News Samsung-Geräte betroffen: Bug in Windows 11 verhindert Zugriff auf Laufwerk C

updater14 schrieb:
Windows - grundlegend geht einfach erstmal alles.
Linux - grundlegend geht einfach erstmal nix.
Wie kommst Du darauf? In Windows darf man erst mal genauso wenig wie unter Linux, wenn man keine root Rechte hat.

Die Sicherheitssysteme unterscheiden sich nur in Details, und i.d.R. ist Windows wesentlich feingranularer als Linux (ohne spezielle Erweiterungen).

Und genauso kann in beiden Systemen ein Programm bei der Installation Mist bauen. Da hat man i.d.R. volle Root-Rechte und wenn das Script dann nen Fehler hat, ist das System am Arsch.

Der einzige Unterschied an der Stelle ist, dass bei Linux i.d.R. etwas mehr Leute drauf schauen, bevor ein Programm in den Package Manager aufgenommen wird. Aber absolute Sicherheit gibt's auch da nicht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: aragorn92, HolySkillet, boonstyle und eine weitere Person
Amaoto schrieb:
Ja gut, für mich ist es dennoch fragwürdig. Wenn einfach nur ein Fehler in irgendeiner Anwendung dazu führt, dass das Systemlaufwerk den Zugriff verweigert, liegt es wahrscheinlich nicht nur am Entwickler dieser einen Anwendung.
Doch. Wenn "irgendeine Anwendung" nun mal administrative Berechtigungen hat, kann sie alles machen, auch Berechtigungen zerstören. Wie soll ein Betriebssystem das verhindern?
Anders ist es bei Android/iOS wo Apps immer in einer Sandbox laufen und niemals administrative Berechrigungen haben. Aber selbst dort gibt es Bugs und Jailbreaks ("rooting").
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: aragorn92 und Grestorn
updater14 schrieb:
Es hat schon einen Grund, warum Windows sich am Markt durchgesetzt hat, das vergessen leider viele.
Ich glaube, das hat mehrere Gründe.

Spontan fallen mir drei ein:
Kartellrechtlich fragwürdige Absprachen mit Hardwareherstellern,
die "Embrace, Extend & Extinguish"-Strategie, mit der sie Konkurrenten weggebissen haben,
und die jahrzehntelange Erziehung der Windows-Userbase zum Computer-Analphabetismus.

Das vergessen leider viele Microslop-Fanboys.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Lynchtactical, HolySkillet und Zhenwu
gimmix schrieb:
und die jahrzehntelange Erziehung der Windows-Userbase zum Computer-Analphabetismus.
lol

Das hat Microsoft nicht gemacht, das hatten die Smartphones und Tablets als Nebeneffekt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: aragorn92
Flutefox schrieb:
Für mich ist es eigentlich Best Practice, jedes Gerät mit vorausgeliefertem OS erstmal neu aufzusetzen und ordentlich zu konfigurieren. Es fällt mir schwer Mitleid zu haben an der Stelle.
Weil das ja auch totales Allgemeinwissen ist und jeder Käufer von so einem Teil in der Lage ist ein frisches Windows mit passenden Treibern etc. zu installieren...
 
updater14 schrieb:
Windows - grundlegend geht einfach erstmal alles.
Linux - grundlegend geht einfach erstmal nix.
Ich würde vermuten, dass Du in letzter Zeit (so seit 2016) keine Mainstream Linux-Distribution verwendet hast.

Out-Of-The-Box funktionieren sei seit vielen Jahren einfach ohne Probleme wenn die Hardware nicht super exotisch ist und selbst dann immer noch gut genug und seit 2020 sind auch Exoten selten ein Thema...
Ergänzung ()

Rickmer schrieb:
Das hat Microsoft nicht gemacht, das hatten die Smartphones und Tablets als Nebeneffekt.
Ganz ehrlich, DAUs haben und werden immer existieren. Die Plattform ist völlig egal.

Smartphone und Tabletuser haben Probleme mit PC-Peripherie aber ansonsten das gleiche in Grün.

Es hat sich einfach allgemein das Interesse bzw. Notwendigkeit sich mit der Technik auseinanderzusetzen verringert sowohl im Desktop (Laptop) Bereich als auch bei Handhelds (Smartphones / Tablets und was dazwischen liegt).

Das hängt damit zusammen, dass die vebreiteten System und dort eben auch Windows lange Zeit besser geworden sind, was grundsätzlich zu begrüßen ist.

