SATA2 - RAID0 oder nicht ?

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Hallo!

Ich möchte Vista neu aufspielen und bin am überlegen, ob ich meine Festplatten wieder im RAID0-Verbund laufen lasse oder beide getrennt, ganz "normal" betreibe.

Ich besitze 2 Maxtor SATA2 Platten (-> Signatur, Sysprofile) und bin mit der Performance zufrieden, hab allerdings keinen Vergleich da ich schon immer RAID0 benutze.

Ich habe schon oft gelesen dass RAID0 keine spürbaren Vorteile mitsich bringt und wollte daher mal in die Runde fragen was da dran ist bzw. ob jemand mal Vor/Nachteile posten könnte
(Per Google finde ich nur Erklärungen zur Funktionsweise und so....das ist mir klar...aber ich wollte mal Wissen wie das in der Realität aussieht)
 
Die Geschwindigkeitssteigerung macht sich vor allem bei großen, zusammenhängenden Dateien deutlich bemerkbar. Hier kann Striping parallel auf allen Platten operieren und dadurch die Transferrate vervielfachen. Beim Lesen oder Schreiben vieler kleiner Files ist die Zugriffszeit der Platten der limitierende Faktor. Hier erreicht ein Stripeset bestenfalls die Performance eines Einzellaufwerks. Aufgrund dieser Eigenheiten kommt es meist dort zum Einsatz, wo große Datenmengen abgearbeitet werden müssen: Etwa bei Workstations für CAD/CAM oder Audio- und Videobearbeitung

Das habe ich grad noch gefunden....warum nutzen dann soviele RAID0 ???
 
joah, wenn du bei Games die Maps laden musst, dann wirst du paar Sekunden wohl gewinnen. Auch von Raid zu Raid große Datein zu verschicken geht recht fix, aber ansonsten bringt das nicht wirklich was, hab deswegen mein Raid-Verbund wieder aufgelöst. Bei mir ging die Rechnung Performance/Sicherheit nicht auf...
 
Bei meinem System ist die Ladezeit von Vista recht groß, der grüne Balken bleibt meißtens so um die 15 Sek. auch nach Neuinstallation...kann das mit RAID zusammenhängen ?

Und...beim Booten kommt noch für einige Sekunden der Screen für den Raid-Controller in dem das Array erkannt wird, wenn der wegfällt wär´s auch ganz schön
 
Vorteil:

-bei verschieben von großen datein.

Nachteil:

-sicherheit
-zugriffzeit wird meist höher
-CPU last wird höher
-ladezeiten dauern länger
-wenn man nur 2platten im raid hat, daruf windows und zb. games rödeln die arme die ganze zeit hin und her demzufolge ist die performance nicht so optimal

und bevor wieder welche ankommen, ja ich hatte raid0, ja ich habe es aufgelöst!
 
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du hast noch einen Vorteil vom Raid vergessen die Transferraten brechen am Ende des Speichers nicht so zusammen wie bei einem einzel Laufwerk.Naja ich persönlich hab mein Raid wieder aufgebaut nach dem ich die Festplatten eine Weile einzeln laufen hatte weil einfach die Ladezeiten der Spiele besser sind und sich Dateien schneller hin und her schieben lassen aber ich hab ja auch noch ne 500Gb als Sicherungsfestplatte daher kann ich mit der Unsicherheit leben ;).
 
Hallo,

auch ich habe vorher überlegt, ob sich ein Raid-0 lohnt, daher habe ich zunächst testweise mit 2 Platten ein Raid 0 gebaut und gebencht. Bei mir hat sich auch die Zugriffszeit um unglaubliche 4 ms verbessert, die verwendete Hardware scheint eine ideale Kombination zu sein. Nun macht es sich nicht nur bei Spielen oder dem Booten bemerkbar, sondern auch beim Arbeiten.

