News Samsung Foundry: Fabrik-Shutdown in Texas wegen Wintersturm

Ozmog schrieb:

Pardon
Natürlich Megavolt.

@Ganjafarmer

Grundsatzproblem bei komplexen Problemen ist, dass die Menschen die ein Problem auch nur annähernd überblicken, meist nur in Fachzeitschriften publizieren und sich öffentlich gar nicht oder nur vorsichtig äußern.

Bei der Thematik spielen sehr viele Faktoren mit rein.
 
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Über 70% der USA sind aktuell von Schnee bedeckt. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. In Texas wurden -39 Grad gemessen ... in Texas! Die örtlichen Sender dort haben zum ersten Mal in ihrer Geschichte eine Kältewetterwarnung herausgegeben. Es wurden kürzlich über 360 Kälterekorde in den ganzen USA gebrochen.
In der Wüste von Arizona hat es geschneit und der Schnee blieb in einer Stärke von 15cm liegen!
Da hat Greta einen schweren Stand, noch Mitstreiter zu finden.
 
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Radde schrieb:
Wer oder was ist ein Schneeschieber? Sowas besitze ich gar nicht, wofür auch?

Ich verstehe natürlich, dass sich das Wetter auf die Produktion auswirkt. Aber warum sollte ein Bundesstaat sein eigenes Stromnetz ohne Verbindung zu den umliegenden Staaten haben?
Bei einer solch wichtigen Infrastruktur MUSS es doch für jeden Fall einen Plan B und C geben.
Na ja, sollte man meinen.
Der Blackout ist bei uns aber gar nicht so weit weg, wie man denkt (Handelsblatt)
 
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Weyoun schrieb:
Habt ihr auch Orte wie Marienberg-Kühnhaide, an denen es regelmäßig minus 25 Grad oder kälter ist (dieses Jahr -32,2 Grad)?
Du willst bei so tiefen Temperaturen einen Schwanzvergleich anstellen? Blöde Idee.


styletunte schrieb:
Da hat Greta einen schweren Stand, noch Mitstreiter zu finden.
Es geht nicht um den Temperaturanstieg ansich.... Es geht um die einhergehende Wetterextreme...

Bei einem Vulkanischer Winter (yeah.... niedrige Temperaturen) sind die Wolken die das Sonnenlicht abhalten auch nicht aus Zuckerwatte.
 
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Die vermutlich einzig relevante Frage ist doch vermutlich:
Was kostet der Schaden und wer bezahlt den? vs. Was kostet die Vorsorge und wer bezahlt die?

Wenn der Schaden hoch genug wird und von Unternehmen getragen werden muss und die Vorsorgekosten niedrig genug sind und von Steuergeldern bezahlt werden wird das Problem abgestellt werden. Bis dahin ... alles kommunistische Propaganda, jeder ist selbst für sein Heim verantwortlich :cool_alt:

Was ich mich da frage, bei den potentiell doch recht erheblichen Kosten, können die Unternehmen die Infrastrukturbetreiber deswegen belangen und die wiederrum womöglich die Kosten zum Teil an den Staat weiterreichen falls der am Ende der Kette steht?
Oder bleibt da jeder auf seinem Schaden sitzen sofern in den Verträgen keine passenden Klauseln drin standen?
Bei der ganzen deregulierung und freien wirtschaft dort würde ich ja eher letzteres erwarten. Hierzulande doch eher eine Kette der Schadenersatzforderungen und Rettungsschirme die über Lobbyverbände direkt zu Steuergeld führen.