Aber weniger Reibung bedeutet auch weniger Anreiz sich "schlau" zu machen bzw. "machen zu müssen".
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Lynchtactical
Ich denke es sind nicht nur Samsung Geräte betroffen. Das Update hat wohl auch andere Sachen zerschossen.

Habe gerade einen Dell Inspiron 16 von einem Bekannten vor mir mit folgende Meldung beim Boot: "Stoppfehler 7B Inaccessible_Boot_Device"

Und zervzweifel gerade daran ein wenig.
Das kommt auch von dem März Update.
 
Zhenwu schrieb:
Stimmt total, wer kennt Sie nicht die Smartphones mit 5,8 Zoll und Windows 95 🤣
Du hast wohl noch nicht jemanden angetroffen, der nicht klar kommt wenn das Gerät keinen Touchscreen hat?
 
Grestorn schrieb:
Ach, unter Linux kann keine App (die per Package Manager installiert wird und als solches beim installieren root Rechte hat) einfach mal so chown -R root /home machen?

Dieser fast schon manische Reflex voller Hohn auf Windows zu blicken nimmt manchmal schon kroteske Formen an.
Wenn das geht, ist das auch nicht gut. Dieser Reflex Fanboygehabe vorzuwerfen, nimmt schon groteske (so schreibt man das) Formen an.
 
Hat jemand schon das Sam Tucker Video geteilt?:D

 
Grestorn schrieb:
Ach, unter Linux kann keine App (die per Package Manager installiert wird und als solches beim installieren root Rechte hat) einfach mal so chown -R root /home machen?

Wir reden hier vom Kernel, der Fehler den du beschreibst geht von einem package aus. Der Fehler der hier offensichtlich vorherrscht wurde durch ein Windows Update ausgelöst als geht dieser von diesem aus.

Unabhängig davon ist das Verhalten dass du beschreibst bei beiden Kerneln vorhanden also worüber reden wir hier?

Ich kann mir Malware in binary Form ziehen und auf jedem System ausführen und alle zerschießen? Was sagt dass über den Kernel des Betriebssystems?

Hier hat ein Update bestehende System zerlegt und nicht die Software von Samsung per se ("package")
 
Biedermeyer schrieb:
Mehr Bugs - desto mehr Entwickler.
Eigentlisch logo ;)
Nicht wirklich, wichtiger ist das testing und die anschliessende Qualitätssicherung und die hat mal wieder gepatzt, genau wie bei M$ in den letzen Jahren das ist alles.
Über die Anzahl der Entiwickler sagt das überhaupt nix.
gimmix schrieb:
Ich glaube, das hat mehrere Gründe.
Jup
gimmix schrieb:
Spontan fallen mir drei ein:
Kartellrechtlich fragwürdige Absprachen mit Hardwareherstellern,
die "Embrace, Extend & Extinguish"-Strategie, mit der sie Konkurrenten weggebissen haben,
und die jahrzehntelange Erziehung der Windows-Userbase zum Computer-Analphabetismus.
Wohl kaum, sondern der Erfolg des IBM PCs und DOS und dessen Verbreitung führten wohl eher zum Erfolg.
M$ hat am Anfang vieles Richtig gemacht und das hat für den Erfolg gesorgt, was hinzukommt ist der spätere Erfolg von M$ Office und ich glaube das war auch der durchbruch.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: aragorn92
Nur, dass MS nicht mal DOS selbst entwickelt hat. Da fing es mit der EEE-Taktik schon an.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Alphanerd und Zhenwu
@gimmix ja na und? Das wurde zugekauft, das machen Firmen auch heute noch, Knowhow einkaufen, daran ist nix fragwürdig.

Abgesehen davon spielt DOS heute keine Rolle mehr und dennoch ist Windows der Platzhirsch, wie gesagt Office wird hier immer noch die treibende Kraft sein.

Andere HErsteller hatten auch schöne und gute OSs, und wo sind die heute alle? Linux hat es seit 40 Jahren nicht geschafft auf dem PC in Nennenswerter Zahl zu kommen. Einzig Apple kann man wirklich als Konkurent bezeichnen. Den Servermarkt klammern wir hiermal aus.
 
Grestorn schrieb:
Wie kommst Du darauf? In Windows darf man erst mal genauso wenig wie unter Linux, wenn man keine root Rechte hat.
Genau da liegt aber der Hase im Pfeffer.
Installierst du ein Windows, ist der erste User der angelegt wird automatisch Admin.

Dazu kommt, dass die User Account Control, im Gegensatz zum Einsatz von sudo, bei einem User der Adminrechte hat, explizit keine Sicherheitsbarriere ist. Unter Windows darfst du also tatsaechlich erstmal alles auf einem frischen System.