Siehe #3
https://www.computerbase.de/forum/t...-raid-1-als-single-platte-ansprechbar.287856/

MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
du hast noch einen Vorteil vom Raid vergessen die Transferraten brechen am Ende des Speichers nicht so zusammen wie bei einem einzel Laufwerk.
Die sequenzielle Transferrate bricht bei einem RAID-0 Verbund am Ende des Speichers (im Verhältnis gesehen) genauso ein wie bei einem einzelnen Laufwerk, außer wenn irgendwo ein Flaschenhals existiert und die maximale Transferrate limitiert wird.
 
Madnex schrieb:
Die sequenzielle Transferrate bricht bei einem RAID-0 Verbund am Ende des Speichers (im Verhältnis gesehen) genauso ein wie bei einem einzelnen Laufwerk, außer wenn irgendwo ein Flaschenhals existiert und die maximale Transferrate limitiert wird.

Nicht generell, siehe meine Tests im verlinktem Post.

mfg
 
kannst auch ne 10gb partition nehmen, dann fällts noch weniger ab :rolleyes:

ist ja klar wenn du nicht die komplette platte nimmst, sie am ende auch nciht so stark abfällt
du hast ja quasi den langsameren bereich einfach weggelassen

das hat ja nichts mit raid0 zu tun
 
MöCkY schrieb:
Vorteil:

-bei verschieben von großen datein.

Nachteil:

-sicherheit
-zugriffzeit wird meist höher
-CPU last wird höher
-ladezeiten dauern länger
-wenn man nur 2platten im raid hat, daruf windows und zb. games rödeln die arme die ganze zeit hin und her demzufolge ist die performance nicht so optimal

und bevor wieder welche ankommen, ja ich hatte raid0, ja ich habe es aufgelöst!

also die Ladezeiten werden nicht länger. Im Gegenteil bei Spiele werden sie um einiges kürzer also mit nur 1er Platte;). 2 Grafikkarten sind auch schneller als eine.;)
die Zugriffszeit dauert auch nicht recht viel länger. Merken tust dus auf jeden fall nicht, wenn es dir nicht ein Programm anzeigt. Zur CPU last. Meistens regelt das sowieso das Mainboard. Für was haben Mainboards einen integrierten RAID Controller und ein Core 2 Duo würde das auch mit links hinbekommen.

mfg
Tobi
 
Ein 200GB Raid-0 und ein 200GB Raid-1 aus zwei 320GB Platten, was soll daran kein Raid 0 sein?
 
@Madnex bitte überzeuge dich selber mein Raid 0 gegen die einzelne 500GB Samsung beim Raid geht es nicht so rasant runter.
 

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nö die ladezeit wird länger, habe ich selber getestet, was auch eingie tests beweisen...
 
ja welche Ladezeit? Die Reaktionszeit oder beim Lesen in Spielen zB. Maps bei CSS.

Da der Datendurchsatz sich erhöht, wird auch die Ladezeit sich stark veringern. Bei viele Daten, die benötigt werden.

mfg
Tobi
 
Hallo,

mein 200GB Spezial Raid-0:
 

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@chriss-22
Zum einen eignen sich Low-Level-Benchmarks wie HD-Tach und HD-Tune denkbar schlecht um die Leistung eines RAID-0 Verbundes zu messen, da sie mit festen Blockgrößen arbeiten und bei bestimmten Konfigurationen (Stripe-Size) ins schleudern geraten. Die Ergebnisse sind nicht selten unzuverlässig. Ganz davon abgesehen sind die Ergebnisse nicht direkt auf die Praxis übertragbar, da weder die sequenzielle Transferrate in Zusammenhang mit der mittleren Zugriffszeit gebracht wird, noch die Cache-Algorithmen und ansonstigen Firmware-Optimierungen in irgendeiner Weise berücksichtigt werden.

