SATA2 - RAID0 oder nicht ?

Also die Zugriffzeiten eines RAID-Systems können sich rein logisch überlegt gar nicht verbssern, weil die Plattenmechanik nach wie vor die selbe ist.

Und wichtiger, dass euere Platten gute Benchmarkergebnisse erzielen, ist, dass das tägliche Arbeiten damit erleichtert wird. Einen spürbaren Leistungsvorteil merkte ich beim RAID0 nicht, Benchmarks vor dem RAID hatte ich nicht gemacht, bin aber dann von 2x250 GB im RAID0 zu 1x400 GB umgestiegen, die Platte (alles Samsungs) kommt mir alleine schon schneller vor als das RAID damals.

Man darf auch nie vergessen, dass es Kopieraktionen gibt, die auf einem Nicht-RAID _deutlich_ schneller gehen, wenn von einer Platte auf die andere kopiert wird, hat das RAID z.B. seine Mühen... wenn man sich dieses Vorteils bewusst ist, kann man selbst bei z.B. Videobearbeitung mit 2 Platten ohne RAID besser fahren...

Diese Gründe, größere Unabhängigkeit von einzelnen Platten, leichtere Windows-Installation ohne irgendwelche Treiber einbinden zu müssen, Möglichkeit auch problemlos Linux installieren zu können, uva haben mich persönlich dazu bewogen, wieder vom RAID0 Abstand zu nehmen.

Die Vorteile haben mich persönlich nicht überzeugen können...
 
ja ist ja klar, dass sich die Zugriffszeiten nur verbessern können, wenn sich die Platten schneller drehen. Meine Aussage war aber, dass sich die Maps bei Spielen schneller laden lassen, da 2 Platten mehr Daten liefern können als1e.

mfg
Tobi
 
das ist aber falsch da beim laden die zugriffzeit wichtig ist, wie bleibt höhstens gleich, aber da sich durch raid0 die zugriffzeit etwas erhöht, erhöht sich auch etwas die ladezeit ;)

naja denkst doch was ihr wollt, seit glücklich mit eurem raid, da könnt ihr auch weiter prollen bei leuten die keine ahnung haben
 
@Tobi41090: Das mit den Zugriffszeiten von mir war auf Chris22 bezogen, nicht auf dich..

@MöCkY: Da kann ich dir nur zustimmen... naja RAID(0) ist halt irgendwie nen neuer Mode-Trend geworden und plötzlich braucht's halt irgendwie jeder und wer's net hat is halt net "in".
 
klar muss ein Rechner auch stabil sein und vor allem zuverlässig und kühl.

mfg
Tobi
 
MöCkY schrieb:
das ist aber falsch da beim laden die zugriffzeit wichtig ist, wie bleibt höhstens gleich, aber da sich durch raid0 die zugriffzeit etwas erhöht, erhöht sich auch etwas die ladezeit ;)

naja denkst doch was ihr wollt, seit glücklich mit eurem raid, da könnt ihr auch weiter prollen bei leuten die keine ahnung haben

Wenn du mal eben 300 MB in dem Ram schaufeln muss, erzähl mir dann nicht, dass eine Platte das schneller schafft als Raid 0. Zudem 2ms langsamer und? Das merkt man nicht und messen hat es auch keinen großen Sinn.
Der einzige Vorteil bei Rain 0 mit herkömmlichen Billigcontroller der aktuellen Boards liegt einzigen beim Laden großer Datenmengen (die nicht gerade etrem über die ganze Platte verbreitet sind) in den Ram oder verschieben großen Datenmengen von Raid zu Raid (Raid 0 versteht sich). Alles andere ist eher sinnlos als das man sich darum streitet und kommt mir bitte nicht mit Benchmarks ;)
Wenn man also scharf drauf ist als ersten auf nem BF2 Server zu erscheinen und die restliche Hardware passt, dann bringt der Raid Verbund paar Serkunden und noch den Hubschrauber als erster schnappen zu können, aber mehr sollte man nicht erwarten.
Und wie schon erwähnt wurde ist das Verschieben der Datenmengen unter zwei Festlatten doch angenehmer als auf nem Raidverbund dieser Festplatten selbst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

was wären denn eurer Meinung nach verlässliche Praxistests, die die Raid 0 Performance im Alltag besser wieder geben als die ganzen syntetischen Bechmarks? Bitte nicht dieser Online PCMark und die Ergebnisse vom IOMeter kann ich auch noch nicht ganz deuten, obwohl das RAID 0 schon deutlich bessere Ergebnisse liefert als die Singleplatte, was gibt es noch?
Wundert mich nur, das bei Festplattentests immer HD Tach, HD Tune oder Sandra genommem wird und hier plötzlich als nichtssagende Ergebnisse abgetan werden.

