​
Max. 32GB DDR4​
Max. 64GB DDR4​
Max. 64GB DDR4​
Storage
2x m.2 SSD SATA/NVMe​
2x m.2 SSD SATA/NVMe​
1x m.2 SSD SATA/NVMe
1x 2.5" SATA HDD/SSD​
1x m.2 SSD SATA/NVMe​
USB
1x USB-C 3.1
2x USB-A 3.0​
1x USB-C 3.1
2x USB-A 3.0
1x USB-A 2.0​
1x USB-C 3.1
2x USB-A 3.0​
1x USB-C 3.1
2x USB-A 3.0
1x USB-A 2.0​
USB-C
USB-C 3.1 Gen2​
  • DisplayPort
  • PowerDelivery
USB-C 3.1 Gen1
Data only​
USB-C 3.1 Gen2​
  • DisplayPort
  • PowerDelivery
USB-C 3.1 Gen2​
  • DisplayPort
  • PowerDelivery
HDMI/DP
1x Full-Size HDMI
1x DisplayPort via USB-C​
1x Full-Size HDMI​
1x Full-Size HDMI
1x Mini-DisplayPort
1x DisplayPort via USB-C​
1x Full-Size HDMI
1x Mini-DisplayPort
1x DisplayPort via USB-C​
RJ45
-​
Gigabit Ethernet (RJ45/LAN)​
Gigabit Ethernet (RJ45/LAN)​
Gigabit Ethernet (RJ45/LAN)​
CardReader
Micro-SD Card Reader​
Micro-SD Card Reader​
Full-Size SD Card Reader​
Full-Size SD Card Reader​
UMTS/LTE
-​
-​
UMTS/LTE optional​
-​
Battery Capacity
73Wh​
91Wh​
36Wh​
54.5Wh​
Windows Hello
Windows Hello Camera​
Windows Hello Camera​
-​
-​
LCD Opening Angle
180°​
143°​
130°​
130°​


Welche optischen Eigenschaften hat das LCD-Display?

Im VIA 14 wird das LCD-Panel AUO B140HAN06.2 verwendet. Dieses PWM-freie Panel erreicht eine Helligkeit von ca. 300 cd/m² und dank besonders niedriger Schwarzwerte ein Kontrastwerte von bis zu 1:1600. Trotz dieser exzellenten optischen Eigenschaften verbraucht das Panel nur etwa die Hälfte der Energie vergleichbarer Panels. Da das LCD-Panel ein wichtiger Energieverbraucher in jedem Notebook und Smartphone ist, wirkt sich die hohe Energieeffizienz insgesamt positiv auf die Akkulaufzeit des Gesamtsystems aus.


Wie wartungsfreundlich ist das SCHENKER VIA 14?

Sämtliche Komponenten (SSD, RAM, WLAN, Akku) sind über die abnehmbare Bodenabdeckung erreichbar. Diese ist mit 12 Schrauben befestigt – ein entsprechendes Service Manual befindet sich in unserem Download-Bereich. Beim Zuschrauben der Bodenplatte wird empfohlen, zunächst die Eck-Schrauben über Kreuz zu befestigen, danach die beiden Schrauben an der Vorderkante und danach alle anderen.


Was steckt hinter dem Military-Standard MIL-810G?

Der Military-Standard MIL-810G ist recht flexibel und umfasst eine breite Palette an Tests, die ein Hersteller ausführen kann.

Das VIA 14 ist mit folgenden Tests zertifiziert:

MIL-STD 810G Test MethodProceduresResult
Test Method 500.6 Low Pressure (Altitude)Procedure I: Non operation
Procedure II: Operation
Passed
Test Method 501.6 High TemperatureProcedure I: Storage Basic Hot (A2)
Procedure II: Operation Basic Hot (A2)
Passed
Test Method 502.6 Low TemperatureProcedure I: Storage Basic Cold (C1)
Procedure II: Operation Basic Cold (C1)
Passed
Test Method 503.6 Temperature ShockBasic Hot (A2)
Basic Cold (C1)
Passed
Test Method 507.6 HumidityProcedure II: Aggravated Cycle//Non-operationalPassed
Test Method 509.6 Salt Fog5% NaCl / Non-operationPassed
Test Method 510.6 Sand and DustProcedure I: Blowing dust / Non-operationalPassed
Test Method 514.7 VibrationProcedure I: General Vibration / OperationPassed
Test Method 516.6 ShockProcedure I: Function shock
Procedure IV: Transit Drop/Packaged
Passed
Test Method 528.1 Mechanical Vibrations of Shipboard EquipmentType I: Vibration displacement of environment vibrationPassed