Andererseits stimmt es, dass das Berechtigungssystem von Windows, bzw. von NTFS, ein Stueck maechtiger und granularer ist als das von Linux.

Aber dass muss man halt auch einsetzen.
Man koennte Anwendungen voneinander isolieren, indem man fuer Anwendungen verschiedene Nutzer anlegt und diese dann nur diese Anwendung starten. Die technischen Moeglichkeiten sind da, per "Ausfueren als..." kannst du das auch jetzt schon machen, seit Windows Vista, aber ist halt ein manueller Prozess.
Und hat dann - neben fehlender Bequemlichkeit - naterlich einen recht grossen Rattenschwanz zur Folge. So funktioniert zB. Drag&Drop nicht zwischen Anwendungen die nicht unter dem gleichen Benutzer laufen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: aragorn92
Muntermacher schrieb:
Wenn das geht, ist das auch nicht gut. Dieser Reflex Fanboygehabe vorzuwerfen, nimmt schon groteske (so schreibt man das) Formen an.
Danke für die Korrektur meines Rechtschreibfehlers. So was freut mich doch immer. (Ja, hat irgendwie komisch ausgeschaut...)

Und man kann Linux mögen ohne in jedem Thread dazu Stellung zu nehmen und zu betonen, wie viel besser es doch sei als Windows. Also kein Grund für eine beleidigte Leberwurst. Das hast Du Dir schon selbst angeheftet.
Ergänzung ()

boonstyle schrieb:
Wir reden hier vom Kernel, der Fehler den du beschreibst geht von einem package aus. Der Fehler der hier offensichtlich vorherrscht wurde durch ein Windows Update ausgelöst als geht dieser von diesem aus.

Nein. Lies den Artikel. Das Windows Update hatte damit nichts zu tun, und selbst wenn, dann bedeutet das nicht, dass es ein Problem mit dem Kernel ist.

Was der Kernel damit zu tun hat, was und wie etwas möglich ist unter Linux oder Windows erschließt sich mir sowieso nicht. Gerade unter Windows macht der Kernel gar nichts mit dem Filesystem (Microkernel Architektur).
Ergänzung ()

Ranayna schrieb:
Genau da liegt aber der Hase im Pfeffer.
Installierst du ein Windows, ist der erste User der angelegt wird automatisch Admin.

Genauso wie unter Linux.

Und der erste Anwenderaccount ist auch - wie in Linux - ein Standarduser mit Sudo-Rechten.

Ich sehe da keinen Unterschied.

Ranayna schrieb:
Dazu kommt, dass die User Account Control, im Gegensatz zum Einsatz von sudo, bei einem User der Adminrechte hat, explizit keine Sicherheitsbarriere ist. Unter Windows darfst du also tatsaechlich erstmal alles auf einem frischen System.

Das ist technisch einfach Quatsch. Du kannst die UAC nicht umgehen, ohne den Kernel zu manipulieren. Was ohne Systemrechte nicht geht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: areiland und aragorn92
sikarr schrieb:
Naja, seit Vista ist der Erste Nutzer ein eingeschränkter Nutzer und der Administrator per se erstmal deaktiviert.
Der "Adminstrator" ist deaktiviert, das stimmt. Aber der erste angelegte Nutzer ist nicht eingeschraenkt, er ist automatisch Mitglied der Gruppe "Administratoren", und damit kann er mit einer einfachen UAC Bestaetigung fast alles, und nicht weniger als der "Administrator". Und kann sich auch ueber diverse Tricks SYSTEM Rechte holen.
Ergänzung ()

Grestorn schrieb:
Das ist technisch einfach Quatsch. Du kannst die UAC nicht umgehen, ohne den Kernel zu manipulieren. Was ohne Systemrechte nicht geht.
Schon aelter, aber an den Prinzipen hat sich nichts geaendert.
In Standardeinstellungen, also Ja/Nein UAC Abfrage bei einem Account mit Adminberechtigungen, und ohne dass das Passwort abgefragt wird, ist die UAC keine Sicherheitsbarriere:
https://security.stackexchange.com/a/189553

Der Stackexchangepost ist aelter, der verlinkte Mitre Artikel wird aber regelmaessig aktualisiert und listet eine ganze Latte an Moeglichkeiten zur Umgehung der UAC auf.
https://attack.mitre.org/techniques/T1548/002/

Das aendert sich erst, wenn man an den Einstellungen dreht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben