Man sollte lieber Spints in den Schulen verstärkt einbauen, dann brauch man auch keine 10 bis 15 kg schwere Tasche mit zur Schule nehmen.
Außerdem wären passende Bücher besser.
Wir hatten teilweise Deutsch, Biologie und Physikbücher, die wir nur zu 10% genutzt haben, weil wir den Rest nicht für den Schulunterricht und das Abitur brauchten.
Ich sehe viele verschiedene Nachteile bei dieser Neuerung:
1. finanziell schwache Familien, die sich keinen PC leisten können, werden diskriminiert und deren Sprösslinge müssen die Schule wechseln (womöglich noch in eine Schule, die doppelt oder gar dreimal soweit entfernt ist, was sich auf die Kosten des Hin- und Zurückkommens auswirkt, wodurch die Familie noch weniger finanzielle Mittel zur Verfügung hat). Dadurch wird nicht mehr allen Menschen dieses Landes das gleiche Recht auf Bildung gewährleistet und dieses ist im Grundgesetz verankert, oder irre ich mich? oO
2. Das Hobby der Kinder heutzutage? Am PC oder der Konsole spielen. Wenn diese Kinder jetzt auch noch in der Schule 5, 6 oder gar 7 Stunden lang vor dem PC sitzen und dazu noch zu Hause zocken, könnten die Augen nach einer Zeit schon ziemlich schlecht werden, oder? Wenn sich Schulen keine TFTs leisten, werden Monitore genommen, die den Augen noch mehr schaden.
3. Das Schreiben. Wenn der Unterricht größtenteils auf Computern verlagert wird, verlernen die Schüler das Schreiben. Mehr ist dem wohl nicht mehr hinzuzufügen.
4. Windows. Wie schon einige erwähnt haben, ist die Mindesvoraussetzung "Microsoft Windows" ebenfalls negativ anzusiedeln. Was ist mit Linux- und MacOS Benutzern? Natürlich machen diese nur 10% aus, aber diese Zahl wird doch niemals steigen, wenn die Softwareprogrammierer nicht einmal endlich den Schritt machen und es kompatibel zu Windows, MacOS und Linux zu machen... -.-
5. Was ist, wenn der USB Stick verloren geht? Seien dort wichtige Informationen wie die gemachten Hausaufgaben von der gesamten Woche oder ähnliches. Wird dieser Stick ersetzt? Dann besteht die Gefahr, dass es Menschen ausnutzen und sagen, sie hätten ihren USB Stick verloren, nur um eben einen zu besitzen.
Außerdem ist ein USB Stick anfälliger gegen äußere Einwirkungen.
Mein Deutschbuch war, als ich es bereits bekommen habe (Ausgeliehen), überhäuft mit Kaffee und Colaflecken. Das Buch konnte ich noch benutzen (auch wenn einige Seiten Auf schlimmer und ewig zusammengeklebt waren). Ob man solch einen USB Stick nach solchen "Attacken" noch benutzen kann, halte ich für unwahrscheinlich.
Ich denke, dass es noch viele Punkte gibt, die gegen eine USB-Schultasche sprechen.
Natürlich sind die Fürs auch nicht unwichtig.
Weniger Papierverschwendung (Bücher/Hefter usw.), Umgang mit dem PC wird sehr gut geschult (gerade heute recht wichtig) und es wird im Endeffekt auch günstiger für die Schulen werden (Wenn das mit dem "Verlieren" und Erstatten des USB Sticks irgendwie "geklärt" werden würde)
@54: ich erhalte es für eine böse Anschuldigung, dass es keine seriösen Berichterstattungen gibt.