Mit der Test-Methode „516.7 Shock“ ist nicht gemeint, dass man den Laptop im unverpackten Zustand aus einer beliebigen Höhe auf einen Boden fallen lassen kann. Vielmehr beziehen sich „Shock“ auf ruckartige Krafteinwirkung die sich über das ganze System gleichmäßig verteilen. Wie ein typischer „Shock“-Test im Labor aussieht, lässt sich an diesem Video (ab Zeitmarke 0:20) gut sehen.

Somit ist das VIA 14 zwar kein „ruggedized“ Laptop und sollte deshalb auch nicht auf harte Oberflächen fallen gelassen werden. Aber durch die ultra-leichte Bauweise, die stabile Magnesiumlegierung und die inkrementellen Verbesserungen im Rahmen des Zertififizierungsverfahren ist das VIA 14 deutlich robuster als viele vergleichbaren Laptops.


Welche Kenndaten benötigt ein USB-C-Netzteil um den Akku des VIA 14 aufzuladen?

Ein USB-C-Netzteil bzw. eine USB-Power-Bank muss mindestens 20V und 2A unterstützen, um den Akku des VIA 14 aufzuladen. Um den Akku noch schneller aufzuladen, werden 20V und bis zu 3.25A empfohlen.


Wie funktioniert der Dual Channel bei asymmetrischer RAM-Bestückung?

Um Platz zu sparen und die niedrige Bauhöhe sowie den großen Akku zu ermöglichen, sind 8GB DDR4-2666 Arbeitsspeicher im VIA 14 bereits ab Werk ins Mainboard integriert. Dazu kommt ein einzelner RAM-Steckplatz, der sich derzeit mit bis zu 32GB erweitern lässt. Lässt man den DDR4-Steckplatz leer, dann läuft das Gerät im Single Channel. Bestückt man ihn aber, dann können insgesamt bis zu 16GB im Dual Channel laufen. RAM-Kapazitäten jenseits von 16GB sind dann wieder im Single Channel.

Beispiel: 8GB BGA + 16GB im Slot sind 24GB insgesamt. Davon laufen 16GB (8+8) im Dual Channel.

Bei der Adressierung des RAM wird darauf geachtet, dass die ersten 16GB im Dual Channel priorisiert werden. Das hintere Ende im Single Channel sieht man also erst dann, wenn tatsächlich die ersten 16GB im Dual Channel belegt bzw. reserviert sind.

Dual Channel Memory ist vor allem bei der Nutzung der internen Grafik-Einheit vorteilhaft, da diese den Systemspeicher als Grafikspeicher nutzt. Zwischen Single und Dual Channel liegen etwa 20-30% Performance-Gewinn bei Volllast auf der integrierten Grafik, also z.Bsp. bei Nutzung von QuickSync-Video-Encoding oder bei 3D-Anwendungen und -Spielen.


Wie funktioniert FnLock? Wie sind die F-Tasten belegt?

Kurzer Abriss:
  • Wenn FnLock aktiviert ist, dann vertauschen die F-Tasten ihre Position mit den Fn-Funktionen auf F1 bis F12.
  • Bei aktiviertem FnLock kann man z.Bsp. mit einer Hand die Bildschirmhelligkeit regeln, ohne Fn gedrückt zu halten.
  • Der gewählte Zustand von FnLock bleibt nach Neustart/Runterfahren/Standby erhalten.
  • Im BIOS-Bootvorgang (POST) wird FnLock kurz ausgesetzt, so dass man nach wie vor die Hotkeys F2 (BIOS-Setup) und F10 (Boot-Media Manager) ohne Fn gedrückt zu halten nutzen kann.
  • F4 und F5 wurden quasi „freigelassen“, so dass man auch bei aktiviertem FnLock noch Alt+F4 (Fenster schließen) und F5 (Website neuladen) drücken kann