Gemein ist beiden wegen dass keiner so richtig Druck verspürt solche Probleme zu vermeiden.
Die Politik juckts nicht solange es nur Geld und nicht zu viele Stimmen kostet.
Die Wirtschaft juckts nicht solange die Kosten-Nutzen-Rechnung nicht aufgeht. Ok, die juckts schon, aber Handlungsbedarf orientiert sich da eben am finanziellen Aspekt.

edith wundert sich noch:
warum fällt es so vielen leuten eigentlich so unglaublich schwer zu begreifen dass wärmeres wetter auch extremeres wetter bedeutet? kälteeinbrüche gehören da auch dazu, zusammen mit den beliebten wirbelstürmen und windhosen, hagel, dürre und hitzewellen.
Wer gleichmäßiges Wetter will sollte nach Europa gehen. Der Mond, nicht der Kontinent.
 
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styletunte schrieb:
Über 70% der USA sind aktuell von Schnee bedeckt. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. In Texas wurden -39 Grad gemessen ... in Texas! Die örtlichen Sender dort haben zum ersten Mal in ihrer Geschichte eine Kältewetterwarnung herausgegeben. Es wurden kürzlich über 360 Kälterekorde in den ganzen USA gebrochen.
In der Wüste von Arizona hat es geschneit und der Schnee blieb in einer Stärke von 15cm liegen!
Da hat Greta einen schweren Stand, noch Mitstreiter zu finden.
Seit wann ist extreme Kälte und Schneefall ein Argument gegen Greta?
Sowas nennt man Wetterextreme, ob es Hitzewellen und Dürre oder Schnee und Kälte ist, beides kann Todesopfer bringen💁‍♂️
 
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Er meint das sicher nicht selbst gegen Greta sondern bezogen auf die USA das ist da ein gefundenes fressen den Klimawandel zu leugnen

Natürlich sind die Amis nicht so dumm denen ist klar was Klimawandel ist aber wenn man sich selbst belügt kann man bedenkenlos weiter zeug in die Erde pumpen um Öle zu gewinnen und sonstigen....
 
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Che-Tah schrieb:
Du willst bei so tiefen Temperaturen einen Schwanzvergleich anstellen? Blöde Idee.
Bitte was? Ich fragte nur, weil du der Meinung warst, dass das Erzgebirge kein "richtiges" Gebirge ist, nur weil es nicht über 1.244 Meter hinaus geht.
 
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rentex schrieb:
Seit wann ist extreme Kälte und Schneefall ein Argument gegen Greta?
Sowas nennt man Wetterextreme, ob es Hitzewellen und Dürre oder Schnee und Kälte ist, beides kann Todesopfer bringen💁‍♂️

Das ist mir auch klar. Aber versuche mal jemanden zu sagen, dass er sich für das Klima engagieren soll, wenn er die kältesten Temperaturen erleben muss, die er je kennenlernen musste.
 
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Mr.Smith84 schrieb:
@Recharging guch mal bei Youtube Train in USA an. Wie die Gleisen da aussehen, sowas kennt man fast gar nicht mehr hier. Und dann fahren die in USA Doppelstock Container und das über 2 KM länge.
Hab' ich in meinem ersten Posting aus eigener Bereisung der USA schon erlebt, danke! :p
 
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Lieber vorsorglich abschalten als später Millionen halbfertige Chips wegwerfen zu müssen.

Wer meint, das Problem sei die angeblich so schlechte Infrastruktur in Texas/USA, hat in Europa den 8. Januar verschlafen. Bei -30°C europaweit sitzen auch hier Millionen Menschen ohne Licht und Wärme in der Kälte.
Wir hatten bisher halt immer noch Glück.
 
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styletunte schrieb:
Aber versuche mal jemanden zu sagen, dass er sich für das Klima engagieren soll, wenn er die kältesten Temperaturen erleben muss, die er je kennenlernen musste.

Also so schwer zu begreifen ist das ja auch nicht, dass gerade eine globale Erwärmung des Klimas dazu führen kann, dass sich Luft- und Meeresströmungen ändern und deswegen zeitweise auch extreme Wintereinbrüche begünstigt werden.
Das ist keine Quantenphysik und dürfte so gut wie jedem innerhalb von ein paar Minuten erklärt werden können. Sofern grundsätzlich die Bereitschaft zum Zuhören besteht.
 
