Schnelles, einfach Linux?

CommanderAlex

Cadet 4th Year
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Hallo

Ich suche ein schnelles Linux, dass auf einem älteren Notebook mit:
1,86Ghz AMD Athlon
512mb Ram
ATI 64mb Onboard Grafikkarte
gut laufen sollte.

Es muss einfach zu bedienen sein und braucht nur folgende Funktionen:
Surfen
Youtube Videos abspielen
PDF Dateien anschauen

Es muss von einem USB Stick installierbar sein, da das DVD Laufwerk defekt ist.


Welche Tipps habt ihr für mich?

mfg
 
habe auf meinem AMD Turion 1,8 GHZ 1GB Arbeitsspeicher ATI x200m (die leistungsschwächste GPU die jemals gebaut wurde glaub ich :D ) Ubuntu 9.04 am laufen und es ist sehr schnell aber musst ein wenig wegen Grafikchip und w-lan aufpassen aber das gilt für jede linux distri

hier download: http://www.ubuntu.com/getubuntu/download

edit:
vor allem für anfänger ist es geeignet...
deine usb frage zB. http://wiki.ubuntuusers.de/live-usb
 
Zuletzt bearbeitet:
Lade dir einfach mal die neuste Version Ubuntu 9.10 aus dem Netz und brenne dir ne Iso.DVD.
Das Ubuntu läuft recht ordentlich...hat auch alles für einfache Anwendungen.
 
Jap, Ubuntu ist top, auch wenn man wenig mit Linux am Hut hat :).

boote das Iso(CD ~600MB) einfach von deinem Richtigem PC, und dann wählst du System>USB-Startmedium erstellen. (ist ne LiveCD)
 
wenn dir die Oberfläche (Gnome) nicht passt kannst du auch kUbuntu installieren. ist eigentlich gleich wie Ubuntu nur mit KDE statt mit Gnome Oberfläche, schau dir dazu mal einige Bilder in google an.
 
Pahul schrieb:
Lade dir einfach mal die neuste Version Ubuntu 9.10 aus dem Netz und brenne dir ne Iso.DVD.
Das Ubuntu läuft recht ordentlich...hat auch alles für einfache Anwendungen.

Dumm nur das für den Threadersteller eine DVD nicht in Frage kommt da das DVD-Laufwerk im Notebook kaputt ist ... ;)


Neben den diversen Vorschlägen, wenn Schnelligkeit, eine simple Oberfläche mit trotzdem viel Auswahl gebraucht wird, ist meiner Meinung nach Xubuntu die beste Wahl.
Dank xfce Oberfläche simpler und schneller als Ubuntu, ohne aber an Bequemlichkeit zu sparen.
 
Eine Idee könnte auch Linux Mint sein, das auf Ubuntu aufbaut. Es sind hier schon einige Codecs an Board sowie diverse Plugins.

Gruß,

badday
 
denke auch, dass Xubuntu am besten geeignet wäre bei der hardware und anfänger!
hab ich auch schon einigen mädels draufgemacht und schwiegervater in spe nutzt's auch :-P
 
xfce ist aber auch nicht viel resourcenschonender als gnome, dann schon eher lxde nehmen ;)
also stinknormales ubuntu aber eben lxde benutzen.
 
512MB und ihr empfehlt KDE?!
Selbst Gnome würde ich da nicht mehr nutzen.

Generell:
1. HP USB Tool um USB Stick Bootfähig zu machen (formatieren).
2. UNetBootIn, Iso auswählen und auf USB Stick kopieren lassen.
3. USB Stick booten und installieren.

Wohl der einfachste Weg.

Linux Mint kann ich ebenfalls empfehlen, die vorinstallierten Codecs machen viel aus, bietet eine hübschere Standardoberfläche und einige nützliche Extras und die meiner Meinung nach etwas besseren vorinstallierten Programme.

Gibt es zudem als Fluxbox, XFCE (Linux Mint 7!) und LXDE (RC1) Version die alle drei sehr sparsam arbeiten und für dein System gut laufen sollten.

http://www.linuxmint.com/download_ce.php
 
I-HaTeD2 schrieb:
512MB und ihr empfehlt KDE?!
Selbst Gnome würde ich da nicht mehr nutzen.
...
Kommt darauf an, was für Programme darauf genutzt werden sollen. Wenn darauf nicht cinelerra zusammen mit großen Videos genutzt wird, kann man meiner Meinung Gnome sogar auf einem Rechner mit 256 MiB RAM nutzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also bei füllen Gnome und KDE auf einem frischen System samt Browser schon an die 600MB min. d.h. es wird ausgelagert was wiederum langsam sein kann.

LXDE, XFCE und Fluxbox sind halt extra für schwächere Systeme gemacht (wobei sich XFCE und Gnome nicht all zu viel nehmen, LXDE habe ich selbst noch nicht getestet).
 
naja, wenn man Software nutzt, die eh die gleichen Libs wie gnome oder kde benötigen, macht es keinen so großen Unterschied, welche DE man nun benutzt.

Ansonsten kann ich einen so großen Speicherhunger von kde (4.3.x unter kubuntu 9.10) bislang nicht bestätigen. Weder auf meinem Desktop (intel core2duo e6420 mit 4gb ram), dem Notebook (T60 T7200 mit 2gb ram) noch auf meinem Netbook (e901go 270er atom und 1gb) kommt es zu großartigen Speicherproblemen. Swap habe ich sogar auf meinem Netbook deaktiviert und lasse grundsätzlich zig Anwendungen gleichzeitig laufen. (Konqueror, Openoffice, Okular, Eclipse, Kopete,....)

Sehe gerade, mein Ram ist voll - allerdings 530mb als Cache. Daher bleiben 470mb für das gesamte Systeme. Das ist nicht schlecht.


Wer Probleme mit Ressourcen hat, sollte halt nicht nur darauf achten, welche DE er / sie nutzt. Auch der Login/ Displaymanager benötigt Ressourcen. Und vor allem bei den Anwendungen sollte man nach Alternativen suchen. Der Firefox ist eben nicht für alle Fälle die erste Wahl. Hier gibt es auch Alternativen, die schlanker sind.
 
Ich weiß nicht, was die Systemmonitore von Gnome und KDE so anzeigen, aber vielleicht zeigen sie nicht zuverlässig die wirklich reservierte Menge Speicher an - ich schau nachher nochmal nach, aber als ich das letzte Mal vor zwei jahren geschaut habe, belegte ein komplettes Gnome/Mandrivalinux 192 MiB - würde mich irgendwie wundern, wenn sich der Verbrauch da verdreifacht hätte.

P.S.
Hab grad nochmal geschaut mit einem Mandriva Linux mit KDE auf einem Rechner mit 1 GiB RAM, der Gnome Systemmonitor (KDE Systemmonitor hab ich grad nicht gefunden) weist von dem 1 GiB RAM ca. 290 als "belegt" aus - es ist allerdings gerade kein Webbrowser im Speicher, sondern nur KDE in der Vorkonfiguration von Mandriva inklusive gestartetem Amarok.
 
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