Hier die Fn-Funktionen in tabellarischer Form:

F1Stummschalten
F2Lautstärke erhöhen
F3Lautstärke reduzieren
F4F4
F5F5
F6Bildschirm deaktivieren
F7Bildschirmhelligkeit reduzieren
F8Bildschirmhelligkeit erhöhen
F9Touchpad abschalten
F10Webcam aktivieren/deaktivieren
F11Flugzeugmodus
F12Standby
Fn+SpaceTastatur-Beleuchtung umschalten


Welche Experten-Optionen bietet das BIOS?

Zusätzlich zu den Standard-Optionen, die jeder Hersteller hat, stellen wir unseren Kunden eine Reihe an Experten-Optionen zur Verfügung, die andere Hersteller entweder für obsolet halten oder welche ihnen zu heikel sind. Dazu gehören:

  • Performance-Profil beim Booten (Silent, Power Saving, Entertainment, Performance); auch im Betrieb per Fn Hotkey wählbar
  • FnLock
  • Tastatur-Beleuchtung beim Booten (Aus, Mittel oder Max)
  • Webcam deaktivieren
  • Audio-System inkl. Integriertem Mikrofon deaktivieren
  • WiFi / Bluetooth deaktivieren
  • Einzelne M.2-Ports deaktivieren
  • Wake on LAN aktivieren
  • Legacy Boot / CSM aktivieren
  • Undervolting für CPU und Intel-Grafik

Wie funktioniert das Undervolting?

In unserem BIOS-Setup sind Menüs enthalten, mit welchen sich mit wenig Vorkenntnissen die Spannungsversorgung der CPU und der integrierten Intel-Grafik herabsenken lässt. Dies ist über ein Drop-down Menü implementiert mit welchem sich die Spannung Schritt für Schritt um -10mV absenken lässt. Je niedriger der Wert, desto höher die Energieersparnis mit positiver Auswirkung auf Temperatur, Lüfterverhalten und Akkulaufzeit. Jedoch gilt auch: je mehr man die Spannung senkt, desto höher ist das Risiko, unter bestimmten (ggf. auch seltenen) Situationen einen Bluescreen oder eine andere Systeminstabilität zu provozieren.

Ein komplett offenes BIOS lässt bis zu -500mV zu. Ein solch niedriger Wert führt leider unabdingbar dazu, dass das System nicht einmal mehr bootet und man nicht mehr in das BIOS-Setup gelangt, um die Einstellung zurückzusetzen.

Eine solche „worst case“-Situation gilt es unter allen Umständen zu vermeiden. Die Implementierung in unserem BIOS deckelt deshalb den maximalen Undervolting-Wert auf -120mV. Dieser Wert ist noch im sicheren Bereich, so dass man im schlimmsten Fall bei einer Systeminstabilität (z.Bsp. Bluescreen unter Volllast) wieder ins BIOS gehen kann um den Wert um eine Stufe zurückzufahren oder auch komplett auf Null zurückzusetzen.

-120mV ist bereits ein sehr sportlicher Undervolting-Wert. Ob solch ein Wert stabil läuft, hängt vom jeweiligen System ab. Schwankungen in der Chipproduktion führen dazu, dass jedes CPU-Exemplar einen anderen Grenzwert hat. Der Erfahrung nach funktionieren -50mV noch sehr stabil bei fast allen Systemen. Bei -80mV könnten manche Systeme eventuell bereits Probleme machen. Alles jenseits von -80mV muss dann vom jeweiligen Nutzer im trial & error Verfahren herausgefunden werden.

Diese Vorteile und überschaubaren Risiken von CPU-Undervolting gelten für alle PC-Systeme, egal von welchem Hersteller. Das besondere beim unseren Laptops ist, dass wir diese Funktion direkt ins BIOS einbauen – und zwar in einer Art und Weise, mit der das Risiko einer falschen Bedienung praktisch ausgeschlossen wird. Andere Hersteller bieten diese Funktion nicht offiziell an, so dass die jeweiligen Nutzer sich mit Windows-Programmen von Drittanbietern (wie etwa ThrottleStop oder Intel XTU) begnügen müssen. Diese Programme hingegen bringen wieder selbst eine Reihe von möglichen Nebenwirkungen und Unwägbarkeiten mit sich. Außerdem bleiben deren Einstellungen oftmals nach einem Reboot oder einem Aufwachen aus dem Standby nicht erhalten. Unsere Methode, stabiles Undervolting fest in das BIOS-Setup zu integrieren ist somit unseres Erachtens nach durchaus nachhaltig und kundenfreundlich.