Zur Datensicherheit, ich habe auf den 2 Platten hinter dem Raid 0 noch ein Raid 1 als Backup, das sollte reichen.

MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
wenn du zB sagst, meine CPU ist so und so fett bei Fließkommaberechnungen, so hast du was in nem Benchmark gerissen, der sich daran orientiert, aber wenn du zockst oder sonst was machst, so wir die CPU verschiedene Berechnungen machen, so kackt die dann ab, wenn die CPU bestimmte Befehlsätze nicht unterstützt (zB SSE) oder bei ganzzahlingen Berechnungen ne Niete ist. So ists auch in anderen Tests und Benchmarks. Wenn du nur testest wie schnell die Platte sequentiell lesen kann, so wird die im normalen Betrieb kaum nur lesen und das sequentiell, denn die Daten sind meistens gut über auf der HDD verstreut. Bei gut defragmentieren Platten kommt es auch nicht so sehr auf die Zugriffszeit an, da die Daten ja zusammenhängend liegen.
So im Raid, wenn du dauernd nur kleine Dateien ausliest und schreibst, also ganz normal surfst usw dann bringt dir Raid nichts. Wenn du große Daten bewegst wie in CAD oder Photoshop oder wat weiß ich allen, dann könnte dir Raid was bringen. Wenn die Daten sequentiell ausgelesen/geschrieben werden, hast du durch Raid 0 ne höhere Bandbreite.
Wie man es testen kann...Wenn du von Raid zu Raid kopierst, da mal die Zeit stoppen. Oder du startest ein Game, dass sehr viel an Ram frisst und du deswegen große Maps in den Ram schaufeln musst, stopst da dann die Zeit.
 
Also DANKE für die vielen Tipps, ich habe mein PC jetzt ohne RAID wieder am laufen.....merke aktuell garkeine Veränderung - ausser, dass ich S.M.A.R.T. wieder nutzen kann.

Danke Calvin-De-Luxe
 
chris-22 schrieb:
Hallo,

was wären denn eurer Meinung nach verlässliche Praxistests, die die Raid 0 Performance im Alltag besser wieder geben als die ganzen syntetischen Bechmarks? Bitte nicht dieser Online PCMark und die Ergebnisse vom IOMeter kann ich auch noch nicht ganz deuten, obwohl das RAID 0 schon deutlich bessere Ergebnisse liefert als die Singleplatte, was gibt es noch?
Wundert mich nur, das bei Festplattentests immer HD Tach, HD Tune oder Sandra genommem wird und hier plötzlich als nichtssagende Ergebnisse abgetan werden.

Zur Datensicherheit, ich habe auf den 2 Platten hinter dem Raid 0 noch ein Raid 1 als Backup, das sollte reichen.

MfG

Den hier finde ich relativ praxisnah, genau so wie die Ergebnisse:

http://www.anandtech.com/storage/showdoc.aspx?i=2101
 
stna1981 schrieb:
Den hier finde ich relativ praxisnah, genau so wie die Ergebnisse:

http://www.anandtech.com/storage/showdoc.aspx?i=2101

" If you haven't gotten the hint by now, we'll spell it out for you: there is no place, and no need for a RAID-0 array on a desktop computer. The real world performance increases are negligible at best and the reduction in reliability, thanks to a halving of the mean time between failure, makes RAID-0 far from worth it on the desktop. "

Is relativ eindeutig :cool_alt:......denke der Thread kann dann geschlossen werden !
 
Calvin-De-Luxe schrieb:
Is relativ eindeutig :cool_alt:......denke der Thread kann dann geschlossen werden !



Denke ich nicht, denn es gibt auch andere Tests :)

Die I/O-Leistung verbessert sich eben doch:
http://hardware.thgweb.de/2007/03/11/drehzahl_cache_festplatten_raid_verbund_/page16.html

Der Windows XP-Start geht schneller, man beachte, dass das Raid 0 fast an eine Raptor heran kommt:
http://hardware.thgweb.de/2007/03/11/drehzahl_cache_festplatten_raid_verbund_/page17.html

SYSmark 2004 SE, Raid 0 mit höheren Score als als Raptor!
http://hardware.thgweb.de/2007/03/11/drehzahl_cache_festplatten_raid_verbund_/page17.html

Fazit: "Was die Leistung angeht so kann man der WD Raptor durch ein RAID 0 bestehend aus zwei Billig-Festplatten mit 7.200 U/Min in jeder Disziplin klar das Wasser reichen"
http://hardware.thgweb.de/2007/03/11/drehzahl_cache_festplatten_raid_verbund_/page18.html

MfG
 
sorry aber diesen thg "test" als argument zu nehmen ist schwach
da wird überhaupt kein test mit praxisbezug durchgeführt(ausser vielleicht der systemstart)

und das fazit ist der brüller schlechthin

raid0 hat sicherlich in einigen bereichen durchaus seinen nutzen
nur sollte man das ganze nicht überbewerten
 
@chriss
Die Leistungsfähigkeit einer Festplatte kann man in etwa mit der eines Rennwagens vergleichen. Wobei die Höchstgeschwindigkeit auf gerader Strecker der sequenziellen Transferrate der Festplatte entspricht (also das Lesen und Schreiben von direkt hintereinanderliegenden Daten). Durch RAID-0 wird also quasi die Höchstgeschwindigkeit nahezu verdoppelt. In den Kurven ist allerdings die Bodenhaftung und viele andere Kleinigkeiten von weit größerer Bedeutung (Stichwort: Kurvengeschwindigkeit). Über die Rundenzeit entscheidet also nicht nur die Höchstgeschwindigkeit auf gerader Strecke sondern das gesamte Paket und natürlich auch das Streckendesign. Was bringt einem Rennwagen eine enorm hohen Endgeschwindigkeit, wenn die Strecke hauptsächlich aus Kurven besteht und nur wenige sehr kurze Geraden vorhanden sind? Windows und die meisten Programme sind in dieser Hinsicht als sehr kurvige Strecken anzusehen, da äußerst selten sequenziell gelesen bzw. geschrieben werden kann.

Ich behaupte nicht, dass RAID-0 gar keine Leistungssteigerung bringt, ich sage nur, dass die meisten Heimandwender hauptsächlich auf sehr kurvigen Strecken unterwegs sind. Je nach Steckendesign kann RAID-0 sehr viel bringen, meistens hält sich der Leistungsgewinn allerdings stark in Grenzen. Nehmen wir mal an, dass sich die Festplattenleistung bei zwei Laufwerken im RAID-0 in der Praxis durchschnittlich um 15 % erhöht (ca. Leistungsgewinn eines 2x RAID-0 laut dem Anwendungsindex der c't gegenüber dem einzelnen Betrieb desselben Laufwerks). Je nach Nutzungsprofil aka Streckendesign kann diese Zahl natürlich stark variieren. Würdest du nicht sagen, dass bei so einer vergleichsweise geringen Leistungssteigerung der Nutzen, angesichts des erhöhte Ausfallriskos, für die meisten Leute äußerst fragwürdig sein sollte?

Um herauszufinden, ob ein RAID-0 Verbund für dein persönliches Nutzungsprofil was bringt, ist die beste Methode das Messen der Zeit, die jeweils der Verbund und das einzelne Laufwerk beim Laden von Programmen und Aktionen, die du häufig nutzt bzw. ausführst, benötigt. Und bitte nicht nur nach Gefühl beurteilen sondern richtig per Stoppuhr. Fairerweise sollten die Bedingungen natürlich möglichst identisch sein. Das ist zwar recht aufwändig, aber, wie bereits geschrieben, die beste Methode.
 
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