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Interessant ist auch, dass wegen Erdbeben in Japan 9 Werke von Toyota und ein Werk von Renesas stillstehen. Das treibt die Sorge um Chipknappheit weiter an. In Taiwan gibt es auch nicht selten Erdbeben. Dort ist ja TSMC, der weltweit größte Chip-Auftragsfertiger beheimatet. Da sollten die deutschen Politiker ein wenig überlegen, ob es richtig ist, fast ganze Chiproduktion den Asiaten zu überlassen.
 
Man braucht auch nicht unbedingt so tolle Infrastruktur, wenn man die nächsten Jahre eh auf Wind, Solar und Akkus umstellt. Energie wird dezentral, schon aus wirtschaftlichen Gründen. Bis 2030 ist diese Kombination mit großem Abstand die günstigste Methode Energie zu erzeugen, alles andere wird dann fast überall überhaupt keinen Sinn mehr machen.

Viele Texaner werden sich jetzt bestimmt überlegen, ob ein Solardach und ne Powerwall nicht doch mehr Sinn macht als die Gasheizung. Insofern könnten solche Ereignisse die Umstellung noch beschleunigen.
 
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Eneloop schrieb:
Da sollten die deutschen Politiker ein wenig überlegen, ob es richtig ist, fast ganze Chiproduktion den Asiaten zu überlassen.

Ich verstehe ehrlich gesagt auch nicht, warum sich sowas wie Chip-Fertigung hier nicht halten ließ. (Zeitweise hat z.B. AMD ja durchaus im großen Stil hier in Deutschland gefertigt.)
An den Lohnkosten kann es bei einem derartig automatisierten Prozess ja eher weniger liegen. Sowas wie wissenschaftliches Know How, qualifizierte Fachkräfte und Infrastuktur sollten wichtiger sein.

Vielleicht waren die Regierungen der asiatischen Länder einfach großzügiger mit den Fördergeldern für den Bau der extrem teuren Fabriken?
 
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Herdware schrieb:
Also so schwer zu begreifen ist das ja auch nicht, dass gerade eine globale Erwärmung des Klimas dazu führen kann, dass sich Luft- und Meeresströmungen ändern und deswegen zeitweise auch extreme Wintereinbrüche begünstigt werden.
Interessant wäre auch, wie sich die Energie welche Windräder aus der LuftStrömung nehmen (physikalisch zwar ziemlich begrenzt ) auf Luftströmungen auswirkt. Das spielt irgendwie in der Diskussion kaum eine Rolle. In Wikipedia steht zumindest dass die WindRäder das Mikroklima ändern.

Ebenso sind Pläne, Wasserflächen zb Seen mit Solarzellen zu bedecken nicht zuende gedacht : wie beeinflusst es die Lebewesen im Wasser?
 
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Eneloop schrieb:
Da sollten die deutschen Politiker ein wenig überlegen, ob es richtig ist, fast ganze Chiproduktion den Asiaten zu überlassen.
Zum Glück überlegt sich das die deutsche Regierung nicht alleine. Die EU prüft gerade den Bau einer Halbleiterfabrik für Strukturbreiten von 10 bis 2 Nanometer.
Es gibt sogar recht sportliche Ziele dabei. Es sollen zukünftig 20 % des weltweiten bedarfs an Chips in Europa hergestellt werden. Natürlich unwahrscheinlich, dass es wirklich so kommt; es scheint jedoch immerhin so, als ob ein nachhaltiges Umdenken stattgefunden hat.

Außerdem sollte man Halbleiterhersteller wie Infineon und Bosch nicht vergessen. Bosch hat 2017 eine neue Fabrik in Dresden gebaut (hat im November '20 angefangen die Produktion zu starten) und diese wurde von der deutschen Regierung mit mehreren hundert Millionen Euro gefördert.
 
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