Lässt sich das SCHENKER VIA 14 mit einem UMTS/LTE-Modul ausstatten?

Im etwas größeren SLIM 14 sind Antennen und ein Steckplatz für ein gegen Aufpreis erhältliches UMTS/LTE-Modul reserviert. Im VIA 14 ist hierfür aufgrund des großen Akkus und der mit 16,5mm Bauhöhe besonders schmalen Gehäuse jedoch kein Platz vorhanden. Eine Aufrüstung mit UMTS/LTE ist somit nicht direkt möglich. Dank der vorhandenen USB-Ports (2x USB-A, 1x USB-C) sollte aber genügend Platz für ein externe USB-Modem vorhanden sein – ansonsten gibt es natürlich noch Tethering über das Smartphone.


Welche Eigenschaften hat die AZ91D-Magnesiumlegierung?

Magnesium ist ein Metall und wird in der AZ91D noch mit 9% Aluminium vermischt. Da sich Magnesium aber (im Gegensatz zu reinem Aluminium) nicht in dem chemischen Prozess der Anodisierung einfärben lässt und ab Werk eine sehr raue Oberfläche hat, muss das Material noch mit einem Finish veredelt werden. Je nachdem wie dick dieses Finish ist, kann sich eine Oberfläche auf den ersten Blick wie Kunststoff anfühlen. Der Schein trügt aber. Die thermischen Eigenschaften des Materials (die hohe Wärmeleitfähigkeit) unterscheiden es ganz klar zum Kunstoff. Dazu kommt, dass die Magnesium-Legierung deutlich verwindungssteifer ist als das eher weiche Aluminium. Dadurch fühlen sich VIA 14 und VIA 15 trotz des geringen Gewichts und der sehr dünnen Bauweise recht solide an.


Ist das SCHENKER VIA 14 auch mit AMD-CPU erhältlich?

Das größere 15.6“-Schwestermodell SCHENKER VIA 15 wurde mit AMD Ryzen 5 3500U vorgestellt – im VIA 14 hingegen arbeitet dieselbe Intel-CPU, welche auch schon in der SLIM-Serie bekannt ist. VIA 14 und VIA 15 sind zwei Projekte in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Zulieferern. Sie haben zwar das Magnesium-Gehäuse und das Mission Statement (ultraleicht Alltagsbegleiter, sehr lange Akkulaufzeiten bei gleichzeitig noch vernünftiger Anschluss-Ausstattung) gemeinsam, sind aber aus technischer Sicht recht unterschiedlich. Eine AMD-Variante vom VIA 14 ist somit derzeit nicht geplant und nicht absehbar.


Wie sieht es aus mit Linux-Support für SCHENKER VIA 14?

Für vollständigen Linux- und Dual-Boot-Support gibt es das VIA 14 auch unter dem Namen TUXEDO InfinityBook S 14 v5 bei unseren Kollegen von TUXEDO Computers. Nur wer direkt bei TUXEDO kauft, erhält den vollständigen Linux-Support. Bitte klickt hier um zur Produktseite von Tuxedo zu gelangen.



Vielen Dank für euer Interesse am SCHENKER VIA 14.

Für alle Fragen und User-Reviews stehen wir euch in diesem Thread zur Verfügung!


VG,
Tom
 
Zuletzt bearbeitet:

Zer0DEV

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Schönes Gerät, auch wenn das mit dem verlöteten RAM immer irgendwie "doof" ist.
Die SO-DIMM Slots nicht übereinander sondern nebeneinander auf der Platine zu platzieren würde es doch prinzipiell auch ermöglichen ein Notebook (Ultrabook) schlank zu bekommen.


