Hmm, also "schön" ist ja relativ- "schwer" allerdings nicht.
Soll es SCHWER sein, bist du bei Metal (in der Regel) an der falschen Adresse

. Es ist eine "straighte" Spielweise, die hart klingt, ab und an schnell ist, aber "herausfordernd" sind jazzige, bluesige und insbesondere Funk- Bass Lines. Kein Wunder: Im Metal begleitet der Bass und hauptsache er klingt hart- im Funk soll der Bass allerdings mit die Melodie übernehmen, unzwar möglichst perkussiv/ groovig, daher ja auch das geslappe.
Aber schwieriger ist, in Betrachtung des "Fingerstyle", auch ein "Fingerstyle- Funk Bass". Funk zeichnet sich durch eine synkopische, rhythmische Spielweise aus. Du müsstest also ohne Ende Ghost- Notes spielen können und jeden "Rhytmus"- Wechsel des Drummers verfolgen bzw. darauf ansprechen.
Wenn du ein Einsteiger bist ist dieser Song ganz praktisch, recht simpel, aber total "geil"

- du musst aber auch die Oktave spielen, was etwas schwieriger werden könnte:
http://www.youtube.com/watch?v=WRMZzF1uCdY
Und wenn es schwieriger werden soll- "Runaway" von Jamiroquai, unzwar so, wie der es auf der Platte spielt

. Einige Bassisten in Youtube spielen eine "vereinfachte" Variante, aber tatsächlich sind in dem Song jede Menge Ghost Notes, es ist ein recht solistischer Bass.
Auch "When you gonna Learn" von Jamiroquai ist gut. Da spielst du zwar nicht schnell, allerdings alle Saiten im Wechsel + Ghost Notes. Du springst also immer zwischen den Saiten her, was auch nicht ganz einfach ist.
Soll es NOCH schwieriger werden, kannst du ja richtung Steg, also weiter weg von dem "Loch" spielen, bzw. weiter weg von den Pickups- dann ist es schwieriger, die Saite anzuschlage, aber besser, da du dann das leichte leichter kannst ^^.
Auch dieser Typ spielt "groovig", fürn Einstieg super:
http://www.youtube.com/user/MarloweDK#p/u/2/jDPb70INW1E
Und wenn du all das kannst, kannste dich ja an das hier wagen:
http://www.youtube.com/watch?v=DRT1VchGQ5s
Das Gute ist: Irgendwann kannst du die Moll- Pentatonik auswendig und kannst blind improvisieren. Und das kannst du auch im Blues + Jazz gebrauchen.
Generell kannst du aber auch eine "rhythmische" Bass- Spielart, wie die ausm Funk, auch gut in den Metal einbauen. Dadurch bist du sogar vielleicht "exklusiver".
Ah, und das hier ist schwierig + lustig ^^:
http://www.youtube.com/watch?v=JOBe6h8wccI
Und wenn es was "klassisches" sein soll, fürn Metal sicherlich auch gut zu gebrauchen:
http://www.youtube.com/watch?v=3w22hOt7cFs
Die "Spielart" ist zwar nicht schwierig, aber der "Ausdruck". Darauf sollte man achten- nicht nur die Töne nachspielen, sondern genauso GEFÜHLVOLL nachspielen.
MfG,
Taha