News Schüler testen „USB-Ranzen“

Ich finde die Idee sehr interessant. Ich dachte auch im ersten Moment daran, dass man so vielleicht nicht alle Themen lernen kann und alles etwas langsamer abläuft im Unterricht, aber andererseits hat man so die Möglichkeit Multimedia-Elemente deutlich besser einzubinden, die bei vor allem technischen Verständnisfragen die Technik einfacher erklären können und so die Schüler insbesondere im Naturwissenschaften eine Lernhilfe bekommen.

Es wäre ja auch denkbar, dass sich Schüler noch zu Hause mit der Softwware übers Internet "treffen" können um sich so auszutauschen und so zu Hause lernen (und wietgedacht mal den Weg zur Schule sparen ;) ) .. letztendlich ist das der richtige Schritt in Zukunft, dass sich das Schulwesen der aktuellen Technik, der nun möglichen Dinge durchs Internet zum Bsp. behilfbar macht. Auch in Sachen Wettbewerbsfähigkeit zu anderen Ländern, wo ein Notebook vielleicht schon zur Grundausstattung gehört, steht man so besser da.
 
zero80 schrieb:
o.ä. Beim auf den Bildschirm Starren ist die Konzentration spätestens nach einer h dahin.

ich kann dir da nur zustimmen, wenn man längere zeit auf den bildschirm schaut (ohne zu spielen) bekommt man sehr schnell konzentrationsprobleme und man bekommt kopfschmerzen. Trotzdem ist es eigentlich eine ganz gute sache finde ich
 
Ich denke, das ganze macht nur Sinn, wenn man nicht den üblichen Computer verwendet, sondern auf Notebooks oder noch besser auf Tabletpcs umschwenkt. Lesen am Bildschirm ist meiner Meinung nach relativ anstrengend und man kann nicht so gut nebenher irgnedwas notieren. Allerdings auf meinem kleinen PDA mit guten Display kann ich sehr gut lesen, das ist schön handlich und man kann gemütlich im Sessel sitzten oder am Schreibtisch und irgendwas aufschreiben.

Allerdings glaube ich auch, dass die Altersgruppe, für die das Projekt gedacht ist nicht nur mit dem Computer arbeiten sollte, sondern lieber die Hausaufgaben von Hand erledigen.

Wenn wir in der Schule im Computerraum Unterricht hatten, war die Stunde mehr oder weniger verlorene Zeit, weil man meistens irgendwas anderes gemacht hat und die Lernprogramme sowieso totlangweilig waren.
 
herby53 schrieb:
... Möglichkeit Multimedia-Elemente deutlich besser einzubinden, die bei vor allem technischen Verständnisfragen die Technik einfacher erklären können ...

nicht nur in diesem bereich, die schüler beschäftigen sich allgemein intensiver mit den rechnern und das nicht nur dann daheim beim spielen, sondern auch in der schule.

Es gibt zwar das fach it, aber dort werden nur grundlegende sachen erklärt (für manche uninterressant) allerdings könnte dies eine weitere möglichkeit sein die schüler im umgang mit dem betriebsystem zu schulen und auch mit den softwares.

solche sachen werden sonst nur auf bestimmten schulungen angeboten
 
Wenn jetzt auch noch in der Schule das no-lifen losgeht, braucht man bei PISA gar nich mehr mitmachen >_>
 
Schöne Idee.
Einfach ein paar portable Tools mit PStart als Launcher zusammengefaßt.
Nur leider nicht wirklich zu Ende gedacht.

Gibt ja noch super viele nützliche Dinge, die man als Schüler immer gebrauchen kann
wie z.B. Übersetzungstool für alle wichtigen Sprachen (Lingopad) oder mathematische Rechner/Graphentools (ESBCalc, GraphCalc), Einheitenumrechner für den Physikunterricht (Converber, Convert u.a.) oder auch das Periodensystem für Chemie (Periodic Table).

Schade dass es sowas bei uns damals noch nicht gab. Da war der Zugang zum PC-Raum nur für die Schülerzeitung und den Informatikunterricht (ausschließlich Programmieren in TurboPascal) beschränkt.
 
trancemaster2k schrieb:
..... den Informatikunterricht (ausschließlich Programmieren in TurboPascal) beschränkt.

also ich wäre froh, wenn bei meiner schule überhaupt das programmieren den schülern beigebracht werden würde, aber im moment ist unser it- lehrer nicht da (keiner weiß wo er ist)
und daher fällt bei uns seit knapp 2 monaten der it-unterricht aus und wird es auch warscheinlich bis zu fasching, in so fern wäre ich froh, wenn überhaupt nur der unterricht stattfinden würde
 
Hört sich ja mal sehr interessant an. Hab ja noch 3 Jahre bis zum Abitur evtl. wird das ja nochmal was mit USB Stick als Ranzen, aber ich würde sagen erst ab der 5 Klasse. Ein 1. Klässler wäre wohl einwenig überfordert einen PC etc. zu steuern ;)

Gruß Carlos
 
Ich denke, es sollte erstmal jeder Klassenraum mit einem Beamer ausgestattet werden, so dass der Lehrer auf diesen in seinem Unterricht auch gut eingehen kann.
Ob die Schüler dann nun mitschreiben oder das Digital auf nem USB Stick bekommen ist dann erstmal völlig egal.

Letztere Methode kann man in den höheren Klassen immer noch einführen.

Und von wegen der Schulranzen sei zu schwer... Son Krampf! Müssen denn heute alle zu Weicheiern erzogen werden, die net mal 'nen Kasten Wasser tragen können ohne zusammen zu brechen!?
Ich hab's auch überlebt, genauso wie viele andere Generationen auch... Und das ohne irgendwelche Schäden davon zu tragen.
 
An sich eine gute Idee - aber nachher kann doch dann kein Kind mehr Handschrift schreiben, kein Wort im Duden nachschlagen? Vor kurzem sah man doch hier im Forum, dass einige nicht wussten was "feil bieten" bedeutet - meiner Meinung nach ein Beleg dafür, dass es in der Gesellschaft langfristig einen Weg weg von dem Faust'schen "logos", hin zu einem technisierten Standard gibt. Als Ergänzung zum Umgang mit den neuen Medien sicher eine gute Idee, der Verzicht auf einen echten Ranzen, mit echten Büchern und echten Blättern und Stiften finde ich dagegen sehr bedenklich.
 
Das finde ich auch bedenklich! Ich lege durchaus Wert auf eine schöne Handschrift und auf die Benutzung von Büchern, auch wenn ich der letzte Mensch bin der sich gegen diese Idee sperren würde! Ich fände es gut, wenn man beides mischt, klassischen Unterricht und Unterricht mit modernen Methoden. Weiter ist aber die Art der Software zu bedenken, die verwendet wird, zum Schluß haben Microsoft und Adobe Exklusivlizenzen und sperren alles andere aus, dann können die Kinder nach dem Schulabschluss gleich weiter die Monopolisierung unterstützen...

Das wird sowieso noch dauern, viele Lehrer können einen PC nicht einmal einschalten.
Schön und gut, dass sie jetzt einen jungen, dynamischen Lehrer vorne hin stellen aber representativ ist das nicht!
 
Im Grunde ist es schon ne Gute Idee, da der Umgang mit PC und diverser Software gefördert wird. Wenn man mal überlegt wie viele Daus es noch in der Berufswelt gibt, die noch net mal was kopieren können oder irgendein Formular erstellen können und zudem noch im Büro arbeiten. Der Computer ist nun mal das Medium in unserer heutigen Zeit und da kommt auch keiner mehr dran vorbei und diverses Grundwissen wird halt vorausgesetzt. PCs im Unterricht finde ich eigentlich auch ziemlich sinnvoll, wie oft kommt es den vor das ein Lehrer versucht den Schülern etwas zu erklären und kann es einfach net oder erklärt es viel zu schwer.

Von der Schule allgemein, war ich eigentlich ziemlich enttäuscht viele dinge sind einfach zu theoretisch die Vermittelt werden. Es gibt da so viele Beispiele für. Fragt mal einen Engländer ob der sowas wie "Simpel Past" kennt, der wird euch nur fragend angucken. Sagt uns natürlich keiner das sowas nur eingeführt wird damit man die Sprache leichter lernt. Oxford Englisch ist sowieso voll der Witz, da wird man nur belächelt. Oder Deutschunterricht im bereich Medien Zeitungen. Also ich hatte gelernt das ein Bericht immer Seriös sein muss und sich auf Fakten aufbaut. Frage? Welche Zeitung oder welche Berichterstattung heutzutage macht das überhaupt? Nämlich keine. Und so geht das immer weiter.
 
Hehe, wenn die USB- und Internet-Generation so fortschrittlich ist, warum schreiben denn sogar hier frisch ausgebilfete "IT-Fachleute" das Wort "standard" immer noch falsch? Langsam wundert es mich nicht mehr, warum mehr und mehr Programme so verbuggt sind...

Leute, niemanden interessiert eure stand-art, aber wir reden über "Standards".

Das nur mal so als Beispiel, warum ich mehr und mehr die richtig altmodische Unterrischtsweise bevorzuge. Sieht ja anscheinend so aus, als ob der Umgang mit PCs im jungen ALter eher schadhaft ist, als förderlich. :rolleyes:
 
Natan: Vielen Dank für diese Antwort, das erspart mir viel Arbeit.

Die Schüler brauchen keine Computer, sondern endlich mal wieder eine echte Ausbildung. "Standart" ist nur eine Sache, "seit/seid" die nächste. Was lernt man überhaupt noch in der Schule?

Zur Plattformunabhängigkeit:
Diese ist und bleibt wichtig, wenn man den Schülern beibringen will, dass die Welt hinter ihrem Gartenzaun weitergeht. Es geht dabei nicht um Vorlieben, sondern darum, dass die Schüler lernen, dass es mehr gibt als das, was man ihnen verkaufen will. (Aber ich bezweifel, dass das den pickeligen Fachinformatiker interessiert)
 
Man sollte lieber Spints in den Schulen verstärkt einbauen, dann brauch man auch keine 10 bis 15 kg schwere Tasche mit zur Schule nehmen.
Außerdem wären passende Bücher besser.
Wir hatten teilweise Deutsch, Biologie und Physikbücher, die wir nur zu 10% genutzt haben, weil wir den Rest nicht für den Schulunterricht und das Abitur brauchten.

Ich sehe viele verschiedene Nachteile bei dieser Neuerung:

1. finanziell schwache Familien, die sich keinen PC leisten können, werden diskriminiert und deren Sprösslinge müssen die Schule wechseln (womöglich noch in eine Schule, die doppelt oder gar dreimal soweit entfernt ist, was sich auf die Kosten des Hin- und Zurückkommens auswirkt, wodurch die Familie noch weniger finanzielle Mittel zur Verfügung hat). Dadurch wird nicht mehr allen Menschen dieses Landes das gleiche Recht auf Bildung gewährleistet und dieses ist im Grundgesetz verankert, oder irre ich mich? oO

2. Das Hobby der Kinder heutzutage? Am PC oder der Konsole spielen. Wenn diese Kinder jetzt auch noch in der Schule 5, 6 oder gar 7 Stunden lang vor dem PC sitzen und dazu noch zu Hause zocken, könnten die Augen nach einer Zeit schon ziemlich schlecht werden, oder? Wenn sich Schulen keine TFTs leisten, werden Monitore genommen, die den Augen noch mehr schaden.

3. Das Schreiben. Wenn der Unterricht größtenteils auf Computern verlagert wird, verlernen die Schüler das Schreiben. Mehr ist dem wohl nicht mehr hinzuzufügen.

4. Windows. Wie schon einige erwähnt haben, ist die Mindesvoraussetzung "Microsoft Windows" ebenfalls negativ anzusiedeln. Was ist mit Linux- und MacOS Benutzern? Natürlich machen diese nur 10% aus, aber diese Zahl wird doch niemals steigen, wenn die Softwareprogrammierer nicht einmal endlich den Schritt machen und es kompatibel zu Windows, MacOS und Linux zu machen... -.-

5. Was ist, wenn der USB Stick verloren geht? Seien dort wichtige Informationen wie die gemachten Hausaufgaben von der gesamten Woche oder ähnliches. Wird dieser Stick ersetzt? Dann besteht die Gefahr, dass es Menschen ausnutzen und sagen, sie hätten ihren USB Stick verloren, nur um eben einen zu besitzen.
Außerdem ist ein USB Stick anfälliger gegen äußere Einwirkungen.
Mein Deutschbuch war, als ich es bereits bekommen habe (Ausgeliehen), überhäuft mit Kaffee und Colaflecken. Das Buch konnte ich noch benutzen (auch wenn einige Seiten Auf schlimmer und ewig zusammengeklebt waren). Ob man solch einen USB Stick nach solchen "Attacken" noch benutzen kann, halte ich für unwahrscheinlich.

Ich denke, dass es noch viele Punkte gibt, die gegen eine USB-Schultasche sprechen.
Natürlich sind die Fürs auch nicht unwichtig.
Weniger Papierverschwendung (Bücher/Hefter usw.), Umgang mit dem PC wird sehr gut geschult (gerade heute recht wichtig) und es wird im Endeffekt auch günstiger für die Schulen werden (Wenn das mit dem "Verlieren" und Erstatten des USB Sticks irgendwie "geklärt" werden würde)

@54: ich erhalte es für eine böse Anschuldigung, dass es keine seriösen Berichterstattungen gibt.
 
Dieser Test mit dem USB-Stick wird fehlschlagen, es gibt zu viele Barrieren. Mathematik kann nicht vernünftig vermittelt werden, wenn komplizierte Terme erst mit 20 Klammern für den PC verständlich eingegeben werden. Paste&Copy wird unterstützt, handschriftliches Schreiben wird als unnötig erachtet, ist aber weiterhin wichtig um die motorischen Fähigkeiten zu erlernen und weil es im Alltag noch nicht wegzudenken ist.
Nein, in meinen Augen ist die Vermittlung von Bildung mittels Computer und Internet nur dann zweckmäßig, wenn es um die Informationsauslese geht, aber das echte Lernen wird durch die Maschine nur unnötig erschwert.
Edit: Der nächste Level wäre dann so, wie es momentan an den Unis abläuft: Professor beamt Powerpoint-Präsentation an die Wand, Studenten schlafen oder bleiben fern, weil sie es sich zu Hause aus dem Netz selber laden können. Viele gehen inzwischen nur noch hin, um zu Hause nicht völlig alleine zu versauern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich bin an der Berufsschule für technik und das argument das dann nur noch kopiert und weiter gerreicht wird stimmt nich. Is jetzt auch schon so^^
Ich mein das entlastet. Und kosten können auch gespart werden wenn bücher net mehr so gebraucht werden. Außerdem schont das die Umwelt weniger Papier und wir haben Bäume die sauerstoff produzieren^^. ICh würd sowas generell begrüßen und außerdem wie sollen die den abschreiben?? hausaufgaben müssen die doch sowieso dann zuhause abschreiben denn von stick zu stick geht schlecht;) Fördert nur das nicht mehr soviel in der schule abgeschrieben wird von daher
 
Ich wäre schon davon begeistert!

Jedoch wenn ich an unsere Lehrer denke...

Gut die Hälfte kann noch net ma mit einem "alten" Kassetenrecorder umgehen, geschweige den mit einem DVD-Player...

Ich hoffe jedoch trotzdem dass alles gut geht und wir nähstes Jahr nur mit nem Stick zur Schule gehen können ;)
 
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