In dem Absatz über das Undervolting steht u.a. was von Auswirkungen auf Lüfterdrehzahl.
Wenn ich mir die Unterseite so anschaue, kann ich lediglich die beiden Öffnungen links und rechts vorne erkennen. Die sind vermeintlich doch bestimmt für die Lautsprecher!?
Wird CPU/GPU vollständig passiv über das das Gehäuse gekühlt oder, wenn ein Lüfter verbaut ist, wo zieht der Luft bzw. bläst die wieder raus?
 

XMG Support

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Hi Zer0DEV, vielen Dank für dein Interesse!

Die SO-DIMM Slots nicht übereinander sondern nebeneinander auf der Platine zu platzieren würde es doch prinzipiell auch ermöglichen ein Notebook (Ultrabook) schlank zu bekommen.
Hier mal schnell ein Handy-Foto von einem Sample:

via14_e20_mainboard.jpg


Dort ist nicht mehr viel Platz. Der Akku ist halt sehr groß.

Die schwarze Lücke im Mainboard rechts oben ist für die zweite M.2-SSD.

Rechts unten vom Akku wäre noch etwas Platz, aber dann wäre das Mainboard wieder deutlich teurer und komplexer und das wäre auch nicht gut für das Gesamtgewicht.

DDR4 SO-DIMM ist einfach zu groß für moderne Ultrabooks. Zuviel empty space auf den Modulen.
Es wäre langsam mal Zeit für einen neuen Mini-Standard... Mini-SO-DIMM anyone? Vielleicht so wie M.2-2230 aber mit anderer Pin-Belegung?

Das Foto beantwortet vermutlich auch die Frage nach dem Kühlsystem. Es ist ja "nur" eine 15W CPU mit integrierter GPU verbaut, von daher ist die Kühlung relativ simpel. Die Heatpipe hat immerhin ordentlich Durchmesser. Die Speaker-Löcher sind tatsächlich auch Air Intake. Die darunter liegenden Speaker schließen nicht vollständig mit dem Gehäuse ab.

VG,
Tom
 

mj084

Lt. Junior Grade
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Nabend:)

Wie schaut es eigentlich mit zusätzlichen Sicherheitsfunktionen im BIOS beim VIA 14 aus?
Eine Pre-Boot-Authentifizierung wird ja sicher möglich sein, ebenso wird das BIOS ja auch eine eDrive-Kompatibilität bereitstellen oder?
 

XMG Support

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Es gibt das übliche BIOS-Passwort für die Boot-Sperre und die SED-Funktionen in SSDs lassen sich über die alte "HDD Password"-Funktion im BIOS ansteuern. Das ist alles seit Jahren standard. Ich bin zwar zugegebenermaßen kein Experte was diese Funktionen angeht, aber bisher sind uns dazu keine Beschwerden zugetragen worden.

BIOS Unlocking per Biometrie (Fingerprint) ist leider nicht möglich.

VG,
Tom
 
Zuletzt bearbeitet:

clevoL141CU

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Frage zum Schenker VIA 14: Ist das Touchpad und die Tastatur inzwischen ungf. mit MacBook, Dell XPS, Thinkpad etc. vergleichbar? Ansonsten scheints nen nettes Ultrabook zu sein...

(Hatte schon ältere Schenker/Clevo-Modelle in der Hand; Tastatur war meiner Meinung nach OK, aber die Touchpads zum waren eher ungeeignet zum mobilen Arbeiten)
 

XMG Support

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Naja, die Tastatur ist besser als MacBook Butterfly-Switches allemal. ;)
Im Allgemeinen bekommen unsere Tastaturen immer recht gute Noten.

Touchpads sind mit "Microsoft Precision Touchpad" ebenfalls besser geworden. One driver to rule them all.
VIA 14 hat zwar kein Glas-Touchpad (wegen des Gewichtes), aber es ist smooth und präzise und hat eine geringe Latenz.

Probier es aus und schreib uns ein User Review. Du hast ein 14-tägiges Widerrufsrecht. :)

VG,
Tom
 

martux

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Also jetzt möchte ich doch auch über meine, bisher weniger erfreulichen Erfahrungen mit besagtem Via 14 und Bestware schreiben. Nachdem ich den Test auf Golem gelesen hatte und auf diesen Thread vom Tom gestoßen war, habe ich mich am 29.5. für den Kauf entschieden. Ungeduldig wartete ich auf mein neues Schätzchen. Tagelang passierte erstmal nichts. Auf Nachfrage ob ein Expressversand (mit Aufpreis) möglich wäre, wurde dies verneint (obwohl bei Versandarten UPS Express angezeit wird). Vier Tage später kam eineE-Mail mit der Nachricht es wurde "intern priorisiert".
Sehr viel später, am 10.6. kam das Paket dann endlich :heilig: an :)

Erster Eindruck, nachdem ich meine SSDs und RAM eingebaut hatte und eine Windows 10-Neuinstallation vorgenommen habe:
Tolles, überraschend stabil wirkendes, zwinkersmiley-schnelles Gerät.

Leider installierte Windows 10 nicht automatisch einen ordentlichen TouchPad-Treiber, so dass dieses erstmal nur als ClickPad funktionierte. Sehr mühselig. Auch die Datei Driver - 01.3_INTEL_SERIAL_IO.zip vom Server, installierte bei mir keinen rechten Treiber. Im Geräte-Manager wurde das touchpad nur als PS/2-kompatible Maus erkannt. Völlig verzweifelt habe ich dann irgendeinen TouchPad-Treiber von einem älteren VIA-Modell installiert (also händisch, im Geräte-Manager...) und zu meinem Erstaunen gingen auf einmal 2-Finger-Gesten etc. Leider ist der ELAN-Treiber doch sehr rudimentär gegen dass was z.B. der Synaptics-Treiber leistet. Hier sollte Bestware doch einen besseren Treiber zur Verfügung stellen.

In den 2 Tagen, in dem ich das Gerät bis Heute nutzen konnte (dazu gleich mehr), hatte ich eher um die 8 Stunden Akku-Laufzeit bei leichten bis mittleren Tätigkeiten (Installation, Dateien übers Netzwerk kopieren, einrichten von Apps). Nicht schlecht, aber auch weit von 12h entfernt.

Nur zwei Tage konnte ich mich erfreuen, da ich am 12.6. auf die glorreiche Idee kam, doch mal das im obigen Vorstellungs-Thread erwähnte "Undervolting" zu probieren. Da ich mit Der Akkulaufzeit noch nicht voll zufrieden war, habe ich schlicht im BIOS beide möglichen Werte auf die jeweiligen Maximal (Minimal)-Werte gesetzt. Das war ein Fehler. Prompt ging beim nächsten Systemstart der Bildschirm nicht mehr an. Auch ein anschließen an einen externen Monitor half nicht. Besonders ärgerlich war dass auch nach 3-stündigen Akku- und Bios-Batterie-abklemmen, der Bildschirm nicht anging. Kein Lebenszeichen. allerdings lief der Rechner...
Also schnell in Panik noch im Handbuch nichts dazu gefunden und dann Freitag kurz vor 6 beim Bestware Support angerufen. Dieser konnte mir dann auch keine Lösung anbieten (Jumper, irgendwas überbrücken etc.) und hat nur eine Retoure ausgelöst. Bei einem 2 Tage alten Gerät.
Jetzt bereits wirklich verärgert, da ich anscheinend einen Bug "entdeckt" habe, gleich Samstag das Gerät zur Post gebracht, damit es möglichst gleich Montags bei Bestware ist. War es anscheinen aber nicht, denn erst Mittwoch(!) habe ich eine Eingangsbestätigung bekommen. (Auf dem Weg zu mir war das Paket sogar einen Tag VOR der Ankündigung der DHL-App da... Einen Tag Laufzeit von Leipzig nach Mannheim - Respekt!).
Donnerstag dann die Nachricht, dass der RMA fertig bearbeitet wurde und in der Regel noch am selben Tag versendet würde. Wurde er aber nicht. Erst Freitag Abend kam die Nachricht dass versendet wurde.
Zu meinem Erschrecken wurde UPS Standard als Versandart gewählt, die voraussichtlich Montag vergeblich versuchen werden zuzustellen. Damit ist mein zweites Wochenende wegen dem Gerät vermiest. Ich hätte liebend gerne Aufpreis gezahlt, um das Gerät schon morgen entspannt selbst entgegen nehmen zu können. Oder aber wenigstens an eine DHL Packstation umleiten lassen, da ich dort einen Account habe. Aber nein.