Zum anderen hast du über das Matrix-RAID den RAID-0 Verbund auf der ersten Hälfte der Platten erstellt. Hättest du den gesamten Speicherplatz für das RAID-0 genutzt, würde die Transferrate ebenso abfallen. Außerdem wird die maximale Transfrrate deines RAID-0 Verbundes entweder limitiert oder die Benchmarks messen Mist. Rein rechnerisch müsstest du mit diesen Platten im RAID-0 Verbund eine maximale sequenzielle Transferrate von um die 160 MB/s erreichen, da eine einzelne Festplatte dort auf knapp 80 MB/s kommt. Das spricht dafür, dass irgendetwas limitiert. Daher sieht es nur so aus, als ob die Transferrate im RAID-0 Verbund nicht abfallen würde.

Betreibe mal eine aktuelle PATA Festplatte im UDMA-2 Modus. In diesem Modus fällt die Transferrate auch nicht ab, da die mögliche Festplattenleistung sowohl am Anfang als auch am Ende der Festplatte durch die maximale Bandbreite dieses Modus limitiert wird. Die Folge ist eine Flatrate. Das ist derselbe Effekt.

Was die Zugriffszeit betrifft, das liegt auch wieder an deinem Matrix RAID. Der RAID-0 Verbund befindet sich auf der schnelleren Hälft, wodurch die Wege für die Köpfe kürzer sind. Diese mittlere Zugriffszeit hättest du innerhalb dieses Kapazitätsfensters genauso, wenn du das RAID-0 über die gesamte Kapazität erstellt hättest. Mit dem Unterschied, dass HD-Tach und HD-Tune die "durchschnittliche" Zugriffszeit über die gesamte Kapazität ermittelt und dabei natürlich auch den hinteren Bereich miteinbezogen hätten, wodurch das Ergebnis höher ausfällt.

Die etwas bessere mittlere Zugriffszeit deines RAID-1 Verbundes im Vergleich zum Einzelbetrieb, ist entweder ein Messfehler oder der RAID-Kontroller mannaged es tatsächlich so, dass beide Festplatten beim Zugriff Hand in Hand arbeiten.

Deine Theorie, dass der größere Cache mit diesen Ergebnissen was zu tun haben könnte, kann nicht zutreffen, da beim sequenziellen Lesen der Cache rein gar nichts zu tun hat.

Die Benchmarks, die du benutzt hast, können bestenfalls die mechanische Leistungsfähigkeit der Festplatten bzw. des Verbundes ermittelt, über die tatsächliche Praxisleistung können sie hingegen nicht viel aussagen, da nicht alle Leistungseigenschaften miteinbezogen werden. Du hättest besser mit der Stoppuhr die Ladezeiten von Programmen, die Kopierzeit von Daten usw. messen und mit den Ergebnissen eines einzelnen Laufwerks vergleichen sollen. Das hätte dir wesentlich mehr gebracht.

/Edit:
xxxx schrieb:
@Madnex bitte überzeuge dich selber mein Raid 0 gegen die einzelne 500GB Samsung beim Raid geht es nicht so rasant runter.
Das liegt daran, wie ich bereits geschrieben habe, dass irgendetwas die maximale Transferrate deines Verbundes limitiert oder der Benchmark Mist misst. Unter optimalen Bedingungen müsste die maximale sequenzielle Transferrate eines aus zwei Festplatten bestehenden RAID-0 Verbundes, im Vergleich zur einzelnen Festplatte, je Zone exakt verdoppelt werden. Und genau diese optimalen Bedingungen werden von Low-Level-Benchmarks simuliert. Passt die gewählte Stripe-Size zur verwendeten Blockgröße des Benchmarks sollte das so sein. Wenn nicht, gibt es irgendwo einen Flaschenhals.
 
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chris-22 was ist darn so besonders?

Tobi41090 ja die ladezeit von spielen steigt, da für schnelleres laden eine schneller zugriffzeit erfporderlich ist, die bei einem RAID0 verbung aber um ca. 2ms steigt, daher längere ladezeiten ;)
 
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ja und was sagt das aus? richtig so gut wie nix
 
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