Ok, bis hierhin nehme ich das alles noch zähneknirschend hin. Glücklich macht es mich nicht.
Was mich jetzt aber wirklich ärgert, ist dass ich Heute eine Email im Kasten habe, in der Bestware das VIA 14 mit i5 für 50€ weniger anbietet. Dazu vor wenigen Tagen noch die geplante Mehrwertsteuer-Senkung in den Nachrichten... Ich habe mich echt schon gefragt, ob ich vom Kauf zurücktreten soll.
Genauso frage ich mich gerade, ob ich wirklich noch einem Arbeitskollegen den Kauf des VIA 15 empfehlen werde oder nicht.
Da würde mich auch die Meinung etwaiger Mitleser interessieren, danke.

Puh, jetzt habe ich Euch meine ganze "Schenker-Erfahrung" erzählt.
Kleiner Wink mit dem Zaunpfahl an "eventuell" mitlesende Mitarbeiter des Unternehmens:
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir kulanzmäßig die 3-Jahre-Platinum Garantie gewähren würdet, die ich übrigens auch schon vergeblich versucht habe nach der ursprünglichen Bestellung zuzubuchen.

Danke fürs Lesen, schönen Abend noch,

Marcus
 
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XMG Support

Schenker Notebooks Support
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Hallo Marcus,

vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht. Wir bitten die suboptimale Erfahrung zu entschuldigen.

Wenn ich das richtig sehe, hast du dein Austausch-Gerät inzwischen erhalten. Funktioniert jetzt erstmal wieder alles wie es soll?

Ich habe intern dein Ticket gefunden und mir per E-Mail bei Dir nach Details erkundigt.

Da wir bisher keine derartige RMA wegen Undervolting im VIA 14 haben (bisher galt die Obergrenze von -120mV als statistisch 'sicher'), würde ich der Sache gern näher auf den Grund gehen.

Eine Anfrage auf Upgrade auf 3-Jahre-Platinum nach Bestellung finde ich im Ticket-System nicht. Falls das telefonisch passiert ist, wurde es nicht eingetragen. In der Regel können wir solche Auftragsänderungen noch gut durchführen, bevor der Laptop in Produktion geht. Danach wird es buchhalterisch schwierig. Garantie-Upgrades nach Versand/Erhalt eines Systems bieten wir derzeit nicht an.

Einen kategorischen Bug hast du zwar nicht entdeckt, aber durchaus einen einen unglücklichen Einzelfall erzeugt. Wir werden diesen zum Anlass dieses Falls prüfen, ob wir das "Oberlimit" im VIA 14 (und anderen System auf Basis von Comet Lake U) etwas absenken müssen. Durch die Breite Streuung in Intels Chip-Produktion ist es normal, dass jede CPU ihren eingene Undervolting-Grenze hat. Aber unser Ansinnen war es, dass die im BIOS auswählbaren Stufen alle noch insofern als sicher gelten, als dass man sie mit einem BIOS-Reset wieder zurücksetzen kann.

Leider installierte Windows 10 nicht automatisch einen ordentlichen TouchPad-Treiber, so dass dieses erstmal nur als ClickPad funktionierte. Sehr mühselig. Auch die Datei Driver - 01.3_INTEL_SERIAL_IO.zip vom Server, installierte bei mir keinen rechten Treiber. Im Geräte-Manager wurde das touchpad nur als PS/2-kompatible Maus erkannt.
In der Regel benötigt das VIA 14 (2020) keinen eigenen Touchpad-Treiber. Es handelt sich um ein Microsoft Precision Touchpad, dessen Treiber von Microsoft verwaltet wird. Der alte ELAN-Treiber ist jedenfalls eigentlich nicht der richtige, das das VIA 14 von 2020 auf einem völlig neuen Chassis aufbaut.

Dein Auftrag war ohne Vorinstallation. Welche Windows-Version hast du installiert? Bitte schau mal unter Win+R: winver, welche Version gerade drauf ist. Bisher ist mir noch kein Feedback bzgl. fehlender Multi-Touch-Gesten beim VIA 14 untergekommen, aber wir werden mal schauen ob das derzeit auch mit der aktuellen Version, Windows 2004 (May 2020 Update) alles noch so funktioniert, wie es soll.

VG,
Tom
 
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terminux

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Hallo zusammen,
ich habe mir das Via 14 als Nachfolger für mein Yoga S1 bestellt. Gerne möchte ich in meinem Büro wieder eine (USB-C) Dockingstation für Monitor (HDMI/DP), Ladefunktion (PD), Gigabit-Ethernet und Maus aufstellen. Gibt es eine Empfehlung für eine Linux-kompatible Station? Ich hätte übrigens gerne auch direkt bei euren Partnern von Tuxedo gekauft, jedoch war mir der Unterschied von fast 100 Euro (Aktionen) dann doch zu viel für die gleiche Hardware. Vielen Dank!
 

XMG Support

Schenker Notebooks Support
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Theoretisch sollte die Wahl des Docks unter Linux nicht so die große Rolle spielen. Das ist am Ende auch nur ein USB-Hub mit typischen Standard-Geräten intern. Die Bildausgabe über DisplayPort ist nativ von der Grafikkarte und braucht keinen Treiber für das dock.

Ich würde prinzipiell dieses Dock empfehlen:

https://i-tec.cz/de/produkt/catriple4kdockpd-3/

Keine Garantie, dass es läuft, aber es ist nicht super teuer und im Zweifel gibt es ein Rückgaberecht.

VG,
Tom
 

terminux

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Hallo Tom,
vielen Dank für den Tipp, nenne das https://i-tec.cz/de/produkt/catriple4kdockpd-3/ inzwischen mein eigen. Bis auf die 3x4k Bildschirme (mangels Testmöglichkeit) funktioniert alles aus dem Stand mit meinem neuen Via 14. Das Dock wirkt wertig, ganz besonders das mitgelieferte USB-C Kabel. Es ist schon erstaunlich, das alle Funktionen über nur ein Kabel realisiert wurden.
Mit dem Notebook bin ich übrigens bis jetzt super zufrieden. Linux läuft aus dem Stand, selbst beim "serienmäßigen" Ubuntu funktionieren die Sondertasten, Sound, Netz etc. out of the Box, sogar noch einen Hauch besser als damals bei meinem alten Lenovo Yoga S1 (Problem Touchscreen + Stift), welches insgesamt aber auch sehr Linux-freundlich war. Ein für mich vergleichbares Gerät von Lenovo wäre jetzt deutlich teurer geworden. Wenn das Via 14 auch annähernd solange hält, habt ihr einen neuen Stammkunden (bzw. werde als IT-Beauftragter weiterempfehlen). Das Gewicht (1,08kg; Addon: 512MB 970 EVO Plus ; 16GB RAM) und die Laufzeit sind beeindruckend.
Letztlich läuft jetzt Tuxedo OS (20.04) im Dualboot mit Windows 10. Mit Win10 gab es dank der Treiber-CD keinerlei Probleme. Die Dualboot-Installation (erst Win10 dann Tuxedo) funktionierte dank des Installationsscriptes problemlos, man benötigt eben nur ein USB-LAN-Adapter.
Bei der ersten Lieferung wurde übrigens das Sleeve-Goodie vergessen. Eine Mail, umgehende Antwort und drei Tage später stand der UPS-Mann vor der Tür. Perfekt!
VG
 

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Schenker Notebooks Support
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[Hier stand nichts. Habe VIA 14 und 15 verwechselt.]
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Vielen Dank für dein positives Feedback! Empfiehl uns gerne weiter. :)

Letztlich läuft jetzt Tuxedo OS (20.04) im Dualboot mit Windows 10. Mit Win10 gab es dank der Treiber-CD keinerlei Probleme. Die Dualboot-Installation (erst Win10 dann Tuxedo) funktionierte dank des Installationsscriptes problemlos, man benötigt eben nur ein USB-LAN-Adapter.
Wie bist du denn an Tuxedo OS gekommen, wo du ja bei uns gekauft hast?

VG,
Tom
 
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